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InFakt-Archiv
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 InFakt - Die Hochschulnachrichten mit Meldungen aus Hochschulpolitik, Wissenschaft und Lehre.
Täglich von 9 bis 17 Uhr
Infakt am Montag, den 02.07.2007
Senat der Uni Bielefeld berät über neue Studienbeitragssatzung
Am Mittwoch, den 4. Juli, wird der Senat der Uni Bielefeld über eine neue Studienbeitragssatzung beraten. Die Satzung soll für eine Übergangszeit von voraussichtlich zwei Jahren gelten. Es ist ein einheitlicher Beitragssatz für alle Studierenden vorgesehen. Die Senatssitzung wird ab 9 Uhr ins „Uni Q“ in der Zentralen Universitätshalle live per Video übertragen.
Neues Enzym entfernt das Erbgut des AIDS-Erregers aus den infizierten Zellen
Erstmals wurde ein spezielles Enzym entwickelt, dass das Erbgut eines HIV-Virus aus der DNA einer Zelle heraus trennt und unbrauchbar macht. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG) und des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie (HPI) herausgefunden. Bislang konnte eine HIV-Infektion nicht geheilt werden. Die derzeitigen Therapien verzögerten jediglich den Ausbruch der Krankheit. Das Enzym bildet nun die technische Grundlage, um das Virus aus HIV infizierten Patienten entfernen zu können. Bis dies jedoch tatsächlich geschehen kann, muss das Enzym noch weiter verbessert und geprüft werden.
Die größte deutsche Forschungsmaschine HERA wird abgeschaltet
Nach rund 15 Jahren wurde der Teilchenbeschleuniger HERA am Samstag abgeschaltet. HERA war bislang Deutschlands größte Forschungsmaschine. Die Maschine war bedeutend für die physikalisch Grundlagenforschung, so das Deutsche Elektronen- Synchrotron (kurz: DESY). Die Auswertung der Daten werde noch weit bis ins nächste Jahrzehnt dauern. Nach dem geplanten Ende des HERA-Betriebs wird die Anlage stillgelegt. Bis 2013 soll am DESY ein weltweit einzigartiger Röntgenlaser in Betrieb gehen.
Studiengebühren sollen ins Bafög einbezogen werden
Die Linke fordert in einem Gesetzentwurf, dass Studiengebühren in das Bafög einbezogen werden sollen. Damit könnten zumindest die Studierenden, die unzweifelhaft bedürftig seien, trotz Gebühren weiter studieren, so die Linke. Die anfallenden Kosten sollten die Länder tragen, in denen sich die Hochschulen der Betroffenen befinden. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass weder der Bund noch die Länder, die auf Gebühren verzichten, belastet werden.
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