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	<title>Hertz 87.9 &#124; Campusradio für Bielefeld &#187; Nachrichten</title>
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	<description>Campusradio für Bielefeld</description>
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		<title>Hochschulnachrichten am 09.02.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Lisa-Marie Davies Die Universität Bielefeld fördert Nachwuchswissenschaftler Die Universität Bielefeld unterstützt Nachwuchswissenschaftler mit 97.000 Euro. Das meldet die Tageszeitung „Neue Westfälische“. Die Hochschule unterstütze mit dem Geld junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Förderung erfolge nicht nur auf finanzieller Ebene. Der wissenschaftliche Nachwuchs werde auch beim Ausbau von Karrierebrücken unterstützt und beim Beantragen von weiteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Lisa-Marie Davies</strong></p>
<p><strong>Die Universität Bielefeld fördert Nachwuchswissenschaftler</strong><br />
Die Universität Bielefeld unterstützt Nachwuchswissenschaftler mit 97.000 Euro. Das meldet die Tageszeitung „Neue Westfälische“.  Die Hochschule unterstütze mit dem Geld junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Förderung erfolge nicht nur auf finanzieller Ebene. Der wissenschaftliche Nachwuchs werde auch beim Ausbau von Karrierebrücken unterstützt und beim Beantragen von weiteren Forschungsgeldern. Insgesamt verbessere die Universität Bielefeld damit die Rahmenbedingungen für die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bereits zum dritten Mal wurden die Fördermittel aus dem Bielefelder Nachwuchsfonds zur Forschungsförderung vergeben.<br />
<strong><br />
Iphone macht die Kälte zu schaffen</strong><br />
Kälte schränkt die Funktionsfähigkeit von iPhones und Smartphones erheblich ein. Zu diesem Ergebnis kommen Tester der finnischen Computerzeitschrift „Mikro PC“, die  insgesamt 15 der beliebtesten Smartphones getestet haben. Nach Angaben der Tester treten am häufigsten Probleme mit dem Akku, sowie mit LC-Displays auf. Bereits ab Temperaturen von minus fünf Grad melde das iPhone 4S einen Fehler in Bezug auf die Simkarte. Und auch das Modell N9 von Nokia bekomme bei minus zehn Grad Probleme mit dem Akku und schalte sich dann von selbst aus.</p>
<p><strong>Bundestag beschäftigt sich mit der Situation von Analphabeten</strong><br />
Der deutsche Bundestag hat sich im Bildungsausschuss mit der möglichen Verbesserung der Situation von Analphabeten beschäftigt. Laut Expertenangaben kann fast jeder Zehnte in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben. Dabei sei dies kein Migrationsproblem, wie der Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes betonte. Denn von den Betroffenen würden fast 60 Prozent Deutsch als Erstsprache angeben. Nahezu alle Alphabetisierungskurse fänden an Volkshochschulen statt. Deutschland hat sich 2003 im Rahmen der UN-Weltalphabetisierungsdekade verpflichtet, bis 2012 die Zahl der Analphabeten zu halbieren. Bereits im Dezember 2011 hatten sich das Bundsbildungsministerium und das Kultusministerium bereits auf eine „Nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung“ geeinigt. In anderen Ländern, wie England oder Frankreich, wurde bereits vor mehreren Jahren in die Grundbildung investiert.<br />
 <strong><br />
Frauen sind häufiger von Essstörungen betroffen als Männer</strong><br />
Essstörungen treten bei Frauen wesentlich häufiger auf als bei Männern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Leipzig. Insgesamt wurden mehr als 2.500 Teilnehmer befragt. Auch wenn die Zahl von Männern mit Essstörungen in den letzten Jahren stark angestiegen sei, seien immer noch fünf Prozent mehr Frauen betroffen. Ebenso auffallend sei, dass Frauen besonders häufig im Alter bis zu 24 Jahren erkrankt seien. Bei Männern würden die Essstörungen erst im Alter von 55 bis 64 Jahren am häufigsten auftreten. Laut Studie leiden rund sechs Prozent aller Frauen und 1,5 Prozent aller Männer an einer Essstörung. Ein Zusammenhang zwischen Einkommens- und Bildungsniveau mit der Essstörung sei nicht festzustellen.<br />
<strong><br />
Studie zu Jobtrends 2012 in Deutschland erschienen</strong><br />
Hochschulabsolventen sind weiterhin gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zu Jobtrends des Staufenbiel Instituts. Besonders hoch sei der Bedarf an Ingenieuren und Informatikern. Nach Angaben der befragten Unternehmen wird der Bedarf in den nächsten fünf Jahren noch weiter ansteigen. Im Vergleich zum Vorjahr hätten die Unternehmen ihre Bedarfplanungen leicht angepasst und spezielle Einstiegsprogramme für Bachelor- und Masterstudenten geschaffen. Das höchste Einstiegsgehalt haben laut Studie die Juristen. Die Studie Jobtrends Deutschland wird jedes Jahr vom Staufenbiel Institut durchgeführt.<br />
<strong><br />
Mehr jugendliche Flüchtlinge in Bielefeld</strong><br />
Die Zahl der Jugendlichen, die in Bielefeld Asyl suchen, ist im letzten halben Jahr stetig gestiegen. Laut Jugendamt der Stadt Bielefeld wurden insgesamt 70 Flüchtlinge aus 16 Ländern in einer der Unterkünfte für unbegleitete Jugendliche  untergebracht. Damit ist etwa die Hälfte der insgesamt 80 Plätze in den so genannten Clearingstellen belegt, wo die Jugendlichen betreut werden. Vor etwa einem Jahr wurden fünf Unterkünfte für unbegleitete Jugendliche in Bielefeld eingerichtet. </p>
<p><strong>Nachwuchsleistungszentrum strebt Kooperation mit DFB an</strong><br />
Das Nachwuchsleistungszentrum des DSC Arminia Bielefeld setzt auf die Kooperation mit dem Talentförderprogramm des Deutschen Fußballbunds. Laut des Nachwuchsleistungszentrums sollen in Zukunft gemeinsame Arbeitsschwerpunkte optimiert und etabliert werden. Ziel sei es dabei, die Nachwuchsförderung auch in OWL auszubauen. Geplant seien zudem gemeinsame Turniere, Fortbildungen sowie der Ausbau des Projekts „Eliteschule des Fußballs“ in Ostwestfalen-Lippe.  </p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 08.02.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Kirsten Kästel Universität Bielefeld informiert zum Doppel-Abi Die Universität hat ein neues Internetportal zum Thema „Doppelter Abiturjahrgang“ eingerichtet. Das online Portal beantwortet häufig gestellte Fragen zum Studienbeginn im Jahr 2013. Die Internetseite ist für Studieninteressierte, Eltern und Lehrer, die sich über die anstehenden Veränderungen im kommenden Jahr informieren wollen. Aufgrund des Beschlusses der neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Kirsten Kästel</strong></p>
<p><strong>Universität Bielefeld informiert zum Doppel-Abi</strong><br />
