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	<title>Hertz 87,9 &#124; Campusradio für Bielefeld &#187; Nachrichten</title>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>radiohertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachrichtenarchiv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p><center><a href="http://radiohertz.de/beta-site/category/nachrichtenarchiv/">Nachrichtenarchiv</a></center></p>
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		<title>Der Morgen am Mittwoch, 01.09.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Meike Koch Abschaffung der Studiengebühren zum WS 2011/ 2012 Das nordrhein-westfälische Kabinett hat gestern in seiner Sitzung beschlossen, die Studiengebühren zum Wintersemester 2011/ 2012 wieder abzuschaffen. Der beratende Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Chancengleichheit beim Hochschulzugang sieht zudem vor, die Hochschulen mit zusätzlichen Fördermitteln zu unterstützen, damit sie weiterhin Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in Lehre und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Meike Koch</strong></p>
<p><strong>Abschaffung der Studiengebühren zum WS 2011/ 2012</strong><br />
Das nordrhein-westfälische Kabinett hat gestern in seiner Sitzung beschlossen, die Studiengebühren zum Wintersemester 2011/ 2012 wieder abzuschaffen. Der beratende Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Chancengleichheit beim Hochschulzugang sieht zudem vor, die Hochschulen mit zusätzlichen Fördermitteln zu unterstützen, damit sie weiterhin Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in Lehre und Studium finanzieren können. So sollen den Hochschulen jährlich 249 Millionen Euro zusätzlich zum Landeszuschuss bereitgestellt werden. Die Fördermittel werden für jede Hochschule nach der Anzahl ihrer Studierenden in Regelsstudienzeit berechnet.</p>
<p><strong>Ruhr-Uni bewirbt sich für die Exzellenz-Initiative</strong><br />
Die Ruhr-Universität hat ihren Antrag mit dem Titel „Research Campus RUB“ für die „Exzellenz-Initiative II“ eingereicht. Die Grundzüge des Antrages sind die Weiterentwicklung ihres Zukunftskonzepts zu einem internationalen Forschungscampus und vier neue „Exzellenz“-Schwerpunkte in Lebens-, Geistes-, Natur- und Ingenieurswissenschaften. Heute endet die Bewerbungsfrist der Hochschulen, um Skizzen für Neuanträge einzureichen. Bereits im Juni hatten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten eine Vereinbarung zur Weiterführung der Exzellenzinitiative unterzeichnet. Das Fördervolumen wurde dabei auf rund 2,7 Milliarden Euro aufgestockt, bei einer Laufzeit bis 2017. Die Exzellenzinitiative soll Deutschland als Wissenschaftsstandort nachhaltig stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Spitzenforschung an deutschen Hochschulen sichtbar machen.</p>
<p><strong>OFFIS ausgewählter Ort im Land der Ideen</strong><br />
Das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik, kurz OFFIS, wurde bereits zum zweiten Mal im Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Geehrt wird mit dieser Auszeichnung ihre Veranstaltung unter dem Motto „Wohnen für Senioren“. Darin beschäftigt sich OFFIS mit dem Thema „Wohnen im Alter“ und der Frage, wie die Informatik dabei helfen kann. In Vorträgen und Besichtigungen des OFFIS Senioren-Apartments konnten sich die Besucher mit dem Thema auseinandersetzen. Aus über 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte OFFIS die Jury und zählt damit zu den 365 Preisträgern.</p>
<p><strong>Linderung durch Schmerz</strong><br />
Ein Forscherteam aus Mannheim und Heidelberg hat Hinweise darauf gefunden, warum Schmerzen Borderline-Patienten beim Umgang mit negativen Gefühlen helfen. Borderline-Patienten empfinden häufig extrem positive und negative Gefühle, da bei ihnen die Hirnregionen stärkere Aktivität zeigen, die an emotionalen Reaktionen beteiligt sind. Dadurch haben sie Schwierigkeiten, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen. Selbstverletzungen helfen ihnen beim Umgang mit diesen extremen Gefühlen. Die Forscher haben nun herausgefunden, dass Schmerzen und Wärmereize die Aktivierung dieser Hirnregionen unterdrücken. Dieses Wissen könnte nun dazu beitragen, Strategien zu entwickeln, mit denen die Patienten ihre Emotionen kontrollieren können, ohne sich dabei selbst zu schaden.</p>
<p><strong>Eisfreie Autoscheiben im Winter</strong><br />
Forscher vom Fraunenhofer-Institut für Schicht und Oberflächentechnik IST in Braunschweig haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie nicht nur transparente und heizbare Schichten herstellen können, sondern auch das Kondensieren von Feuchtigkeit verhindern können. Bisher gab es ähnliche Schichten aus Zinnoxid, die jedoch sowohl mechanisch, als auch optisch nicht vollkommen waren. Bei zu hohen Temperaturen konnten Risse entstehen. Die neuen Schichten seien nun extrem stabil, Temperaturen bis 900 Grad Celsius und selbst starkes Verbiegen seien kein Problem, so Dr. Bernd Szyszka vom IST. Der Prototyp einer solchen Schicht ist derzeit auf der Messe Glasstec in Düsseldorf zu sehen.</p>
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		<title>Der Morgen am Dienstag, 31.08.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redakteur: Martin Blümer Kinder profitieren von Familienprojekt Das Projekt &#8220;Ein Stadtteil für starke Kinder&#8221; wurde erfolgreich abgeschlossen. Verantwortlich hierfür waren die katholische und evangelische Erwachsenenbildung Oldenburg. Das Ziel dieser Aktion war die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund durch ganzheitliche Frühförderung. Etwa 130 solcher Familien wurden durch das Konzept gestärkt. &#8220;Ein Stadtteil für starke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redakteur: Martin Blümer</strong></p>
