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	<title>Hertz 87.9 &#124; Campusradio für Bielefeld &#187; Nachrichten</title>
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	<description>Campusradio für Bielefeld</description>
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		<title>Hochschulnachrichten am 01.02.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Gerrit Rother Förderprogramm für Unis und Fachhochschulen gestartet Das Förderprogramm „NRW Forschungskooperation“ ist gestern angelaufen. Mit dem Programm sollen gemeinsame Forschungsverbünde von Fachhochschulen und Universitäten gefördert werden, die besonders guten Absolventen eine Perspektive für eine Promotionen ermöglichen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zu dem Programm, dass es die Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen stärken solle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Gerrit Rother</strong></p>
<p><strong>Förderprogramm für Unis und Fachhochschulen gestartet</strong><br />
Das Förderprogramm „NRW Forschungskooperation“  ist gestern angelaufen. Mit dem Programm sollen gemeinsame Forschungsverbünde von Fachhochschulen und Universitäten gefördert werden, die besonders guten Absolventen eine Perspektive für eine Promotionen ermöglichen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zu dem Programm, dass es die Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen stärken solle. Ein Master-Abschluss an der Fachhochschule müsse genauso zur Promotion berechtigen wie ein Master einer Universität, so Schulze weiter. Bis zum Jahr 2015 stellt das Wissenschaftsministerium rund 12 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Bewerben können sich dabei alle Fachhochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Die Bewerbungsfrist für das Förderprogramm endet im Mai dieses Jahres.</p>
<p><strong>Mutterliebe führt zu größeren Hirnen</strong><br />
Kinder mit liebevollen Müttern entwickeln größere Gehirne. Das hat jetzt eine amerikanische Studie ergeben. Forscher der Universität St. Louis haben dazu 92 Kleinkinder getestet. Bei einigen Tests wurden neben den Reaktionen der Kinder auch die Zuwendung und die Hilfe der Mütter bei den Aufgaben überprüft, und ein sog. „Zuwendungsindex“ erstellt. Nach drei Jahren wurden dann Teile des Hirns der Probanden vermessen. Dabei stellten die Forscher einen starken statistischen Zusammenhang zwischen der Größe und dem Zuwendungsindex fest. Dies zeige laut Forschern, dass die Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter wichtige Gehirnregionen anrege und ihre Entwicklung fördert.</p>
<p><strong>Baden-württembergische Professoren am besten bezahlt</strong><br />
Professoren in Baden-Württemberg erhalten bundesweit das höchste Grundgehalt. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes hervor. Rund 5.500 Euro pro Jahr erhalten Professoren auf einer W-3 Professur dort, rund 640 Euro mehr als ihre Kollegen in Berlin. In den Blick war die unterschiedliche Besoldung durch die Klage eines Marburger Professors gekommen. Dieser hatte seine Besoldung als verfassungswidrig empfunden, und beim Verwaltungsgericht Gießen geklagt. Der Fall soll vom Bundesverfassungsgericht im Februar entschieden werden. Die Bezahlung für Professoren in NRW liegt bundesweit im Mittelfeld. Hier liegt das Jahresgehaalt auf einer W-3 Stelle bei rund 5.300 Euro.</p>
<p><strong>Arbeitslosenzahlen in Bielefeld gestiegen</strong><br />
Die Arbeitslosenzahlen in Bielefeld sind im Januar gestiegen. Rund 16.000 Personen sind demnach erwerbslos, das sind etwa 8 Prozent mehr als noch im Dezember. Auch im Raum OWL ist die Arbeitslosenquote gestiegen. Laut der Agentur für Arbeit sei ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Winter üblich. Einen Trend für das Jahr könne man jedoch noch nicht angeben. Dazu müsse man die Arbeitslosenzahlen im März abwarten, so die Agentur weiter. </p>
<p><strong>Einigung zum deutschen Qualifikationsrahmen erzielt </strong><br />
Vertreter von Bund, Ländern und Sozialpartner haben sich gestern über die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmen, kurz DQR, geeinigt. Der DQR soll u.a. berufliche und akademische Kompetenzen erfassen. Als nationale Umsetzung des Europäischen Rahmens soll er zur angemessenen Bewertung und Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Das geschieht durch die Einordnung von beruflicher und akademischer Ausbildung in verschiedene Niveaustufen. Im Zuge der Einigung haben sich die Vertreter entschieden, allgemeinbildenende Schulabschlüsse zunächst nicht in den DQR aufzunehmen. Eine zweijährige berufliche Erstausbildung wird auf Niveau zwei angesiedelt, der Bachelor liegt genau wie der Abschluss als Meister auf Niveau sechs. Bundesbildungsminsterin Annette Schavan sagte zu der Einigung, mit dieser Entscheidung habe man einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa gemacht. </p>
<p><strong>Forscher machen Hirnströme hörbar</strong><br />
Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, an den Hirnströmen abzulesen, was jemand gehört hat. Dazu haben Forscher der amerikanischen Berkley-Universität Patienten untersucht, die unter Epilepsie oder einem Hirntumor leiden. Diesen wurden Wörter und ganze Sätze vorgespielt. Über implantierte Elektroden wurden die Hirnströme über einer Region der Großhirnrinde gemessen, die beim Hören eine wichtige Rolle spielt. Mit hoher Treffsicherheit konnte das Forscherteam im Anschluss Klangbilder rekonstruieren, die den Worten stark ähnelten. Laut Forschern könne man vielleicht in Zukunft sogar Worte rekonstruieren, die eine Person nur gedacht hat.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 31.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Anke Pfaffendorf Zu hohe Arbeitsbelastung für Studierende Studierende in NRW klagen über zu hohe Arbeitsbelastung.Das ist das Ergebnis der Online-Befragung „Besser studieren“. Über 40 % der Studierenden gab an, aufgrund von Nebenjobs die Leistungen im Studium nicht einhalten zu können. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze von der SPD stellte die Ergebnisse am Montag in Düsseldorf vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Anke Pfaffendorf</strong></p>
<p><strong>Zu hohe Arbeitsbelastung für Studierende</strong><br />