Die Universität hat ein neues Internetportal zum Thema „Doppelter Abiturjahrgang“ eingerichtet. Das online Portal beantwortet häufig gestellte Fragen zum Studienbeginn im Jahr 2013. Die Internetseite ist für Studieninteressierte, Eltern und Lehrer, die sich über die anstehenden Veränderungen im kommenden Jahr informieren wollen. Aufgrund des Beschlusses der neuen Schulreform die Schulzeit zu verkürzen, werden im kommenden Jahr doppelt so viele Abiturienten in Nordrhein-Westfalen ihren Abschluss machen als in den vorigen Jahren. 1.900 zusätzliche Studienplätze sollen im Wintersemester 2013/2014 an der Uni Bielefeld zur Verfügung gestellt werden. Das Internetportal ist über ein Emblem auf der Homepage der Universität Bielefeld zu erreichen.</p>
<p><strong>Die Zeit kritisiert Stipendienverteilung</strong><br />
Die online Ausgabe der Tageszeitung „Die Zeit“ kritisiert die Vergabe von Stipendien in Deutschland. In einem Zeit-Artikel vom vergangenen Montag wird die schwere Gewichtung der Noten in der Bewerbung für das Deutschlandstipendium kritisiert. Laut Artikel spiele soziales Engagement so gut wie keine Rolle mehr in einer Stipendiumsbewerbung. Als Beispiel hierfür nimmt Die ZEIT das Auswahlsystem der Universität Heidelberg; hier flössen laut ZEIT soziales Engagement und Migrationshintergrund lediglich zu 20% in die Wahl der Stipendiaten ein. Der mögliche Grund für dieses Problem sei laut Artikel die Tatsache, dass die Universitäten keine Unterstützung von der Regierung bei der Auswahl der Studierenden bekomme. Mit der Verwaltung von z.T. über 1000 Bewerbern und der Suche nach Sponsoren seien viele Universitäten bereits überfordert.</p>
<p><strong>Neue Methoden im Englischunterricht</strong><br />
Die Universität Würzburg verlieh diesen Monat den ersten Bildungsforschungspreis. Der im vergangenen Jahr in Würzburg etablierte Bildungsforschungspreis ging an die promovierte Lehramtsstudentin Theresa Summer. In ihrer Doktorarbeit verglich sie neun aktuelle Englisch-Schulbücher für die sechste Klasse auf ihre Methoden zur Grammatikvermittlung des Englischen. Daraufhin lieferte Summer einige Verbesserungsvorschläge und gab an, wie die diesbezüglichen Lehrpläne und Materialien dafür verändert werden müssten. Laut Professor Rüdiger Ahrens, Anglistik Professor der Universität Würzburg, habe die angehende Realschullehrerin die methodischen Regeln entscheidend revidiert und revolutioniert. Der Preis wurde am 3. Februar in einer Akademischen Abschlussfeier verliehen und ist mit 1000 Euro dotiert.</p>
<p><strong>Viel Trinken reduziert Risiko für Schlaganfall-Rückfall</strong><br />
Eine hohe Flüssigkeitsaufnahme vermindert das Risiko für den Rückfall eines Schlaganfalls. Sabine Mücke von der medizinischen Fakultät der Universität Münster belegte in ihrer Doktorarbeit den Nutzen einer hohen Flüssigkeitsaufnahme für Schlaganfallpatienten. Mückes Arbeit stützte sich vor allem auf eine Studie münsterscher Wissenschaftler von 1990. In dieser Studie wurden 563 Teilnehmer untersucht, die in der Woche zuvor einen Schlaganfall erlitten hatten. Die Patienten wurden unter anderem dazu angehalten, möglichst viel zu trinken. Sabine Mücke wertete in ihrer Studie die Dokumente über die Flüssigkeitsaufnahme jener Versuchpersonen aus. Dabei fand sie heraus, dass die Patienten, die mehr als zwei Liter täglich tranken, merklich seltener an einem Schlaganfall-Rückfall litten, als andere. Aus diesem Grund sei es laut Mücke ratsam, sich bereits in jungen Jahren daran zu gewöhnen, mehr als zwei Liter täglich zu trinken. </p>
<p><strong>Hochschule OWL experimentiert mit „Prinzessin Süßigkeit“</strong><br />
Die Lebensmitteltechnologen der Hochschule OWL erhalten eine neue Maschine für die Süßwarenherstellung. Die Maschine mit dem Namen „Princess Candy“ dient den Studierenden zum Kochen, Druckauflösen und Vakuumisieren der Masse. Diese Vorgänge sind unter anderem für die Herstellung von Kaubonbons vonnöten. „Princess Candy“ ist mit einem Prozessor ausgestatten und ermöglicht einen kontrollierten Versuchsbetrieb. Mit ihrer Hilfe können Studierende der Hochschule OWL in Zukunft noch anwendungsorientierter arbeiten. Die Hochschule OWL ist die einzige Einrichtung deutschlandweit, in der Lebensmitteltechnologiestudenten den Schwerpunkt „Back- und Süßwaren“ wählen können. </p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 06.02.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Anke Pfaffendorf Forscherteam aus Bielefeld lässt neue Zellen wachsen Biologinnen und Biologen der Universität Bielefeld ist es gelungen, in adulten Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt hat einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert. Seit erst zehn Jahren ist bekannt, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Anke Pfaffendorf</strong></p>
<p><strong>Forscherteam aus Bielefeld lässt neue Zellen wachsen</strong><br />
Biologinnen und Biologen der Universität Bielefeld ist es gelungen, in adulten Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt hat einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert. Seit erst zehn Jahren ist bekannt, dass sich im erwachsenen Gehirn überhaupt neue Zellen bilden können. Unklar war bisher, wie das Wachstum der Zellen biochemisch beeinflusst werden kann. Laut den Bielefelder Forschern eröffnet die Entdeckung neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, durch die das Nervensystem zerfällt. Zum Beispiel bei Alzheimer, Parkinson und Depressionen. </p>
<p><strong>Neue Straßennamen für den neuen Campus</strong><br />
Der neue Campus Bielefeld soll besondere Straßen- und Wegenamen bekommen. Das zugehörige Konzept präsentierte der Steuerungskreis Campus Marketing am vergangenen Mittwoch. Die neuen Straßen- und Wegenamen sollen aus der Welt der Wissenschaft stammen und dem neuen Campus einen bundesweit einmaligen Charakter geben<br />
Prof. Dr. Martin Carrier von der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld und Mitarbeiter des „Kreativ-Teams“ seiner Fakultät haben diese Idee zu einem Konzept weiterentwickelt. Demnach lauten die neuen Straßen- und Wegenamen „Erfahrung“, „Bildungsgang“, „Einfall“ oder „Lauf der Dinge“</p>
<p><strong>Dr. Dr. h.c. Paul Wolters wurde ausgezeichnet</strong><br />
Dr. Paul Wolters hat für sein Lebenswerk das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Vergangenen Freitag überreichte Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen ihm die Auszeichnung. Wolters ist einer der Gründungsväter und einziger Ehrendoktor der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Uni Bielefeld. Er erhielt den Preis für sein Engagement in der Gesundheitswirtschaft sowie die Gründung des Europäischen Zentrums für Universitäre Studien der Senioren in Ostwestfalen-Lippe. Gleichzeitig verlieh die Fakultät für Gesundheitswissenschaften Wolters die Ehrenmitgliedschaft. </p>
<p><strong>Neue Ziel- und Leistungsvereinbarung für 2012/2013</strong><br />
