Der Morgen

InFakt am Dienstag, 31.03.2015

Redaktion: Anna Habenicht

Neue Satzung der Studierendenschaft an der FH
Bei der gestrigen FH Studierendenparlaments Sitzung wurde ein neue Satzung der Studierendenschaft beschlossen. Die neue Satzung sieht eine Zusammenlegung verschiedener Referate vor. So sollen zum Beispiel das Lesben-, Schwulen-, Frauen- und Männerreferat unter dem Gendereferat zusammengefasst werden. FH-Asta-Vorsitzender Jakob Hanf sieht diesen Beschluss kritisch.


Ob eine effektive Arbeit und ein gutes Beratungsangebot so möglich ist, bleibt zu klären. Die bisherigen Referate, die nun im Genderreferat zusammengefasst werden, wurden von insgesamt 8 Personen geleitet. Das neue Genderreferat soll zukünftig eine Stelle beinhalten.

Update bei peer review Skandal
Nachdem im November letzen Jahres peer review Betrugsfälle aufgedeckt wurden gibt es nun neue Erkenntnisse. Bei BioMed, einem Wissenschaftlichen open access Verleger wurden zunächst eine Hand voll falscher peer review Artikel entdeckt. Nach einer längeren Untersuchung fand der Verlag nun jedoch 43 nicht korrekt durch das peer review-Verfahren kontrollierte Artikel. Diese Funde könnten jedoch nur die Spitze des Eisbergs sein. Bei den Untersuchungen war der Verlag auf Drittanbieter gestoßen die durch zum Teil fingierte Wissenschaftler falsche peer reviews anbieten.

Individuelle Haustiernamen
Haustiere bekommen immer individuellere und menschlichere Namen. Wie Sprachwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz herausfanden, gehe damit eine Ansippung des Tieres an die Familie einher. Bei einer Untersuchung von fast 1000 Kaninchennamen viel auf, dass vermehrt aktuelle Kindernamen, vor allem aber sehr unterschiedliche, also individuelle Namen verwendet werden. Auch beliebte Hundenamen wie Bello oder Hasso werden vermehrt durch geschlechtsspezifische und menschliche Namen abgelöst. Der Hund werde nicht mehr als Hund, sondern zunehmend als Mensch benannt und wohl auch so wahrgenommen, schließen die Mainzer Sprachforscher.

Neuer barrierefreier Eingang
Die Uni Bielefeld bekommt einen neuen barrierefreien Eingang im C-Zahn. Von heute bis Donnerstag wird die rechte Eingangstür neben dem ehemaligen Haupteingang umgebaut. Daher bleibt dieser Eingangsbereich bis Donnerstag gesperrt. Personen, die auf einen barrierefreien Eingang angewiesen sind, können den Eingang im D-Turm, Ebene 02 und dort den Fahrstuhl nutzen. Bis zum Vorlesungsbeginn sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

2. Ausgabe von „U-Multirank“
Das von der EU initiierte Hochschul-Ranking „U-Multirank“ ist zum zweiten Mal erschienen. Das neue Ranking soll fairer sein und sowohl kleinen als auch großen Hochschulen gerecht werden. Untersucht wurden die Fächer Physik, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, BWL, Informatik, Medizin und Psychologie. In insgesamt 5 verschiedenen Dimensionen mit bis zu 30 Indikatoren können die einzelnen Unis verglichen werden. Aktiv machten dieses Jahr knapp 630 Unis beim Ranking mit. Viele amerikanische und britische Elite-Unis und auch einige deutsche Unis haben jedoch keine weiteren Informationen gegeben. Das Abschneiden dieser Unis kann so kaum beurteilt werden. Auch die Uni Bielefeld hat an dem Ranking nicht aktiv teilgenommen.

