Der Morgen

InFakt am Donnerstag, 05.03.2015

Redaktion: Elena Erbrich

Bund investiert eine halbe Milliarde Euro in Lehrerausbildung
Der Bund will bis zum Jahr 2023 500 Millionen Euro Fördermittel für die Lehrerausbildung vergeben. Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz mitteilt, sind nun in der ersten Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ 19 Hochschulen mit ihren Konzepten als förderwürdig eingestuft worden. Unter diesen Hochschulen befinden sich auch die Universitäten Osnabrück und Hannover. Die 19 Hochschulen können somit Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro erhalten. Um diese Fördermittel zu bekommen, müssen die Länder der Hochschulen aber die Anerkennung von Lehramtsabschlüssen anderer Bundesländer verbessern. Für die erste Förderphase wurden insgesamt 80 Konzepte von Hochschulen eingereicht.

Neue Dozenten an der FH Bielefeld
Professorin Andrea Ehrmann und Doktor-Ingenieur Andreas Kahlfeld sind seit Anfang März neue Dozenten an der Fachhochschule Bielefeld. Andrea Ehrmann, deren Schwerpunkt im Bereich Textil-und Bekleidungstechniken liegt, ist für die Lehrgebiete Physik und Messtechnik zuständig. Sie wird sich insbesondere um die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte wie zum Beispiel Magnetismus, funktionale Textilien sowie Maschenwaren kümmern. Andreas Kahlfeld hat die Professur für Wasser- und Verkehrsbau am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen am FH-Standort in Minden angetreten. Hier wird er vor allem in den Studiengängen Projektmanagement, Infrastruktur/Logistik und Bauingenieurwesen lehren.

Uni-Absolventen sind zufrieden im Beruf
Knapp zwei Drittel der Uni-Absolventen sind mit ihrer beruflichen Situation beim Berufseinstieg zufrieden. Wie die Absolventenforscherin Choni Flöther in einem Interview mit der Zeit berichtet, müssten aber viele Berufseinsteiger am Anfang Abstriche machen. Nur die Hälfte der Absolventen erhält einen unbefristeten Vertrag. Die Studie zeigt, dass jeder zehnte Geisteswissenschaftler länger als ein Jahr nach einem Job sucht; bei Historikern betrifft es jeden fünften. Die Absolventenstudie wurde am Incher-Institut in Kassel durchgeführt. Etwa 70 Hochschulen haben dafür ihre Absolventen eineinhalb Jahre nach ihrem Abschluss zu einer Onlinebefragung aufgefordert.

Neuer Medienstudiengang an der FHM in Bielefeld
Ab Oktober bietet die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands, kurz FHM, den neuen Bachelorstudiengang „Medienkreation und –produktion“ an. Mit diesem Angebot möchte die FHM ihr Studien-Portfolio im Bereich Medien abrunden. Die FHM bildet derzeit schon Journalisten, Kommunikationsdesigner und Eventmanager aus. Ab Oktober sollen nun auch Fach- und Führungskräfte für den Bereich der technischen und kreativen Medienproduktion ausgebildet werden. Der Fokus des neuen Studiengangs liegt auf der Produktion von crossmedialen, interaktiven und audiovisuellen Medienprodukten.

Schwachstelle bei Apple- und Android-Browsern
Die Verschlüsselung beim Surfen mit den Apple- und Android-Browsern weist eine Schwachstelle auf. Wie der Spiegel berichtet, bestehe die Sicherheitslücke schon seit Jahren und sei nun entdeckt worden. Durch die Schwachstelle mit dem Namen Freak könne der Datenverkehr beim Besuch eigentlich sicherer Webseiten entschlüsselt werden. Google hat den Herstellern von Android-Geräten bereits eine Lösung für das Problem zur Verfügung gestellt. Apple will die Lücke kommende Woche schließen.

