Der Morgen

InFakt am Donnerstag, 29.01.2015

Redaktion: Kosmas Hotomanidis

Bielefelder Studentin gewinnt Bourse du Talent-Preis

Die Bielefelder Studentin Jenny Bewer hat in Paris den Bourse du Talent-Preis in der Kategorie Modefotografie gewonnen. Dabei setzte sie sich gegen internationale Fotografen und Fotografinnen durch. Jenny Bewers Fotografiereihe „The Third“ setzt sich mit der Diskrepanz zwischen Mensch, Alter und Kleidung auseinander. Die Bilder zeigen die Kollektion der Modedesignerin Daniela Macuh, die wie Bewer an der FH Bielefeld studiert. Bourse du Talent ist ein Fotografie-Förderpreis des französischen Online-Magazins photographie.com. Die Bilder der Fotografiestudentin Jenny Bewer sind nun bis Ende Februar in der Bibliothèque Nationale de France in Paris zu sehen.

Kleiderspenden für IS-Opfer werden gesammelt
Die Bielefelder Hochschulgruppen YXK und KurdSV sammeln Kleiderspenden für Flüchtlinge aus Sengal und Rojava. Die Menschen brauchen für den Winter warme Kleidung. Kleidung, die nicht mehr benötigt wird kann ab jetzt im Asta-Pool abgegeben werden. Der befindet sich in C1-154. Abgeben kann man die Sachen Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr.

In Bielefeld gibt es mehr Depressive
Bielefeld gehört zu den deutschen Städten mit den depressivsten Menschen. Laut einer Studie sind Bielefelder durchschnittlich über 1,2 Tage im Jahr mit Depressionen krankgeschrieben. Das liegt über dem Landesdurchschnitt. In der Bielefelder Umgebung sieht es anders aus, Menschen in Ostwestfalen-Lippe gehören insgesamt zu den Glücklicheren. Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland, depressive Menschen fallen durchschnittlich 2 Monate im Jahr aus.

Facebook führt neue Datenschutz-Bestimmungen ein
Das soziale Netzwerk Facebook wird morgen seine neuen Datenschutz-Bestimmungen einführen. Wie der Westdeutsche Rundfunk berichtet, halte Facebook auch nach einer Sitzung des Bundestags-Rechtsausschusses an den umstrittenen Bestimmungen fest. Die neuen Bestimmungen erlauben Facebook zum Beispiel, persönliche Informationen aus Whatsapp, Instagram und Facebook zu sammeln und auszutauschen. Facebook ist der Ansicht, dass es sich nicht an die in Deutschland geltenden Gesetze halten müsse, da sich der Europasitz in Irland befinde. Datenschützer und Politiker wollen nun eine Verordnung, die unter anderem Facebook zwingt, sich an hier geltende Gesetze zu halten.

Semesterabschlusskonzert mit Musik der Spätromantik
Am kommenden Montag findet das Semesterabschlusskonzert des Universitätsorchesters Bielefeld statt. Der musikalische Schwerpunkt an diesem Abend liegt auf der Spätromantik. Auf dem Programm stehen das Violinkonzert von Piotr Iljitsch Tschaikowsky und die 9. Sinfonie mit dem Titel „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorák. Die musikalische Leitung hat Dr. Michael Hoyer. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr 15 im Audimax.

InFakt am Mittwoch, 28.01.2015

Redaktion: Pierre Smolarski

Antisemitismus bedroht Jüdisches Leben und Demokratie in Deutschland
Eine neue Studie zum Antisemitismus zeigt Gefahren auf. Zum gestrigen 70.ten Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz veröffentlichte das Bielefelder Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung eine Studie zum Antisemitismus in Deutschland. Nach dieser vertreten 18 Prozent der Deutschen die Auffassung, dass Juden durch ihr Verhalten an ihrer Verfolgung mitschuldig seien. Nach Professor Andreas Zick, dem Leiter des Instituts, sei die Zustimmung zu offenen antisemitischen Vorurteilen im vergangenen Jahr noch gestiegen und bedrohe das Jüdische Leben ebenso wie die Demokratie in Deutschland und Europa.

NRW fordert Teststrecke für selbstfahrende Autos
Nordrheinwestfalen fordert vom Bund eine Teststrecke für selbstfahrende Autos. Nachdem der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrinth am Anfang der Woche in der FAZ verkündete, er wolle auf der A9 ein ‚digitales Testfeld Autobahn‘ einrichten, meldete sich nun NRW-Verkehrsminister Michael Groschek in der Rheinischen Post zu Wort. Dort erwiderte er, dass wenn man ein solches System effektiv einsetzen will, man dahin gehen müsse, wo der Verkehr am dichtesten ist. Viele Autohersteller arbeiten seit Jahren am sogenannten ‚autonomen Fahren‘, wobei neben technischen Fragen, vor allem Haftungs- und Genehmigungsprobleme das Thema kompliziert machen.

