Der Morgen

Nachrichten am 03.08.2015

Redaktion: Malin Stuckmann

Mensa-Essen wird ab heute teurer
Das Mensa-Essen ist ab heute für Studierende teurer. Laut Studierendenwerk steigen die Preise für das Tagesmenü und das Menü vegetarisch um jeweils 20 Cent auf nun 2,60 Euro. Der Preis für den Eintopf steigt um 10 Cent. Außerdem steigen die Preise für alle Heißgetränke. Das Studierendenwerk begründet die Preiserhöhung mit gestiegenen Lohn- und Lebensmittelkosten.

Demo in Bielefeld gegen Angriffe auf die PKK verlief friedlich
Am Samstag haben 400 Menschen in Bielefeld friedlich gegen die Angriffe auf die PKK demonstriert. Nach Berichten der Neuen Westfälischen wurde mit einer Demo durch die Innenstadt auf die Lage in Syrien, der Türkei und dem Irak aufmerksam gemacht. Dort greift die türkische Armee aktuell kurdische Stellungen an. Die Demonstranten prangerten darüber hinaus auch die Festnahmen von kurdischen, alevitischen und linken Aktivisten in der Türkei an.

Impfstoff gegen Ebola wurde erstmals erfolgreich getestet
Erstmal wurde erfolgreich ein Impfstoff gegen Ebola getestet. Wie nun im Britisch Medical Journal veröffentlich wurde, hat ein internationales Forschungsteam für den Feldversuch besonders gefährdete Personen geimpft. Dazu gehörten Angehörige und auch Krankenpfleger in West-Afrika. In einem zweiten Schritt wurden auch indirekt gefährdete Personen geimpft, wie Nachbarn und Arbeitskollegen. Auf diese Weise könne der Impfstoff gegen Ebola systematisch verbreitet werden. Die Impfstudie wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO geleitet.

Asiatische Tigermücke überwintert in Deutschland
Die asiatische Tigermücke hat erstmals in Deutschland überwintert. Forschende des Friedrich-Loeffler-Instituts haben Eier, Larven und Puppen der Tigermücke in Baden-Württenberg gefunden. Bisher war es für diese Mückenart schwierig, in kälteren Regionen zu überwintern. Angesichts der Möglichkeit, dass die Mücke Krankheiten übertragen kann, findet Anfang September ein Treffen von Bund und Ländern in Berlin statt. Hier soll eine mögliche Gesundheitsgefährdung und ein daraus resultierender Handlungsbedarf diskutiert werden.

InFakt am Freitag, 31.07.2015

Redaktion: Laurenz Junker

Uni Bielefeld veröffentlicht erste NC-Ergebnisse
Die Universität Bielefeld hat die ersten Ergebnisse im Numerus-Claus-Verfahren für das Wintersemester veröffentlicht. Ein eindeutiger Trend, ob es schwerer oder leichter geworden ist, an die Uni zu kommen, ist dabei nicht zu erkennen. Zum Beispiel für Biologie im Hauptfach wurden alle Bewerber zugelassen. Im letzten Jahr war das Fach noch mit einem NC von 1,9 belegt. Dagegen ist Germanistik im Hauptfach nun mit einem NC von 2,0 versehen, wobei im letztem Jahr noch alle Bewerber zugelassen wurden. Für Bewerber mit schlechterem Schnitt ist es aber noch nicht zu spät: In der Regel gibt es an der Uni bis zu 3 Nachrückverfahren.

[Ergebnisse des NC-Verfahrens]

Immer weniger Schüler und Studierende erhalten Bafög
Immer weniger Schüler und Studierende erhalten Bafög. Wie das statistische Bundesamtes berichtet, ging die Zahl der Bafög-Beziehenden Studierenden um rund 4 Prozent zurück. Damit haben 2014 etwa 920.000 Personen Bafög erhalten. Der Höchstsatz von 670 ging dabei nur an die Hälfte aller Bafög-Berechtigten. Das deutsche Studentenwerk reagierte darauf mit Kritik: Angesichts der stetig steigenden Lebenshaltungskosten braucht es auch eine Anpassung des Bafög-Satzes an die Entwicklung von Preisen und Einkommen.

Ursache für verschmutztes Trinkwasser in Herford gefunden
Nach den Berichten über verunreinigtes Trinkwasser in Steinbeck wurde nun eine mögliche Ursache gefunden. Vermutlich ist nach dem Starkregen der vergangenen Wochen das Wasser durch ein Leck im Wasserwerk Steinbeck verunreinigt worden. Dort soll jetzt die Anlage mitsamt den unterirdischen Leitungen untersucht werden. Zusätzlich ist für heute eine Chlorung des Wassernetzwerkes geplant. Laut den Stadtwerken Herford sollte das Trinkwasser immer noch abgekocht werden, bis die Chlorung das gesamte Rohrnetz erfasst.