Das Wissenschaftsministerium und die Universität Bielefeld haben die Ziel- und Leistungsvereinbarung für 2012/2013 unterzeichnet. Rektor Gerhard Sagerer betonte dabei, das Qualität an der Universität Bielefeld großgeschrieben werde. Weiter führte Sagerer an, dass die Universität auf ausgezeichnete Lehre und internationale Forschung setzt. Die aktuelle Ziel- und Leistungsvereinbarung gilt für den Zeitraum von 2012 bis Ende 2013.</p>
<p><strong>Bundesregierung zieht Bilanz zur Bologna-Reform</strong><br />
Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz zur soganannten Bologna-Reform. Dabei handelt es sich um die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse. &#8211; Betont wurde die Angleichung der Studienbedingungen in Europa. Im jetzigen Wintersemester seien bereits 85 Prozent der mehr als 15.000 Studiengänge auf die neuen Abschlüsse umgestellt worden. Laut Bundesbildungsministerin Annette Schavan hätten durch die Bologna-Reformen die Mobilität der Studenten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems zugenommen. Kritik kommt aus der Opposition: Die hochschulpolitische Sprecherin der Linken, Nicole Gohlke erklärte, die Bundesregierung brüste sich &#8220;mal wieder mit guten Zahlen&#8221;, blende aber den Alltag der Studierenden mit &#8220;Verschulung, Anwesenheitspflicht und ständigen Leistungsnachweisen&#8221; völlig aus.</p>
<p><strong>Ignorierte Mehrsprachigkeit</strong><br />
Am Zentrum für interdisziplinäre Forschung befasst sich ab heute eine Konferenz mit den Kompetenzen von Studierenden mit Migrationshintergrund. Dabei geht es um Migranten und ihre Kinder, die durch ihre Lebensgeschichte oft mehrsprachig aufgewachsen sind. Trotzdem sind sie an Hochschulen und Berufsakademien in Deutschland nur unterdurchschnittlich vertreten. Das zeigte die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks aus dem Jahr 2010. Die Konferenz findet heute und morgen statt. Die Tagung ist nicht öffentlich. Medienvertreter sind jedoch herzlich eingeladen.</p>
<p><strong>Jugendliche werden von Casting-Shows beeinflusst</strong><br />
Casting-Shows beeinflussen den Berufswunsch von Jugendlichen. Das ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung von Mathias Albert, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bielefeld. Laut Albert sehen Jugendliche Casting-Shows im Fernsehen zunehmend als Ausweg aus der Chancenlosigkeit. Das äußerte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin &#8220;Focus&#8221;. Seit einigen Jahren gäbe es den Trend, dass „Casting-Shows immer mehr zu einem Unterschichtenphänomen werden“, erklärte Albert. Das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen berichtet, das der Berufswunsch von Jugendlichen längst durch die Shows beeinflusst werden. Von den Neun- bis Elfjährigen, die regelmäßig „Germany’s Next Topmodel“ sehen, können sich 63 Prozent vorstellen, im Showbusiness zu arbeiten.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 01.02.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Gerrit Rother Förderprogramm für Unis und Fachhochschulen gestartet Das Förderprogramm „NRW Forschungskooperation“ ist gestern angelaufen. Mit dem Programm sollen gemeinsame Forschungsverbünde von Fachhochschulen und Universitäten gefördert werden, die besonders guten Absolventen eine Perspektive für eine Promotionen ermöglichen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zu dem Programm, dass es die Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen stärken solle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Gerrit Rother</strong></p>
<p><strong>Förderprogramm für Unis und Fachhochschulen gestartet</strong><br />
Das Förderprogramm „NRW Forschungskooperation“  ist gestern angelaufen. Mit dem Programm sollen gemeinsame Forschungsverbünde von Fachhochschulen und Universitäten gefördert werden, die besonders guten Absolventen eine Perspektive für eine Promotionen ermöglichen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zu dem Programm, dass es die Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen stärken solle. Ein Master-Abschluss an der Fachhochschule müsse genauso zur Promotion berechtigen wie ein Master einer Universität, so Schulze weiter. Bis zum Jahr 2015 stellt das Wissenschaftsministerium rund 12 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Bewerben können sich dabei alle Fachhochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Die Bewerbungsfrist für das Förderprogramm endet im Mai dieses Jahres.</p>
<p><strong>Mutterliebe führt zu größeren Hirnen</strong><br />
Kinder mit liebevollen Müttern entwickeln größere Gehirne. Das hat jetzt eine amerikanische Studie ergeben. Forscher der Universität St. Louis haben dazu 92 Kleinkinder getestet. Bei einigen Tests wurden neben den Reaktionen der Kinder auch die Zuwendung und die Hilfe der Mütter bei den Aufgaben überprüft, und ein sog. „Zuwendungsindex“ erstellt. Nach drei Jahren wurden dann Teile des Hirns der Probanden vermessen. Dabei stellten die Forscher einen starken statistischen Zusammenhang zwischen der Größe und dem Zuwendungsindex fest. Dies zeige laut Forschern, dass die Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter wichtige Gehirnregionen anrege und ihre Entwicklung fördert.</p>
<p><strong>Baden-württembergische Professoren am besten bezahlt</strong><br />
Professoren in Baden-Württemberg erhalten bundesweit das höchste Grundgehalt. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes hervor. Rund 5.500 Euro pro Jahr erhalten Professoren auf einer W-3 Professur dort, rund 640 Euro mehr als ihre Kollegen in Berlin. In den Blick war die unterschiedliche Besoldung durch die Klage eines Marburger Professors gekommen. Dieser hatte seine Besoldung als verfassungswidrig empfunden, und beim Verwaltungsgericht Gießen geklagt. Der Fall soll vom Bundesverfassungsgericht im Februar entschieden werden. Die Bezahlung für Professoren in NRW liegt bundesweit im Mittelfeld. Hier liegt das Jahresgehaalt auf einer W-3 Stelle bei rund 5.300 Euro.</p>
<p><strong>Arbeitslosenzahlen in Bielefeld gestiegen</strong><br />
Die Arbeitslosenzahlen in Bielefeld sind im Januar gestiegen. Rund 16.000 Personen sind demnach erwerbslos, das sind etwa 8 Prozent mehr als noch im Dezember. Auch im Raum OWL ist die Arbeitslosenquote gestiegen. Laut der Agentur für Arbeit sei ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Winter üblich. Einen Trend für das Jahr könne man jedoch noch nicht angeben. Dazu müsse man die Arbeitslosenzahlen im März abwarten, so die Agentur weiter. </p>
<p><strong>Einigung zum deutschen Qualifikationsrahmen erzielt </strong><br />