<p><strong>Kinder profitieren von Familienprojekt</strong><br />
Das Projekt &#8220;Ein Stadtteil für starke Kinder&#8221; wurde erfolgreich abgeschlossen. Verantwortlich hierfür waren die katholische und evangelische Erwachsenenbildung Oldenburg. Das Ziel dieser Aktion war die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund durch ganzheitliche Frühförderung. Etwa 130 solcher Familien wurden durch das Konzept gestärkt. &#8220;Ein Stadtteil für starke Kinder&#8221; sei ein absolutes Erfolgsprojekt, so Susanne Miller, Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Bielefeld. Sie hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Kinder nachhaltig von dem Projekt profitieren. </p>
<p><strong>Forscher-Vorschlag gegen Namensmonotonie</strong><br />
2 Forscher haben eine ungewöhnliche Methode entwickelt um die Namensmonotonie in Deutschland neu zu strukturieren. Dazu haben sie den Vorschlag gemacht, bei der Heirat den weniger bekannten Nachnamen zum Familiennamen zu machen. Anhand eines Computermodells haben die beiden Wissenschaftler die Auswirkungen bereits getestet. Demnach könnten im Idealfall bereits nach 50 Jahren die 3 häufigsten Nachnamen auf ein fünftel reduziert werden. Überaus häufige Namen seien unpraktisch und führen oft zu Missverständnissen, so die Wissenschaftler Professor  Harald Jockusch der Universität Bielefeld und Alexander Fuhrmann aus den USA. Allein im Berliner Telefonbuch gebe es 15 Seiten Müllers, so die Forscher weiter. In Deutschland gibt es etwa eine Million Familiennamen für 82 Millionen Einwohner. </p>
<p><strong>Die Rate der Kaiserschnitte wächst</strong><br />
Die Rate der Kaiserschnitte in deutschen Kliniken wächst. Im europäischen Vergleich nimmt die Bundesrepublik einen Spitzenplatz ein. Inzwischen kommt fast jedes dritte Kind per Bauchschnitt zur Welt. Gründe dafür sind vor allem finanzielle Vorteile für die Krankenhäuser. Darüber hinaus sei für viele Ärzte eine Schnittentbindung planbarer und beanspruche wesentlich weniger Zeit. Seit einigen Jahren mehrt sich allerdings die Kritik an den Operationen. Einer Studie zufolge haben viele Schwangere Angst, dass sie die natürliche Geburt nicht schaffen. Frauen müssten besser beraten werden, so die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Petra Kolip von der Universität Bielefeld. Gesunde Schwangere sollten eher von Hebammen begleitet werden als vom Arzt, so Kolip weiter.</p>
<p><strong>Stressfaktor Studium</strong><br />
An deutschen Hochschulen steht jeder dritte Studierende unter Dauerstress. Dies ergab eine Studie der Techniker-Krankenkasse. Einer der Gründe sei die Umstellung auf den akademischen Bachelor-Grad. Für die meisten Studierenden habe sich damit der Lern- und Prüfungsstress erhöht. Dadurch sei der Beratungsbedarf an den zuständigen Stellen des Deutschen Studentenwerks deutlich gestiegen. Wer psychisch und stressbedingt angeschlagen ist, ist auch für Erkältungen empfänglicher, so Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk. Erste Symptome von Dauerstress und Überarbeitung zeigen sich in Form einer Erkältung. Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen bis hin zu Angstzuständen seien weitere Indikatoren für Stress. Laut der Studie seinen Zukunftsängste, Konflikte mit Studierenden und Dozenten, sowie der allgemein starke Leistungsdruck weitere Stressverursacher.</p>
<p><strong>VHS bietet Alphabetisierungs-Fortbildung an</strong><br />
Die Volkshochschule Bielefeld bietet ab sofort Fortbildungs-Möglichkeiten im Bereich Alphabetisierung an. Anlässlich des Weltalphabetisierungstages am 8. September, wird diese Aktion vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW gefördert. Vor 2 Jahren hat sich die Volkshochschule in diesem Bereich bereits profiliert. Die Projektergebnisse werden bis heute bundesweit und international genutzt.<br />
<strong>Kontakt: Marion Döbert</strong><br />
Telefonisch unter 0521-51-35 89 oder per E-Mail über marion.doebert@bielefeld.de</p>
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		<title>InFakt am Montag, 30.08.10</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redakteur: Keywan Tonekaboni Gebührenfreies Studium nach Zivildienst Wer in Zukunft ein Zivildienst leistet soll im Gegenzug gebührenfrei studieren. Das fordert Marc Young, Chefredakteur von The Local in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit. Wenn die Wehrpflicht wie geplant ausgesetzt wird, entfällt auch der Zivildienst. Daher schlägt Marc Young vor, die entstehende Lücke durch angehende Studierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redakteur: Keywan Tonekaboni</strong></p>
<p><strong>Gebührenfreies Studium nach Zivildienst</strong><br />
Wer in Zukunft ein Zivildienst leistet soll im Gegenzug gebührenfrei studieren. Das fordert Marc Young, Chefredakteur von The Local in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit.<br />
Wenn die Wehrpflicht wie geplant ausgesetzt wird, entfällt auch der Zivildienst. Daher schlägt Marc Young vor, die entstehende Lücke durch angehende Studierende zu kompensieren. Für den geleisteten Zivildienst sollen sie gebührenfrei ein Master-Studium absolvieren können. Wer keinen Zivildienst leisten will, solle 500 Euro Studiengebühren pro Semester bezahlen.</p>