Zahl der Wespennester in Bielefeld steigt
Die Zahl der Wespennester in Bielefeld steigt.
Laut des bielefelder Umweltamtes wurden bereits über 200 Nester im Innenstadtbereich gemeldet. Grund für die Ausbreitung im Stadtgebiet ist die Zerstörung ihres eigentlichen Lebensraumes auf dem Land durch die Ausweitung von Agrarflächen. Noch hat die Wespenaktivität aber nicht ihren Höhepunkt erreicht.
Bis Mitte August sind die Wespen mit dem Nestbau beschäftigt, danach gehen die Insekten auf Futtersuche und werden damit noch öfter als jetzt in Menschennähe auftauchen.

InFakt am Donnerstag, 30.07.2015

Redaktion: Lasse Lassen & Julian Alexander Fischer

Karl-Grotemeyer-Preis für Matthias Buschmeier
Die Universität Bielefeld hat den Karl-Grotemeyer-Preis an den Literaturwissenschaftler Dr. Matthias Buschmeier verliehen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren besonders der Einsatz von Feedback-Schleifen, neuen Medien und die Einbindung der Tutoren. Die Auszeichnung wird für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre vergeben. Die Lehrenden werden beim Karl-Grotemeyer-Preis von Studierenden vorgeschlagen. Eine Jury wählt aus den eingereichten Vorschlägen dann einen Gewinner aus. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 3000 Euro dotiert.

Hohe Abbruchquote bei Bachelorstudenten
Jeder vierte Bachelor-Studierende bricht das Studium ab. Das hat eine Studie der Universität Konstanz herausgefunden. Laut der neuen Studie sind zu hohe Anforderungen, Geldsorgen oder fehlende Motivation die häufigsten Gründe, das Studium abzubrechen. Auch eigenständiges Lernen und fachliches Niveau bereiten den Bachelor-Studierenden Schwierigkeiten. Viele fühlen sich mit der freien Zeiteinteilung überfordert. Andere wollen lieber schnell Geld verdienen statt Vorlesungen zu besuchen und Klausuren zu schreiben. Studienabbrecher haben meistens schwächere Abiturnoten und arbeiten häufiger während des Studiums in Nebenjobs. Um die Abbrecherquote zu senken, hatte das NRW-Bildungsministerium den Hochschulen für jeden Absolventen 4000 Euro zugesagt.

Arzt aus Ostwestfalen für den Friedensnobelpreis nominiert
Der Delbrücker Arzt Dr. Anil Singhal wurde für den Friedensnobelpreis nominiert. Der Allgemeinmediziner wurde von einem indonesischen Rechtswissenschaftler vorgeschlagen. Singhal engagiert sich seit 25 Jahren mit seinem Hilfswerk „Hilfe für die Kinder“ für notleidende Kinder in Indien. Die Nominierung war für den 71-Jährigen eine große Überraschung:

Der Gewinner des Friedensnobelpreises wird am 9. Oktober in Oslo verkündet.

Demo gegen türkische Militäreinsätze am Samstag
Das „Bündnis der demokratischen Kräfte OWL“ hat zu einer Demonstration gegen den türkischen Militäreinsatz aufgerufen. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, rechnet der Polizeisprecher Achim Ridder mit knapp 400 Teilnehmern. Die Demonstration solle am Samstag um 15 Uhr auf dem Jahnplatz beginnen. Das „Bündnis demokratischer Kräfte OWL“ ist ein Zusammenschluss von 20 Vereinen und Gemeinden. Darunter sind die Alevitische Gemeinde Bielefeld sowie die jesidische und assyrische Föderation. Der türkische Präsident Erdogan hatte vor zwei Tagen den Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK aufgekündigt und das Militär gegen Stellungen der PKK eingesetzt.

Anti-Alkoholgesetze bei jungen Männern wirkungsvoll
Gesetze zur Alkoholprävention zeigen bei jungen Männern Wirkung. Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass mehr Maßnahmen zur Alkoholprävention mehr junge Männer vom Trinken abhalten. Auch alkoholbedingte Gesundheitsprobleme und risikoreiches Trinken würden durch einschränkende Gesetze beim Verkauf oder in der Werbung vermindert. Eine Ausnahme sind Personen mit Hang zum exzessiven Alleine-Trinken. Sie blieben weiterhin anfällig für einen Risikokonsum. Im Rahmen der Studie wurden fast 6000 junge Männer zum Einfluss von Anti-Alkoholgesetzen befragt.

InFakt am Mittwoch, 29.07.2015

Redaktion: David Tiersch & Maureen Welter

BAföG-Bedingungen werden verbessert
Ab dem 1. August soll es einfacher werden, BAfög im Master zu bekommen. Wie das Deutsche Studierendenwerk berichtet, soll insbesondere der Übergang vom Bachelor zum Master erleichtert werden. So könne man dann ein Jahr lang BAföG erhalten, ohne den Bescheid für den Master einreichen zu müssen. Auch könne man sich vorher über die Finanzierungsbedingungen beraten lassen. Das BAföG-Amt müsse sich ein Jahr lang an diese Beratungen halten. Eine direkte BAföG Erhöhung wird es aber erst im Herbst 2016 geben.