InFakt am Mittwoch, 04.03.2015

Redaktion: Simon Siemianowski

Angestellte Lehrkräfte in Bielefeld streiken
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, kurz GEW, hat die angestellten Lehrerinnen und Leherer heute zu einem eintägigen Streik aufgerufen. Laut der Neuen Westfälischen betrifft der Aufruf rund 700 Lehrkräfte im Stadtgebiet. Besonders stark vom Streik betroffen sind das Oberstufenkolleg und die Laborschule, wo rund die Hälfte aller Lehrkräfte nur angestellt sind. Angestellte Lehrerinnen und Lehrer verdienen weniger als ihre verbeamteten Kollegen und haben oft nur befristete Arbeitsverträge. Die GEW fordert deshalb 5,5% mehr Lohn und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse.

Warum Arbeiterkinder trotz Abitur nicht studieren
Trotz Hochschulreife nehmen nur wenige Arbeiterkinder ein Studium auf. Das zeigt nun eine soziologische Studie der Universität Bamberg. So würden zwar immer mehr Arbeiterkinder die Hochschulreife erreichen, trotzdem sich aber relativ selten für ein Studium entscheiden. Laut Studienleiter Prof. Steffen Schindler liegt dieser Effekt an der veränderten Arbeitsmarktsituation. Immer mehr klassische Ausbildungsberufe forderten nun die Hochschulreife als Zugangsvoraussetzung. Der steigende Anteil von Arbeiterkindern mit Hochschulreife bedeute also nicht, dass ihre Chancengleichheit steige. Im Gegenteil: Arbeiterkinder müssen nun einen höheren Bildungsgrad erreichen, um überhaupt den gleichen Beruf wie ihre Eltern ausüben zu können.

Die FHM Bielefeld kooperiert mit Berufskolleg in Herne
Die Bielefelder Fachhochschule des Mittelstandes, kurz FHM unterstützt den Ausbau von Herne zum Hochschulstandort. Das berichtet die WAZ. Ein ensprechender Kooperationsvertrag zwischen der Bielefelder Privathochschule und dem Herner Mulvany-Berufskolleg wurde demnach gestern unterschrieben. Ab dem kommenden Wintersemster sollen Studierende dadurch in Herne ein Bachelor-Studium in Betriebswirtschaftslehre aufnehmen können. Die Industriestadt Herne im nördlichen Ruhrgebiet bemüht sich schon länger um eine eigene Hochschule. Oberbürgermeister Horst Schiereck hofft nun, dass die Kooperation mit der FHM Bielefeld insbesondere Arbeiterkindern aus Herne den Zugang zum Studium eröffnen könne. Für den privaten Studiengang fallen jedoch Gebühren von rund 170 Euro im Monat an.

Wohnheimplätze für internationale Studierende gefordert
Das Deutsche Studentenwerk fordert mehr Wohnheimplätze angesichts steigender Zahlen internationaler Studierender. Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde betonte, die von Bund und Ländern angestrebte Internationalisierung des Hochschulstandortes Deutschland gebe es nicht zum Nulltarif. Ausländische Studierende seien mehr noch als deutsche auf günstigen Wohnraum angewiesen. Derzeit wohnt jeder dritte ausländische Studierende in Deutschland in einem Studentenwohnheim. Somit belegen internationale Studierende rund ein Drittel der verfügbaren Wohnheimplätze. Gestern waren Daten des Statistischen Bundesamtes bekannt worden, denen zu Folge die Zahl internationaler Studierender in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,5% gestiegen ist.

Deutsche Wirtschaftslehre auf dem Prüfstand
Die Universität Kassel hinterfragt die Grundlagen der deutschen Wirtschafts-Studiengänge. Laut einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung soll untersucht werden, ob die deutsche Wirtschaftswissenschaft zu einseitig geworden ist. Besonders das wirtschaftswissenschaftliche Grundstudium sei nach wie vor geprägt von idealistischen Marktvorstellungen, so der Leiter des Projektes, Prof. Franz Beckenbach. Bereits im vergangenen Jahr hatten studentische Initiativen aus über 30 Ländern eine Neuausrichtung der Wirtschaftslehre gefordert. Es gelte, den Horizont zu erweitern, um aktuellen Problemen wie der Eurokrise und dem Klimawandel gerecht werden zu können. Führende Ökonomen hatten diese Kritik damals jedoch als überholt bezeichnet.

