Der Morgen

InFakt am Freitag, 27.02.2015

Redaktion: Vanessa Pietsch und Evgenia Muravyeva

Ausfall von Fahrten durch Grippewelle bei mobiel

In Bielefeld fahren heute weniger Bahnen als sonst. Laut mobiel kommt es durch eine Grippewelle zu Ausfällen im gesamten Bus- und Bahnverkehr. Im Straßenbahnnetz fährt durchschnittlich pro Linie eine Bahn weniger. Mobiel setzt bereits alle Ersatz-Fahrer und Fahrerinnen ein. Insgesamt 70 Fahrerinnen und Fahrer sind momentan von der Grippewelle betroffen.

5 Jahren Haft für Verkauf von Staatsexamen
Verkauf von Staatsexamen wurde mit 5 Jahren Haft bestraft. Wie Spiegel Online berichtet, wurde Richter Jörg L. für den Handel mit Lösungen für das Zweite Staatsexamen verurteilt. Jörg L. War als Referatsleiter im Justizprüfungsamt in Niedersachsen tätig und dort für juristische Staatsexamen zuständig gewesen. Der Richter bot Prüfungslösungen gegen Geld und sexuelle Dienstleistungen an. Dabei soll er bis zu 5000 Euro pro Prüfungslösung verlangt haben. Er wurde bereits im März 2014 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Gen für die Hirngröße entdeckt
Forscher in Dresden entdecken Gen für die Hirngröße. Am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik haben die Forscher ein Gen identifiziert, das für die Hirngröße verantwortlich ist. Das Gen ist nur bei Menschen zu finden und trägt zur Entstehung von mehr Stammzellen bei.Dadurch vergrößert sich das Volumen des Großhirns,das für Sprechen und Denken verantwortlich ist.

Uni Bielefeld kooperriert mit Berliner Zentrum für Energie
Die Universität Bielefeld arbeitet seit diesem Februar mit dem Berliner Helmholtz-Zentrum für Materialen und Energie, kurz HZB zusammen. In der gemeinsamen Kooperation erforschen Physiker und Physikerinnen der Universität Bielefeld und des HZB Materialen für künftige Elektronik-Bauelemente. Die Forschung soll helfen, Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. Der Schwerpunkt der Forschung an der Uni Bielefeld liegt dabei auf Molekular- und Nanowissenschaften.

EU-Forschungsprogramm gekürzt
Die EU Kommision will das europäische Forschungsprogramm “Horizont 2020″ um 2,7 Milliarden Euro kürzen. Laut dem Tagesspiegel hilft das Programm nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Die Mittel, die aus der Kürzung frei werden, will man für einen neuen europäischen Fond benutzten. Mit diesem Fond sollen private Investitionen in der Eurozone mobilisiert werden. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren Hochschulvertretungen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland die geplante Kürzung. Sie fordern jetzt deren Rückgang.

InFakt am Donnerstag, 26.02.2015

Redaktion: Sören Sölter

Zahl der Studienberechtigten sinkt
Die Anzahl der neuen Studienberechtigten in Deutschland ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie das statistische Bundesamt mitteilt, haben etwa 430 000 Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Das sind etwa ein Zehntel weniger als 2013. Nordrhein-Westfalen hat mit gut 27% weniger Studienberechtigten das größte Minus verzeichnet.Das liegt daran, dass 2013 mit der Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre zwei Schuljahrgänge die Schulen verlassen haben. Insgesamt haben in NRW gut 100 000 Schülerinnen und Schüler eine Studienberechtigung erworben.

Förderung von Forschung in Deutschland noch ausbaufähig
Deutschland hat in der Förderung von Forschung und Entwicklung noch Luft nach oben. Das geht aus dem jährlichen Bericht der Expertenkommission Forschung und Innovation kurz EFI hervor. Demnach seien zwar mit verschiedenen Gesetzesänderungen erste Erfolge erzielt worden, es fehle jedoch immer noch der nötige Ehrgeiz um zu den führenden Forschungs- und Innovationsnationen Japan & Südkorea aufzuschließen. Insbesondere das Urheberrecht und die Nutzung digitaler Medien müssten noch optimiert werden, heißt es in dem Bericht der EFI.