Zu wenig Wohnungen für Studierende
Die Studierendenwerke in NRW beklagen zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Sie haben sich in einem offenen Brief an die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gewandt und sie zu mehr finanzieller Unterstützung aufgefordert. Damit wollen die Studierendenwerke neuen Wohnraum kaufen und bauen. Momentan gibt es in Bielefeld etwa 2.600 Wohnheimplätze für rund 30.000 Studierende.

Sozialismus soll an chinesischen Unis gestärkt werden
Chinesische Universitäten sollen sich stärker dem Sozialismus und Marxismus zuwenden. Laut der deutschen Universitätszeitung erwartet dies Staatsoberhaupt Xi Jingping. Es sollten keine “falschen, westlichen Werte” vermittelt werden, sondern eine Rückbesinnung auf chinesische Tradition. Dabei soll auch westliche Lektüre abgeschafft werden sowie der wissenschaftliche Kontakt ins Ausland. Viele Professorinnen und Professoren befürchten nun eine wissenschaftliche Einschränkung wie unter Mao Zedong.

Frühchen entwickeln anderen Charakter
Frühchen unterscheiden sich charakteristisch von Menschen, die unter normalen Bedingungen auf die Welt gekommen sind. Ein Forscherteam der University of Brighton untersuchte 26-Jährige bezüglich ihrer Charaktereigenschaften. Dabei ergab sich, dass früh Geborene oder zu leichte Babys später introvertierter, ängstlicher und weniger offen für Neues seien. Daher würden sie auch seltener hohe Stellungen in Jobs erreichen. Ursachen könnten die extremen medizinischen Behandlungen sein sowie die Überbehütung besorgter Eltern.

Mehr Schulförderung für minderjährige Geflüchtete
In OWL werden 70 neue Auffangklassen für minderjährige Geflüchtete eingerichtet. Wie der WDR berichtet, sollen diese mit Beginn des neuen Schuljahres einen Übergang zu deutschen Schulen bilden. Die Geflüchteten können innerhalb von zwei Jahren die Sprache erlernen, bevor sie in eine Regelklasse wechseln. Insgesamt gibt es dann 220 Auffangklassen in Ostwestfalen-Lippe.

InFakt am Dienstag, 28.07.2015

Redaktion: Timo Oberhauser

Bielefelder Studierende entwickeln eigene Wassertests
Studierende der Uni Bielefeld entwickeln eigene Tests zur Überprüfung von Trinkwasser. Das Team um den Biotechnologen Prof. Dr. Jörn Kalinowski arbeitet derzeit an mehreren Tests, mit denen unterschiedliche Merkmale unseres Trinkwassers überprüft werden können. So ließen sich zum Beispiel Chemikalien nachweisen, die in K.O.-Tropfen vorkommen. Sind weitere Proben erfolgreich, könnten in naher Zukunft auch eigene Getränke auf K.O. Tropfen überprüft werden, so das Forscherteam. Mit ihren Trinkwasser-Tests treten die Studierenden beim internationalen Wettbewerb der synthetischen Biologie in Boston an.

Bombendrohung an der Uni Frankfurt
An der Johann Wolfgang-Goethe Uni in Frankfurt gab es gestern Vormittag eine Bombendrohung. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte den Drohbrief auf dem Gelände der Uni gefunden. Laut Angaben der hessischen Polizei, mussten durch die Drohung drei Gebäudeteile geräumt werden. Insgesamt etwa 7000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen. Die Gebäude wurden mit Hilfe von Spürhunden durchsucht und am gestrigen Nachmittag ohne Bombenfund wieder freigegeben. Weitere Einzelheiten sind derzeit noch nicht bekannt.

Fortschritt in der Leukämie-Forschung
Forschende entschlüsseln eine bisher unheilbare Leukämie bei Kindern. Laut der Fachzeitschrift Nature Genetics handelt es sich dabei um die häufigste Krebsart bei Kindern, die Akute Lymphoblastische Leukämie. Unter anderem konnte ein wichtiges Genom der Akuten Lymphoblastischen Leukämie vollständig analysiert werden. Es gäbe dadurch neue Ansätze für Therapiemöglichkeiten, so das Forscherteam. Für die Studie wurden Leukämiezellen von erkrankten Kindern in Mäuse transplantiert.

Twitter löscht geklaute Witze
Der Blogging- Dienst Twitter sperrt geklaute Witze. Wie die Technologie Webseite ‘The Verge’ berichtet, hat sich eine Amerikanerin über mögliche Urheberrechtsverletzungen beschwert. Bei der Frau handelt es sich um eine Autorin, die nach eigenen Angaben Geld mit dem Schreiben von Witzen verdiene. Sie nutze dabei immer mal wieder Twitter, um ihre Sprüche zu testen. Einige Nutzer haben daraufhin die Witze für ihre eigenen Tweets benutzt, ohne die Autorin namentlich zu nennen. In den USA löscht Twitter solche Nachrichten ab jetzt und verweist auf das amerikanische Urheberrechtsgesetz.

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