Vertreter von Bund, Ländern und Sozialpartner haben sich gestern über die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmen, kurz DQR, geeinigt. Der DQR soll u.a. berufliche und akademische Kompetenzen erfassen. Als nationale Umsetzung des Europäischen Rahmens soll er zur angemessenen Bewertung und Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Das geschieht durch die Einordnung von beruflicher und akademischer Ausbildung in verschiedene Niveaustufen. Im Zuge der Einigung haben sich die Vertreter entschieden, allgemeinbildenende Schulabschlüsse zunächst nicht in den DQR aufzunehmen. Eine zweijährige berufliche Erstausbildung wird auf Niveau zwei angesiedelt, der Bachelor liegt genau wie der Abschluss als Meister auf Niveau sechs. Bundesbildungsminsterin Annette Schavan sagte zu der Einigung, mit dieser Entscheidung habe man einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa gemacht. </p>
<p><strong>Forscher machen Hirnströme hörbar</strong><br />
Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, an den Hirnströmen abzulesen, was jemand gehört hat. Dazu haben Forscher der amerikanischen Berkley-Universität Patienten untersucht, die unter Epilepsie oder einem Hirntumor leiden. Diesen wurden Wörter und ganze Sätze vorgespielt. Über implantierte Elektroden wurden die Hirnströme über einer Region der Großhirnrinde gemessen, die beim Hören eine wichtige Rolle spielt. Mit hoher Treffsicherheit konnte das Forscherteam im Anschluss Klangbilder rekonstruieren, die den Worten stark ähnelten. Laut Forschern könne man vielleicht in Zukunft sogar Worte rekonstruieren, die eine Person nur gedacht hat.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 31.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Anke Pfaffendorf Zu hohe Arbeitsbelastung für Studierende Studierende in NRW klagen über zu hohe Arbeitsbelastung.Das ist das Ergebnis der Online-Befragung „Besser studieren“. Über 40 % der Studierenden gab an, aufgrund von Nebenjobs die Leistungen im Studium nicht einhalten zu können. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze von der SPD stellte die Ergebnisse am Montag in Düsseldorf vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Anke Pfaffendorf</strong></p>
<p><strong>Zu hohe Arbeitsbelastung für Studierende</strong><br />
Studierende in NRW klagen über zu hohe Arbeitsbelastung.Das ist das Ergebnis der Online-Befragung „Besser studieren“. Über 40 % der Studierenden gab an, aufgrund von Nebenjobs die Leistungen im Studium nicht einhalten zu können. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze von der SPD stellte die Ergebnisse am Montag in Düsseldorf vor. Laut Schulze war die Beteiligung an der Online-Umfrage sehr erfolgreich. Aus der Opposition kam Kritik an der Darstellung der Ergebnisse. Diese sein nicht repräsentativ, da von den 500.000 Studierenden in NRW sich lediglich 20.000 an der Umfrage beteiligt haben.  </p>
<p><strong>Bielefelder Professorin im Wissenschaftsrat</strong><br />
Professorin Katharina Kohse-Höinghaus ist vom Bundespräsidenten für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen worden. Der Wissenschaftsrat ist ein Beratungsgremium in Deutschland und berät unter anderem die Bundesregierung. Beratungsaufgaben des Rates sind die Entwicklungen innerhalb von Hochschulen, Wissenschaft und  Forschung. Katharina Kohse-Höinghaus ist seit über 15 Jahren Professorin für physikalische Chemie an der Universität Bielefeld.<br />
Sie nimmt ihre Arbeit im Beratungsgremium morgen auf.</p>
<p><strong>Neues EU-Forschungsprojekt</strong><br />
Biologinnen und Biologen wollen in dem neuen Projekt „PROMYSE“ Bakterien untersuchen, die Methanol verwerten können. In der Industrie produzieren Bakterien aus Glukose Verbindungen, die zur Herstellung von Kosmetik, Medikamenten und Kunststoffen gebraucht werden. In dem Projekt soll Glukose durch Methanol ersetzt werden. Kritiker bemängeln, dass der Traubenzucker anstatt als Lebensmittel als Industierohstoff verwendet wird. Glukose ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber auch essbar. Die Universität Bielefeld arbeitet mit europäischen Partnern in diesem Projekt an der Ersetzung von Glukose durch Methanol. Methanol ist massenhaft verfügbar. </p>
<p><strong>Studierende nehmen Aufputschmittel</strong><br />
Jeder zehnte Studierende nimmt leistungssteigernde Mittel ein. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hochschul Informations Systems. Danach nehmen rund fünf Prozent der Studierenden Schmerz-, Beruhigungs- oder Aufputschmittel ein. Weitere fünf Prozent der Befragten greifen zu weicheren Mitteln wie Vitaminpräparaten, Koffein oder homöopathischen Substanzen. Am häufigsten zu solchen Mitteln greifen Studierende  der Veterinärmedizin und Sportwissenschaft. Rund jeder Zweite nimmt die verschreibungspflichtigen Medikamente zur Vorbereitung auf eine Prüfung. Studierende, die solche Mittel nehmen, weisen  Eigenschaften wie Nervosität, Anspannung, Unsicherheit sowie eine stärkere Reaktion auf Stress auf. Für die Studie wurden die Angaben von 8000 Studierende aus dem letzten Wintersemester ausgewertet.</p>
<p><strong>Der Mietpreis in Bielefeld liegt im Mittelfeld</strong><br />
Bielefeld liegt im Mittelfeld beim Mietpreisvergleich. Das ergab ein Mietpreis Ranking des Internetanbeiters immobilienscout24. Im Ranking wurden die 50 größten Städte in Deutschland verglichen. Spitzenreiter ist München mit einem Preis von knapp 13 Euro pro Quadratmeter. Schlusslicht und somit am günstigsten ist Chemnitz mit einem Preis von knapp 5 Euro pro Quadratmeter. In Bielefeld muss ein Mieter im Schnitt ca 6 Euro pro Quadratmeter zahlen.</p>
<p><strong>In Aachen keine Operationen mehr an lebenden Schweinen</strong><br />
Studierende der RWTH Aachen operieren nicht mehr an lebenden Schweinen. Die Tierrechtsorganisation PETA forderte die  Hochschule auf, ihre Praktik zu ändern. PETA kritisiert, dass Medizinstudierende an der Uniklinik lebenden Schweinen Organe herausoperierten. Mit sofortiger Wirkung wurde die Praktik jetzt eingestellt. Die Tierrechtsorganisation begrüßt die Entscheidung: Simulationen oder Modelle würden heute eine viel genauere Lehre garantieren als Operationen an lebenden Tieren. Das Medizinstudium an der RWTH Aachen würde durch diese Entscheidung an Qualität gewinnen, so PETA weiter.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 30.01.2012</title>
		<link>http://www.radiohertz.de/beta-site/2012/01/30/hochschulnachrichten-am-30-01-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Kirsten Kästel Maschinenbaustudent der FH Bielefeld erhält Auszeichnung für internationales Engagement Hermann Monkam erhält eine Auszeichnung für internationales Engagement. Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ehrte den Kameruner Maschinenbau Studenten für seinen Einsatz in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG). Hermann Monkam leitet unter anderem einen wöchentlichen Länderabend, an dem Studierende über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Kirsten Kästel</strong></p>