<p><strong>Sächsische Studierende zufrieden, wandern aber ab</strong><br />
Sächsische Studierende sind mit ihrem Studium im Freistaat zufrieden. Das ergab die erste Absolventenstudie, die von der sächsischen Wissenschaftsministerin von Schorlemer vergangene Woche in Dresden vorgestellt wurde. Demnach hätten über die Hälfte der Befragten die Studienbedingungen in Sachsen als gut oder sehr gut bewertet. Drei Viertel der Befragten würden wieder an ihrer Hochschule studieren. Ein Großteil der Absolventen finde binnen eines Jahres eine Beschäftigung oder setze die wissenschaftliche Ausbildung fort. Sachsen kann den akademischen Nachwuchs aber nur zu teilen halten. Von den Absolventen, die bereits ihre Schulausbildung in Sachsen absolvierten, wandert ein Drittel ab.</p>
<p><strong>Deutschland schneidet in Bildung mittelmäßig ab</strong><br />
Die Bedingungen für lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur durchschnittlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Studie verglich die Statistiken und Studien zur Bildungssituation in den Ländern der Europäischen Union. Dabei wurden nicht nur Schulen und Hochschulen betrachtet, sondern auch Aktivitäten in Vereinen, Freizeit und Familie. Laut der Studie sind die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen besonders in Skandinavien und den Niederlanden günstig. Deutschlands mittelmäßiges Abschneiden erklären die Forscher mit den geringen Investitionen ins Schulen und Hochschulen. </p>
<p><strong>Stifterverband kritisiert Uni-Leitbilder</strong><br />
Der Stifterverband der Wissenschaft kritisiert, dass die Leitbilder der deutschen Universitäten kaum aussagekräftig seien. Die Leitbilder wären austauschbar und würden Studienbewerbern wenig Orientierung bieten. Viele der genannten Ziele seien außerdem durch die Hochschulgesetze bereits vorgegeben. Der Stifterverband kritisiert zudem, dass die Hochschulen bei den Leitbildern nicht auf die Anliegen Außenstehender  eingehen würden.<br />
Im Stifterverband sind Unternehmen, Verbände und Stiftungen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Forschung zu fördern.</p>
<p><strong>Uni-Präsident fordert Anpassung des Hochschulzugangs </strong><br />
Sascha Spoun, Präsident der Universität Lüneburg, fordert ein Umdenken bei den Zulassungskriterien für das Studium. „Talent gehe vor Note“ sagte er gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Er fordert, dass die Persönlichkeit der Bewerber im Zulassungsverfahren mehr berücksichtigt wird. So solle der Stagnation der Studierquote begegnet werden. An Spouns Universität werden seit drei Jahren  Einstufungstests und Bewerbungsgespräche geführt. Außerdem wird das außerschulische Engagement der Bewerber mit herangezogen. </p>
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		<title>InFakt am Freitag, 27.08.10</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redakteur: Martin Blümer Mehr Personal an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen An den nordrhein-westfälischen Hochschulen hat sich die Zahl des Personals erhöht. Ende 2009 stieg sie im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Dies hat der Landesbetrieb Information und Technik ermittelt. Des weiteren geht aus dieser Statistik hervor, dass der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse gestiegen ist. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redakteur: Martin Blümer</strong></p>
<p><strong>Mehr Personal an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen</strong><br />
An den nordrhein-westfälischen Hochschulen hat sich die Zahl des Personals erhöht. Ende 2009 stieg sie im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Dies hat der Landesbetrieb Information und Technik ermittelt. Des weiteren geht aus dieser Statistik hervor, dass der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse gestiegen ist. Im vergangenen Jahr hatten 70 Prozent einen befristeten Vertrag, zehn Jahre zuvor waren es nur 59 Prozent. Die 67 Hochschulen und Hochschulkliniken beschäftigen gute 100.000 Personen. Etwas mehr als die Hälfte des Personals ist künstlerisch oder wissenschaftlich tätig, der Rest arbeitet in der Verwaltung.</p>
<p><strong>Doktortitel mit 72 Jahren</strong><br />
Ein gebürtiger Bielefelder hat mit 72 Jahren den Doktortitel in Chemie verliehen bekommen. Rund zweieinhalb Jahre forschte der ehemalige Chemie-Lehrer und Studienrat des Berufskollegs Senne an der Universität Bielefeld. Seine beiden Schwerpunkte waren Chemie und Geschichte. Das Ergebnis von Dr. Björn Kuhse ist eine 135-seitige Dissertation. Diese beschäftigt sich mit der Geschichte des Naturstoffes Vanillin und der chemischen Gewinnung des Aromas. Nur Seminare und Vorlesungen hätten ihm irgendwann nicht mehr gereicht, so Kuhse. Daher hätte er sich für eine wissenschaftliche Arbeit entschieden, die mit einer Promotion endet, so Kuhse weiter.</p>
<p><strong>Keine höheren BaföG-Leistungen trotz Studiengebühren</strong><br />
Studiengebühren berechtigen nicht zu höheren BaföG-Leistungen &#8211; das hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden. Demnach sei es für Studierende zumutbar, die Gebühren mit einem Darlehen zu finanzieren, so die Richter. Geklagt hatte ein Student aus Hannover, der bei seiner Universität einen zusätzlichen Härtefreibeitrag beantragt hatte. Die Universität Hannover lehnte den Antrag auf einen zusätzlichen Freibetrag in Höhe der Studiengebühren ab. Die Richter gaben der Universität Recht und bestätigten damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover. Eine Revision wurde nicht zugelassen.</p>