InFakt am Dienstag, 03.03.2015

Redaktion: Anna Habenicht

Studentenwerk startet neues Projekt
Gestern startete an 5 deutschen Hochschulen ein neues Programm für Studierende mit Migrationshintergrund. Das Projekt „Studium plus M – Programm für mehr Studierende mit Migrationshintergrund“ wird von den Studentenwerken der Unis durchgeführt. Unter anderem in Köln und Bonn sollen mithilfe des Programms mehr potentielle Studierende mit Migrationshintergrund angesprochen aber auch beraten werden. Mithilfe des Projekts sollen zudem beispielhafte und übertragbare Lösungen erarbeitet werden, wie mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund für ein Studium mobilisiert werden und wie sie dieses dann auch erfolgreich abschließen können. Das Projekt läuft noch bis 2018 und wird von der Stiftung Mercator mit insgesamt einer Millionen Euro gefördert.

Nikolaus-Dürkopp-Straße gesperrt
Seit gestern ist die Nikolaus-Dürkopp-Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Wie moBiel mitteilt wurde deswegen die Stadtbahnhaltestelle Nikolaus-Dürkopp-Straße der Linie 3 und 18 verlegt. Die Haltestellen beider Richtungen befinden sich nun 60 Meter weiter Richtung Niederwall. Außerdem werden die Kurzfahrten der Bus-Linien 21 und 22 in Fahrtrichtung Jahnplatz umgeleitet. Die Haltestellen August-Schröder-Straße und Rathaus entfallen, eine Ersatzhaltestelle in der Körnerstraße wurde durch moBiel eingerichtet.

Blitzer in Bielefeld
Es wird geblitzt in Bielefeld. Wie die Stadt mitteilt finden wieder die gesamte Woche über Geschwindigkeitsmessungen statt. Es kann zudem zu Verkehrskontrollen in der Stadt selber und auf den Autobahnen kommen. Heute finden unter anderem Geschwindigkeitsmessungen im Bereich Bethel und auf der Detmolder Straße statt. Alle weiteren Blitzerstandorte findet ihr hier.

Mehr ausländische Studierende
Die Zahl der ausländischen Studienanfänger und -anfängerinnen ist gestiegen. Laut des Statistischen Bundesamtes haben sich letztes Jahr 4,5 Prozent mehr Studierende aus dem Ausland an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Am beliebtesten waren Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften. Im Vergleich zu allen Studienanfängern aus dem letzten Jahr Stieg der Anteil ausländischer Studierender jedoch nur um 1,3 Prozent.

Schlaglöcher melden
Gefährliche Schlaglöcher können in den nächsten Wochen online gemeldet werden. Die Industriegewerkschaft Bau in OWL und der Auto-Club Europa haben Verkehrsteilnehmer dazu aufgerufen Schlaglöcher über einen Online Schlaglochmelder einzutragen. In dem Melder können auch Löcher in Rad- und Fußwegen eingetragen sowie Fotos hochgeladen werden. Über besonders große Schäden sollen dann die Städte informiert werden. Den Online Schlaglochmelder findet ihr hier.

InFakt am Montag, 02.03.2015

Redaktion: Sawwas Hotomanidis & Jan-Michael Stiegelmeier

Neun Meter hohe Mauer in der Uni-Halle
Die Baustelle an der Uni-Bielefeld wird von der Uni-Halle abgetrennt. Wie die Uni-Bielefeld meldet, errichtet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, kurz BLB, dazu eine 9 Meter hohe Mauer. Um den ersten Bauabschnitt vom restlichen Universitätsbetrieb zu trennen, habe die Mauer eine Länge von 50 Metern. Insgesamt soll es 390 laufende Meter Trennwand brauchen. Der BLB modernisiert die Uni Bielefeld über die nächsten Jahre in insgesamt 6 Bauabschnitten

Fla Fla scheint zu bleiben
Die Zukunft des Herforder Jugendzentrums Fla Fla scheint Gesichert. Wie der WDR berichtet wurde das Gelände versteigert, auf dem sich das Fla Fla befindet. Zwei Brüder bekamen in einem Wettbieten letztendlich den Zuschlag. Wie die neuen Eigentümer geäußert haben sollen, werden sie sich diese Woche noch mit den Mietern zusammensetzen um über die Zukunft des Fla Fla zu reden. Das Jugendzentrum soll aber erhalten bleiben.