<p><strong>Maschinenbaustudent der FH Bielefeld erhält Auszeichnung für internationales Engagement<br />
</strong><br />
Hermann Monkam erhält eine Auszeichnung für internationales Engagement. Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ehrte den Kameruner Maschinenbau Studenten für seinen Einsatz in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG). Hermann Monkam leitet unter anderem einen wöchentlichen Länderabend, an dem Studierende über verschiedene Länder und dessen Kulturen aufgeklärt werden. Dabei ist auch jeder nicht evangelische Student willkommen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Amerikaner Daniel Brooks, der als Promotionsstudent an der Universität Bielefeld in der Abteilung Philosophie tätig ist. Er wurde unter anderem für seinen Einsatz bei der Integration von Gaststudierenden ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Studentisches Mitglied tritt nach Eklat zurück</strong></p>
<p>StuPa-Mitglied Sören Witt ist von seinem Platz im Kuratorium der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ zurückgetreten. Grund für seinen Rücktritt sind die Äußerungen von Prof. Helmut Steiner während der Nominierung möglicher Preisträgerinnen und Preisträger für den „Preis für besonderes studentisches Engagement“. Der Präsident der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ (WLUG) bewertete die Nominierung des Frauencafés Anaconda als unangebracht. Laut Prof. Steiner seien lesbische Frauen und Transpersonen eine Randgruppe. Aus diesem Grund sei es fraglich, welchen Eindruck die Preisvergabe an das Frauencafé auf die Presse machen würde. Für Sören Witt sei eine Zusammenarbeit mit der WLUG ausgeschlossen, so lange sich diese nicht von homophoben und sexistischen Äußerungen distanziere.  </p>
<p><strong>Start des NRW-Rückkehrerprogramms</strong></p>
<p>Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet die neue Bewerbungsrunde des NRW-Rückkehrerprogramms. Seit vergangenem Donnerstag haben Nachwuchsforscherinnen und –forscher die Möglichkeit, sich für das bereits zum vierten Mal ausgeschriebene Programm zu bewerben. Das &#8220;Programm zur Förderung der Rückkehr des wissenschaftlichen Spitzennachwuchses aus dem Ausland&#8221; bietet dem Wissenschaftsnachwuchs die Chance, eine eigene Arbeitsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die Nachwuchstalente können sich bis zum 26. März 2012 bewerben. <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/hochschulen_und_forschung/wissenschaftlicher_nachwuchs/Rueckkehrerprogramm_2012/index.php" target="blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Austauschprogramm ERASMUS wird 25 Jahre alt</strong></p>
<p>Das Austauschprogramm ERASMUS wird heute 25 Jahre alt. Insgesamt 3 Millionen Studenten und Mitarbeiter haben seit 1987 am europaweiten Austauschprogramm teilgenommen. 33 Staaten sind an dem Programm beteiligt, darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten, sowie Kroatien, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei. Die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des Austauschprogramms werden heute um 12.30 Uhr in Brüssel eröffnet. ERASMUS Botschafter aus allen beteiligten Ländern werden an der Pressekonferenz teilnehmen. Diese kann auch online verfolgt werden. <a href="http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm?page=1.">[mehr]</a></p>
<p><strong>Frühzeitige Eliminierung von Vorurteilen</strong></p>
<p>Psychologen der Universität Jena analysieren die Entwicklung von Vorurteilen bei Kindern. Prof. Andreas Beelmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersuchte mit seinem Team die Entwicklung des natürlichen Hangs zur Diskriminierung.Laut Beelmann werde es dann problematisch, wenn die positivere Bewertung der eigenen sozialen Gruppe irgendwann in Vorurteile, Benachteiligung und Diskriminierung anderer umschlägt. Die Lösung für das Problem liegt laut Studie in Kontakten zu möglichst vielen Personen, die zu unterschiedlichen sozialen Gruppen gehören. Die Studien zu diesem Themenbereich wurden am vergangenen Freitag in der Fachzeitschrift „Child Development“ veröffentlicht.</p>
<p><strong>Zwölf europäische &#8220;Advanced Grants&#8221; für Spitzenforscher an bayerischen Universitäten vergeben</strong></p>
<p>Zwölf Forscher an bayerischen Universitäten erhalten den &#8220;Advanced Grant&#8221;. Er ist die höchstrangigste Forschungsförderung der Europäischen Union. Sie wird für innovative Projekte von anerkannten, europäischen Forscher vergeben. Jeder ausgezeichnete Wissenschaftler erhält über fünf Jahre hinweg bis zu 3,5 Millionen Euro für das vorgeschlagene Forschungsprojekt. Zwölf der insgesamt 35 geförderten Forschungsprojekte an deutschen Hochschulen werden an bayerischen Universitäten durchgeführt. Bayern ist damit das erfolgreichste Land in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg mit neun geförderten Projekten.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 25.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Gerrit Rother Nähe zum Zuhause wichtigstes Kriterium bei Studienplatzwahl Bei der Auswahl eines Studienplatzes spielt die Nähe zum Elternhaus die größte Rolle. Das hat jetzt eine Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Für die Studie wurden 5000 Bewerbungen für das Fach Humanmedizin ausgewertet. Die untersuchten Bewerbungen wurden in den Jahren von 2002 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Gerrit Rother</strong><br />
<strong><br />
Nähe zum Zuhause wichtigstes Kriterium bei Studienplatzwahl</strong><br />
Bei der Auswahl eines Studienplatzes spielt die Nähe zum Elternhaus die größte Rolle. Das hat jetzt eine Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Für die Studie wurden 5000 Bewerbungen für das Fach Humanmedizin ausgewertet. Die untersuchten Bewerbungen wurden in den Jahren von 2002 bis 2008 an die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen geschickt. Laut Studie sei die Nähe zu den Eltern wichtiger als die Exzellenz der Hochschule oder gute Noten im Hochschulranking. Diese spielten nur eine mäßig wichtige Rolle. Gefördert wurde die Studie vom Bundesbildungsministerium.</p>
<p><strong>Tagung zur Katastrophenkommunikation an der Uni Bielefeld</strong><br />