<p><strong>Bibliothek der Hochschule Osnabrück auf Spitzenplatz</strong><br />
Das Bibliothekssystem der Hochschule Osnabrück belegt den Spitzenplatz in Niedersachsen. Die Bibliothek gewann beim bundesweiten Leistungsvergleich unter den teilnehmenden Fachhochschulbibliotheken des Bundeslandes. In die Bewertung flossen die vier Leistungsindikatoren „Ausstattung/Angebote“, „Nutzung“, „Effizienz“ und „Entwicklungspotential“ ein. Das gute Abschneiden sei das Ergebnis einer konsequent auf die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Kunden ausgerichteten Bibliotheksarbeit, so Dr. Katja Bartlakowski, Leiterin des Bibliothekssystems. Außerdem habe die engagierte Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten und der Bibliothek besonders gut funktioniert, so Bartlakowski weiter.</p>
<p><strong>Initiative gegen Hausärztemangel in Westfalen</strong><br />
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die gesetzlichen Krankenkassen in Westfalen wirken dem drohenden Hausärztemangel entgegen. Demnach erhalten 15 Medizin-Studierende der Ruhr-Universität Bochum ein Fördergeld von bis zu 2400 Euro. Dafür müssen diese sich innerhalb ihres Praktischen Jahres für das Fach Allgemeinmedizin entscheiden. Außerdem müssen sie ihr Praktikum in einer westfälischen Arztpraxis absolvieren. Gründe für den fehlenden Hausärzte-Nachwuchs sieht die Kassenärztliche Vereinigung unter anderem in den schlechten Studienbedingungen. Allgemeinmedizin sei an westfälischen Universitäten unterrepräsentiert, so der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Andreas Daniel. Das Studiensystem ziele viel zu sehr auf die Ausbildung von Fachärzten ab, so Daniel weiter.</p>
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		<title>InFakt am Donnerstag, 26.08.10</title>
		<link>http://www.radiohertz.de/beta-site/2010/08/26/infakt-am-donnerstag-26-08-10/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 06:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redakteurin: Anna Stelze Infoveranstaltung zum Schülerstudium am 31.August Am 31. August findet an der Universität Bielefeld eine Informationsveranstaltung zum Schülerstudium &#8220;Studieren ab 16&#8243; statt. Informationsveranstaltung richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse sowie Eltern und Lehrer. Das Schülerstudium &#8220;Studieren ab 16&#8243; der Universität Bielefeld geht zum kommenden Wintersemester mit 10 Fächern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redakteurin: Anna Stelze</strong></p>
<p><strong>Infoveranstaltung zum Schülerstudium am 31.August</strong><br />
Am 31. August findet an der Universität Bielefeld eine Informationsveranstaltung zum Schülerstudium &#8220;Studieren ab 16&#8243; statt. Informationsveranstaltung richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse sowie Eltern und Lehrer. Das Schülerstudium &#8220;Studieren ab 16&#8243; der Universität Bielefeld geht zum kommenden Wintersemester mit 10 Fächern an den Start.<br />
Die Informationsveranstaltung findet von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal 10 des Universitätshauptgebäudes statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dort besteht die Möglichkeit, Informationen rund um das Schülerstudium und das Bewerbungsverfahren zu erhalten. Weitere Infos gibt es auch auf der Seite der <a href="http://www.uni-bielefeld.de/schuelerbuero" target="blank">Universität Bielefeld</a>.</p>
<p><strong>„LernFerien NRW“ gewinnen bundesweite Auszeichnung</strong><br />
Das Projekt „LernFerien NRW – Berufsorientierung“ ist gestern vom Ministerium für Schule und Weiterbildung als ein „Ausgewählter Ort 2010“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung fand im Rahmen der Initiative „Deutschland &#8211; Land der Ideen“ statt. Die Lernferien zur Berufsorientierung wurden dabei aus mehr als 2.200 Bewerbungen ausgewählt.  Organisiert werden die Lernferien von der Stiftung Partner für Schule NRW.  Das Konzept der Lernferien sieht einwöchige, kostenfreie Camps vor, in denen sich Acht- und Neuntklässler mit ihrer Berufswahl auseinandersetzen. Dazu gehören verschiedene Workshops, Bewerbungstrainings oder Gesprächsübungen. So sollen Ausbildungsabbrüche vermieden werden und den Schülern geholfen werden, sich in den Ausbildungsmöglichkeiten zurechtzufinden. In diesem Sommer stehen an neun Standorten jeweils 30 Plätze zur Verfügung. Die „LernFerien NRW“ sind Teil der individuellen Förderung im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. </p>
<p><strong>Mehr uneheliche Kinder in Europa</strong><br />
In Europa werden immer mehr Kinder unehelich geboren. Laut einer Studie des Leipniz-Instituts für Länderkunde (LFL) ist der Grund dafür der Wertewandel. Auffallend dabei seien allerdings die nationalen und regionalen Unterschiede. Während in Skandinavien und den Beneluxstaaten weniger als die Hälfte aller Kinder in klassischen Familien geboren werden, ist dies in Teilen Polens und in Griechenland nur für unter zehn Prozent der Fall. Deutschland ist laut Studie das Land, bei dem die regionalen Unterschiede am größten sind. So liegt der Anteil unehelicher Kinder im Westen Deutschlands bei unter 40 Prozent, in den neuen Bundesländern bei über 60 Prozent. Laut der LFL gehe es dabei aber nicht um ungewollte Schwangerschaften, viele uneheliche Kinder seien heute gewollt und geplant. Als Grund für die Entwicklung sehen sie Individualisierung, Säkularisierung und die Emanzipation der Frau. Eine weitere Entwicklung liegt laut der Studie in der Kluft zwischen ländlichen Gebieten und Großstädten. So gehe in Großstädten der Anteil unehelich geborener Kinder zurück, nicht eheliche Kinder seien eher in ländlichen Gebieten typisch, so LFL-Wissenschaftler Tim Leibert.</p>