So viele freie Stellen wie lange nicht mehr
In Deutschland gibt es so viele freie Arbeitsstellen wie lange nicht mehr. Das geht aus dem Index hervor, der auf Stellenangeboten von Unternehmen basiert. Demnach seien so viele Stellen frei wie seit mindestens 11 Jahren nicht mehr. Dieser Trend solle sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Besonders im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Handel und in der Gastronomie seien die Chancen hoch, einen Job zu finden.

Kita-Gebühren in Bielefeld steigen
Die Kita-Gebühren in Bielefeld sollen ab August steigen. Nach Beschluss des Jugendhilfeausschusses werden die Gebühren um fast 6 Prozent erhöht. Die Vertreter der Koalition aus SPD, Grünen, Piraten und Bürgernähe sowie die Träger der freien Jugendhilfe stimmten für den Antrag. Kritik kommt von der Opposition aus CDU und Linken sowie von Elternvertretern. Während der Sitzung des Jugendhilfeausschusses haben etwa 300 Eltern und Kinder vor dem Rathaus gegen die geplante Erhöhung protestiert. Der Rat muss die Entscheidung noch bestätigen.

Künstliche Intelligenz spielt Computerspiele
Londoner Forscher haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Computerspiele spielen kann. Nach Angaben des Nature Journals braucht das System dafür kaum Vorwissen. Es kann verschiedene Strategien lernen, die zu einem möglichst hohen Highscore führen. Das Prinzip ähnelt dabei dem menschlichen Gehirn: Ist eine Aktion erfolgreich, wird sie beibehalten, ist sie es nicht, wird die Aktion verworfen und eine neue Strategie ausprobiert. Damit kam die künstliche Intelligenz in dem Versuch fast an die Ergebnisse eines menschlichen Gegenspielers heran.

InFakt am Mittwoch, 25.02.2015

Redaktion: Simon Siemianowski

Neuer Wirkstoff gegen Krebs entwickelt
Bielefelder Wissenschaftler haben eine neue Krebstherapie entwickelt. Laut eine Pressemitteilung der Universität geht die Entwicklung auf ein Team aus Biochemikern und Physikern unter der Leitung von Professor Thorsten Glaser zurück. Die neue Therapie basiert auf einem kupferhaltigen Molekül, dass sich an die DNA von Tumorzellen bindet und so ihr Wachstum behindert. Eine erste Studie zeigt nun, dass der neue Wirkstoff wesentlich effektiver ist als die bisher übliche Chemotherapie. Ob die Erfindung der Biochemiker tatsächlich erfolgreich eingesetzt werden kann, muss aber erst noch in weiteren medizinischen Studien geklärt werden.

Einfluss der Eltern in Studienfragen wächst
Studierende beteiligen immer häufiger ihre Eltern an der Studien- und Wohnortwahl. Das berichtet die Neue Westfälische auf Grundlage von Daten der Bielefelder Hochschulen. Demnach bringt an der Universität Bielefeld mittlerweile jeder Zehnte seine Eltern zu Studienberatung mit. Auch bei Wohnungsbesichtigungen sind laut Studentenwerk immer häufiger Eltern beteiligt. Dieser Trend könne aber nicht nur an dem Abitur nach 12 Jahren liegen. Trotz der verkürzten Schulzeit ist der Anteil minderjähriger Studierender an der Universität Bielefeld mit rund 60 Personen nämlich noch immer verschwindend gering.

Anerkennung von Abschlüssen Zugewanderter
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka fordert mehr Respekt für die Bildungsleistungen von Zugewanderten. Dazu gehöre auch eine Anerkennung der Abschlüsse aus den Herkunftsländern, so Wanka gestern auf einer Grundsatzrede zur Eröffnung der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover. Einen wichtigen Beitrag für die Integration leiste bereits das neue Anerkennungsgesetz. Durch das Gesetz habe man seit 2013 gut drei Viertel der angegebenen Abschlüsse von Zugewanderten anerkennen können. Für eine erfolgreiche Integration der Zugewanderten müssten Bund, Länder, Kommunen und Sozialpartner zukünftig aber noch stärker zusammenarbeiten.

Deutschkurse für Flüchtlinge
Die Universität Bayreuth bietet ab sofort Deutschkurse für Flüchtlinge an. Das berichtet der Bayrische Rundfunk. Demnach sollen zunächst 25 Geflüchtete aus Syrien, Somalia und der Ukraine an einem vierwöchigen Deutschkurs teilnehmen. Zugelassen sind allerdings nur diejenigen, die eine allgemeine Hochschulreife nachweisen können. Laut der Hochschulleitung sollen die Flüchtlinge langfristig die Möglichkeit bekommen, in Bayreuth zu studieren. Die Idee, Deutschkurse für Geflüchtete anzubieten, geht auf eine Initiative von Bayreuther Studierenden zurück.