Morgen beginnt an der Universität Bielefeld eine Tagung zur Kommunikation in Katastrophensituationen. Auf der Tagung sollen die Ergebnisse der Forschungsgruppe „Communicating Disaster“ vorgestellt werden. Dabei haben sich Forscher verschiedener Disziplinen mit  Kommunikationsprozessen in Katastrophenfällen beschäftigt. Die Wissenschaftler erforschten u. a. die mediale Berichterstattung bei Erdbeben, Unwettern und beschädigten Atomkraftwerken. Ein Ziel der Forschung war es, Lösungen zu entwickeln um Katastrophen kommunikativ besser zu bewältigen. Dies könne bspw. durch Nutzung sozialer Medien geschehen. Die Ergebnisse sollen auf der Tagung vorgestellt und diskutiert werden. Erwartet werden rund 70 internationale Teilnehmer aus verschiedenen Fachgebieten, darunter Soziologen, Psychologen und Leute aus der Katastrophenhilfe. Die Tagung wird am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung stattfinden und bis Samstag andauern.<a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/FG/2010CommunicatingDisaster/Events/01-2628-Closing_Conference.html" target="blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Medizinstudium soll verkürzt werden</strong><br />
Die EU-Kommission will das Medizinstudium um ein Jahr verkürzen. Bisher müssen Mediziner mindestens 6 Jahre studieren, in einem Änderungsvorschlag der Richtlinien, die jetzt den Mitgliedstaaten vorgelegt wurde, soll das Studium auf 5 Jahre verkürzt werden. Gleich bleiben solle dabei allerdings die vorgeschriebene Unterrichtszeit, diese liegt momentan bei rund 6000 Stunden. Kritik am Vorschlag wurde von den medizinischen Fachbereichen deutscher Universitäten geäußert. Laut diesen würde ein solches Modell mehr Stress für die Studierenden bedeuten, außerdem würde die praktische Ausbildung von Medizinern darunter leiden. Eine Verkürzung der Gesamtstudienzeit würde zudem finanziell schlechter gestellte Studierende belasten, da diese weniger Zeit hätten, ihr Studium mit Nebenjobs zu finanzieren. Ob der Vorschlag umgesetzt wird, muss erst noch entschieden werden.</p>
<p><strong>App zur Falschgelderkennung entwickelt</strong><br />
An der Hochschule OWL ist eine App zur Falschgelderkennung entwickelt worden. Dabei wird der Geldschein einfach abfotografiert.<br />
Die App könne dann mit Hilfe von Bildverarbeitung und Mustererkennung entscheiden, ob eine Banknote echt der falsch sei, so der Entwickler der App Professor Volker Lohweg. Angeboten wird die Software für sämtliche Betriebssysteme von Smartphones. Die Kamera des Telefons muss allerdings eine Auflösung von 600 Pixel haben, damit die Analyse funktionieren kann. Auf den Markt soll die Application in den nächsten Monaten kommen, ein Preis ist noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Claire Danes von Harvard ausgezeichnet</strong><br />
Die Schauspielerin Claire Danes wird von Studierenden der Harvard University ausgezeichnet. Mitglieder der Hasty Pudding Theatergesellschaft, die an der Eliteuni beheimatet ist, haben sie zur Frau des Jahres 2012 gekürt. Die Hasty Pudding Theatricals ist  die älteste amerikanische  Unitheatergruppe, sie besteht bereits seit 1795. Bekannt ist die Gruppe für die Inszenierung von selbstgeschriebenen Musicals. Bereits seit über 60 Jahren zeichnet die Gruppe jedes Jahr eine Schauspielerin als Frau des Jahres aus. Claire Danes ist bekannt geworden als Julia im Kinofilm „Romeo und Julia“ aus dem Jahr 1996.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 24.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 07:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Christopher Kulling Studentisches Mentorenprojekt ist Hochschulperle 2011 Das studentische Projekt „Rock Your Life!“ ist zur „Hochschulperle 2011“ gewählt worden (3.316 Stimmen). Das gab der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestern bekannt. „Rock Your Life!“ qualifiziert Studenten als Mentoren für Schüler. Neben schulischen und persönlichen Hilfestellungen, geben die Mentoren den Schülern auch Tipps zum Einstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Christopher Kulling</strong></p>
<p><strong>Studentisches Mentorenprojekt ist Hochschulperle 2011</strong><br />
Das studentische Projekt „Rock Your Life!“ ist zur „Hochschulperle 2011“ gewählt worden (3.316 Stimmen). Das gab der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestern bekannt. „Rock Your Life!“ qualifiziert Studenten als Mentoren für Schüler. Neben schulischen und persönlichen Hilfestellungen, geben die Mentoren den Schülern auch Tipps zum Einstieg in die Berufswelt. Das Projekt gibt es schon in über 20 Städten; Bielefeld ist noch nicht dabei. Die „Hochschulperle des Jahres“ wurde online gewählt und ist mit 3.000 Euro dotiert. Auch die Bielefelder Suchmaschine BASE war nominiert. Sie landete hinter „Rock Your Life!“ auf dem zweiten Platz (2.420 Stimmen). <a href="http://www.rockyourlife.de" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Podiumsdiskussion mit Heiner Geißler</strong><br />
In der Universität Bielefeld findet heute Abend eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion statt. Die fünften Bielefelder Rechtsgespräche stehen unter dem Titel „Was tun gegen Neonazis &#8211; Demokratie verteidigen“. Diskutiert werden beispielsweise Fragen zum richtigen Umgang mit der rechten Szene. Auf dem Podium sitzen unter anderem Ex-Bundesminister Heiner Geißler und der ehemalige Chef der deutschen Geheimdienste, Hansjörg Geiger. Die Podiumsdiskussion ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr in Hörsaal 4. <a href="http://www.jura.uni-bielefeld.de/fakultaet/rueckblick/rechtsgespraeche/" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Jeder fünfte Deutsche ist latent antisemitisch</strong><br />
Rund ein Fünftel der deutschen Bevölkerung ist latent antisemitisch. Zu diesem Ergebnis kamen Experten im Rahmen einer Untersuchung des Bundestags. Laut der Wissenschaftler zeigt sich der Antisemitismus bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Er zeige sich  vor allem in weit verbreiteten Vorurteilen und Klischees über Jüdinnen und Juden. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Antisemitismus hauptsächlich von Rechtsradikalen verbreitet wird. Diese seien auch für rund 90 Prozent der Straftaten mit antisemitischem Hintergrund verantwortlich. Aber auch im linken Spektrum  und in der Mitte der Gesellschaft zeige sich der Antisemitismus, häufig in der Kritik am Staat Israel. Im europaweiten Vergleich liege Deutschland im Mittelfeld. Besonders weit verbreitet sei der Antisemitismus in Polen, Ungarn und Portugal. Als bislang wichtigste Langzeitstudie zu dem Thema gilt die an der Universität Bielefeld entstandene Studie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.</p>
<p><strong>Bielefelder Biologe ausgezeichnet</strong><br />
Der Bielefelder Biologe Prof. Karl-Josef Dietz wird mit dem Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Geehrt wird er für seine Verdienste um die deutsch-französische Wissenschaftskooperation und seine international anerkannten Forschungsarbeiten. Das Forschungsgebiet von Prof. Karl-Josef Dietz ist die Biochemie und Physiologie von Pflanzen. Konkret untersucht er, wie Pflanzen Signale aus der Umwelt wahrnehmen und sich gegebenenfalls genetisch verändern. Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis ist mit 60.000 Euro dotiert. Außerdem ist er mit einem Aufenthalt an einer französischen Forschungseinrichtung verbunden. Prof. Karl-Josef Dietz ist bereits der vierte Wissenschaftler der Uni Bielefeld, der mit diesem Preis ausgezeichnet wird. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gay-Lussac-Humboldt-Preis" target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Youtube wächst und wächst</strong><br />