<p><strong>Schweizer Forscher entdecken neuen Planeten</strong><br />
Forscher der Universität Genf haben einen neuen Exoplaneten entdeckt. Der Himmelskörper ist 1,4 mal so schwer wie die Erde und befindet sich im Sternbild Hydrus (kleine Wasserschlange), 127 Lichtjahre von der Erde entfernt. Sollten sich die Vermutungen bestätigen, handelt es sich dabei um den kleinsten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Aufgrund seiner steinigen Oberfläche und seiner extremen Nähe zur Sonne seines Systems halten die Wissenschaftler allerdings dortiges Leben für unwahrscheinlich.<br />
Auch das Umfeld des Planeten ist für die Forscher interessant, sie vermuten dort bis zu sechs weitere Himmelskörper. Damit könnte es das Planetensystem mit den bislang meisten Planeten sein.<br />
Fünf der bis zu sieben neu entdeckten Planeten hätten die Größe von Neptun. Damit wären sie weitaus größer als die Erde, so Christophe Lovis, einer der an der Entdeckung beteiligten Wissenschaftler.<br />
Das wirklich Aufsehen erregende an der Entdeckung bestünde darin, dass damit gezeigt wird, dass es da draußen noch viel mehr Planeten gibt, so ein weiterer Wissenschaftler.</p>
<p><strong>Forscher entwickeln künstliche Augenhornhaut</strong><br />
US-Amerikanische Forscher arbeiten an einem synthetischen Ersatz für die Augenhornhaut. Bisher wird bei einer Verletzung oder Erkrankung der Augenhornhaut eine Spenderhaut von Toten transplantiert. Doch die Anzahl an Spendern ist sehr gering und die Warteliste dauert mehrere Jahre.<br />
Nun wollen die Forscher ein synthetisches Kollagengewebe als Ersatz für geschädigte oder verletzte Hornhäute nutzen. Die Ergebnisse sind laut einem beteiligten Wissenschaftler vielversprechend. Alle zehn bisher operierten Testpersonen hätten die künstliche Hornhaut angenommen, bei sechs von ihnen wurde die Sehfähigkeit deutlich besser.<br />
Die Vorteile der künstlichen Augenhornhaut sind laut den Wissenschaftlern, dass das Immunsystem das Transplantat nicht abstoße. Außerdem gebe es keine Gefahr einer Übertragung von Krankheitserregern.</p>
<p><strong>Stiftung Warentest vergleicht betriebswirtschaftliche Fernstudiengänge</strong><br />
Die Stiftung Warentest hat betriebswirtschaftliche Lehr- und Studiengänge verglichen. Getestet wurden 52 Fernstudiengänge von 18 Anbietern. Entscheidende Kriterien waren dabei vor allem der Zeitaufwand und die Kosten für die Studierenden. Außerdem wurden die Dauer, die Voraussetzungen und die jeweiligen Besonderheiten verglichen. Hervorgehoben wurde in den meisten Kategorien die Hamburger Fern-Hochschule HFH, sie sei „kostengünstig und mit viel freiwilligen Präsenzunterricht“. Außerdem decke die HFH mit über 40 Studienzentren viele Regionen ab und ermögliche so eine wohnortnahe Betreuung. Alle Ergebnisse des Vergleichstests findet ihr im aktuellen Testbericht der Stiftung Warentest vom August 2010.</p>
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		<title>InFakt am Mittwoch, 25.08.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Kolja Prichatz Unternehmen als Stipendiengeber Immer mehr Studierende in Nordrhein-Westfalen erhalten während ihres Studiums finanzielle Unterstützung von einem Wirtschaftsunternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Demnach sei die Zahl der Unternehmensstipendien in den vergangenen Jahren konstant gestiegen. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Förderung eines Studierenden, erhält dieser 150 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Kolja Prichatz</strong></p>
<p><strong>Unternehmen als Stipendiengeber</strong><br />
Immer mehr Studierende in Nordrhein-Westfalen erhalten während ihres Studiums finanzielle Unterstützung von einem Wirtschaftsunternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Demnach sei die Zahl der Unternehmensstipendien in den vergangenen Jahren konstant gestiegen. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Förderung eines Studierenden, erhält dieser 150 Euro monatlich vom Betrieb, sowie weitere 150 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. Vor allem in den technisch orientierten Studiengängen werden derartige Teil-Stipendien häufig vergeben. Ist das Unternehmen nach Ablauf der einjährigen Stipendienfrist mit den Leistungen seines Kandidaten zufrieden, kann der Förderzeitraum um weitere Semester verlängert werden. </p>
<p><strong>Leitbilder der Hochschulen sind austauschbar</strong><br />
Die Leitbilder deutscher Hochschulen sind häufig austauschbar oder beliebig. Dies bemängelt der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung. Nach Ansicht der Forscher bieten die Leitbilder deutscher Universitäten weder Orientierung für die Studierenden, noch dienen sie der Abgrenzung gegenüber anderen Wettbewerbern. Zurzeit hat über zwei Drittel aller deutschen Hochschulen ein öffentliches Leitbild. Besonders häufig bekennen sich die Universitäten zur Einheit von Forschung und Lehre, Internationalität oder zur Förderung des Nachwuchses. Da diese Leitbilder bereits im Hochschulgesetz verankert sind, seien sie keine Hilfe für die Studierenden, so die Herausgeber der Studie. In Zukunft sollen die deutschen Hochschulen ihre Leitbilder nun individueller gestalten.</p>
<p><strong>Neue Software für objektivere Schulnoten</strong><br />