Studierende in NRW klagen über zu hohe Arbeitsbelastung.Das ist das Ergebnis der Online-Befragung „Besser studieren“. Über 40 % der Studierenden gab an, aufgrund von Nebenjobs die Leistungen im Studium nicht einhalten zu können. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze von der SPD stellte die Ergebnisse am Montag in Düsseldorf vor. Laut Schulze war die Beteiligung an der Online-Umfrage sehr erfolgreich. Aus der Opposition kam Kritik an der Darstellung der Ergebnisse. Diese sein nicht repräsentativ, da von den 500.000 Studierenden in NRW sich lediglich 20.000 an der Umfrage beteiligt haben.  </p>
<p><strong>Bielefelder Professorin im Wissenschaftsrat</strong><br />
Professorin Katharina Kohse-Höinghaus ist vom Bundespräsidenten für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen worden. Der Wissenschaftsrat ist ein Beratungsgremium in Deutschland und berät unter anderem die Bundesregierung. Beratungsaufgaben des Rates sind die Entwicklungen innerhalb von Hochschulen, Wissenschaft und  Forschung. Katharina Kohse-Höinghaus ist seit über 15 Jahren Professorin für physikalische Chemie an der Universität Bielefeld.<br />
Sie nimmt ihre Arbeit im Beratungsgremium morgen auf.</p>
<p><strong>Neues EU-Forschungsprojekt</strong><br />
Biologinnen und Biologen wollen in dem neuen Projekt „PROMYSE“ Bakterien untersuchen, die Methanol verwerten können. In der Industrie produzieren Bakterien aus Glukose Verbindungen, die zur Herstellung von Kosmetik, Medikamenten und Kunststoffen gebraucht werden. In dem Projekt soll Glukose durch Methanol ersetzt werden. Kritiker bemängeln, dass der Traubenzucker anstatt als Lebensmittel als Industierohstoff verwendet wird. Glukose ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber auch essbar. Die Universität Bielefeld arbeitet mit europäischen Partnern in diesem Projekt an der Ersetzung von Glukose durch Methanol. Methanol ist massenhaft verfügbar. </p>
<p><strong>Studierende nehmen Aufputschmittel</strong><br />
Jeder zehnte Studierende nimmt leistungssteigernde Mittel ein. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hochschul Informations Systems. Danach nehmen rund fünf Prozent der Studierenden Schmerz-, Beruhigungs- oder Aufputschmittel ein. Weitere fünf Prozent der Befragten greifen zu weicheren Mitteln wie Vitaminpräparaten, Koffein oder homöopathischen Substanzen. Am häufigsten zu solchen Mitteln greifen Studierende  der Veterinärmedizin und Sportwissenschaft. Rund jeder Zweite nimmt die verschreibungspflichtigen Medikamente zur Vorbereitung auf eine Prüfung. Studierende, die solche Mittel nehmen, weisen  Eigenschaften wie Nervosität, Anspannung, Unsicherheit sowie eine stärkere Reaktion auf Stress auf. Für die Studie wurden die Angaben von 8000 Studierende aus dem letzten Wintersemester ausgewertet.</p>
<p><strong>Der Mietpreis in Bielefeld liegt im Mittelfeld</strong><br />
Bielefeld liegt im Mittelfeld beim Mietpreisvergleich. Das ergab ein Mietpreis Ranking des Internetanbeiters immobilienscout24. Im Ranking wurden die 50 größten Städte in Deutschland verglichen. Spitzenreiter ist München mit einem Preis von knapp 13 Euro pro Quadratmeter. Schlusslicht und somit am günstigsten ist Chemnitz mit einem Preis von knapp 5 Euro pro Quadratmeter. In Bielefeld muss ein Mieter im Schnitt ca 6 Euro pro Quadratmeter zahlen.</p>
<p><strong>In Aachen keine Operationen mehr an lebenden Schweinen</strong><br />
Studierende der RWTH Aachen operieren nicht mehr an lebenden Schweinen. Die Tierrechtsorganisation PETA forderte die  Hochschule auf, ihre Praktik zu ändern. PETA kritisiert, dass Medizinstudierende an der Uniklinik lebenden Schweinen Organe herausoperierten. Mit sofortiger Wirkung wurde die Praktik jetzt eingestellt. Die Tierrechtsorganisation begrüßt die Entscheidung: Simulationen oder Modelle würden heute eine viel genauere Lehre garantieren als Operationen an lebenden Tieren. Das Medizinstudium an der RWTH Aachen würde durch diese Entscheidung an Qualität gewinnen, so PETA weiter.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 30.01.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Kirsten Kästel Maschinenbaustudent der FH Bielefeld erhält Auszeichnung für internationales Engagement Hermann Monkam erhält eine Auszeichnung für internationales Engagement. Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ehrte den Kameruner Maschinenbau Studenten für seinen Einsatz in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG). Hermann Monkam leitet unter anderem einen wöchentlichen Länderabend, an dem Studierende über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Kirsten Kästel</strong></p>
<p><strong>Maschinenbaustudent der FH Bielefeld erhält Auszeichnung für internationales Engagement<br />
</strong><br />
Hermann Monkam erhält eine Auszeichnung für internationales Engagement. Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ehrte den Kameruner Maschinenbau Studenten für seinen Einsatz in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG). Hermann Monkam leitet unter anderem einen wöchentlichen Länderabend, an dem Studierende über verschiedene Länder und dessen Kulturen aufgeklärt werden. Dabei ist auch jeder nicht evangelische Student willkommen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Amerikaner Daniel Brooks, der als Promotionsstudent an der Universität Bielefeld in der Abteilung Philosophie tätig ist. Er wurde unter anderem für seinen Einsatz bei der Integration von Gaststudierenden ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Studentisches Mitglied tritt nach Eklat zurück</strong></p>
<p>StuPa-Mitglied Sören Witt ist von seinem Platz im Kuratorium der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ zurückgetreten. Grund für seinen Rücktritt sind die Äußerungen von Prof. Helmut Steiner während der Nominierung möglicher Preisträgerinnen und Preisträger für den „Preis für besonderes studentisches Engagement“. Der Präsident der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ (WLUG) bewertete die Nominierung des Frauencafés Anaconda als unangebracht. Laut Prof. Steiner seien lesbische Frauen und Transpersonen eine Randgruppe. Aus diesem Grund sei es fraglich, welchen Eindruck die Preisvergabe an das Frauencafé auf die Presse machen würde. Für Sören Witt sei eine Zusammenarbeit mit der WLUG ausgeschlossen, so lange sich diese nicht von homophoben und sexistischen Äußerungen distanziere.  </p>
<p><strong>Start des NRW-Rückkehrerprogramms</strong></p>
