Der Morgen

InFakt am Freitag, 31.10.2014

Redaktion: Hannes Westermann

Weniger Essensgeld für Tagesmütter
Der neue Jugendhilfeausschuss von Nordrhein-Westfalen hat das Essensgeld für Tagesmütter gekürzt. Die Neue Westfälische berichtet, dass Eltern ihren Tagesmüttern jetzt nur noch 25 Cent Essensgeld pro Betreuungsstunde zahlen dürfen. Der Beschluss stößt auf großen Protest der Tagesmütter. Diese erachten das durch das Essensgeld finanzierte gemeinsame Essen für pädagogisch sehr wichtig.

FH-Bielefeld und St. Johannesstift Paderborn kooperieren
Die Fachhochschule Bielefeld und das St. Johannesstift Paderborn haben einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Inhalt des Vertrages sind Konzepte zur Entwicklung neuer Forschungsprojekte im Bereich Bildungs- und Versorgungsforschung, so die FH. Die Koordinierung von Berufspraxis mit Forschung und Versorgung von Patienten stehe dabei unter besonderer Berücksichtigung.
Die Laufzeit des Vertrages beträgt zunächst 3 Jahre.

Bewerbungsverfahren vom Oberstufenkolleg hat begonnen
Die Bewerbungen für das neue Schuljahr am Oberstufenkolleg sind ab jetzt möglich. Das Oberstufenkolleg meldet, dass Bereits kommenden Montag findet die erste Informationsveranstaltung stattfindet. Bewerben können sich Schüler die das 10. Schuljahr absolviert haben.
Bewerbungen für die Aufnahme in Klasse 11 können bis Anfang Januar eingereicht werden. Die Aufnahmegespräche sollen dann am 15. Januar beginnen.

Forschungsprojekt zum Nachlaß von Niklas Luhmann
Der Nachlaß des Soziologen Niklas Luhmann soll durch ein Forschungsprojekt erschlossen werden. Die Universität Bielefeld gibt an, dass das Projekt seit gestern in das offizielle Akademie Programm aufgenommen wurde. Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste fördert das Projekt mit mehr als fünf Millionen Euro. Forschungsgegenstand sind die verschriftlichten Werke Luhmanns. Der Soziologe ist 1998 im Alter von 71 Jahren gestorben.

InFakt am Donnerstag, 30.10.2014

Redaktion: Ramona Lummer

Westend-Cafeteria öffnet zum ersten Mal
Seit heute Vormittag ist die neue Cafeteria der Universität Bielefeld im Westend geöffnet. Laut Angaben des Studentenwerks wird es dort zukünftig weiterhin unter anderem warme Mahlzeiten, Snacks und die aus der Uni-Cafeteria bekannten Heißgetränke geben. Das neue Sortiment im Westend soll das Angebot der Uni-Cafeteria weiterführen. Auch die bisherigen Öffnungszeiten der Cafeteria bleiben erhalten. Die Cafeteria hatte gestern um 15:00 Uhr endgültig geschlossen. Grund für die Neueröffnung im Westend sind die ab Mitte November geplanten Umbauarbeiten am Haupteingang der Universität Bielefeld.

Förderung ermöglicht neues Laborpraktikum
Der Fonds der Chemischen Industrie, kurz FCI, fördert die Chemie Fakultät der Universität Bielefeld. Laut der Universität Bielefeld soll mit der Fördersumme von rund 84.000 Euro ein neues Laborpraktikum finanziert werden, welches das praxisnahe Studieren ermöglichen soll. Auf diese Weise kann der Praxisanteil des Studiums bereits in der Bachelorphase erhöht werden, so der Leiter der Arbeitsgruppe Organische und Bioorganische Chemie. Neben der Universität Bielefeld erhalten noch 16 weitere Hochschulen eine finanzielle Förderung.

Symposium „Selbstmanagement bei chronischer Krankheit“
Seite heute tagt der Forschungsverbund Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit, kurz NuV, am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Laut der FH Bielefeld finden bis einschließlich Freitag Vorträge verschiedener nationaler und internationaler Experten zum Thema „Health Literacy: Stärkung der Nutzerkompetenz und des Selbstmanagements bei chronischer Krankheit“ statt. Beim NuV handelt es sich um eine Kooperation von Universität und Fachhochschule Bielefeld. Thematisiert werden bei dem Symposium unter anderem die Ergebnisse verschiedener empirischer Studien sowie die Perspektiven des Forschungsfeldes.

Arminia Bielefeld spielt im Achtelfinale gegen Werder Bremen
Arminia Bielefeld empfängt im Achtelfinale des DFB-Pokals Bundesligist Werder Bremen. Das ergab gestern die Auslosung durch ARD Tagesschau-Moderatorin Judith Rakers nachdem die zweite Runde des DFB-Pokals gespielt war. Arminia Bielefeld hat sich Dienstag gegen Hertha BSC im Elfemeterschießen durchgesetzt. Werder Bremen besiegte in der zweiten Runde Chemnitz. Die Achtelfinalpartien finden am 3. oder 4. März 2015 statt.