InFakt am Montag, 30.03.2015

Redaktion: Katharina Schellenberg, Hannes Westermann

WLAN ubi wird abgeschaltet
Das WLAN Netz ubi wird heute abgeschaltet. Das Hochschulrechenzentrum teilt mit, dass ein Netzwerkzugriff nun nur noch über eduroam möglich ist. Zum Anmelden werden der Benutzername, sowie die Endung @uni-Bielefeld.de und das HRZ Passwort benötigt.

Mehr Geld für Fachhochschulen
Forschung an Fachhochschulen soll mehr gefördert werden. Das Wissenschaftsministerium des Landes NRW veranstaltet deswegen den Förderwettbewerb FH Struktur. Wie das Ministerium angibt, werden Forschungsprojekte mit besonders zukunftsrelevanten Fragestellungen, wie beispielsweise zum Klimawandel und zur Ressourcenknappheit gefördert. Bei dem Wettbewerb können sich Forscherteams aus staatlichen und staatlich anerkannten Fachhochschulen des Landes bewerben. Pro Forschungsschwerpunkt sind Förderungen von bis zu 240.000 Euro möglich. Die Anmeldefrist endet am 15. Juni.

Fachhochschulen holen Universitäten ein
Mehr als ein Drittel aller Studierenden besucht Fachhochschulen. Dies zeigen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Bisher galten die Universitäten den Fachhochschulen als überlegen. Wegen des Fachkräftemangels gebe es auf dem heutigen Arbeitsmarkt keine erheblichen Gehaltsunterschiede mehr zwischen Uni- und FH-Absolventen. Eine aktuelle Studie der Online-Jobbörse Steppstone zeigt, dass Absolventen von Universitäten nur rund 4 % mehr verdienen als Absolventen von Fachhochschulen. Auch der Lerninhalt von Universitäten und Fachhochschulen nähert sich langsam an. Universitärer Unterricht wird immer praxisbezogener.

Studentische Hilfe für Flüchtlinge
In Flensburg sollen Flüchtlinge auf dem Uni-Campus integriert werden. Laut dem Flensburger Tageblatt wird es zwischen dem Wissenschaftsministerium in Schleswig-Holstein und dem Asta der Uni Flensburg eine Kooperation geben. Genannt wurde das bereits laufende Projekt „Sprache für alle“. Bei diesem bieten Lehramtsstudenten Deutschunterricht auf ehrenamtlicher Basis an. Bereits im Februar hatte die Stadt die Zahl von 620 Flüchtlingen prognostiziert, die in diesem Jahr in Flensburg aufgenommen werden.

Uni Zürich schafft Latinum als Voraussetzung ab
Die Universität Zürich hat für einige Fächer die Latinumpflicht abgeschafft. Die Universität gibt an, dass die Fächer Anglistik, Kunstgeschichte, deutsche Sprachwissenschaft und Philosophie nun kein Latinum mehr voraussetzen. Der Grund dafür sei, Masterstudierenden von anderen Universitäten eine Chance zu geben. Die betroffenen Fachbereiche forderten diese Änderung schon seit einigen Jahren. Die Uni Zürich war die letzte Universität in der Schweiz, in der das Latinum in diesen Fächern verlangt wurde.

InFakt am Freitag, 13.03.2015

Redaktion: Andreas Hermwille

Wissenschaft produziert zu viele Studien
Die Wissenschaft hat einen zu hohen Output an Studien. Nach einer Studie von Forschern der Aalto Universität in Finnland erscheinen zur Zeit mehr Studien, als im wissenschaftlichen Diskurs überhaupt wahrgenommen werden können. Noch vor 40 Jahren sind demnach wissenschaftliche Erkenntnisse wesentlich länger in der Forschung diskutiert worden als heute. Heute verschwinden Aufsätzen demnach schon binnen eines Jahres aus der wissenschaftlichen Diskussion. Für die Studie nahmen die Forscher 23 Millionen wissenschaftliche Aufsätze als Basis und untersuchten, wie oft diese in anderen Werken zitiert werden.

