Der Morgen

InFakt am Freitag, 28.11.2014

Redaktion: Sören Sölter

Chile-Bild wird mit Schutzwand gesichert
Das Chile-Bild vor dem Audimax wird morgen mit einer Schutzwand gesichert. Das teilte die Universität gestern mit. Damit soll das Bild vor den beginnenden Bauarbeiten in der Unihalle geschützt werden. Das Chile-Bild ziert seit 1976 die Außenwand des Audimax und erinnert an den Militärputsch in Chile drei Jahre zuvor. Das Audimax ist Teil des ersten Bauabschnittes, der diesen Monat begonnen hat. Insgesamt sind die Gebäudeteile A,B,K,S und R von den ersten Baumaßnahmen betroffen.

Fakultät für Physik beginnt neue Projekte
Die Fakultät für Physik der Uni Bielefeld startet zwei neue Projekte. Laut Universität geht es in beiden Projekten um die Erforschung von Nanomembranen. Damit wollen die Forscher Filter ganz speziell für einzelne Moleküle entwickeln. Unter anderem wird untersucht, wie sich Kohlenstoffdioxid aus Abgasen filtern lässt. Damit ist die Universität Teil eines Großprojektes der EU. Für beide Projekte gehen zusammen etwa 800 Tausend Euro an die Fakultät für Physik.

Schulabgänger sollen für duale Ausbildung begeistert werden
Schulabgänger sollen stärker für eine duale Ausbildung begeistert werden. Das war das Ergebnis des ersten Ausbildungsgipfels in Bielefeld. In diesem Jahr haben knapp 14 % der Schulabgänger eine duale Ausbildung begonnen. Der Bielefelder Jugendbeirat will nun einen Plan ausarbeiten, um diese Zahl bis zum kommenden Jahr zu steigern. Ende 2015 wird dann überprüft, ob die gesteckten Ziele erreicht worden sind.

Mobiel erneuert Schienen
Im Bereich der Stadtbahn-Haltestelle „Rathaus“ werden die Schienen erneuert. Das teilte der Betreiber Mobiel in einer Pressemitteilung mit. Ein Teil der Bauarbeiten soll dabei in der kommenden Nacht von Freitag auf Samstag ausgeführt werden. Daher kann es zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens zu Lärm kommen. Der Stadtbahn-Betrieb ist von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Zahl der Ausbildungsplätze soll steigen
Die Zahl der Ausbildungsplätze in Bielefeld soll steigen. Das war ein Ergebnis des ersten Ausbildungsgipfels in Bielefeld gestern. Aktuell gebe es zu wenige Ausbildungsplätze, hieß es bei dem Treffen von über 100 Bielefelder Unternehmen. Die Stadt Bielefeld hat sich nun zum Ziel gesetzt, bis 2017 allen suchenden Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Beim ersten Ausbildungsgipfel ging es außerdem darum, wie Azubis gefördert und Ausbildungsbedingungen verbessert werden können.

Etat für Bildung und Forschung beschlossen
Der Bundeshaushalt für Bildung und Forschung 2015 steigt auf ein Rekord-Hoch. Wie die Bundesregierung gestern mitgeteilt hat, soll der Haushalt im kommenden Jahr über 15 Milliarden Euro betragen. Ein Sprecher der SPD sagte, dass der Etat neue Maßstäbe im Bereich Bildung und Forschung setze. Kritik kommt von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, die den erhöhten Etat als Reaktion auf den Zuwachs der Studierendenzahlen kritisierte. Der Etat für Bildung und Forschung macht etwa 5 % des Gesamthaushalts aus.

Infakt am Donnerstag, 27.11.2014

Redaktion: Sabrina Velibeyoglu & Ramona Lummer

Ausfall der Fernleihe
Ab Freitag Nachmittag fällt bis voraussichtlich Montag morgen die Fernleihe der Universitätsbibliothek Bielefeld aus. Wie die Universität berichtet, seien umfangreiche Wartungsarbeiten am Fernleih-System im Hochschulbibliothekszentrum Köln der Grund dafür.
Zwischen Freitag, dem 28. November 15 Uhr bis einschließlich Montag, 1. Dezember 7 Uhr, steht daher die übliche Fernleihe für Bücher und Aufsätze von anderen Büchereien nicht zur Verfügung. Studierenden wird daher geraten, möglichst bis Freitagmittag die nötigen Fachbücher und Aufsätze über das Fernleih-System anzufordern.