<p>Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet die neue Bewerbungsrunde des NRW-Rückkehrerprogramms. Seit vergangenem Donnerstag haben Nachwuchsforscherinnen und –forscher die Möglichkeit, sich für das bereits zum vierten Mal ausgeschriebene Programm zu bewerben. Das &#8220;Programm zur Förderung der Rückkehr des wissenschaftlichen Spitzennachwuchses aus dem Ausland&#8221; bietet dem Wissenschaftsnachwuchs die Chance, eine eigene Arbeitsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die Nachwuchstalente können sich bis zum 26. März 2012 bewerben. <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/hochschulen_und_forschung/wissenschaftlicher_nachwuchs/Rueckkehrerprogramm_2012/index.php" target="blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Austauschprogramm ERASMUS wird 25 Jahre alt</strong></p>
<p>Das Austauschprogramm ERASMUS wird heute 25 Jahre alt. Insgesamt 3 Millionen Studenten und Mitarbeiter haben seit 1987 am europaweiten Austauschprogramm teilgenommen. 33 Staaten sind an dem Programm beteiligt, darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten, sowie Kroatien, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei. Die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des Austauschprogramms werden heute um 12.30 Uhr in Brüssel eröffnet. ERASMUS Botschafter aus allen beteiligten Ländern werden an der Pressekonferenz teilnehmen. Diese kann auch online verfolgt werden. <a href="http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm?page=1.">[mehr]</a></p>
<p><strong>Frühzeitige Eliminierung von Vorurteilen</strong></p>
<p>Psychologen der Universität Jena analysieren die Entwicklung von Vorurteilen bei Kindern. Prof. Andreas Beelmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersuchte mit seinem Team die Entwicklung des natürlichen Hangs zur Diskriminierung.Laut Beelmann werde es dann problematisch, wenn die positivere Bewertung der eigenen sozialen Gruppe irgendwann in Vorurteile, Benachteiligung und Diskriminierung anderer umschlägt. Die Lösung für das Problem liegt laut Studie in Kontakten zu möglichst vielen Personen, die zu unterschiedlichen sozialen Gruppen gehören. Die Studien zu diesem Themenbereich wurden am vergangenen Freitag in der Fachzeitschrift „Child Development“ veröffentlicht.</p>
<p><strong>Zwölf europäische &#8220;Advanced Grants&#8221; für Spitzenforscher an bayerischen Universitäten vergeben</strong></p>
<p>Zwölf Forscher an bayerischen Universitäten erhalten den &#8220;Advanced Grant&#8221;. Er ist die höchstrangigste Forschungsförderung der Europäischen Union. Sie wird für innovative Projekte von anerkannten, europäischen Forscher vergeben. Jeder ausgezeichnete Wissenschaftler erhält über fünf Jahre hinweg bis zu 3,5 Millionen Euro für das vorgeschlagene Forschungsprojekt. Zwölf der insgesamt 35 geförderten Forschungsprojekte an deutschen Hochschulen werden an bayerischen Universitäten durchgeführt. Bayern ist damit das erfolgreichste Land in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg mit neun geförderten Projekten.</p>
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		</item>
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		<title>Hochschulnachrichten am 25.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Gerrit Rother Nähe zum Zuhause wichtigstes Kriterium bei Studienplatzwahl Bei der Auswahl eines Studienplatzes spielt die Nähe zum Elternhaus die größte Rolle. Das hat jetzt eine Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Für die Studie wurden 5000 Bewerbungen für das Fach Humanmedizin ausgewertet. Die untersuchten Bewerbungen wurden in den Jahren von 2002 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Gerrit Rother</strong><br />
<strong><br />
Nähe zum Zuhause wichtigstes Kriterium bei Studienplatzwahl</strong><br />
Bei der Auswahl eines Studienplatzes spielt die Nähe zum Elternhaus die größte Rolle. Das hat jetzt eine Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Für die Studie wurden 5000 Bewerbungen für das Fach Humanmedizin ausgewertet. Die untersuchten Bewerbungen wurden in den Jahren von 2002 bis 2008 an die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen geschickt. Laut Studie sei die Nähe zu den Eltern wichtiger als die Exzellenz der Hochschule oder gute Noten im Hochschulranking. Diese spielten nur eine mäßig wichtige Rolle. Gefördert wurde die Studie vom Bundesbildungsministerium.</p>
<p><strong>Tagung zur Katastrophenkommunikation an der Uni Bielefeld</strong><br />
Morgen beginnt an der Universität Bielefeld eine Tagung zur Kommunikation in Katastrophensituationen. Auf der Tagung sollen die Ergebnisse der Forschungsgruppe „Communicating Disaster“ vorgestellt werden. Dabei haben sich Forscher verschiedener Disziplinen mit  Kommunikationsprozessen in Katastrophenfällen beschäftigt. Die Wissenschaftler erforschten u. a. die mediale Berichterstattung bei Erdbeben, Unwettern und beschädigten Atomkraftwerken. Ein Ziel der Forschung war es, Lösungen zu entwickeln um Katastrophen kommunikativ besser zu bewältigen. Dies könne bspw. durch Nutzung sozialer Medien geschehen. Die Ergebnisse sollen auf der Tagung vorgestellt und diskutiert werden. Erwartet werden rund 70 internationale Teilnehmer aus verschiedenen Fachgebieten, darunter Soziologen, Psychologen und Leute aus der Katastrophenhilfe. Die Tagung wird am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung stattfinden und bis Samstag andauern.<a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/FG/2010CommunicatingDisaster/Events/01-2628-Closing_Conference.html" target="blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Medizinstudium soll verkürzt werden</strong><br />
Die EU-Kommission will das Medizinstudium um ein Jahr verkürzen. Bisher müssen Mediziner mindestens 6 Jahre studieren, in einem Änderungsvorschlag der Richtlinien, die jetzt den Mitgliedstaaten vorgelegt wurde, soll das Studium auf 5 Jahre verkürzt werden. Gleich bleiben solle dabei allerdings die vorgeschriebene Unterrichtszeit, diese liegt momentan bei rund 6000 Stunden. Kritik am Vorschlag wurde von den medizinischen Fachbereichen deutscher Universitäten geäußert. Laut diesen würde ein solches Modell mehr Stress für die Studierenden bedeuten, außerdem würde die praktische Ausbildung von Medizinern darunter leiden. Eine Verkürzung der Gesamtstudienzeit würde zudem finanziell schlechter gestellte Studierende belasten, da diese weniger Zeit hätten, ihr Studium mit Nebenjobs zu finanzieren. Ob der Vorschlag umgesetzt wird, muss erst noch entschieden werden.</p>
<p><strong>App zur Falschgelderkennung entwickelt</strong><br />
An der Hochschule OWL ist eine App zur Falschgelderkennung entwickelt worden. Dabei wird der Geldschein einfach abfotografiert.<br />