Hohe Rate an Kinderarmut in NRW
In Nordrhein-Westfalen ist jedes fünfte Kind unter 3 Jahren von Kinderarmut betroffen. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung sind die Auswirkungen der Kinderarmut vielfältig: Kinder aus armen Familien haben eine schlechtere Hand- Augenkoordination, können sich schlechter konzentrieren, und sprechen schlechter deutsch als Kinder aus nicht-armen Familien. Abgeschwächt werden könnte das Problem indem arme und nicht-arme Familien sich weniger voneinander separieren würden.

Neue Koalition kommt zur ersten Stadtratssitzung
Die neue Bielefelder Koalition ist zu ihrer ersten Sitzung zusammen gekommen. Die sogenannte „Paprika-Koalition“ besteht aus SPD, Grüne, Piraten und Bürgernähe. Erste Entscheidungen der Koalition waren die Bekräftigung des Wunsches nach einer medizinischen Fakultät an der Uni und die Wiederaufnahme der Diskussion zur Linie 5. Die Linie 5 soll nach den neuen Plänen nur noch bis zur Radrennbahn statt bis nach Heepen führen. Die „Paprika-Koalition“ ist allerdings nur mit einer Stimme über der Mehrheitsgrenze.

Studierende in Italien protestieren gegen Regierung
Über 50.000 Schüler und Studierende haben in Italien gegen Reformen der Regierung protestiert. Vor allem die Reformen in der Bildung waren das Ziel der Proteste, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Demnach sollen nun neben den staatlichen Schulen auch die privaten Schulen vom Staat Geld erhalten – wobei sich der Etat nicht ändert. Nach Meinung der Demonstranten wird das öffentliche Bildungssystem damit im Vergleich zum privaten geschwächt. Die Proteste brachten allerdings nichts: Die Reformen wurden gestern verabschiedet.

Für Depressive Menschen vergeht die Zeit langsamer
Für Depressive Menschen vergeht die Zeit langsamer. Nach einer Studie der Universität Mainz schätzen depressive Menschen den Ablauf einer bestimmten Zeitspanne zwar genauso exakt ein wie nicht-depressive. Der Ablauf der Zeit selbst gestaltet sich für depressive Menschen allerdings zäher. Die Studie wurde als Metastudie auf Basis von 16 bisherigen Studien durchgeführt. Diese Studien basierten auf Untersuchungen mit 433 Menschen mit und 485 Menschen ohne Depressionen.

InFakt am Donnerstag, 12.03.2015

Redaktion: Sören Sölter

Neues Hochschul-Zulassungsverfahren sorgt für Bedenken
Das neue Zulassungsverfahren für Hochschulen sorgt für Bedenken. Wie gestern auf der Hochschulrektorenkonferenz in Bonn mitgeteilt wurde, muss vor allem die Frage nach der Finanzierung noch gekärt werden. Demnach sollen die Kosten für das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren nicht an die Hochschulen abgewälzt werden. Die Hochschulen hätten von den Kultusministern der Länder die Zusage erhalten, dass die Länder die Kosten für das Verfahren tragen werden. Jedoch lasse finanzielle Unsicherheit einige Hochschulen noch zögern, das neue Verfahren einzuführen.

Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geht zurück
Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gibt es immer weniger Kooperationen. Wie eine Untersuchung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft ermittelt hat, kommen etwa 4% der Hochschuleinnahmen aus der Wirtschaft. Besonders die Erschließung von neuen Mitteln ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das liegt vor allem daran, dass Unternehmen immer weniger in Auftragsforschung in Deutschland investieren. Stattdessen lassen diese immer häufiger im Ausland forschen.

Deutsche Unis genießen guten Ruf
Deutsche Universitäten genießen weltweit einen guten Ruf. Das geht aus dem diesjährigen World Reputation Ranking der britischen Zeitschrift „Times Higher Education“ hervor. Danach haben es 6 Deutsche Universitäten unter die ertsen 100 der Rangliste geschafft. Nur die USA und Großbritannien sind mit mehr Hochschulen in der Liste vertreten. Als besten deutsche Uni schneidet die Ludwig Maximilian-Universität in München auf Platz 35 ab. Das World Reputation Ranking gehört zu den bekanntesten Hochschulrankings.