Auf Youtube werden jeden Tag 4 Milliarden Videos abgerufen. Wie der Mutterkonzern Google mitteilte, ist das ein Zuwachs von 25 Prozent in den letzten acht Monaten. Erklärbar sei der starke Zuwachs unter anderem durch die stärkere Einbindung der Smartphone-Version. Auch das neue Designkonzept der Seite scheine sich ausgezahlt zu haben. Die Youtube-Nutzer rufen aber nicht nur mehr Videos ab, sondern laden auch mehr hoch &#8211; laut Google 60 Stunden Material pro Minute. </p>
<p><strong>Politisches Denken teilweise biologisch begründet</strong><br />
Politische Ansichten sind teilweise biologisch begründet. Zu diesem Schluss kommen Psychologen und Politikwissenschaftler der Universität von Nebraska. In Experimenten hatten sie Probanden jeweils zwei Bilder vorgesetzt; ein angenehmes und ein abschreckendes. Über Elektroden auf der Haut wurden emotionale Reaktionen erfasst, über sogenannte Eyetracker die Augenbewegungen. Konservative Wähler reagierten stärker auf unschöne Bilder und fokussierten sie länger. Liberale reagierten im Vergleich stärker auf die angenehmen Bilder und sahen sie länger an. Die Schlussfolgerung der Forscher: Konservative widmen sich eher negativen Aspekten, Liberale konzentrieren sich stärker auf Positives.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 23.01.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Keywan Tonekaboni LINKE kritisieren Umgang mit der HIS-IT Die Bundestags-fraktion der Linken kritisiert den Umgang der Regierung mit dem gescheiterten Studienplatz-Zulassungssystem. Die Regierung gebe dem Hochschul-Informations-System (HIS) die alleinige Schuld am Scheitern. Laut Nicole Gohlke, Hochschulpolitische Sprecherin der Linken, hätten der HIS nicht genügend Gelder zur Verfügung gestanden. Die Linke kritisiert auch die Überlegungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Keywan Tonekaboni</strong></p>
<p><strong>LINKE kritisieren Umgang mit der HIS-IT</strong><br />
Die Bundestags-fraktion der Linken kritisiert den Umgang der Regierung mit dem gescheiterten Studienplatz-Zulassungssystem. Die Regierung gebe dem Hochschul-Informations-System (HIS) die alleinige Schuld am Scheitern. Laut Nicole Gohlke, Hochschulpolitische Sprecherin der <em>Linken</em>, hätten der HIS nicht genügend Gelder zur Verfügung gestanden. Die Linke kritisiert auch die Überlegungen, die HIS-IT zu privatisieren. Ein zentrales Zulassungsverfahren müsse laut <em>die Linke</em> in öffentlicher Hand bleiben.</p>
<p><strong>SPIEGEL: Benno Ohnesorg offenbar gezielt erschossen</strong><br />
Laut Recherchen des Nachrichtenmagazin <em>Der Spiegel</em> wurde der Student Benno Ohnesorg gezielt getötet. Ohnesorg starb 1967 während einer Demonstration gegen den persischen Schah. Der Polizeibeamte Kurras hatte sich bisher darauf berufen bedroht worden zu sein und aus Notwehr gehandelt zu haben. Der Spiegel berichtet von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Das vorhandene Bildmaterial sowie eine bisher unbekannte Filmsequenz sei mit neuen Verfahren analysiert worden. Demnach war Ohnesorg umgeben von mehreren Polizisten und hatte diese nicht bedrängt. Leitende Polizeibeamte hätten die Tat vertuscht. Gegenüber dem Sender <em>rbb</em>  sagte die Staatsanwaltschaft, dass die neuen Erkenntnisse für ein neues Verfahren nicht reichen würden. Der Tod von Benno Ohnesorg hatte für die Studentenproteste der sogenannten 68er eine hohe Symbolwirkung. </p>
<p><strong>Uni Bielefeld fördert Nachwuchswissenschaftler</strong><br />
Die Universität Bielefeld fördert 14 Nachwuchswissenschaftler. Dazu hat sie zum dritten Mal Fördermittel aus dem Bielefelder Nachwuchsfonds zur Forschungsförderung vergeben. Insgesamt sind 97.000 Euro unter den Gewinnern verteilt worden. Neben finanziellen Mitteln bietet das Programm auch Unterstützung bei der Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Karriere. Mittel aus dem Bielefelder Nachwuchsfonds werden zwei Mal jährlich vergeben. Eine Bewerbung für die nächste Vergaberunde ist bis zum 15. April möglich.</p>
<p><strong><em>It’s OWL</em> gewinnt Wettbewerb des Bundes</strong><br />
Die Regionale-Hightechstrategie „It’s OWL“ gewinnt den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes. Das Projekt „Intelligente Technische Systeme“ („it’s OWL“) ist eine von fünf ausgezeichneten technischen Initiativen und erhält 40 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Technologien. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratuliert den Gewinnern aus OWL. „It’s OWL“ zeige vorbildlich die Vernetzung von Firmen und Hochschulen in der Region. Ziel der Initiative ist die Stärkung der Stellung von Maschinenbau, Elektronikindustrie und Automobilindustrie in OWL.</p>
<p><strong>Mehr Ausgaben für Bildung und Hochschulen in NRW</strong><br />
In NRW soll der Gesamtetat des Bildungsministeriums in diesem Jahr um 7,2 Prozent steigen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stellte im Wissenschaftsausschuss des Landtags ihren Haushaltsentwurf für 2012 vor. Daraus geht hervor, dass die Investitionen für Innovation, Wissenschaft und Forschung auf 6,7 Milliarden Euro erhöht werden sollen. Die Mittel für Hochschulen und Medizin sollen nach den vorliegenden Entwürfen sogar überdurschnittlich steigen. </p>
<p><strong>Apple will in den Schulbuchmarkt einsteigen</strong><br />
Apple will in den Markt für digitale Schul- und Lehrbücher einsteigen. Dazu präsentierte der Computer-Konzern eine kostenlose Software, um eigene interaktive Bücher zu produzieren. Apple will das iPad als zentrales Lesegerät für Schulbücher etablieren und hat zudem den eigenen eBook-Laden um Schulbücher erweitert. Diese stehen aber nur in den USA zur Verfügung, wo der Konzern mit mehreren Lehrbuch-Verlagen eine Kooperation vereinbart hat. Laut der Nachrichtenseite Heise führt Apple auch Verhandlungen mit deutschen Verlagen.</p>
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		<title>Hochschulnachrichten am 18.01.2012</title>
		<link>http://www.radiohertz.de/beta-site/2012/01/18/hochschulnachrichten-am-18-01-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hertz 87.9 Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redaktion: Swenja Wütscher Englisches Wikipedia geht aus Protest offline Die englischsprachige Online-Enzyklopädie Wikipedia geht für 24 Stunden vom Netz. Grund für die Abschaltung sind zwei geplante Gesetze, mit deren Hilfe gegen Anbieter von Raubkopien vorgegangen werden soll. Bei einer Verabschiedung hätten beide Gesetze verheerende Folgen für das freie und offene Web, teilte die Wikimedia Foundation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redaktion: Swenja Wütscher</strong></p>
