Der Morgen

InFakt am 23.04.2014

Redaktion: Maren Berthold

Förderung für FH-Campus Minden
Der Pflegestudiengang in Minden bekommt eine Förderung. Wie die FH Bielefeld berichtet, kommen die 120 000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinde, kurz DFG. Das Geld ist für das Skills Lab im Studiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ am FH Campus Minden. Das ist ein Labor, in dem Studierende ihre Fähigkeiten in der Pflege mithilfe von Bild- und Tonaufzeichnungen analysieren und verbessern können. Das Skills Lab war einer von mehreren Anträgen, die von den Fachbereichen am Campus Minden gestellt wurden.

Airbags erbeutet
Am Ostermontag wurden aus einem Bielefelder Autohaus Lenkräder mit Airbags gestohlen. Wie die Polizei berichtet, klauten die noch unbekannten Täter an der Herforder Straße aus mehreren 5er und 3er BMWs die Lenkräder. Dafür haben sie vorher die Seitenscheiben eingeschlagen. Lenkräder mit Airbags haben einen Wert von rund 1000 Euro. Zeugen sollen sich bei der Polizei Bielefeld melden.

Komsum legaler Drogen bedenklich
Legaler Drogenkonsum in Deutschland ist immer noch hoch. Das stellt die Hauptstelle für Suchtfragen, kurz DHS, in ihrem Jahresbericht „Jahrbuch Sucht“ fest. Laut dem aktuellen Jahrbuch Sucht, sind knapp 2 Millionen Deutsche alkoholabhängig. Jeder zehnte weist ein problematisches Trinkeverhalten auf. Im Vergleich der 34 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung liegt Deutschland auf Platz 5. Auch beim Tabakkosum gibt es vom DHS noch keine Entwarnung. Zwar sinken die Raucherzahlen nach und nach, aber immer noch jeder dritte der erwachsenen Männer und jede vierte der Frauen tabakabhängig. Der DHS sieht zwei Optionen, legalen Drogen entgegen zu wirken: Preiserhöhung durch mehr Steuern oder gesetzlich regulierte Werbung.

Weniger Bier in NRW
NRW produziert immer weniger Bier. Berechnungen des statistischen Landesamtes zeigen, dass 2013 kein gutes Jahr für Brauereien war. Letztes Jahr wurden in NRW um die 19 Hektoliter Bier gebraut, zum Vorjahr ist das ein Minus von etwa 1,5 Prozent. Seit einigen Jahren schon nimmt der deutsche Biermarkt ab. Beliebter werden jedoch alkoholfreie Braumischgetränke, wie die Fassbrause. Die deutsche Bierbranche hofft dieses Jahr während der Fußball WM auf eine Besserung.

InFakt am 22.04.2014

Redaktion: Anna Habenicht

Web-Überwachung von Studierenden und Schülern in Russland
Russland plant ein neues Gesetz zur Internet Überwachung von Schülern und Studierenden. Wie die Nachrichtenagentur afp mitteilt sollen dem Gesetzesentwurf nach Leiter von Bildungseinrichtungen zu verpflichtet werden die persönlichen Websites von Schülern, Studierenden und auch Kollegen zu überwachen. Berichte über auffälliges Verhalten sollen dann dem Inlandsgeheimdienst FSB zugestellt werden. Der Gesetzesentwurf befindet sich zur Zeit noch im Stadium der öffentlichen Diskussion und soll der Bekämpfung von Terror Aktivitäten dienen.

Jubiläum der Studentenproteste um das Tian’anmen Massaker
Die für das Tian’anmen Massaker mitursächlichen studentischen Proteste jährten sich dieses Wochenende zum 25. mal. Nachdem der ehemalige chinesische Generalsekretär Hu Yaobang im April 1989 an einem Herzinfarkt verstorben war zogen viele Tausend Studierende auf Pekings Straßen um dem Politiker zu gedenken. In einer Versammlung auf dem Tian’anmen Platz verlasen einige Studierende eine Erklärung in der Sie unter anderem neben mehr Demokratie und politischer Mitbestimmung auch ein Ende der Kampagne gegen die bürgerliche Liberalisierung forderten. Diese studentische Demokratiebewegung führten rund 1 ½ Monate später zu dem Tian’anmen Massaker bei dem die Proteste der Bevölkerung gewaltsam vom Militär niedergeschlagen wurden. Dabei wurden tausende Menschen verletzt und getötet.

Informationen zur Linie 5

In den nächsten Tagen werden die meisten Bielefelder Post von der Stadt bekommen. Die Briefe enthalten Unterlagen zur Bürgerbefragung zur Stadtbahnlinie 5. Ziel der Briefe soll sein, den Bürgern vor der Wahl noch einmal die Möglichkeit zu geben sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen der neuen Linie auseinanderzusetzen. Die Bürgerabstimmung zur Stadtbahnlinie 5 findet am 25. Mai zusammen mit der Europawahl, sowie diversen Kommunalwahlen statt.