Studieren in der Schweiz wird teurer
Die Kursfreigabe des Schweizer Franken verteuert das Leben der Ausländer deutlich. Wie Spiegel Online berichtet, zeigen sich die Folgen auch für Studierende aus Deutschland. Hintergrund ist, dass die Schweizer Notenbank die Bindung des Franken an den Euro Mitte des Monats aufgegeben hat. Vor der Bindungsaufhebung bekam man für einen Euro mindestens 1,2 Franken, nun ist der Kurs nahezu 1 zu 1. Die damit verbundene Teuerung von 20 Prozent macht sich auch für Studierende aus den Euroländern bemerkbar, die nun für Miete und Leben deutlich mehr zahlen müssen. Auch wenn sich vereinzelt Protest regt, scheinen, nach Spiegel Online, nur zwei Wege möglich: Entweder müssen sich Studierende einen Nebenjob suchen, der in Franken bezahlt wird, oder den Gürtel enger schnallen.

Bielefelder Aktivisten warnen vor Datenmissbrauch durch Unternehmen
Die Bielefelder Organisation ‘Digitalcourage’ warnt vor einer Aushöhlung des Datenschutzes. Dabei komme eine besondere Gefahr aus Brüssel selbst, so die Datenschützerin Rena Tangens aus Bielefeld. Sie befürchtet, dass das noch in diesem Jahr zu verabschiedende Europäische Datenschutzgesetz, statt des Datenschutzes mehr Rechte für Unternehmen einräume, schneller an Verbraucherdaten zu kommen. Die Aktivisten von Digitalcourage fordern dazu auf zu handeln: man solle mit Abgeordneten sprechen oder denen einen Brief schreiben. Ebenso könne man auch den Rat der EU oder die Kommission anschreiben und Bedenken äußern. Heute ist der Europäische Datenschutztag.

InFakt am Dienstag, 27.01.2015

Redaktion: Katrin Merz, Stefanie Laasch

Bielefelder Konfliktforscher kritisiert Pegida
„Pegida stellt uns vor eine Zerreißprobe“ – kritisiert der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick in einem Interview. Wie die Universität Bielefeld auf ihrer Internetseite mitteilt, habe Zick durch mehrere Studien ein wirtschaftliches Demokratieverständnis bei der Pegida-Bewegung beobachten können. Der autoritären Gruppierung gehe es demnach eher um das Ausweisen von Wirtschaftsflüchtlingen und das Verfolgen krimineller Ausländer. Außerdem teilen weitaus mehr Menschen die menschenfeindliche Mentalität der Pegida-Anhänger als bisher angenommen, so Zick. Als Sinnbild für die Meinung des Volkes zeige sich Pegida somit als eine Art brüchige Demokratie oder auch „fragile Mitte unserer Gesellschaft“.

Studie zeigt: Deutsche sind ein Volk der Sitzenbleiber
Die Deutschen verbringen zu viel Zeit vor dem Fernseher und Computer. Dies geht aus dem aktuellen Report der Sporthochschule Köln „Wie gesund lebt Deutschland?“ hervor. Dafür befragte das Marktforschungsinstitut GfK befragte 3000 Menschen zu ihren alltäglichen Verhaltensweisen. Ergebnis: Im Durchschnitt verbringen die Deutschen siebeneinhalb Stunden pro Tag im Sitzen, junge Erwachsene sogar Neun. Die Forscher warnen jedoch davor, dass das dauerhafte Sitzenbleiben weitreichende Folgen für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel habe und den Menschen somit möglicherweise krank mache.

Ötzi besitzt mehr Tätowierungen als angenommen
Die Gletschermumie „Ötzi“ besaß 61 Tätowierungen. Forscher des EURAC-Instituts für Mumien haben zum ersten Mal alle Hautzeichnungen Ötzis kartiert. Dabei entdeckten sie auch ein zuvor unbekanntes Tattoo auf dem Brustkorb. Die Tätowierungen sollen den Forschern zufolge aber kein Körperschmuck gewesen sein. Die Positionierung an Rücken und Beinen lässt eher auf eine therapeutische Maßnahme zur Linderung von Gelenkschmerzen schließen.

Der Wolf ist zurück in NRW
Der Wolf kommt nach NRW zurück. Bereits Ende Dezember waren im Oppenweher Moor im Kreis Minden-Lübbecke DNA-Spuren an einem gerissenen Schaf gesichert worden. Diese konnten nun einem Wolf zugeordnet werden. Hinter dem Wolf vermuten Experten einen jungen männlichen Einzelgänger, der von seinem Rudel verstoßen wurde. Ob das Tier schon an der Grenze zwischen NRW und Niedersachsen heimisch sei, ist noch unklar.

InFakt am Montag, 26.01.2015

Redaktion: Conor Körber

Neues Online-Portal für Studierende mit Behinderung
Das Portal „barrierefrei-studieren.de“ gibt Studierenden mit Behinderung erstmals einen umfassenden Überblick über Fördermöglichkeiten. Auf der Seite sind über 1600 verschiedene studentische Förderprogramme zusammengefasst. Abseits davon werden auch Assistenzleistungen und Förderungen in den Bereichen Wohnen und Freizeit abgedeckt. Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen können auf barrierefrei-studieren.de individuell nach für sie passenden Fördermöglichkeiten suchen. Die Seite wurde von der Wittener Initiative für transparente Studienförderung ins Leben gerufen.