Uni-Rektoren sorgen sich um die Promotion
Hochschulrektoren sehen die Standards der Promotion von jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen gefährdet. Das geht aus den aktuellen Hochschulrektorenkonferenzen von fünf europäischen Ländern hervor. In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich die Rektorenkonferenzen aus beispielsweise Frankreich, England und Deutschland gegen die Pläne der EU-Kommission. Sie fordern, die „eigenständige Forschungsleistung“ als Zentrum der Promotion beizubehalten. Hintergrund der Forderung ist, das die EU-Kommission plant die Promotionsphase einzuschränken. Kritiker befürchten, dass sich die Promotion dem Bachelor und Master strukturell angleichen könnte, was enorme Eingriffe in die wissenschaftliche Arbeiten bedeuten würde.

Ältere Menschen lernen zu viel
Ältere Menschen lernen zu viel. US-Forscher der Brown University haben herausgefunden, dass Menschen im Alter mehr Informationen aufnehmen können als gedacht. Dazu haben die Forscher und Forscherinnen junge und alte Probanden untersucht. Ältere Menschen können schlechter unwichtige Informationen raus filtern und Wissen nicht ordentlich selektieren. Daraus folgt, dass sie eine enorme Menge an neuen Informationen abspeichern und Fähigkeiten dazu lernen können. Problematisch sei aber die Stabilität der gespeicherten Daten, da das Gehirn permanent zu viel aufnimmt und dann wieder vergisst, so die US-Forscher.

Die Studierendenzahl erreicht Rekordhoch
Die Zahl der an deutschen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden ist im Wintersemester 2014/15 auf knapp 2,7 Millionen gestiegen. Laut einem Vorbericht des Statistischen Bundesamt geht hervor, dass sich die Zahl im Vergleich zum Wintersemester 2013/14 um rund 3 Prozent steigerte. Trotz der Steigerung der Studierendenzahlen insgesamt, lässt sich ein leichter Rückgang der Studienanfänger verzeichnen. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2 Prozent gesunken. Damit lässt der Effekt des doppelten Abiturjahrgangs von 2013 langsam nach.

InFakt am Mittwoch, 26.11.2014

Redaktion: Matthias Arnold

Flashmob in der Uni-Mensa
Heute Mittag gab es einen Flashmob in der Uni-Mensa. Rund 20 Studierende haben die Werbe-Kartons der Telekom vor die Mensa geworfen. Damit protestierten sie nach eigenen Angaben gegen Werbung des Telefon-Anbieters in der Uni. Seit vergangener Woche wirbt die Telekom mit verschiedenen Aktionen in der Uni-Mensa für ihr Angebot.

Graffitis am Parkhaus sollen entfernt werden
Die Bielefelder Kunstinitiative 800hoch2 sieht ihre Graffitis am Parkhaus an der Großen Kurfürstenstraße in Gefahr. Nach Angaben der Initiative gehört das Parkhaus seit einiger Zeit einem neuen Eigentümer. Dieser wolle die Graffitis an den meisten Wänden des Gebäudes überstreichen lassen. Die Bilder waren zum Teil anlässlich der 800-Jahrfeierlichkeiten in Bielefeld entstanden. Lokale und internationale Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler hatten mehrere Tage lang freie Flächen in der ganzen Stadt verziert. Teilweise sind die Graffits am Parkhaus aber auch schon älter und in Absprache mit dem vorherigen Eigentümer entstanden.

Stallpflicht für OWLs Hühner
Wegen des Vogelgrippevirus H5N8 gilt für Hühner und sonstiges Geflügel in OWL bis auf weiteres die Stallpflicht. Mit diesem Beschluss reagiert das NRW-Umweltministerium auf Vogelgrippe-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Einschätzungen des für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Löffler-Instituts verbreitet sich das Virus vor allem über Wildvögel. Die Stallpflicht gilt in den Kreisen Minden-Lübbecke, Lippe, Herford, Gütersloh und Paderborn.