Die App könne dann mit Hilfe von Bildverarbeitung und Mustererkennung entscheiden, ob eine Banknote echt der falsch sei, so der Entwickler der App Professor Volker Lohweg. Angeboten wird die Software für sämtliche Betriebssysteme von Smartphones. Die Kamera des Telefons muss allerdings eine Auflösung von 600 Pixel haben, damit die Analyse funktionieren kann. Auf den Markt soll die Application in den nächsten Monaten kommen, ein Preis ist noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Claire Danes von Harvard ausgezeichnet</strong><br />
Die Schauspielerin Claire Danes wird von Studierenden der Harvard University ausgezeichnet. Mitglieder der Hasty Pudding Theatergesellschaft, die an der Eliteuni beheimatet ist, haben sie zur Frau des Jahres 2012 gekürt. Die Hasty Pudding Theatricals ist  die älteste amerikanische  Unitheatergruppe, sie besteht bereits seit 1795. Bekannt ist die Gruppe für die Inszenierung von selbstgeschriebenen Musicals. Bereits seit über 60 Jahren zeichnet die Gruppe jedes Jahr eine Schauspielerin als Frau des Jahres aus. Claire Danes ist bekannt geworden als Julia im Kinofilm „Romeo und Julia“ aus dem Jahr 1996.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 24.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 07:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Christopher Kulling Studentisches Mentorenprojekt ist Hochschulperle 2011 Das studentische Projekt „Rock Your Life!“ ist zur „Hochschulperle 2011“ gewählt worden (3.316 Stimmen). Das gab der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestern bekannt. „Rock Your Life!“ qualifiziert Studenten als Mentoren für Schüler. Neben schulischen und persönlichen Hilfestellungen, geben die Mentoren den Schülern auch Tipps zum Einstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Christopher Kulling</strong></p>
<p><strong>Studentisches Mentorenprojekt ist Hochschulperle 2011</strong><br />
Das studentische Projekt „Rock Your Life!“ ist zur „Hochschulperle 2011“ gewählt worden (3.316 Stimmen). Das gab der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestern bekannt. „Rock Your Life!“ qualifiziert Studenten als Mentoren für Schüler. Neben schulischen und persönlichen Hilfestellungen, geben die Mentoren den Schülern auch Tipps zum Einstieg in die Berufswelt. Das Projekt gibt es schon in über 20 Städten; Bielefeld ist noch nicht dabei. Die „Hochschulperle des Jahres“ wurde online gewählt und ist mit 3.000 Euro dotiert. Auch die Bielefelder Suchmaschine BASE war nominiert. Sie landete hinter „Rock Your Life!“ auf dem zweiten Platz (2.420 Stimmen). <a href="http://www.rockyourlife.de" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Podiumsdiskussion mit Heiner Geißler</strong><br />
In der Universität Bielefeld findet heute Abend eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion statt. Die fünften Bielefelder Rechtsgespräche stehen unter dem Titel „Was tun gegen Neonazis &#8211; Demokratie verteidigen“. Diskutiert werden beispielsweise Fragen zum richtigen Umgang mit der rechten Szene. Auf dem Podium sitzen unter anderem Ex-Bundesminister Heiner Geißler und der ehemalige Chef der deutschen Geheimdienste, Hansjörg Geiger. Die Podiumsdiskussion ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr in Hörsaal 4. <a href="http://www.jura.uni-bielefeld.de/fakultaet/rueckblick/rechtsgespraeche/" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Jeder fünfte Deutsche ist latent antisemitisch</strong><br />
Rund ein Fünftel der deutschen Bevölkerung ist latent antisemitisch. Zu diesem Ergebnis kamen Experten im Rahmen einer Untersuchung des Bundestags. Laut der Wissenschaftler zeigt sich der Antisemitismus bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Er zeige sich  vor allem in weit verbreiteten Vorurteilen und Klischees über Jüdinnen und Juden. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Antisemitismus hauptsächlich von Rechtsradikalen verbreitet wird. Diese seien auch für rund 90 Prozent der Straftaten mit antisemitischem Hintergrund verantwortlich. Aber auch im linken Spektrum  und in der Mitte der Gesellschaft zeige sich der Antisemitismus, häufig in der Kritik am Staat Israel. Im europaweiten Vergleich liege Deutschland im Mittelfeld. Besonders weit verbreitet sei der Antisemitismus in Polen, Ungarn und Portugal. Als bislang wichtigste Langzeitstudie zu dem Thema gilt die an der Universität Bielefeld entstandene Studie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.</p>
<p><strong>Bielefelder Biologe ausgezeichnet</strong><br />
Der Bielefelder Biologe Prof. Karl-Josef Dietz wird mit dem Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Geehrt wird er für seine Verdienste um die deutsch-französische Wissenschaftskooperation und seine international anerkannten Forschungsarbeiten. Das Forschungsgebiet von Prof. Karl-Josef Dietz ist die Biochemie und Physiologie von Pflanzen. Konkret untersucht er, wie Pflanzen Signale aus der Umwelt wahrnehmen und sich gegebenenfalls genetisch verändern. Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis ist mit 60.000 Euro dotiert. Außerdem ist er mit einem Aufenthalt an einer französischen Forschungseinrichtung verbunden. Prof. Karl-Josef Dietz ist bereits der vierte Wissenschaftler der Uni Bielefeld, der mit diesem Preis ausgezeichnet wird. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gay-Lussac-Humboldt-Preis" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Youtube wächst und wächst</strong><br />
Auf Youtube werden jeden Tag 4 Milliarden Videos abgerufen. Wie der Mutterkonzern Google mitteilte, ist das ein Zuwachs von 25 Prozent in den letzten acht Monaten. Erklärbar sei der starke Zuwachs unter anderem durch die stärkere Einbindung der Smartphone-Version. Auch das neue Designkonzept der Seite scheine sich ausgezahlt zu haben. Die Youtube-Nutzer rufen aber nicht nur mehr Videos ab, sondern laden auch mehr hoch &#8211; laut Google 60 Stunden Material pro Minute. </p>
<p><strong>Politisches Denken teilweise biologisch begründet</strong><br />
Politische Ansichten sind teilweise biologisch begründet. Zu diesem Schluss kommen Psychologen und Politikwissenschaftler der Universität von Nebraska. In Experimenten hatten sie Probanden jeweils zwei Bilder vorgesetzt; ein angenehmes und ein abschreckendes. Über Elektroden auf der Haut wurden emotionale Reaktionen erfasst, über sogenannte Eyetracker die Augenbewegungen. Konservative Wähler reagierten stärker auf unschöne Bilder und fokussierten sie länger. Liberale reagierten im Vergleich stärker auf die angenehmen Bilder und sahen sie länger an. Die Schlussfolgerung der Forscher: Konservative widmen sich eher negativen Aspekten, Liberale konzentrieren sich stärker auf Positives.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hochschulnachrichten am 23.01.2012</title>