Bewerbungen für Sozialstipendium Owl ab sofort möglich
Für das Sommersemester können sich Studierende und Studieninteressierte jetzt für ein Sozialstipendium der Stiftung Studienfonds OWL bewerben. Mit diesem Stipendium werden finanziell bedürftige Studierende mit 1.000 Euro für ein Studienjahr unterstützt. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2015 endet am 28. Februar. Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch von der ideellen Förderung des Fonds. Diese umfasst unter Anderem Unternehmensbesichtigungen, Workshops und Vorträge. Mehr Infos zum Sozialstipendium findet ihr hier

Studie zum Verhältnis Deutschland – Israel veröffentlicht
Die Bertelsmann Stiftung hat eine Studie zum Verhältnis der Deutschen zu Israel veröffentlicht. Demnach ist die grundsätzliche Meinung zu Israel von 48% der Deutschen negativ. Besonders schlecht wird dabei die israelische Politik bewertet. Die Haltung der Deutschen gegenüber Israel sei mittlerweile negativer als die der Israelis gegenüber Deutschland, so die Studie. Laut der Befragung bestimmt die Wahrnehmung des israelisch-palästinensischen Konflikts zunehmend das Israel-Bild der Deutschen.

Bielefelder SPD zu Sondierungsgesprächen bereit
Am heutigen Montag sollen erste Sondierungsgespräche zwischen den Bielefelder Grünen, der Spd, den Piraten und der Partei Bürgernähe stattfinden. Wie SDP Fraktionschef Georg Fortmeier sagte, sei es dabei komplett offen ob es zu einer festen Koalition komme oder nicht.
Die Parteien hätten gemeinsam nur eine Mehrheit von einer Stimme im Rat. Innerhalb von zwei bis drei Wochen soll ein Vertrag zur Zusammenarbeit der Parteien aufgesetzt sein. Die Bielefelder SPD hatte bisher jede Koalition abgelehnt und auf eine Zusammenarbeit aller Fraktionen gesetzt.

Holocaust Gedenktag am Bielefelder Hauptbahnhof
Am Bielefelder Hauptbahnhof wurde gestern der Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland gedacht. Vor dem Mahnmal am Hauptbahnhof wurden die Namen der Menschen verlesen, die von dort aus im Nationalsozialismus deportiert wurden. Außerdem berichteten Nachfahren vom Leben der ermordeten Menschen und von ihrer Verfolgung durch die Nazis. Die meisten der Opfer waren Inhaftierte des Bielefelder Arbeitslagers Schloßhof die nach Auschwitz deportiert wurden.

InFakt am Freitag, 23.01.2015

Redaktion: Sören Sölter

Fahrradständer vor Uni-Haupteingang werden umgestellt
Die Fahrradständer vor dem Hauteingang der Universität werden umgestellt. Nach Angaben des Bau und Liegenschaftsbetriebs NRW geschieht dies im Zuge der Baumaßnahmen hier an der Uni. Betroffen sind alle Fahrradständer vor den Gebäudeteilen A, B, J, R und S. Diese werden vor anderen Gebäudeteilen wieder aufgebaut. Die Ständer müssen daher ab nächstem Freitag, den 30. Januar freigehalten werden.

Demonstrationsteilnehmer spenden 12 000€
Die Teilnehmer der Demonstration „Bielefeld ist bunt und weltoffen“ haben etwa 12 000€ gespendet. Wie die „Neue Westfälische“ berichtet, soll das Geld nun an die Aktion „Bielefeld hilft“ gehen. Demnach will „Bielefeld hilft“ mit dem Geld Nahrung für Säuglinge von Flüchtlingen aus dem Nordirak kaufen. Die Baby-Nahrung soll noch in dieser Woche vor Ort gekauft werden. Bei der Demonstration waren am Montag etwa 10 000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gegangen.

Türkische Uni deckt Energiebedarf selbst
Die Bosporus-Universität in Istanbul deckt ihren Energiebedarf komplett selbst. Nach Angaben des Deutsch-Türkischen Journals ist sie damit die erste Uni weltweit, die ihren Strom selber produziert. Dafür nutzt die Bosporus-Universität eine eigene Windkraftanlage. Mit dem Projekt soll nicht nur die Umwelt entlastet werden, so ein Sprecher der Uni. Demnach geht es vor allem darum, zu erforschen, wie Energie effektiv gespeichert werden kann.

Streit um jesidischen Fernsehsender
In Bielefeld gibt es einen Streit um einen jesidischen Fernsehsender. Wie der WDR berichtet, soll es kommende Woche zu einem Gerichtstermin vor dem Verwaltungsgericht kommen. Die Stadt Bielefeld bemängelt, dass die Nutzung des Senders nicht genemigt worden sei. Der Sender Cira TV sendet seit rund 2 Jahren aus einem kleinen Studio in Bielefeld. Er informiert über die Kultur der Jesiden sowie die Bedrohungslage im Irak, wo Jesiden von der Terrorgruppe IS verfolgt werden.

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