Zu wenig Informatikstudierende an Hochschulen
Aus Sicht der Gesellschaft für Informatik gibt es an deutschen Universitäten nach wie vor zu wenig Informatikstudierende. Die leichte Steigerung der aktuellen Einschreibungen in dem Fach reicht nicht aus. Die Nachfrage der Unternehmen nach Informatikerinnern und Informatikern ist nach Angaben des Vereins wesentlich größer. Im Wintersemester 2014/2015 gibt es rund 34.000 neue Informatikstudierende. Das sind laut Statistischem Bundesamt rund 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

SchülerInnen fühlen sich schlecht informiert
Schülerinnen und Schüler fühlen sich häufig zu wenig über spätere Berufsmöglichkeiten informiert. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Allensbachinstituts. Dabei gab mehr als die Hälfte der befragten Schüler an, nicht zu wissen, welche Berufe gute Zukunftsaussichten böten. Abiturientinnen und Abiturienten vermissen hingegen Informationen zu möglichen Studiengängen. Nur 25 Prozent der Befragten gaben an, etwa Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen.

Schulessen soll besser werden
Das Schulessen an deutschen Schulen soll besser werden. Dafür sollen Bund, Länder und Kommunen in Zukunft gemeinsame Strategien entwickeln: Das forderte Bundesernährungsminister Christian Schmidt angesichts einer neuen Studie der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften am Dienstag in Berlin. Darin heißt es, Vielfalt und Qualität des Essens-Angebots seien nach wie vor verbesserungswürdig. Zudem sei das Thema Ernährung zu selten Gegenstand im Unterricht oder bei entsprechenden Projekten.

Wittener Studierende entwickeln WG-App
Mit einer neuen Smartphone-Anwendung sollen WG-Mitglieder in Zukunft einfacher gemeinsame Kosten umlegen können. Sie wurde von Studierenden der Universität Witten entwickelt. Die App registriert dazu die Ausgaben aller Mitbewohner und verrechnet sie am Ende des Monats. So weiß jeder genau, was er oder sie noch zu zahlen hat. Die Awendung soll auch als digitaler Einkaufszettel funktionieren.

InFakt am Dienstag, 25.11.14

Redaktion: Simon Siemianowski

Immer mehr Frauen studieren MINT-Fächer
Die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge, kurz MINT, werden bei Studienanfängerinnen immer beliebter. Das teilte die Geschäftsstelle „Nationaler Pakt für Frauen in Mint-Berufen“ gestern mit. Sie beruft sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes. So sei die Zahl der Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen in den vergangenen 5 Jahren um etwa 70% gestiegen. Geisteswissenschaftliche Studiengänge verzeichneten im gleichen Zeitraum hingegen keine weiteren Zuwächse. Trotz der steigenden Beliebtheit der MINT-Fächer, sind Frauen besonders in technischen Studiengängen noch immer unterrepräsentiert. So lag der Frauenanteil im Fach Elektrotechnik im vergangenen Jahr beispielsweise gerade einmal bei rund 14 Prozent.

Absolvententag in Minden
Die Fachhochschule Bielefeld hat die diesjährigen Absolventen und Absolventinnen im Fachbereich Architektur und Bauwesen geehrt. Auf dem Campus Minden wurden dabei die besten Arbeiten mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Der Dekan des Fachbereiches Prof. Uwe Weitkemper nutzte die Gelegenheit, um auf die gestiegene Bedeutung des Campus Minden hinzuweisen. So habe sich die Zahl der Studierenden in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Außerdem gebe es neue Kooperationen und Studiengänge. Unter den diesjährigen rund 100 Absolventen und Absolventinnen des Fachbereiches Architektur und Bauwesen befinden sich zum ersten Mal auch Studierende des neuen Studienganges „Projektmanagement Infrastruktur/Logistik“.

QS-Ranking bewertet Hochschulstandtorte
Laut dem neuen QS-Ranking ist Paris die weltweit beste Stadt für Studierende. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Melbourne und London. Die QS-Universtity Rankings bewerten jährlich Hochschulen und Hochschulstadtorte. Dabei bewerten sie laut eigener Ausssage auch Kriterien wie Lebensqualität, Internationalität und Bezahlbarkeit. Das Ranking steht jedoch in der Kritik. So werden nur Großstädte in das Ranking aufgenommen, deren Universitäten auch beim Hoschulranking gut abgeschnitten haben. Dieses Ranking richtet sich jedoch vor allem kommerziellen Kriterien wie der Drittmittelförderung und wird von us-amerikanischen Elite-Universitäten dominiert. Trotz der teuren Mieten wurde München in diesem Jahr erneut zur besten deutschen Studierendenstadt gekürt. Die bayrische Hauptstadt liegt im QS-Ranking auf Rang 14, gefolgt von Berlin auf Rang 16.