Mehr Platz für Flüchtlinge in Bielefeld
Bielefeld schafft Platz für mehr Flüchtlinge. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, sollen dafür vier leerstehende städtische Gebäude umgebaut werden. Dadurch können 280 weitere Flüchtlinge nach Bielefeld kommen. Umgebaut werden zwei alte Schulen und zwei alte Kitas. Die umgebauten Objekte sollen spätestens im Herbst 2015 für ihre neue Aufgabe zur Verfügung stehen. Aktuell leben etwa 700 Flüchtlinge in Bielefeld, die Zahl soll sich jedoch noch in diesem Jahr auf gut 1400 verdoppeln.

Fraunhofer-Institut in Ostwestfalen geplant
Die Region Ostwestfalen-Lippe soll bald sein erstes Fraunhofer-Institut erhalten. Wie der Rektor Universität Paderborn mitteilt, habe es erste Gespräche zwischen der Hochschule und Verantwortlichen der Fraunhofer-Gesellschaft gegeben. Geplant sei, bis 2016 ein eigenes Institut in Paderborn aufzubauen. Dort gibt es bereits seit 2010 eine Fraunhofer- Projektgruppe im Bereich Mechatronik. Diese entwickelt zusammen mit lokalen Unternehmen intelligente Produkte.

InFakt am Mittwoch, 11.03.2015

Redaktion: Lennart Oberbäumer

Spannungsunterbrechung an der Uni Bielefeld
Heute Morgen fand auf Grund von Bauarbeiten eine Spannungsunterbrechung in einigen Teilen der Uni statt. Im Bereich zwischen den Fakultätstürmen SKT und TLU konnten heute zwischen 5 und 9 Uhr elektrische Geräte nicht verwendet werden. Die Spannungsunterbrechung erfolgte für die Abtrennung des ersten Bauabschnitts. Sollte es zu weiteren für die Baumaßnahmen notwendigen Stromausfällen kommen, sollten empfindliche Geräte wie PCs vorsorglich vom Netz genommen werden.

Deutsch-argentinische Hochschulzusammenarbeit beschlossen
Deutsche und argentinische Hochschulen wollen in Zukunft verstärkt kooperieren. Wie das Internetportal Bildungsklick gestern bekannt gab, haben die Hochschulrektorenkonferenz – kurz HRK – und ihr argentinisches Pendant ein Rahmenabkommen zur Zusammenarbeit unterzeichnet. HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler betonte, das deutsch-argentinisches Rahmenabkommen solle die Zusammenarbeit fördern und die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen und –abschlüssen vereinfachen. Das Abkommen ist die erste bilaterale Vereinbarung für Argentinien mit einem europäischen Land nach der europäischen Studienreform.

„made in Germany“ muss in Deutschland produziert werden
Ein Kondom mit dem Siegel „made in Germany“ muss auch in Deutschland hergestellt werden. Wie die NW berichtet, hatte der Bielefelder Kondomhersteller Ritex gegen einen Konkurrenten aus Thüringen geklagt. Der Bundesgerichtshof entschied, dass es nicht reiche Latexrohlinge zu importieren und in Deutschland zu verpacken um das Siegel „made in Germany“ zu bekommen. Bereits das Oberlandesgericht in Hamm hatte 2013 eine Irreführung der Verbraucher festgestellt.

Buddy-Programm unterstützt internationale Studierende
Im kommenden Sommersemester werden die 55 internationalen Studierenden an der FH Bielefeld durch das Buddy-Programm unterstützt. Dabei helfen Studierende der FH den internationalen Gästen sich in Bielefeld und mit dem Studium zurecht zu finden. Mitmachen kann bei dem Buddy-Programm jeder der an der FH eingeschrieben ist. Voraussetzuungern dafür sind Interesse an internationalen Kontakten und die Bereitschaft die internationalen Studierenden zu unterstützen.

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