		<link>http://www.radiohertz.de/beta-site/2012/01/23/hochschulnachrichten-am-23-01-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Keywan Tonekaboni LINKE kritisieren Umgang mit der HIS-IT Die Bundestags-fraktion der Linken kritisiert den Umgang der Regierung mit dem gescheiterten Studienplatz-Zulassungssystem. Die Regierung gebe dem Hochschul-Informations-System (HIS) die alleinige Schuld am Scheitern. Laut Nicole Gohlke, Hochschulpolitische Sprecherin der Linken, hätten der HIS nicht genügend Gelder zur Verfügung gestanden. Die Linke kritisiert auch die Überlegungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Keywan Tonekaboni</strong></p>
<p><strong>LINKE kritisieren Umgang mit der HIS-IT</strong><br />
Die Bundestags-fraktion der Linken kritisiert den Umgang der Regierung mit dem gescheiterten Studienplatz-Zulassungssystem. Die Regierung gebe dem Hochschul-Informations-System (HIS) die alleinige Schuld am Scheitern. Laut Nicole Gohlke, Hochschulpolitische Sprecherin der <em>Linken</em>, hätten der HIS nicht genügend Gelder zur Verfügung gestanden. Die Linke kritisiert auch die Überlegungen, die HIS-IT zu privatisieren. Ein zentrales Zulassungsverfahren müsse laut <em>die Linke</em> in öffentlicher Hand bleiben.</p>
<p><strong>SPIEGEL: Benno Ohnesorg offenbar gezielt erschossen</strong><br />
Laut Recherchen des Nachrichtenmagazin <em>Der Spiegel</em> wurde der Student Benno Ohnesorg gezielt getötet. Ohnesorg starb 1967 während einer Demonstration gegen den persischen Schah. Der Polizeibeamte Kurras hatte sich bisher darauf berufen bedroht worden zu sein und aus Notwehr gehandelt zu haben. Der Spiegel berichtet von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Das vorhandene Bildmaterial sowie eine bisher unbekannte Filmsequenz sei mit neuen Verfahren analysiert worden. Demnach war Ohnesorg umgeben von mehreren Polizisten und hatte diese nicht bedrängt. Leitende Polizeibeamte hätten die Tat vertuscht. Gegenüber dem Sender <em>rbb</em>  sagte die Staatsanwaltschaft, dass die neuen Erkenntnisse für ein neues Verfahren nicht reichen würden. Der Tod von Benno Ohnesorg hatte für die Studentenproteste der sogenannten 68er eine hohe Symbolwirkung. </p>
<p><strong>Uni Bielefeld fördert Nachwuchswissenschaftler</strong><br />
Die Universität Bielefeld fördert 14 Nachwuchswissenschaftler. Dazu hat sie zum dritten Mal Fördermittel aus dem Bielefelder Nachwuchsfonds zur Forschungsförderung vergeben. Insgesamt sind 97.000 Euro unter den Gewinnern verteilt worden. Neben finanziellen Mitteln bietet das Programm auch Unterstützung bei der Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Karriere. Mittel aus dem Bielefelder Nachwuchsfonds werden zwei Mal jährlich vergeben. Eine Bewerbung für die nächste Vergaberunde ist bis zum 15. April möglich.</p>
<p><strong><em>It’s OWL</em> gewinnt Wettbewerb des Bundes</strong><br />
Die Regionale-Hightechstrategie „It’s OWL“ gewinnt den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes. Das Projekt „Intelligente Technische Systeme“ („it’s OWL“) ist eine von fünf ausgezeichneten technischen Initiativen und erhält 40 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Technologien. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratuliert den Gewinnern aus OWL. „It’s OWL“ zeige vorbildlich die Vernetzung von Firmen und Hochschulen in der Region. Ziel der Initiative ist die Stärkung der Stellung von Maschinenbau, Elektronikindustrie und Automobilindustrie in OWL.</p>
<p><strong>Mehr Ausgaben für Bildung und Hochschulen in NRW</strong><br />
In NRW soll der Gesamtetat des Bildungsministeriums in diesem Jahr um 7,2 Prozent steigen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stellte im Wissenschaftsausschuss des Landtags ihren Haushaltsentwurf für 2012 vor. Daraus geht hervor, dass die Investitionen für Innovation, Wissenschaft und Forschung auf 6,7 Milliarden Euro erhöht werden sollen. Die Mittel für Hochschulen und Medizin sollen nach den vorliegenden Entwürfen sogar überdurschnittlich steigen. </p>
<p><strong>Apple will in den Schulbuchmarkt einsteigen</strong><br />
Apple will in den Markt für digitale Schul- und Lehrbücher einsteigen. Dazu präsentierte der Computer-Konzern eine kostenlose Software, um eigene interaktive Bücher zu produzieren. Apple will das iPad als zentrales Lesegerät für Schulbücher etablieren und hat zudem den eigenen eBook-Laden um Schulbücher erweitert. Diese stehen aber nur in den USA zur Verfügung, wo der Konzern mit mehreren Lehrbuch-Verlagen eine Kooperation vereinbart hat. Laut der Nachrichtenseite Heise führt Apple auch Verhandlungen mit deutschen Verlagen.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 18.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Swenja Wütscher Englisches Wikipedia geht aus Protest offline Die englischsprachige Online-Enzyklopädie Wikipedia geht für 24 Stunden vom Netz. Grund für die Abschaltung sind zwei geplante Gesetze, mit deren Hilfe gegen Anbieter von Raubkopien vorgegangen werden soll. Bei einer Verabschiedung hätten beide Gesetze verheerende Folgen für das freie und offene Web, teilte die Wikimedia Foundation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Swenja Wütscher</strong></p>
<p><strong>Englisches Wikipedia geht aus Protest offline</strong><br />
Die englischsprachige Online-Enzyklopädie Wikipedia geht für 24 Stunden vom Netz. Grund für die Abschaltung sind zwei geplante Gesetze, mit deren Hilfe gegen Anbieter von Raubkopien vorgegangen werden soll. Bei einer Verabschiedung hätten beide Gesetze verheerende Folgen für das freie und offene Web, teilte die Wikimedia Foundation mit, die das freie Online-Lexikon betreibt. Die Abschaltung hat heute Morgen bereits gestartet. Auch zahlreiche andere Internet-Angebote haben angekündigt heute mit Abschaltungen oder Bannern gegen die Gesetzesinitiativen zu protestieren, darunter Reddit, Mozilla und WordPress.</p>
<p><strong>Timmermann: „Rasche Lösung für Studienplatzvergabe“</strong><br />