<p><strong>Englisches Wikipedia geht aus Protest offline</strong><br />
Die englischsprachige Online-Enzyklopädie Wikipedia geht für 24 Stunden vom Netz. Grund für die Abschaltung sind zwei geplante Gesetze, mit deren Hilfe gegen Anbieter von Raubkopien vorgegangen werden soll. Bei einer Verabschiedung hätten beide Gesetze verheerende Folgen für das freie und offene Web, teilte die Wikimedia Foundation mit, die das freie Online-Lexikon betreibt. Die Abschaltung hat heute Morgen bereits gestartet. Auch zahlreiche andere Internet-Angebote haben angekündigt heute mit Abschaltungen oder Bannern gegen die Gesetzesinitiativen zu protestieren, darunter Reddit, Mozilla und WordPress.</p>
<p><strong>Timmermann: „Rasche Lösung für Studienplatzvergabe“</strong><br />
Der Präsident des Deutschen Studentenwerks Prof. Dieter Timmermann fordert alle Beteiligten auf, den Streit um das Internet-gestützte bundesweite Zulassungsverfahren für NC-Studienfächer rasch zu beenden. Vor der heutigen Experten-Anhörung im Bundestagsausschuss erklärte Timmermann, dass alles daran gesetzt werden solle, rasch zu einer Lösung zu kommen. Es sei für eine Bildungsrepublik und den Hochtechnologie-Standort Deutschland peinlich genug, dass es entgegen vieler Ankündigungen noch immer kein funktionsfähiges Online-Zulassungsverfahren gebe. Leidtragende seien neben den Hochschulen selbst die vielen jungen Menschen, die sich um einen Studienplatz in einem Fach mit Numerus Clausus bewerben. Doch ihnen nütze es herzlich wenig, wenn jetzt der Schwarze Peter zwischen dem Bund, den Ländern, den Hochschulen und den beteiligten Software-Unternehmen hin- und her geschoben werde, so Timmermann. Anstelle eines weiteren politischen Streits sollten alle Beteiligten jetzt einen konkreten, realistischen und belastbaren Fahrplan entwerfen, der darstelle, wie es mit dem bundesweiten Online- Zulassungsverfahren weitergehen könne beziehungsweise solle. Außerdem solle alles dafür getan werden, dass nicht noch mehr Jahre ins Land gehen, bis dieses Verfahren endlich stehe.</p>
<p><strong>Mehr Straßenbahn für Bielefeld</strong><br />
Die Stadt Bielefeld und das Verkehrsunternehmen mobiel wollen das Straßenbahnnetz ausbauen. Eine neue Stadtbahnlinie 5 nach Heepen wäre wirtschaftlich, so das Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Mobiel 2030“. Weitere Ergänzungen sehen die Verlängerungen der Linie 1 und 3 vor. Das Bielefelder Liniennetz soll demnach größentechnisch ungefähr verdoppelt werden. Oberbürgermeister Pit Clausen sieht in MoBiel 2030 eine der großen Zukunftsaufgaben der Stadt. Wichtig sei die frühzeitige Diskussion mit den Bürgern, da das Vorhaben nur mit einer breiten gesellschaftlichen Zustimmung erfolgreich sein könne. Bis das soweit ist, werden aber noch zehn Jahre ins Land gehen. Kosten soll das Projekt mindestens 160 Millionen Euro.</p>
<p><strong>&#8220;Wochen der Studienorientierung 2012&#8243; gestartet</strong><br />
In Nordrhein-Westfalen sind die „Wochen der Studienorientierung 2012“ gestartet. Studieninteressierten werden damit jetzt über 300 Informationsveranstaltungen angeboten, die in einer gemeinsamen Aktion der Hochschulen und mehrerer Ministerien zusammengestellt worden sind. Wer studieren wolle, wünsche sich oft Beratung. Das sei angesichts der Fülle an attraktiven Studiengängen und Berufsbildern mittlerweile auch notwendig, sagte Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW. Die „Wochen der Studienorientierung“ helfen den angehenden Studierenden dabei, sich auf diese schwierige Entscheidung vorzubereiten und sie bei der Wahl des richtigen Studiengangs zu unterstützen, so Schulze weiter. So können Studieninteressierte beispielsweise Vorlesungen besuchen oder eine individuelle Studienberatung in Anspruch nehmen. Die „Wochen der Studienorientierung“ bieten den Schulen hierbei einen verlässlichen Zeitraum, in dem die jungen Menschen auf der Grundlage ihrer Potenziale und Neigungen Einblicke in die Studiengänge und die universitäre Praxis erhalten. Noch bis zum 3. Februar laufen die Wochen der Studienorientierung. <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/studieren_in_nrw/Wochen_der_Studienorientierung_2012/index.php " target="_blank">[mehr]</a></p>
<p><strong>Künstliche Nerven reagieren wie die Echten</strong><br />
Künstliche Nerven reagieren wie die Echten. Das haben Bielefelder Physiker jetzt herausgefunden. Selbst Superrechner sind noch nicht so effizient wie das menschliche Gehirn. Weltweit versuchen Wissenschaftler daher Nervenzellen künstlich nachzubauen, um zu verstehen wie Gehirne arbeiten und dann leistungsfähigere Computer bauen zu können. Forscher der Uni Bielefeld haben jetzt gezeigt, dass eine neue Sorte von mikroskopisch kleinen Elektronikbauteilen in der Lage ist, wesentliche Eigenschaften von natürlichen Nerven zu imitieren. Damit bestätigen die Forscher die Annahme, dass diese zum Bau künstlicher Gehirne und Nervensysteme genutzt werden können. Ihre Ergebnisse sind gestern in der Fachzeitschrift „Advanced Materials“ veröffentlicht worden. </p>
<p><strong>Rundfunkgebühr bleibt bis 2014 stabil<br />
</strong>Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen mit mehr als einer Milliarde Euro weniger Gebühren auskommen, als sie angemeldet hatten. Denn die Rundfunkgebühren für ARD, ZDF und Deutschlandradio werden bis Ende 2014 nicht angehoben. Das teilte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten mit. Damit stagniert die Gebühr bei höchstens 17.98 Euro pro Monat. Es sei nämlich noch nicht abzusehen, wie sich die beschlossene Umstellung auf das geräteunabhängige Beitragsmodell auswirke, so die Kommission. Von 2013 an müssen die Bürger nicht mehr pro TV- oder Radiogerät den Rundfunkbeitrag entrichten. Ab dann gilt ein Beitrag pro Wohnung.</p>
<p><strong>Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses<br />
</strong>Biologen der Uni Bielefeld und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben die Genomsequenz der Zuckerrübe identifiziert. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind. Die Entschlüsselung ermögliche nun eine beschleunigte und zielgerichtete Züchtung leistungsfähiger, robuster und ertragreicher Zuckerrübensorten, sagte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Diese seien im Idealfall krankheitsresistent und unempfindlich gegenüber Umwelt- und Klimaeinflüssen wie Hitze und Trockenheit. Finanziert wurde die Arbeit der Biologen mit drei Millionen Euro Fördergeldern des Bundesforschungsministeriums. </p>
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