InFakt am Mittwoch, 29.10.2014

Redaktion: Maureen Welter

Soziologie-Studierende lernen am wenigsten
Soziologie-Studierende investieren am wenigsten Zeit in ihr Studium. Das geht aus dem Studierendensurvey der Uni Konstanz hervor. Dabei wurden 5.000 Studierende nach ihrem wöchentlichen Zeitaufwand im Studium befragt. Während in der Soziologie ca. 23 Stunden die Woche gelernt wird, sind Veterinärmedizin-Studierende mit der doppelten Anzahl an Lernstunden am fleißigsten. Auf Platz zwei und drei liegen die Fächer Zahnmedizin und Pharmazie.

Politikinteresse bei Studierenden nimmt ab
Immer weniger Studierende interessieren sich für Politik. Stattdessen seien die eigene Zukunft und Karriere wichtiger, wie das Studierendensurvey der Uni Konstanz berichtet. Das aktuelle Ergebnis für politisches Interesse ist mit 24 % das niedrigste seit 1993. Als mögliche Begründung werden Apathie und Passivität genannt, sowie die steigende Komplexität der Politik.

Gen für Gewaltbereitschaft gefunden
Auch Gene bestimmen unsere Gewaltbereitschaft. Das Karolinska Institut in Stockholm erforschte Gen-Auffälligkeiten finnischer Gewaltverbrecher. Dabei fielen zwei Gene auf, die im Vergleich zur restlichen Bevölkerung häufiger vorkamen. Diese Gene könnten zu impulsiver Aggressivität führen, besonders in Kombination mit Alkohol und Drogen. Die Forscherinnen und Forscher betonen jedoch, dass auch psychologische und soziale Faktoren die kriminelle Laufbahn bestimmen. Zudem sei ein Aufkommen dieser Gene keinesfalls eine Garantie dafür, dass die betroffene Person Gewalt ausüben werde.

Arminia besiegt Hertha BSC Berlin
Arminia Bielefeld besiegte gestern Abend Hertha BSC Berlin mit 4 : 2 nach dem Elfmeterschießen. Damit gelang der Mannschaft der Einzug ins Achtelfinale des DFB Pokals. Der Sieg bringt dem Bielefelder Verein eine halbe Millionen Euro ein. Gegen wen die Arminen im DFB-Achtelfinale spielen müssen, wird heute Abend ausgelost.

InFakt am Dienstag, 28.10.2014

Redaktion: Simon Siemianowski

Jobmesse in Bielefeld
Über 11.000 Besucher informierten sich am Wochenende auf der Bielefelder Jobmesse. Das berichtet die „Jobmesse Deutschland“ in ihrem Abschlussbericht. Für drei Euro Eintritt konnten die Besucher mit Vertretern von über siebzig verschiedenen Unternehmen sprechen. Daneben gab es Beratungsgespräche zu Bewerbungen und zum Arbeitsrecht.

Entscheidung über die Exzellenzinitiative steht an
Neun Technische Universitäten in Deutschland fordern gemeinsam die Fortsetzung der Exzellenzinitiative. Über die Zukunft dieser Initiative soll an diesem Donnerstag auf der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, kurz GWK, beraten werden. Die GWK besteht aus Ministern und Finanzsenatoren. Der Verbund der neun führenden technischen Universitäten in Deutschland, kurz TU9, betont die Vorteile der 2005 gestarteten Initiative. Die Exzellenzinitiative fördere Spitzenforschung und erhöhe das Ansehen der deutschen Wissenschaftspolitik im Ausland. Die Förderung steht aber auch in der Kritik. So kritisieren Bildungsforscher regelmäßig, die Initiative fördere Hochschulen, die ohnehin schon viele Drittmittel aus der Privatwirtschaft erhielten.

Sportmediziner sollen plagiert haben
Mehrere Sportmediziner an der Universität Freiburg werden des Plagiats verdächtigt. Laut Spiegel Online hat die Universität Freiburg nun eine Prüfung der beschuldigten sechs Professoren angeordnet. Angezeigt hatte die Fälle die Kriminologin Letizia Paoli bereits vor drei Jahren. Paoli untersucht derzeit als Vorsitzende einer Gutachterkommission die Dopingfälle am Universitätsklinikum in Freiburg. Ein anderes Plagiatsverfahren gegen einen Freiburger Sportmediziner endete kürzlich mit einem Vergleich. Der Beschuldigte Abteilungschef Hans Hermann Dickhut verlor seine Lehrbefugnis, hat aber weiterhin Anspruch auf die volle Auszahlung seiner Pension.