Einzige Professur für Mongolistik gesichert
Die Universität Bonn schließt einen Kooperationsvertrag mit der Mongolei. Das erklärte die Universität Bonn gestern in einer Pressemitteleiung. Durch den Kooperationsvertrag werde das Überleben der einzigen deutschen Professur für Mongolistik gesichert. Der mongolische Staat trage zukünftig die Hälfte der anfallenden Kosten. Mongolistik kann an der Universität Bonn als Teil des Bachelor- und Masterstudienganges Asienwissenschaften studiert werden.

Lehrende wagen immer häufiger öffentliche Kritik
Donzenten und Dozentinnen an Hochschulen wenden sich bei Kritik immer häufiger direkt an die Medien. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von Komunikationswissenschaftlern der Universität Münster. Rund ein Drittel der Professoren und Professorinnen stehen demnach öffentlicher Kritik an der Hochschulleitung positiv gegenüber. Ein Tabu bleibe hingegen, den eigenen Fachbereich öffentlich zu kritisieren. Kritische Stellungsnahmen von Hochschulangehörigen befinden sich in einer rechtlichen Grauzone. Offiziell sind Beschäftige der Hochschulen wie alle Verbeamteten zur Loyalität verpflichtet. Dazu gehört auch die Verschwiegenheitspflicht bei laufenden Projekten und Verfahren. Trotzdem tolerieren die Hochschulen in der Regel hochschulpolitische Stellungnahmen ihrer Beschäftigten.

InFakt am Montag, 24.11.14

Redakteur: Jan-Michael Stiegelmeier

Asbest-Fund gesichert
Der Asbest-Verdacht in der Uni Bielefeld hat sich bestätigt. Wie die Uni mitteilt, hat eine Untersuchung des sichergestellten Materials das ergeben. Im Rahmen von Brandschutzarbeiten wurden verdächtige Schadstoffe in drei Türzargen gefunden. Die mit Asbest belasteten Türen befinden sich in den Laborbereichen der Fakultät für Chemie. Im erweiterten Umfeld der Türen werden aktuell weitere Proben genommen. Bis es davon Ergebnisse gibt, bleiben die Bauteile E3, F2 und F3 gesperrt.

Wunschstern-Aktion ab Mittwoch
Auch in diesem Jahr wird es in der Uni die Wunschstern-Aktion der Bodelschwinghschen Stiftung Bethel geben. Hierbei handelt es sich um einen großen Weihnachtsbaum, an dem Wünsche auf goldenen Sternen geschrieben stehen. Angehörige und Besucher der Uni können Wünsche auswählen, die sie erfüllen möchten. In diesem Jahr wird die Rekordzahl von 580 Wunschsternen an dem Baum hängen. Am Mittwoch wird der Wunschbaum in der Universitätshalle im Westend eröffnet.

Es gibt immer mehr Studierende in NRW
Wie das statistische Landesamt NRW meldet, sind im aktuellen Wintersemester über 700.000 Menschen eingeschrieben. Das sind fast 4 Prozent mehr als im letzten Jahr. Neu aufgenommen haben das Studium etwa 100.000 Menschen in NRW. Die Statistiker weisen darauf hin, dass die hier veröffentlichten Daten vorläufige Ergebnisse sind, in denen die Nebenhörer noch nicht berücksichtigt werden.

Stress ist gut fürs Gedächtnis
Stress hilft beim Speichern neuer Informationen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin RUBIN der Ruhr-Uni Bochum über die Erkenntnisse der Kognitions-Psychologen um Prof. Oliver Wolf. Die Forscher der Uni Bochum haben das Erinnerungsvermögen in einem gestellten Bewerbungsgespräch untersucht. Es wurde getestet, wie gut sich Bewerber an Gegenstände aus dem Gespräch erinnern können. Dabei sind vor allem Informationen in Erinnerung geblieben, die in stressigen Situationen von Bedeutung waren.

Arbeitszeugnisse müssen nicht ‘gut’ sein
Arbeitnehmern steht kein grundsätzlich gutes Arbeitszeugnis zu. Damit hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gegen die Linie der Vorinstanzen entschieden, die Bewertung ‘gut’ zum Richtwert zu machen. Die Richter lassen Arbeitgebern die freie Wahl zwischen den Kategorien ‘sehr gut’, ‘gut’ und ‘befriedigend’. In dem aktuellen Fall hatte eine Frau ihren Arbeitgeber verklagt, der in ihrem Arbeitszeugnis die Formulierung “zur vollen Zufriedenheit” benutzt hatte. Die Formulierung entspricht der Note ‘befriedigend’.

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