Der Präsident des Deutschen Studentenwerks Prof. Dieter Timmermann fordert alle Beteiligten auf, den Streit um das Internet-gestützte bundesweite Zulassungsverfahren für NC-Studienfächer rasch zu beenden. Vor der heutigen Experten-Anhörung im Bundestagsausschuss erklärte Timmermann, dass alles daran gesetzt werden solle, rasch zu einer Lösung zu kommen. Es sei für eine Bildungsrepublik und den Hochtechnologie-Standort Deutschland peinlich genug, dass es entgegen vieler Ankündigungen noch immer kein funktionsfähiges Online-Zulassungsverfahren gebe. Leidtragende seien neben den Hochschulen selbst die vielen jungen Menschen, die sich um einen Studienplatz in einem Fach mit Numerus Clausus bewerben. Doch ihnen nütze es herzlich wenig, wenn jetzt der Schwarze Peter zwischen dem Bund, den Ländern, den Hochschulen und den beteiligten Software-Unternehmen hin- und her geschoben werde, so Timmermann. Anstelle eines weiteren politischen Streits sollten alle Beteiligten jetzt einen konkreten, realistischen und belastbaren Fahrplan entwerfen, der darstelle, wie es mit dem bundesweiten Online- Zulassungsverfahren weitergehen könne beziehungsweise solle. Außerdem solle alles dafür getan werden, dass nicht noch mehr Jahre ins Land gehen, bis dieses Verfahren endlich stehe.</p>
<p><strong>Mehr Straßenbahn für Bielefeld</strong><br />
Die Stadt Bielefeld und das Verkehrsunternehmen mobiel wollen das Straßenbahnnetz ausbauen. Eine neue Stadtbahnlinie 5 nach Heepen wäre wirtschaftlich, so das Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Mobiel 2030“. Weitere Ergänzungen sehen die Verlängerungen der Linie 1 und 3 vor. Das Bielefelder Liniennetz soll demnach größentechnisch ungefähr verdoppelt werden. Oberbürgermeister Pit Clausen sieht in MoBiel 2030 eine der großen Zukunftsaufgaben der Stadt. Wichtig sei die frühzeitige Diskussion mit den Bürgern, da das Vorhaben nur mit einer breiten gesellschaftlichen Zustimmung erfolgreich sein könne. Bis das soweit ist, werden aber noch zehn Jahre ins Land gehen. Kosten soll das Projekt mindestens 160 Millionen Euro.</p>
<p><strong>&#8220;Wochen der Studienorientierung 2012&#8243; gestartet</strong><br />
In Nordrhein-Westfalen sind die „Wochen der Studienorientierung 2012“ gestartet. Studieninteressierten werden damit jetzt über 300 Informationsveranstaltungen angeboten, die in einer gemeinsamen Aktion der Hochschulen und mehrerer Ministerien zusammengestellt worden sind. Wer studieren wolle, wünsche sich oft Beratung. Das sei angesichts der Fülle an attraktiven Studiengängen und Berufsbildern mittlerweile auch notwendig, sagte Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW. Die „Wochen der Studienorientierung“ helfen den angehenden Studierenden dabei, sich auf diese schwierige Entscheidung vorzubereiten und sie bei der Wahl des richtigen Studiengangs zu unterstützen, so Schulze weiter. So können Studieninteressierte beispielsweise Vorlesungen besuchen oder eine individuelle Studienberatung in Anspruch nehmen. Die „Wochen der Studienorientierung“ bieten den Schulen hierbei einen verlässlichen Zeitraum, in dem die jungen Menschen auf der Grundlage ihrer Potenziale und Neigungen Einblicke in die Studiengänge und die universitäre Praxis erhalten. Noch bis zum 3. Februar laufen die Wochen der Studienorientierung. <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/studieren_in_nrw/Wochen_der_Studienorientierung_2012/index.php " target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Künstliche Nerven reagieren wie die Echten</strong><br />
Künstliche Nerven reagieren wie die Echten. Das haben Bielefelder Physiker jetzt herausgefunden. Selbst Superrechner sind noch nicht so effizient wie das menschliche Gehirn. Weltweit versuchen Wissenschaftler daher Nervenzellen künstlich nachzubauen, um zu verstehen wie Gehirne arbeiten und dann leistungsfähigere Computer bauen zu können. Forscher der Uni Bielefeld haben jetzt gezeigt, dass eine neue Sorte von mikroskopisch kleinen Elektronikbauteilen in der Lage ist, wesentliche Eigenschaften von natürlichen Nerven zu imitieren. Damit bestätigen die Forscher die Annahme, dass diese zum Bau künstlicher Gehirne und Nervensysteme genutzt werden können. Ihre Ergebnisse sind gestern in der Fachzeitschrift „Advanced Materials“ veröffentlicht worden. </p>
<p><strong>Rundfunkgebühr bleibt bis 2014 stabil<br />
</strong>Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen mit mehr als einer Milliarde Euro weniger Gebühren auskommen, als sie angemeldet hatten. Denn die Rundfunkgebühren für ARD, ZDF und Deutschlandradio werden bis Ende 2014 nicht angehoben. Das teilte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten mit. Damit stagniert die Gebühr bei höchstens 17.98 Euro pro Monat. Es sei nämlich noch nicht abzusehen, wie sich die beschlossene Umstellung auf das geräteunabhängige Beitragsmodell auswirke, so die Kommission. Von 2013 an müssen die Bürger nicht mehr pro TV- oder Radiogerät den Rundfunkbeitrag entrichten. Ab dann gilt ein Beitrag pro Wohnung.</p>
<p><strong>Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses<br />
</strong>Biologen der Uni Bielefeld und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben die Genomsequenz der Zuckerrübe identifiziert. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind. Die Entschlüsselung ermögliche nun eine beschleunigte und zielgerichtete Züchtung leistungsfähiger, robuster und ertragreicher Zuckerrübensorten, sagte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Diese seien im Idealfall krankheitsresistent und unempfindlich gegenüber Umwelt- und Klimaeinflüssen wie Hitze und Trockenheit. Finanziert wurde die Arbeit der Biologen mit drei Millionen Euro Fördergeldern des Bundesforschungsministeriums. </p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 17.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Christopher Kulling Online-Bedarfserhebung gestartet Die Uni Bielefeld hat die Online-Bedarfserhebung für das kommende Semester freigeschaltet. Alle Studenten sind dazu aufgerufen, Veranstaltungen, die sie im Sommersemester belegen wollen, in ihrem eKVV-Stundenplan einzutragen. Die Online-Bedarfserhebung hilft den Fakultäten bei der Lehrplanung und Raumverteilung. Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele Studenten mitmachen. Die Teilnahme ist freiwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Christopher Kulling</strong></p>
<p><strong>Online-Bedarfserhebung gestartet</strong><br />
Die Uni Bielefeld hat die Online-Bedarfserhebung für das kommende Semester freigeschaltet. Alle Studenten sind dazu aufgerufen, Veranstaltungen, die sie im Sommersemester belegen wollen, in ihrem <a href="http://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/Home.jsp" target="_blank">eKVV-Stundenplan</a> einzutragen. Die Online-Bedarfserhebung hilft den Fakultäten bei der Lehrplanung und Raumverteilung. Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele Studenten mitmachen. Die Teilnahme ist freiwillig und noch bis zum 28. Januar möglich. Allerdings: Plätze in teilnahmebeschränkten Veranstaltungen werden bei der Online-Bedarfserhebung noch nicht vergeben.</p>
