Der Morgen

Unser Hertz 87.9-Seminar-Blog

Radio- und Onlinejournalismus: On Air bei Hertz 87.9 heißt unser Seminar, das wir in Kooperation mit der LiLi-Fakultät anbieten. Darin erlernt ihr das Radiohandwerk, indem ihr beispielsweise eine Umfrage produziert, Interviews führt, Nachrichten schreibt oder erste Erfahrungen live on Air sammelt. Am Ende steht dann die große Feuertaufe – eine Sendung, die ihr mit euren Kommilitonen ganz alleine produziert, natürlich mit Hilfe von Hertz 87.9.


Die Dokumentation aus dem Wintersemester 2013/2014 findet ihr hier
Die Dokumentation aus dem Sommersemester 2013 findet ihr hier
Die Dokumentation aus dem Wintersemester 2012/2013 findet ihr hier
Die Dokumentation aus dem Sommersemester 2012 findet ihr hier


Montag, 30. Juni 2014

Am Montag dem 30.06 haben wir uns auf den Weg zum WDR Bielefeld gemacht.
Mal schauen, welche hilfreichen Tipps wir uns da noch abholen können.
Die Führung begann in dem doch etwas größer erwarteten Aufnahmestudio. Im Vergleich dazu ist unser Herzstudio doch um einiges größer, liebevoller und bunter eingerichtet. Das einzige was unserer lieben Seminarleitung ein wirkliches Strahlen in die Augen getrieben hat, war der grandiose O-Ton Button, der wohl auch für unser Studio eine sinnvolle Anschaffung wäre.
Nach der Studiobesichtigung stand uns Klaus Beck Rede und Antwort. Man merkte ihm seine über 20 jährige Erfahrung an. Mit viel Witz und Charme beantwortete er unsere Fragen.
Nachdem wir den Radiobereich gründlich auf links gedreht haben, machten wir uns eine Etage tiefer zum WDR- Fernsehstudio. Hier hatten wir die Möglichkeit, uns mal vor der Kamera auszuprobieren. Eine ganz neue Erfahrung, die aber wirklich Spaß gemacht hat. Nach dem wir das Studio etwas erkundet hatten, stieß der Lokalzeit-Moderator Marcus Werner dazu. Auch ihn haben wir mit unseren Fragen gelöchert. Marcus Werner gab uns den einen oder anderen Einblick in die Arbeit eines Fernseher-Moderators und noch hilfreiche Tipps, wie man den Einstieg in die Medienwelt gestalten kann.
Für alle von uns war dieser Ausflug eine Spannende und sehr informative Erfahrung.

Dienstag, 27. Juni 2014

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„Und zur nächsten Seminarsitzung bringt bitte alle einen Korken mit“, teilte uns die Seminarleitung am vergangen Dienstag mit. Fragezeichen in unseren Köpfen.
Heute war es dann soweit! Gespannt warteten wir mit unserem Korken darauf, was uns die Sprechtrainerin, Martina Böddeker vom WDR, mit diesem Stöpsel wohl beibringen würde.
Nachdem Sie sich kurz selbst vorgestellt hatte, gings auch schon los. Martina legte uns ans Herz, dass es beim Radio nur um die Stimme geht. Die Stimme ist Teil unseres Körpers und kommt aus dem Körper heraus. Deshalb ist die Körperhaltung am Mikrofon auch äusserst wichtig! Sprechen ist nur die Aussprache, auch die Melodie des Satzes ist bedeutend. Weitere Elemente die vor dem Mikrofon unerlässlich sind, sind: Klangfarbe, Sprechtempo, Lautstärke und Pausengestaltung. Damit wir das ganze nicht nur theoretisch gesagt bekamen, machten wir gemeinsam Auflockerungsübungen mit Körper und Mund. Dann kam der Korken zum Einsatz. Mit dem Stöpsel im Mund machten wir Sprachübungen. Das war ziemlich lustig, wie wir alle so da standen und Wörter und Sätze nachsprachen.
Danach gingen wir ins Radiostudio. Dort durften wir unseren BmO-Text vorlesen und bekamen von Martina persönliches Feedback.
Nun sind wir bereit, für die Vertonung unseres BmOs und damit für unsere Feuertaufe, die immer näher rückt! Bis dahin heißt es: Der Countdown läuft! (mb)