Förderung syrischer Studierender
Der Deutsche Akademische Austauschdienst, kurz DAAD, startet ein Stipendienprogramm für Studierende aus Syrien. Mit dem Programm wolle man gezielt junge Menschen unterstützten, die wegen des Krieges in Syrien ihr Studium abbrechen mussten, so DAAD-Präsidentin Prof. Magret Wintermantel. Insgesamt 100 begabte syrische Studierende sollen so einen Abschluss in Deutschland machen können. Die fast acht Millionen Euro für das Förderprojekt „Führungskräfte für Syrien“ wird vom Auswärtigen Amt finanziert.

Klatsch ist wichtig
Klatschgeschichten erfüllen eine wichtige soziale Funktion. Das haben Psychologen der Universität Groningen herausgefunden. In Befragungen und Rollenspielen untersuchten die Psychologen die Bedeutung von Klatsch für die Selbsteinschätzung ihrer Probanden. Klatsch über das Scheitern anderer sorgte dabei meist für Stolz über den eigenen Erfolg. Klatschgeschichten von dem Erfolg anderer seien hingegen wichtig, um eigene Ziele festlegen zu können. Allerdings würden leistungsorientierte Personen den Klatsch über den Erfolg anderer eher als Bedrohung wahrnehmen. Besonders Männer machten sich demnach verhältnismäßig mehr Sorgen als Frauen, wenn sie von dem Erfolg anderer Menschen hörten.

InFakt am Montag, 27.10.2014

Redaktion: Malin Stuckmann

Hochschulen in OWL erhalten pro Studierende_n weniger Geld
Die FH Bielefeld bemängelt die gesunkene Finanzierung durch das Land NRW. Dies hat die Fachhochschule auf Anfrage der NW geäußert. Seit dem Wintersemester 2011/2012, als die Studiengebühren abgeschafft worden waren, ist die Höhe der Ausgleichszahlung durch das Land NRW gleich geblieben. In der selben Zeit ist die Zahl der Studierenden jedoch gestiegen. Ähnlich sieht die Situation an den Universitäten Bielefeld und Paderborn aus. Auch der Präsident der Hochschule Ostwestfalen kritisiert, dass einmalige Zahlungen aus dem Hochschulpakt keine ausreichende Finanzierung darstellen.

Niedersachsen lehnt Solidarbeitrag für Hochschulen ab
Ein Solidarbeitrag für Hochschulen stößt in Niedersachsen auf Ablehnung. Die Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic des Landes äußert dies im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Sie reagiert damit auf den Vorschlag des Vizepräsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Andreas Bertram. Die Wissenschaftsministerin bezeichnet den Beitrag als „Wiedereinführung der Studiengebühren durch die Hintertür“. Der Vizepräsident, der zudem Chef der Hochschule Osnabrück ist, hatte vorgeschlagen, einen Solidarbeitrag in Höhe von 1000 Euro pro Semester und pro Student und Studentin einzuführen. Finanziert werden soll dieser durch Bund, Länder, Wirtschaft und die Studierenden selbst. Als letztes Bundesland hat Niedersachsen zum aktuelle Wintersemester die Studiengebühren abgeschafft.

Mehrheit der Studierenden mit dem Studium zufrieden
Fast 80% der Studierenden in Deutschland sind zufrieden mit dem Lehrangebot ihrer Universität. Dies geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie aus Konstanz hervor, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums steht und in der Welt am Sonntag zitiert wird. Im Vergleich zu Ergebnissen aus dem Jahr 2001 ist damit die Zufriedenheit der Studierenden gestiegen. Ebenfalls bessere Ergebnisse als noch im Jahr 2001 erzielen die Bereiche „Aufbau und Struktur der Studiengänge“, sowie die Betreuung der Studierenden. Seit Anfang 2000 war an dem Großteil der Universitäten in Deutschland der Umstieg auf das Bachelor/Master System vollzogen worden.

Nahrungsfette haben Auswirkungen auf den Insulinspiegel
Fette in der Nahrung haben einen unterschiedlichen Einfluss auf den Insulinspiegel. Forschende des Max-Planck-Instituts in Dresden haben im Versuch mit Fruchtfliegen diesen Zusammenhang erforscht. Für den Insulinspiegel sei demnach nicht relevant, wie viele Kalorien aufgenommen werden, sondern welche Fette in der Nahrung sind. Zwar lassen sich diese Ergebnisse bei den Fruchtliegen nicht 1 zu 1 auf Menschen übertragen, dennoch liefern sie erste wichtige Erkenntnisse für die Erforschung und Therapie des Diabetes Typ 2.

Ostwestfalen Tunnel in den kommenden 3 Nächten gesperrt
Der Tunnel am Ostwestfalendamm wird heute Nacht gesperrt. Ab 19.30 bis morgen früh um 5.30 wird der Tunnel nicht befahrbar sein. Wie die Stadt Bielefeld erklärt, werde der Tunnel auch in den beiden darauffolgenden Nächten gesperrt sein. Auch hier in der Zeit von 19.30 bis 5.30h. Als Grund gibt die Stadt Wartungsarbeiten an.

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