Eine neuartige Software soll zukünftig für objektivere Notenvergaben in Schulen und Universitäten sorgen. Das Programm wurde von Forschern der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt und könnte den Lehrenden bald bei der Benotung von Leistungsnachweisen helfen. Kennt die Software das Idealergebnis einer Prüfung, kann sie unter anderem die Lernfortschritte und Punktzahlen der einzelnen Prüflinge ermitteln und miteinander vergleichen. Auch eine grafische Darstellung von Lernkurven ist möglich. Das Programm befindet sich noch in der Entwicklungsphase, soll aber nach dem Willen seiner Entwickler bereits in naher Zukunft zum Einsatz kommen. Erste Tests mit Klausuren von insgesamt 180 Studierenden verliefen bisher fehlerlos.</p>
<p><strong>Kriegt Kevin schlechtere Noten?</strong><br />
Kinder werden in der Grundschule häufig nach ihrem Vornamen bewertet. Zu diesem Ergebnis kommt der zweite Teil einer Studie über Vorurteile bei Grundschullehrern. Bereits im vergangenen Jahr hatten Wissenschaftler der Universität Oldenburg herausgefunden, dass Kinder mit dem Namen Kevin oder Celina bei ihren Lehrern für negative Vorurteile sorgten. Im zweiten Teil der Studie wurde jetzt überprüft, ob diese Vorurteile sich auch auf die Benotung der Schüler auswirken können. Demnach wurden Kinder mit negativ konnotiertem Vornamen tatsächlich schlechter bewertet als andere Kinder, obwohl sie gleiche Leistungen zeigten. Zu den positiv konnotierten Namen zählten unter anderem Maximilian und Charlotte. Zukünftig wollen die Forscher nun Mittel entwickeln, um die Notenvergabe in Grundschulen objektiver und gerechter zu gestalten.</p>
<p><strong>Weniger Kranke durch Hände-Desinfektion</strong><br />
Die konsequente Benutzung von Hände-Desinfektionsmitteln in öffentlichen Gebäuden kann den Krankenstand drastisch senken. Dies fanden Forscher der Universität Greifswald jetzt im Rahmen einer Untersuchung heraus. Für die Studie wurden knapp 130 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Greifswald in 2 Gruppen unterteilt. Während eine Testgruppe normale Seife nutzte, verwendeten die anderen Mitarbeiter mindestens fünf Mal täglich ein Hand-Desinfektionsmittel, nachdem sie Kontakt mit Kunden hatten. Im Vergleich zur Kontrollgruppe erkrankten die Nutzer des Desinfektionsmittels zu zwei Drittel weniger an Erkältungen und nur halb so oft an Durchfallerkrankungen. Daher soll die regelmäßige Hand-Hygiene in Behörden mit Publikumsverkehr zukünftig vom Arbeitgeber vorgeschrieben werden.</p>
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		<title>InFakt am Dienstag, 24.08.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Swenja Wütscher Studienkredite: Ein Vergleich zahlt sich aus Studienkredite sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich günstiger geworden. Das geht aus einer Studie der Stiftung Warentest hervor. Es haben allerdings nicht alle Anbieter ihre Zinsen gesenkt – die Angebote variieren deshalb stark. Günstigster Anbieter mit einem Effektivzins von knapp vier Prozent ist die staatliche KfW-Bank. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Swenja Wütscher</strong></p>
<p><strong>Studienkredite: Ein Vergleich zahlt sich aus</strong><br />
Studienkredite sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich günstiger geworden. Das geht aus einer Studie der Stiftung Warentest hervor. Es haben allerdings nicht alle Anbieter ihre Zinsen gesenkt – die Angebote variieren deshalb stark. Günstigster Anbieter mit einem Effektivzins von knapp vier Prozent ist die staatliche KfW-Bank. Am teuersten ist die Deutsche Bank mit einem Effektivzins von fast acht Prozent. Rund 100.000 Studierende bekommen derzeit einen Kredit von Banken oder Sparkassen. Das sind etwa fünf Prozent aller Studierenden. Für die Studie hatte die Stiftung Warentest 42 Kreditinstitute miteinander verglichen.</p>
<p><strong>DFG fördert deutsch-chinesisches Graduiertenkolleg weiter</strong><br />
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Graduiertenkolleg „Stochastik und Modellierung Realer Systeme“ für weitere vier Jahre. Dieses Projekt ist eine Kooperation der Universität Bielefeld und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking. Ziel ist die gemeinsame Ausbildung von Nachwuchsforschern im Rahmen eines strukturierten Promotionsstudiengangs. So werden ab Herbst dieses Jahres 15 Doktoranden in Bielefeld und bis zu 25 in Peking gemeinsam in Stochastik und ihren Anwendungen ausgebildet. Mit der Weiterförderung werde erneut unterstrichen, dass die Bielefelder Mathematik ein Global Player mit international herausragenden Wissenschaftlern sei, so der Bielefelder Rektor Gerhard Sagerer. Die Kooperation zeige zugleich auch, dass das Gründungskonzept der Interdisziplinarität eine der ganz großen Stärken der Universität Bielefeld bleibe, so Sagerer weiter.</p>
<p><strong>FHM erhält Zuschlag für Tempus Programm</strong><br />
Die Bielefelder Fachhochschule des Mittelstands – kurz: FHM –gehört zu den Gewinnern des Tempus Projekts der Europäischen Union. Ausgerichtet wird das Tempus Programm zur Modernisierung der Hochschullandschaft in Schwellenländern. Zusammen mit internationalen Kooperationspartnern aus Kasachstan, Turkmenistan und Litauen wird die FHM den neuen Bachelor-Studiengang Energiemanagement für berufsbegleitend Studierende entwickeln. Dieser sei darauf ausgerichtet, den Mangel an hochqualifizierten Fachkräften im Energiesektor auszugleichen, so Professor Brake, Mitinitiator des Projekts. Der Studiengang wird anschließend in das bestehende Lernangebot der jeweiligen Partnerhochschulen integriert werden. Das Vorhaben baut damit auf den bereits etablierten Kooperationen der FHM mit den kasachischen und turkmenischen Hochschulen auf, die schon innerhalb der früheren Tempus-Projekte realisiert werden konnten.</p>