<p><strong>Semesterticket wird zur Chipkarte</strong><br />
Das Bielefelder Semesterticket soll 2013 einer Chipkarte weichen. Wie moBiel bekanntgab, wird ab Ostern ein neues elektronisches Ticketsystem getestet. Im Herbst sollen zunächst alle Abokunden ein E-Ticket bekommen, nächstes Jahr dann auch die Studenten. Für moBiel-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann ist die Einführung des elektronischen Ticketsystems &#8220;ein zukunftsweisendes Beispiel für einen innovativen Nahverkehr&#8221;. Gefördert wird das E-Ticket vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe. Die Fördersumme beträgt zwei Millionen Euro.</p>
<p><strong>Zentrum für islamische Theologie eingeweiht</strong><br />
Gestern ist das bundesweit erste von insgesamt vier Zentren für islamische Theologie eingeweiht worden. An der Uni Tübingen werden erstmals in Deutschland islamische Religionslehrer ausgebildet. Bundesbildungsministerin Annette Schavan bezeichnete die Einrichtung der Zentren als &#8220;Meilenstein für die Integration&#8221;. Es sei wichtig, sich auch wissenschaftlich mit der islamischen Religion auseinanderzusetzen. Kritiker befürchten eine Einflussnahme konservativer muslimischer Verbände. Diese könnten eine unkritische islamische Theologie an deutschen Hochschulen etablieren. <a href="http://www.uni-tuebingen.de/landingpage/newsfullview-landingpage/article/feierliche-einweihung-des-zentrums-fuer-islamische-theologie-an-der-universitaet-tuebingen-am.html" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Ein &#8220;G&#8221; für glutenfreie Mensamenüs </strong><br />
Der Mensaplan der Uni Bielefeld wird um eine Kennzeichnung reicher. Wie das Studentenwerk mitteilte, werden ab sofort alle glutenfreie Menüs mit einem hochgestellten &#8220;G&#8221; gekennzeichnet. Damit unterstütze man Menschen mit Stoffwechsel-Unverträglichkeiten und Allergien. Das Interesse an Inhaltsstoffen im Essen nehme auch gegenüber den Mensamenüs immer mehr zu. Bereits seit Mai 2011 werden alle veganen und lactosefreien Menüs besonders gekennzeichnet. <a href="http://www.studentenwerkbielefeld.de/index.php?id=135&#038;tx_ttnews[tt_news]=116&#038;cHash=f9383ae8d6ffa837afda6753c0fa3f93" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Tweets werden vertont</strong><br />
Heute startet die Internetseite <a href="http://tweetscapes.de/" target="_blank">tweetscapes.de</a>. Dort werden deutschsprachige Twitter-Nachrichten per Livestream im Netz vertont. Tweetscapes ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt ist auch das Bielefelder Exzellenzcluster CITEC. Mithilfe einer neu entwickelten Software werden Tweets abgefangen und hörbar gemacht. Jedes einzelne Thema bekommt automatisch einen eigenen Klang zugewiesen. Dieser erscheint dann immer wieder, wenn das Thema von anderen Twitter-Nutzern aufgegriffen wird. Auf diese Weise soll auf tweetscapes.de eine eigene, interaktive Klangästhetik entstehen.</p>
<p><strong>DAAD für mehr internationalen Austausch</strong><br />
Jeder zweite deutsche Student soll in Zukunft während seines Studiums Auslandserfahrungen sammeln. Das ist das Ziel der neuen Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Margret Wintermantel. Derzeit verbringt erst ein Drittel aller Studenten einen Teil seines Studiums im Ausland. Diese Quote hat sich seit über zehn Jahren nicht mehr verändert. Zwar ist sie laut Wintermantel im internationalen Vergleich hoch, aber angesichts der Globalisierung noch zu niedrig. Im Gegenzug sollten auch mehr ausländische Studenten nach Deutschland kommen. Dadurch würden die Attraktivität und Qualität des Studiums hierzulande verbessert. <a href="http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2012/19484.de.html" target="_blank">[mehr]</a></p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 16.01.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Keywan Tonekaboni FH Bielefeld eröffnet Pflegelabor ein Die Fachhochschule Bielefeld hat ein Pflegelabor eingerichtet. In der Skillslab genannten Einrichtung sollen Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege praktische Erfahrungen sammeln. Am Standort der Fachhochschule im Bielefelder Osten wurden Räume in ein klinisches sowie ein häusliches Patientenzimmer umgebaut. Unter Anleitung von Dozenten werden Situationen aus dem pflegerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Keywan Tonekaboni</strong></p>
<p><strong>FH Bielefeld eröffnet Pflegelabor ein</strong><br />
Die Fachhochschule Bielefeld hat ein Pflegelabor eingerichtet. In der <em>Skillslab</em> genannten Einrichtung sollen Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege praktische Erfahrungen sammeln. Am Standort der Fachhochschule im Bielefelder Osten wurden Räume in ein klinisches sowie ein häusliches Patientenzimmer umgebaut. Unter Anleitung von Dozenten werden Situationen aus dem pflegerischen Alltag demonstriert und geübt. Die Studierenden nehmen sowohl die Rolle des Patienten, eines Beobachters als auch die des Pflegers ein. Die verschiedenen Pflegetätigkeiten sollen so reflektiert und verinnerlicht werden. Das Pflegelabor wird mit Drittmitteln unterstützt. </p>
<p><strong>Internationale Studierende ausgezeichnet</strong><br />
Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) hat vergangenen Freitag zwei Studierende ausgezeichnet. Sie erhielten den Preis für gute Leistungen und besonderes Engagement. Der US-amerikanische Philosophiestudent Daniel Brooks wurde für die Unterstützung ausländischer Promotionsstudierender, sowie fachlicher Anregungen gewürdigt. Der kameruner Maschinenbau-Student Hermann Monkam erhielt den Preis, da  er mit seinen persönlichen Netzwerken neuen internationalen Gästen zu einem guten Start verhelfe. Die Preise sind mit jeweils 750 Euro dotiert.<br />
Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld setzt sich seit über 25 Jahren für die Integration internationaler Studierender ein.</p>
<p><strong>Ministerin Schulze verteidigt Umgang mit CARE</strong><br />