Legaler Cannabis in Münster
Drei Münsteraner Studierende fordern die Legalisierung des Anbaus, Verkaufs und Konsums von Cannabis in ihrer Stadt. Das haben die Hanf-Aktivisten in einer Petition an den Stadtrat festgehalten. Ihrer Meinung nach solle Cannabis in einem Social Club, ähnlich einem holländischen Coffeshop, verkauft und konsumiert werden. Besprochen werden soll der Antrag bei der nächsten öffentlichen Ratssitzung in Münster.

InFakt am 17.04.2014

Redaktion: Sabrina Velibeyoglu

Grundschüler haben kein Recht auf Ethik-Unterricht
Eltern haben keinen Anspruch auf Ethikunterricht für ihre konfessionslosen Kinder in der Grundschule. Das hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig gestern entschieden. Wie die Süddeutsche berichtet, hatte eine dreifache Mutter in Baden-Württemberg verlangt, den Ethik-Unterricht als Alternative zum Religionsunterricht anzubieten. Ihre konfessionslosen Kinder würden ansonsten benachteiligt, so die Mutter. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig lehnte jedoch die Klage mit der Begründung ab, dass das Grundgesetz den Religionsunterricht garantieren würde und das Fach Ethik nicht vorgeschrieben werden müsste.
In Deutschland können die Bundesländer frei entscheiden, ob und wann sie Ethikunterricht in den Schulen anbieten.

Uni Bielefeld startet Forschungsprojekt zu Versprechern
Die Universität Bielefeld startet ein Forschungsprojekt zum Thema „Sprachsystemverbesserungen“. In Zusammenarbeit mit der französischen Université Paris Diderot soll die Bedeutung von Lachern, Versprechern und Ausrufen erforscht werden. Die Ergebnisse sollen anschließend dazu genutzt werden, um Sprachdialoge in Computersysteme einzubauen, wie sie zum Beispiel schon in Telefonhotlines eingesetzt werden. Mit diesem Projekt erhoffen sich die Forscher- und Forscherinnen Missverständnisse in Sprachsystemen zu verringern. Das Projekt soll drei Jahre dauern.

Onsabrücker Studenten gewinnen Programmierwettbewerb
Vier Informatik-Studenten der Hochschule Osnabrück haben bei einem Wettbewerb des internationalen Chipherstellers „Intel“ gewonnen. Das berichtet die Hochschule Osnabrück. Die Master-Studenten haben es innerhalb des Wettbewerbs geschafft, einen parallelen Algorithmus und einen Code zu entwickeln, der bestimmte Muster in großen Bildern erkennen soll. Damit ist es zum Beispiel möglich, Personen auf Bildern von Menschenansammlungen zu erkennen. Das Sieger-Programm schaffte die Erkennung von verzerrten Logos auf einem 35-Mega-Pixel-Foto in unter zwei Sekunden.

Dju ruft zum Warnstreik auf
Die deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, kurz dju und die Gewerkschaft Verdi haben für heute zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Mit dem Warnstreik sollen die Tarifforderungen der dju durchgesetzt werden. Unter anderem soll der Gehaltstarifvertrag für Redakteure und Redakteurinnen in Tageszeitungen neu abgeschlossen werden. Gefordert wird eine Gehaltserhöhung um 5,5 Prozent. Am Streik beteiligen sich vor allem Journalistinnen und Journalisten von regionalen Tageszeitungen und Onlineredaktionen aus der Bielefelder Umgebung. Ab 11 Uhr wird es eine Kundgebung im „Buntes Haus“ in Sennestadt geben.

Forscherteam gelingt Stimulation einzelner Sinneszelle
Deutschen und amerikanischen Forschern ist es nun erstmals gelungen, bei lebenden Personen einzelne Sinneszellen der Augen zu stimulieren.
Mit einer bestimmten Apparatur konnten die Wissenschaftler bei Testpersonen einzelne Farbsinneszellen, so genannte Zapfen, im Auge anregen und damit die Verschaltung der Netzhaut und Nervenzellen erklären. Mit dieser Methode hoffen die Forscher herauszufinden, wie das Auge Lichtreize zu Bildern verarbeitet. Die Forschern der Universität Bonn, der University of California und der University of Alabama erwarten ebenfalls mögliche Erkenntnisse auf die Frage, was bei Krankenheiten mit den Lichtsinneszellen passiert.

InFakt am 16.04.2014

Redaktion: Andreas Hermwille

AStA kritisiert Informationspolitik der Uni
Der AStA der Uni Bielefeld kritisiert die Uni-Leitung für ihre Informationspolitik. Es geht dabei um die Emails, mit denen Uni-Leitung und Fakultäten auf das Ende des Studienmodells 2002 hinweisen. Im Wortlaut nennt es der AStA „mehr als bescheiden“, das Ende des Studienmodells ausschließlich per Email zu kommunizieren. Man hätte sich eine aktivere Informationspolitik gewünscht. Vom Ende des Studienmodells 2002 sind alle Studierenden betroffen, die sich vor 2011 eingeschrieben haben. Diese müssen in diesem Semester ihren Bachelor abschließen, oder sich ins neue Studienmodell umschreiben. Ab dem Wintersemester 2014 kann das alte Studienmodell nicht mehr weiterstudiert werden.