Schülerwettbewerb an der Fachhochschule
An der Fachhochschule Bielefeld hat am Samstag der OWL-Cup stattgefunden. Dabei traten Schülerteams mit selbstgebauten, etwa schuhkarton-großen Rennwagen gegeneinander an. Bei der Konstruktion der Wagen wurden sie von Studierenden des Fachbereiches Ingenieurswissenschaften und Mathematik unterstützt. Die Sieger des OWL-Cups sollen nun in zwei Wochen beim landesweiten Wettbewerb in Paderborn antreten. Die Fachhochschule hofft, durch den Wettbewerb Schülerinnen und Schüler für die Ingenieurswissenschaften begeistern zu können.

Studienplatzbörse startet am Sonntag
Die Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, bietet auch in diesem Semester wieder eine Studienplatzbörse an. Demnach können Studieninteressierte ab diesem Sonntag auf dem HRK-Portal „Hochschulkompass“ online nach freien Studienplätzen suchen. Es sollen täglich neue Einträge dazukommen. Die Benutzung ist kostenlos. Freie Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen entstehen häufig dann, wenn sich Studierende an mehreren Hochschulen gleichzeitig bewerben und daher Zusagen für Studiengänge ablehnen.

InFakt am Dienstag, 24.02.2015

Redaktion: Robert Rogalla

Mentoring-Programm Wirtschaft an der FH
An der FH Bielefeld hat das Mentoring-Programm der Lehreinheit Wirtschaft begonnen. Das soll Studierenden ermöglichen, sich bereits während ihres Studiums mit Fachkräften aus der beruflichen Praxis auszutauschen, so die Hochschule. Dabei bekommt jeder Studierende einen persönlichen Berater an die Hand. Mit dem kann dann einmal im Monat über Fragen zu Berufsweg und Karriere gesprochen werden. Zwanzig Fach- und Führungskräfte beteiligen sich ehrenamtlich als Berater an dem Programm. Anfang Mai soll das Programm dann zum zweiten Mal stattfinden.

Tagung zu „Aktiver Vaterschaft“ am ZiF
Vom 12. bis zum 14. März findet eine Tagung zum Thema „Aktive Vaterschaft“ statt. Wie die Universität Bielefeld berichtet, sollen dann Forscherinnen und Forscher aus zwölf Nationen am Zentrum für interdisziplinäre Forschung tagen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen auf berufstätige Väter reagieren, die nach der Geburt ihres Kindes eine berufliche Auszeit nehmen. Hintergrund: In vielen Unternehmen wird eine berufliche Auszeit immer noch als mangelndes Engagement gewertet und bedeutet dann Karrierenachteile. Die Tagung steht unter der Leitung der Bielefelder Soziologin Prof Dr. Mechthild Oechsle.

Diskussion um Linie 4 – Erweiterung geht weiter
Der Verein „Bielefeld pro Nahverkehr“ setzt sich für die Erweiterung der Linie 4 ein. Wie der Verein verlauten ließ, sei es sinnvoll, die Planungen zur Verlängerung über den neuen Campus bis hin zur Schloßhofstraße voranzutreiben. Die Begründung: So könne etwa die Linie 4 mit der Linie 3 in Babenhausen zusammengeführt werden. Dadurch könne man Kapazitätsengpässe der Hochschullinie beseitigen. Noch Anfang des Jahres hatte das Aktionsbündnis „Lange Lage“ die Erweiterung der Linie 4 als „sinnlos“ bezeichnet. Der neue Campus werde bereits durch die vorhandene Haltestelle „Wellensiek“ komplett erschlossen.

Mündliche Bewerbungen sind erfolgsversprechender
Die eigene Stimme lässt Jobsuchende intelligenter erscheinen. Wie Forscher der Uni Chicago herausfanden, sind gesprochene Bewerbungen deshalb erfolgversprechender als schriftliche. Das Forscherteam ließ dazu Studierende kurze Bewerbungen schreiben und schickte diese, mal als schriftliches Transcript, mal als gelesene Audio-Bewerbung an Unternehmen. Das Ergebnis: Arbeitgeber, die eine Bewerbung hören statt sie zu lesen, schätzten die Kandidaten intelligenter ein. Sie waren dann eher bereit, sie einzustellen. Die Forscher führen das darauf zurück, dass die Stimme zusätzliche Informationen über die grundlegende Denkfähigkeit einer Person vermittelt.