<p><strong>Ozonwerte verschlimmern Allergien</strong><br />
Hohe Ozonwerte verschlimmern Allergien. Das geht aus einer Studie der Medizinischen Universität Wien hervor. Stark ozonbelastete Luft führt zu einem höheren Allergengehalt in Pflanzen. Demnach belasten hohe Ozonwerte nicht nur Hals und Atemwege, sondern können auch für mehr Allergien sorgen. Zusätzlich könnten weit aus mehr Menschen von Allergien betroffen sein, wenn die Ozonwerte weiter ansteigen. Die Studie verdeutlicht damit den Zusammenhang, dass Umweltverschmutzungen immer mehr Allergien auslösen könnten.</p>
<p><strong>Roboter erkennt Duftstoffe</strong><br />
Japanische Forscher haben eine Technologie entwickelt mittels der ein Roboter Duftstoffe erkennen kann. Ihr System funktioniert nach dem Prinzip, mit dem Insekten Geruchsstoffe wahrnehmen. Chemische Substanzen binden sich an spezielle Rezeptoren auf den Oberflächen bestimmter Zellen und lösen dabei einen winzigen elektrischen Impuls aus. Dieses System imitierten die Wissenschaftler mit Froscheizellen. Diese brachten sie durch genetische Veränderungen dazu, an ihrer Oberfläche die Geruchsrezeptoren der Insekten zu bilden. Auf diese Weise gelang es ihnen einen Roboter mittels Duftstoffen zu steuern. Die neue Technologie könnte dazu dienen, tragbare Geräte zum Nachweis von Gerüchen zu verbessern. Außerdem könnte sie zur Überwachung der Qualität von Nahrungsmitteln angewendet werden.</p>
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		<title>InFakt am Montag, 23.08.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Franziska Wildner Neue Veranstaltungsreihe für Absolventen die sich selbsständig machen möchten Wissenschaftler, Absolventen und Studierende an nordrhein-westfälischen Hochschulen sollen noch mehr Unternehmen gründen. Unter dem Titel “Berufsoption Unternehmer/in” bietet die sogenannte Innovationsallianz ab sofort eine neue Veranstaltungsreihe an, um Hochschul-Mitarbeiter und Nachwuchs-Wissenschaftler zum Schritt in die Selbständigkeit zu motivieren. Interessierte Studierende und Wissenschaftler lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Franziska Wildner</strong></p>
<p><strong>Neue Veranstaltungsreihe für Absolventen die sich selbsständig machen möchten  </strong><br />
Wissenschaftler, Absolventen und Studierende an nordrhein-westfälischen Hochschulen sollen noch mehr Unternehmen gründen. Unter dem Titel “Berufsoption Unternehmer/in” bietet die sogenannte Innovationsallianz ab sofort eine neue Veranstaltungsreihe an, um Hochschul-Mitarbeiter und Nachwuchs-Wissenschaftler zum Schritt in die Selbständigkeit zu motivieren. Interessierte Studierende und Wissenschaftler lernen dabei, wie man ein Unternehmen gründet  und sie erfahren aus erster Hand, welche Unterstützungsangebote  Hochschulen und ihre Partner in verschiedenen Regionen anbieten. Partner der Veranstaltungsreihe “Berufsoption Unternehmer/in” sind das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) sowie mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern, und der Wirtschaftsförderung statt. Jährlich werden in Nordrhein-Westfalen über 100 Unternehmen von  Hochschul-Mitarbeitern und jungen Wissenschaftlern gegründet.</p>
<p><strong>Asta Vorsitzende erhöhen Druck auf Regierungskoalition</strong><br />
Studierendenvertreter in NRW wollen mit Beginn des neuen Semesters wegen der Studiengebühren den Druck auf die Regierungskoalition erhöhen. Die Studiengebühren sollten bereits zum Beginn des kommenden Wintersemesters abgeschafft werden und nicht wie geplant erst ein Jahr später, so Christian Piest, der Landes-Asten-Koordinator in NRW. Verschiedene Aktionen seien geplant: die Studierendvertreter wollen sich in den nächsten Wochen stärker in die Parteien einbringen. </p>
<p><strong>Uni Osnabrück entwickelt Vorlesungsaufzeichnungssystem</strong><br />
Die Universität Osnabrück und ihr Zentrum für Informationsmanagement und Virtuelle Lehre stellen ein Vorlesungsaufzeichnungssystem vor. Das Projekt Opencast steht unter der Schirmherrschaft der Universitiy of California Berkeley. Mit dem Vorlesungsaufzeichnungssystem Matterhorn 1.0 lassen sich im Hörsaal zeitgesteuert Bilder von mehreren Kameras sowie der Bildschirm des Vortragsrechners aufzeichnen. Das System sortiert das Material in Videoportale, Lernplattformen oder Datenspeicher für die redaktionelle Nachbearbeitung ein. Mit dem entwickelten Videoplayer stehen dem Benutzer Funktionen zur Navigation, Bearbeitung und zur automatisierten Suche im aufgezeichneten Material zur Verfügung. Der Abspieler soll  barrierefrei sein und damit besonders den Studierenden entgegenkommen, die aufgrund körperlicher Einschränkungen an Veranstaltungen nur erschwert teilnehmen können. Das Projekt Opencast ist eine Kooperation von 13 nordamerikanischen und europäischen Institutionen. Den Haupteil der Entwicklungsarbeit erledigen neben der University of California Berkeley und die Uni Osnabrück, die ETH Zürich  und die University of Saskatchewan. </p>
<p><strong>Frauen haben geringere Wettbewerbsbereitschaft als Männer</strong><br />