TU Dresden exmatrikuliert 3000 Studierende
Rund 23000 schwerbehinderte Menschen in OWL haben keinen Job. Laut dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe konnte die Zahl zwischen Februar und März konnte die Zahl nicht verringert werden. 21 Menschen mit Behinderung konnten in Bielefeld einen neuen Job antreten. Das LWL-Integrationsamt bemüht sich um mehr behindertengerechte Arbeitsplätze. Es berät dazu Arbeitgeber und Arbeitnehmer und fordert eine behindertengerechten Ausstattung von Arbeitsplätzen.

Uni Duisburg Essen verliert Prüfungsaufgaben
An der Uni Duisburg Essen sind Prüfungsaufgaben verschwunden. Über 40 Lehramtsstudierende konnten darauf nicht ihr Erstes Staatsexamen ablegen, so berichtet der AStA der Uni. Nach mehrstündiger Suche im Landesprüfungsamt waren einige der Examensaufgaben zwar wieder aufgetaucht. Nach Meinung des AStAs ist es damit aber nicht getan. In einem offenen Brief fordert der AStA das Landesministerium von NRW nun auf, im Landesprüfungsamt die personellen Konsequenzen aus dem Vorfall zu ziehen.

Gesichter mit Bärten attraktiver als rasierte
Gesichter mit Bärten wirken attraktiver als Glattrasuren. Das ist zumindest das Ergebnis eines Forscherteams der University of New South Wales, Australien. Die These der Forscher war ursprünglich, dass unter vielen gleichen Gesichtern immer das Seltene attraktiver wird. Der Effekt war teilweise belegbar, aber zeigte sich besonders auffällig, wenn unter vielen rasierten Gesichtern ein paar wenige einen Bart hatten. Zur Studie wurden 1500 Frauen und 200 Männern verschiedene Gesichter vorgelegt.

InFakt am 15.04.2014

Redaktion: Gero Brinkmann

Wolfgang Schäuble diskutiert im ZIF
Wolfgang Schäuble kommt nach Bielefeld. Die Uni Bielefeld gab bekannt, dass der Bundesfinanzminister an der Jahrestagung im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung teilnimmt. Die Tagung trägt den Titel „Warum Europa“. Dabei geht es um die Zukunft Europas in Zeiten der Krise. Auf der Tagung am 30. April diskutiert Schäuble zusammen mit anderen Experten aus Wissenschaft und Politik.

Rund 23000 schwerbehinderte Menschen in OWL ohne Job
Rund 23000 schwerbehinderte Menschen in OWL haben keinen Job. Laut dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe konnte die Zahl zwischen Februar und März konnte die Zahl nicht verringert werden. 21 Menschen mit Behinderung konnten in Bielefeld einen neuen Job antreten. Das LWL-Integrationsamt bemüht sich um mehr behindertengerechte Arbeitsplätze. Es berät dazu Arbeitgeber und Arbeitnehmer und fordert eine behindertengerechten Ausstattung von Arbeitsplätzen.

Bielefelder Forscher entdecken Sonnenschutz für Algen
Biologen von der Universität Bielefeld haben einen Sonnenschutz für Algen entdeckt. Nach Informationen der Forscher soll ein Protein mit Farbpigmenten den Algen Schutz vor Sonnenstrahlen bieten. Es bildet sich nur unter stressigen Umweltbedingungen. Die Bielefelder Forscher haben mit Kollegen aus Italien und Australien zusammengearbeitet. Sie haben ihre Ergebnisse jetzt als Vorabstudie in der renommierten Fachzeitschrift „Plant Cell“ veröffentlicht.

Ringvorlesung „Uni ohne Vorurteile” geht heute weiter
Die Ringvorlesung „Uni ohne Vorurteile“ geht heute weiter. Laut der Uni Bielefeld steht das Thema „Vorurteile, Stereotype, Diskriminierung“ auf dem Programm. Dabei stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Konflikt und Gewaltforschung ihr Forschungsergebnisse vor. Anschließend diskutieren sie mit Gästen, ob Bildung vor Toleranz schützt. Die Vorlesung startet um 18:15 Uhr im Hörsaal 6

78-jährige Bielefelderin um 10000 Euro betrogen
Ein 18-jähriger Mann hat eine ältere Bielefelder Dame um 10000 Euro betrogen. Wie die Polizei Bielefeld mitteilt, hat der Täter der Dame von der angeblichen Notlage eines nahen Verwandten erzählt. Die Frau hat ihm dann in ihrer Wohnung das Geld übergeben. Der Täter konnte inzwischen festgenommen werden. Die Polizei in Bielefeld warnt vor Personen, die sich am Telefon als Unglücksboten ausgeben.

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InTakt Neuheiten 2014-04-16

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