Sauna verringert Sterberisiko
Saunagänge verlängern das Leben. Wie eine finnische Studie zeigt, könnte das an den positiven Auswirkungen der Sauna auf das Herz-Kreislaufsystem liegen. So konnte das Forscherteam einen Zusammenhang zwischen Saunagängen und vermindert auftretenden Herzproblemen herstellen. Demnach senkten vier bis sieben Saunabesuche pro Woche das Risiko, an Herzkrankheiten zu versterben um über 60 Prozent. Für die Studie erfassten die Forscher 21 Jahre lang die Daten von über 2000 Probanden.

InFakt am Montag, 23.02.2015

Redaktion: Malin Stuckmann

Ausfall der BAföG-Beratung des Astas der Fachhochschule
Ab März bietet der AStA der FH Bielefeld keine BAföG-Beratung mehr an. Laut AStA ist der Grund dafür ein Beschluss des Studierendenparlaments vom vergangenen Donnerstag. Ob FH-Studierende alternativ die Beratung des Uni-Astas in Anspruch nehmen können, ist noch unklar. Die studentische BAföG-Beratung berät Studierende bei ihrem BAföG-Antrag und ist gegenüber dem BAfög-Amt unabhängig.

Bertelsmann investiert in internationale Hochschule
Das Gütersloher Unternehmen Bertelsmann investiert in eine internationale Hochschule in Kalifornien. Wie Bertelsmann mitteilt, möchte das Unternehmen in den nächsten Jahren ein Hochschulnetzwerk aufbauen. Im Mittelpunkt stehe hierbei der Gesundheitssektor. Die Hochschule, in die Bertelsmann investiert, ist die private “Alliant International University”. Sie hat den Schwerpunkt Psychologie und neben den USA u.a. Standorte in Japan und China. Im vergangenen Jahr hat Bertelsmann bereits ein Unternehmen aus dem E-Learning Bereich aufgekauft.

CDU Bielefeld ruft zu Spenden für Flüchtlinge auf
Der Arbeitnehmer Flügel der CDU Bielefeld ruft zu Kleider- und Sachspenden für Flüchtlinge auf. Wie der vorsitzende Vorstand Michael Weber am gestrigen Sonntag betonte, sei nun die Unterstützung der Bevölkerung für die Flüchtlinge in Bielefeld besonders wichtig. Auch Leerstand von Wohnungen solle dem Sozialamt mitgeteilt werden. Im Jahr 2014 wurden mehr als 800 Flüchtlinge in Bielefeld aufgenommen. Zwei Jahre zuvor waren es nur etwa 200.

Neue Koalition im Bielefelder Stadtrat
Der Bielefelder Stadtrat hat 9 Monate nach der Kommunalwahl ein neues Parteien-Bündnis. Am vergangenen Freitag haben SPD, Grüne, Piraten und die Partei Bürgernähe ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Um die 1,2 Milliarden Schulden abzubauen, wollen sie die Grundsteuer erhöhen und Einsparungen in der Verwaltung vornehmen. Weiterhin Thema soll auch der Ausbau des Nahverkehrs sein. Hierzu gehören u.a. die Pläne einer Stadtbahn Richtung Radrennbahn und nach Sennestadt.

Chipkartenhersteller fertigt auch Gesundheitskarte
Auch die Gesundheitskarte aus Deutschland ist möglicherweise vom Datenstiebstahl durch Geheimdienste betroffen. Nach Informationen des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung fertigt der Chipkartenhersteller Gemalto neben Sim-Karten für Handys auch die elektronische Gesundheitskarte. Der Arbeitskreis weist darauf hin, dass die Sicherheit der Karten nun gefährdet sei. Sie fordern daher den Hersteller und das Gesundheitsministerium auf, das Projekt elektronische Gesundheitskarte einzustellen. In der vergangenen Woche wurde veröffentlicht, dass die Geheimdienste der USA und Großbritannien vom Chipkartenhersteller Gemalto die Daten von Sim-Karten gestohlen haben.

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