Lehrerstreik am Mittwoch
Die Lehrer in Ostwestfalen-Lippe streiken kommenden Mittwoch. Wie der WDR berichtet rufen die Gewerkschaften Verdi und GEW zu einer zentralen Kundgebung in Bielefeld auf. Teilnehmen am Streik dürfen nur die rund 4000 angestellten Lehrer in OWL, nicht jedoch die große Mehrheit der verbeamteten Lehrer. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Gehalt. Mit Unterrichtsausfällen ist zu rechnen.

Arminia Bielefeld weiter auf Aufstiegskurs
Arminia Bielefeld bleibt auf Aufstiegstkurs. Das Team von Trainer Norbert Meier hat am Samstag 4:0 gegen Unterhaching gewonnen und ist damit weiterhin auf Platz 1. Arminia hat aktuell 9 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Holstein Kiel. Die Tore für Arminia schossen Klos, Ulm, Schuppan und Van der Biezen. Am Mittwoch empfängt Arminia Bielefeld im DFB Pokal Achtelfinale Werder Bremen.

InFakt am Freitag, 27.02.2015

Redaktion: Vanessa Pietsch und Evgenia Muravyeva

Ausfall von Fahrten durch Grippewelle bei mobiel
In Bielefeld fahren heute weniger Bahnen als sonst. Laut mobiel kommt es durch eine Grippewelle zu Ausfällen im gesamten Bus- und Bahnverkehr. Im Straßenbahnnetz fährt durchschnittlich pro Linie eine Bahn weniger. Mobiel setzt bereits alle Ersatz-Fahrer und Fahrerinnen ein. Insgesamt 70 Fahrerinnen und Fahrer sind momentan von der Grippewelle betroffen.

5 Jahren Haft für Verkauf von Staatsexamen
Verkauf von Staatsexamen wurde mit 5 Jahren Haft bestraft. Wie Spiegel Online berichtet, wurde Richter Jörg L. für den Handel mit Lösungen für das Zweite Staatsexamen verurteilt. Jörg L. War als Referatsleiter im Justizprüfungsamt in Niedersachsen tätig und dort für juristische Staatsexamen zuständig gewesen. Der Richter bot Prüfungslösungen gegen Geld und sexuelle Dienstleistungen an. Dabei soll er bis zu 5000 Euro pro Prüfungslösung verlangt haben. Er wurde bereits im März 2014 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Gen für die Hirngröße entdeckt
Forscher in Dresden entdecken Gen für die Hirngröße. Am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik haben die Forscher ein Gen identifiziert, das für die Hirngröße verantwortlich ist. Das Gen ist nur bei Menschen zu finden und trägt zur Entstehung von mehr Stammzellen bei.Dadurch vergrößert sich das Volumen des Großhirns,das für Sprechen und Denken verantwortlich ist.

Uni Bielefeld kooperriert mit Berliner Zentrum für Energie
Die Universität Bielefeld arbeitet seit diesem Februar mit dem Berliner Helmholtz-Zentrum für Materialen und Energie, kurz HZB zusammen. In der gemeinsamen Kooperation erforschen Physiker und Physikerinnen der Universität Bielefeld und des HZB Materialen für künftige Elektronik-Bauelemente. Die Forschung soll helfen, Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. Der Schwerpunkt der Forschung an der Uni Bielefeld liegt dabei auf Molekular- und Nanowissenschaften.

EU-Forschungsprogramm gekürzt
Die EU Kommision will das europäische Forschungsprogramm “Horizont 2020″ um 2,7 Milliarden Euro kürzen. Laut dem Tagesspiegel hilft das Programm nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Die Mittel, die aus der Kürzung frei werden, will man für einen neuen europäischen Fond benutzten. Mit diesem Fond sollen private Investitionen in der Eurozone mobilisiert werden. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren Hochschulvertretungen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland die geplante Kürzung. Sie fordern jetzt deren Rückgang.

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