NRW-Wissenschaftsministerin Swenja Schulze (SPD) verteidigt ihren Umgang mit dem geplanten CARE-Institut in Münster. Die vorherige schwarz-gelbe Landesregierung hatte dem Centrum für Angewandte Regenerative Entwicklungstechnologien eine Anschubfinanzierung von 60 Millionen Euro zugesagt. Die CDU kritisierte, dass dieser Betrag im Haushalt der rot-grünen Minderheitsregierung nicht vorgesehen sei. Ministerin Schulze verweist darauf, dass auch die vorherige Landesregierung die Summe nicht eingeplant habe. Gegenüber dem Wissenschaftsausschuss des Landtags erklärte sie, die Landesregierung führe seit 2010 mit den Beteiligten Gespräche. Sie warnte die Opposition, dass Institut nicht parteipolitisch zu zerreden.<br />
<strong><br />
Zwei-Drittel der Studierenden sind Akademiker-Kinder</strong><br />
Mehr als zwei Drittel aller Studierenden in Deutschland sind aus einem  akademischen Elternhaus. Dagegen kommen nur zwei Prozent der Studierenden aus einem Haushalt mit niedrigem Bildungshintergrund. Dies berichtet das Hochschulinformationssystem (HIS) im Rahmen des vierten Eurostudent-Reports. Deutschland ist damit eines der Schlusslichter im Bereich sozialer Förderung. In Portugal und der Türkei schaffen es Kinder aus bildungsfernen Elternhäuser am besten in die Hochschulen. Interessant ist auch, dass in Deutschland widerum fast 70% der Akademikerkinder ein Studium beginnen. Nur in Dänemark ist der Wert höher. Für den Eurostudent-Report hatte das HIS die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes ausgewertet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hochschulnachrichten am 11.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 07:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Gerrit Rother Nominierung für Studentenwerkspreis noch möglich Noch bis zum 13. Januar können Studierende für einen Preis nominiert werden. Ausgeschrieben wird dieser vom Deutschen Studentenwerk im Rahmen des Wettbewerbs „Studierende für Studierende“. Der Preis wird an Studierende vergeben, die sich ehrenamtlich für ihre Kommilitonen einsetzen. Nominiert werden können einzelne Personen sowie studentische Gruppen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Gerrit Rother</strong></p>
<p><strong>Nominierung für Studentenwerkspreis noch möglich</strong><br />
Noch bis zum 13. Januar können Studierende für einen Preis nominiert werden. Ausgeschrieben wird dieser vom Deutschen Studentenwerk im Rahmen des Wettbewerbs „Studierende für Studierende“. Der Preis wird an Studierende vergeben, die sich ehrenamtlich für ihre Kommilitonen einsetzen. Nominiert werden können einzelne Personen sowie studentische Gruppen. Die Preisgelder betragen insgesamt  13.000 Euro. Mit dem Preis solle außerdem das Engagement der Preisträger in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, so ein Mitarbeiter des Studentenwerks.Die Formulare zur Nominierung findet ihr <a href="http://www.studentenwerke.de/">hier</a>.</p>
<p><strong>Informationsveranstaltung für Studienanfänger</strong><br />
Die Arbeitsagentur und die Fachhochschule Bielefeld bieten eine Reihe von Informationsveranstaltung für Studienanfänger an. Die Hochschulwochen finden vom 16.Januar bis zum 09.Februar statt. In den Veranstaltungen sollen Informationen zum Thema Studium vermittelt werden. Außerdem können die Teilnehmer die Labore und Werkstätten der Fachhochschule  besuchen. Die Fachhochschulwochen richten sich hauptsächlich an Schüler der Klassen 11 bis 13 aus der Region, andere Interessenten können jedoch ebenfalls teilnehmen. Stattfinden werden die Veranstaltungen im Berufs-Informations-Zentrum in der Werner Bock Straße 8. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p><strong>CDU kritisiert Schulze für Projektplanung</strong><br />
Die CDU in Nordrhein Westfalen kritisiert Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Hintergrund ist ein geplantes Forschungszentrum im Max-Planck Institut in Münster. Im Care-Institut  soll die Wirksamkeit von Medikamenten mithilfe von Körpergewebe überprüft werden. Das geplante Forschungszentrum werde im Etat der rot-grünen Landesregierung für 2012 nicht aufgeführt, so Thomas Sternberg von der CDU. Dadurch entgehen NRW Fördermittel des Bundes und der EU in Millionenhöhe. Weiterhin sei der CDU unklar, warum ein so renommiertes Forschungsinstitut nicht berücksichtigt werde. Schulze hatte gestern in einer Sondersitzung im Landtag zu den Vorwürfen Stellung genommen. Sie betonte dass die ehemalige Landesregierung für das Projekt keine Vorsorge getroffen habe. Wichtige Unterlagen seien erst Ende 2011 eingegangen, und werden noch geprüft. Schulze erklärte, die Förderung eines solchen Projektes müsse gewissen technischen und rechtlichen Anforderungen genügen. Die Landesregierung stehe jedoch in Verhandlungen um das Konzept voran zu treiben. </p>
<p><strong>Neue Fachhochschule in Lüdenscheid</strong><br />
Im April dieses Jahres soll eine neue Fachhochschule in Westfalen eröffnet werden. Die FH Lüdenscheid gehört zu der Fachhochschule Südwestfalen. Für die Hochschule wird seit 10 Monaten ein neues Gebäude auf dem ehemaligen Lüdenscheider Bahnhof gebaut. Am ersten Februar soll dieses von der Fachhochschule dann bezogen werden. An der neuen FH soll Platz für rund 600 Studierende sein. Zusätzlich zum normalen Studienprogramm werden außerdem vier neue Studiengänge angeboten, darunter Kunststofftechnik  und Medizintechnik im Bachelor.</p>
<p><strong>Zahl der Hochschulprofessuren gestiegen</strong><br />
Die Zahl der Universitätsprofessuren hat sich im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Laut den Daten lehrten 2010 rund 25.000 Professoren an deutschen Hochschulen, rund 670 mehr als noch im Vorjahr. Von 2000 bis 2010 ist die Zahl der Professuren um 1000 Stellen angestiegen. Das Betreuungsverhältnis von Hochschullehren und Studierenden hat sich allerdings weiter verschlechtert. So kommen auf einen Hochschullehrer im Schnitt 60 Studierende.</p>
<p><strong>Jüngster Menschenaffe Europas entdeckt</strong><br />
Menschenaffen haben länger in Europa gelebt, als bisher angenommen. Das belegt ein sieben Millionen Jahre alter Backenzahn, den Wissenschaftler in Bulgarien gefunden haben. Bisher sind Forscher davon ausgegangen, dass Menschenaffen in Europa vor ca. 9 Millionen Jahren ausgestorben sind, und sich nur in Afrika weiterentwickelt haben. Der Fund gebe außerdem Anlass dazu, die menschliche Evolution neu zu überdenken, so Prof. Madeleine Böhme. Bisher sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass die menschliche Evolution nur in Afrika stattgefunden hat, und der Mensch von dort aus nach Europa und Asien ausgewandert ist. Laut Böhme gibt es aber mit dem Fund des Backenzahns Hinweise darauf, dass ein Teil der Evolution auch außerhalb von Afrika stattgefunden hat.</p>
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