Dienstag, 16 Juni 2014

BmO, Reportage, Interview, Kollegengespräch, Sportsendung, Kultursendung, Filmtipps usw. usf. …
Die Quintessenz des Radios macht nach wie vor eines aus. Die Musik.
Wie und nach welchen Kriterien diese ausgewählt wird und was es mit den verschiedenen Rotationen auf sich hat und welches Schicksal die musikalischen Werke danach in der tatsächlichen Sendezeit erwartet, erfuhren wir heute in der Musikredaktionssitzung.
Die freie Musikredaktionssitzung findet normalerweise immer freitags um 14 Uhr statt und ist für jeden geöffnet, der selbst einmal einen Einblick in diese Geschehnisse bekommen möchte und mitentscheiden möchte, was wir alle demnächst hören werden.
Doch heute war die Musikredaktion nur für uns reserviert.
In entspannter Runde, tief in die durchgesessenen Sofas versunken, lauschten wir der Vorauswahl. Nach jedem Song wurde per Handzeichen über dessen zukünftigen Platz im Rotationssystem abgestimmt. Oder eben außerhalb davon. Das Rotationssystem bestimmt, wann und wie oft ein Song am Tag, bzw. in der Woche gespielt wird. Es gibt mehrere Rotationen. Erzielt der musikalische Erguss ausreichend Handzeichen, so landet er in der ersten Rotation und wird somit etwa fünf bis sechs Mal täglich unsere Ohren beschallen. In der zweiten Rota gelandet hören wir ihn bei ausreichendem Radiokonsum zwei Mal täglich.
Sind die Songs zu soft für´s Tagesprogramm werden sie ab 23 Uhr in der weichen Nacht gespielt. Alles was für unsere Ohren zu hart ist, dürfen hart gesottene ab 3 Uhr in der harten Nacht genießen.
Um die vorgestellte Musik möglichst vorurteilsfrei zu bewerten werden Titel und Interpret erst nach der Bewertung genannt.
Zum Abschluss der Sitzung durften wir noch den Klassiker der Woche wählen.
Ein Song, der mindestens 15 Jahre alt sein muss und welcher anschließend in der entsprechenden Sendung vorgestellt und diskutiert wird.
Unsere Wahl fiel auf Q Lazzarus mit „Goodbye horses“.
Viel Spaß damit. (jje)

Dienstag, 3. Juni 2014

Die Nachrichten Bild

„Ein Geschwisterpaar ermordet Hexe durch Stoß in den Ofen.“ – Nachrichtenerstattung im Fall der Brüder Grimm Geschichten. So versuchte Kathrin Sielker, von DRadio Wissen, uns das Thema „Die Nachrichten“ kreativ näher zu bringen. Aber erst einmal von Anfang: Nachrichten kennt ein Jeder – es sind Informationen, welche neu und aktuell sind. Ob über‘s Fernsehen, Zeitung, Radio oder auch dem Internet, heutzutage gibt es viele Wege der Nachrichtenübermittlung. Wobei kommt es bei einer guten Nachrichtenerstattung an? An dieser Stelle wurden uns drei wichtige Aspekte mit auf den Weg gegeben – Objektivität, Sachlichkeit und Präzision. Aber nicht allein darauf kommt es an. Wie für viele Dinge gibt es auch im Bereich der Nachrichtenerstattung eine Art vorgegebenen Plan. Dieser Plan besagt, dass der Kern einer Nachricht immer der erste Satz der Nachricht sein soll. Dieser muss als Eye- oder Earcatcher fungieren. Dazu muss man die zwei W-Fragen „Was“ und „Wer“ im Satz klären. Erst anschließend spielen die weiteren W-Fragen eine Rolle (Wann, Wo, Woher, wie, warum). Was man aber auch hierbei unbedingt berücksichtigen muss, dass eine Quelle angegeben ist. Ohne Quellenangabe ist die Glaubwürdigkeit nicht gegeben und zudem bietet sie eine Absicherung für den Verfasser, sodass man für unwahre Aussagen nicht haftet.
Beherzigt diese Tipps und einer guten Nachrichtenerstattung steht nichts im Wege!

AKTUELLER SONG

Prhyme -
Wishin' (Feat. Common)

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