Studierende der Universität Innsbruck testeten das Wettbewerbsverhalten von über 1ooo Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren.Sie stellten dabei fest, dass Mädchen deutlich seltener zum Leistungswettbewerb mit Gleichaltrigen bereit sind als Jungen. Je nach Alter mussten die Teilnehmer Rechenaufgaben lösen  oder einen Wettlauf absolvieren und konnten dadurch Geld verdienen.Im Laufe der Studie hatten die Kinder die Wahl, ob sie gegen Gleichaltrige antreten wollen um ihre Verdienstmöglichkeiten zu steigern. Im Schnitt entschieden sich 40 Prozent der Jungen, aber nur 19 Prozent der Mädchen für die Wettbewerbsvariante.<br />
Wirtschaftsforscher sehen in der geringeren Wettbewersbereitschaft von Frauen eine mögliche Ursache für den Lohnabstand zwischen den Geschlechtern und den geringen Frauentanteil in Führungspositionen. Die Ergebnisse legten nahe, das Wettberwerbsverhalten von Frauen schon in jungen Jahren gezielter zu fördern, um einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu leisten,so Matthias Sutter, ein Innsbrucker Verhaltensökonom und Mitverfasser der Studie.</p>
<p><strong>Studiengebühren beeinflussen wenig die Universitätswahl</strong><br />
Die Studiengebühren bleiben ein Streitthema. Nicht nur Studierenden fordern seit langem die Abschaffung. Auch Politiker sind sich immer noch nicht einig. Es sind noch fünf Länder in denen derzeit Studiengebühren erhoben werben, aber die erwartete Massenflucht aus den Gebührenländern ist vorerst ausgeblieben: Das Statistische Bundesamt hat feststellen können, dass die Gebührenländer Bayern und Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008 Studierende verloren haben. Hamburg und Baden-Württemberg gewannen dagegen an Studierenden aus anderen Bundesländern dazu -trotz der Einführung der Studiengebühren. Die Gesamtbelastung durch die Studiengebühren sei jedoch gestiegen: die Gebühren sorgten indirekt dafür, dass die Studierenden überlastet werden und schlechter abschneiden. </p>
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		<title>InFakt am Freitag, 20.08.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 07:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87,9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Denis Sasse NRW Schlusslicht beim &#8216;Bildungsmonitor 2010&#8242; In einem Vergleich unter den Bundesländern schneidet das Bildungssystem in NRW erneut schlecht ab. Das geht aus dem &#8216;Bildungsmonitor 2010&#8242; hervor, den das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative &#8216;Neue Soziale Marktwirtschaft&#8217; ermittelt hat. NRW landet insgesamt nur auf Platz 14 des Rankings, vor Mecklenburg-Vorpommern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Denis Sasse</strong></p>
<p><strong>NRW Schlusslicht beim &#8216;Bildungsmonitor 2010&#8242;</strong><br />
In einem Vergleich unter den Bundesländern schneidet das Bildungssystem in NRW erneut schlecht ab. Das geht aus dem &#8216;Bildungsmonitor 2010&#8242; hervor, den das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative &#8216;Neue Soziale Marktwirtschaft&#8217; ermittelt hat. NRW landet insgesamt nur auf Platz 14 des Rankings, vor Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Spitzenreiter ist, wie schon 2009, Sachsen. Insgesamt wurden 111 verschiedene Faktoren in den Bundesländern bewertet. Besonders schlecht schnitt NRW beim Faktor &#8216;Internationalisierung&#8217; ab. Hierzu zählt zum Beispiel der Fremdsprachenunterricht an den Schulen, aber auch die internationalen Austauschprogramme der Universitäten. Den letzten Platz im Bildungsmonitor erhielt NRW gar für die Betreuungsbedingungen an Schulen und Hochschulen. Einzig beim Thema &#8216;Akademisierung&#8217; konnte NRW punkten. Die Quote der Schulabgänger mit Hochschulberechtigung ist im bundesweiten Vergleich sehr hoch.</p>
<p><strong>Studierende rechnen sich bessere Karrierechancen aus</strong><br />
Nach einer aktuellen Studie blicken Studierende optimistisch in die Zukunft und rechnen sich gute Karrierechancen aus. Sie bewerten insbesondere ihre beruflichen Einstiegsmöglichkeiten nach dem Abschluss als gut. Aber auch die allgemeine Wirtschaftliche Entwicklung sehen die Studierende, angesichts des momentanen Aufschwungs, als positiv. Im Schnitt bewerteten Männer ihre Zukunftschancen dabei besser als die Frauen. Für die Studie der Firma univativ aus Darmstadt wurden rund 1000 Studierende aus 55 deutschen Universitäten befragt.</p>
<p><strong>Uni Paderborn auf der GamesCom</strong><br />
Die Universität Paderborn ist auch in diesem Jahr wieder auf der GamesCom in Köln vertreten. Zusammen mit der Universität Duisburg-Essen und der Fachhochschule Köln sind die Studierenden aus Paderborn dort mit ihrem gemeinsamen Label &#8216;Gamestudies.NRW&#8217; dabei. Sie präsentieren an ihrem Stand auf der Spielemesse das gemeinsam mit der Bundeszentrale für Bildung entwickelte Politiksimulationsspiel &#8216;Politworld&#8217;. Anschauen kann man sich das ganze noch bis zum 22.August auf der GamesCom in Köln.</p>
<p><strong>Bachelor und Master erschweren Nebenjobs</strong><br />
Die neuen Hochschulabschlüsse Bachelor und Master machen es Studierenden schwerer neben dem Studium zu arbeiten. Laut einer Studie der Unternehmensberatung univativ gaben circa 60% der befragten Studierenden an, Studium und Nebenjob nur schwer miteinander vereinbaren zu können. Bei den Diplom-Studierenden lag diese Quote noch bei unter 50%. Als Grund gaben die meisten Studierenden die strafferen Lehrpläne im neuen Studiensystem an. Zur Finanzierung des Studiums jobben rund ein drittel der deutschen Studierenden neben dem Studium. </p>
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