Der Morgen

InFakt am Dienstag, 02.09.14

Redaktion: Raphael Teichmann

MINT-Schnupperstudienwoche an der Universität Bielefeld
Die Universität Bielefeld lädt in der zweiten Herbstferienwoche Schülerinnen zu einer Schnupperstudienwoche ein. Daran beteiligen sich die Fakultäten für Mathematik, Physik und die technische Fakultät. Laut der Universität richtet sich die „pea*nuts-Herbsthochschule“ an Schülerinnen der Klassen 10 bis 13. Diese sollen dadurch die Möglichkeit haben, naturwissenschaftliche und technische Studiengänge näher kennen zu lernen. Die Fakultäten bieten Vorlesungen, Workshops und Laborbesuche zu Themen wie Solarzellen, Mathematik und Datenschutz sowie lernende Roboter an. Anmelden kann man sich noch bis zum 15. September beim SchülerInnenbüro der Universität Bielefeld.

Studienplatzbörse ist wieder online
Die bundesweite Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz ist seit gestern wieder online. Wie die Konferenz in einer Pressemeldung mitteilt, sind zum Start auf der Plattform über 1.860 freie grundständige und weiterführende Studiengänge mit freien Plätzen finden. Die Studienangebote können nach Fächern und Orten durchsucht werden. Zu jedem Suchergebnis werden die nötigen Informationen über Kontakt zur jeweiligen Hochschule sowie über Internetseiten mit den entsprechenden Bewerbungsvoraussetzungen und -fristen aufgelistet. Für welchen Studiengang man sich an welcher Hochschule noch bewerben oder einschreiben kann, geben die Hochschulen in der Börse tagesaktuell bekannt. Die Studienplatzbörse ist bis Ende Oktober geöffnet, der Zugang ist kostenfrei und erfordert keine Anmeldung.

Stärkere Förderung von Geistes- und Sozialwissenschaften
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will die Geistes- und Sozialwissenschaften stärker als bisher unterstützen. Wie das Ministerium mitteilt, will es beide Bereiche mit einem eigenen Rahmen- und Förderprogrammen stärken. Die Programme sollen unter anderem dabei helfen, die Geistes- und Sozialwissenschaften zu internationalsieren und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Karriereweg zu unterstützen. Das Bundesbildungsministerium stellt entsprechende Programme dieses Jahr über 72 Millionen Euro bereit. Zusätzlich werden unter anderem Programme zur zivilen Sicherheit, zum demographischen Wandel und zur Energiewende unterstützt.

Deutlicher Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern
Das Einkommen von Frauen ist nur halb so groß als das von Männern. Das ergibt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, die zum ersten Mal alle Einkommensarten, also zum Beispiel auch Kapitaleinkommen und Renten, untersucht hat. Beim gesamten Bruttoeinkommen erreichen die Frauen nur knapp 47 Prozent des Einkommens der Männer, beim durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen sind es 49 Prozent. Auch haben Ehefrauen bei gleichem Einkommen höhere Steuersätze als Ehemänner. Der Grund dafür sei das Ehegattensplitting, das Frauen stärker belaste.

Spannendes Fernsehprogramm macht dick
Spannende Filme animieren stark zum Essen von Chips und anderen Snacks. Das fand eine Forschergruppe von der Cornell University in Ithaca heraus, die das Essverhalten von Studierenden beim Schauen eines Actionfilms und einer Talkshow untersuchten. Die Zuschauer des Actionfilms nahmen 98 Prozent mehr Snacks zu sich als die der Talkshow. Der Grund dafür sei, dass spannendes Fernsehprogramm die Zuschauer davon ablenke, was und wie viel sie essen.

InFakt am Montag, 01.09.14

Redaktion: Rabea Brechmann

Svenja Schulze informiert sich über Studienstart-Programme
Am Wochenende besuchte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Universität Bielefeld und informierte sich über die Einsteigerprogramme. Im Mittelpunkt standen die Projekte „Richtig einsteigen“ und „Gemeinsam anfangen – durch Austausch lernen“. Letzteres Projekt wurde dieses Jahr beim Förderwettwebewerb “Guter Studienstart” ausgezeichnet und wird für 4 Jahre mit 1,25 Millionen Euro gefördert. Beide Programme sollen Studiederende bei ihrem Studienbeginn unterstützen.

Vereinbarkeit von Familie und Studium soll verbessert werden
Letzte Woche Freitag besuchten Familienministerin Ute Schäfer und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Technische Universität Dortmund. Anlass war die Aktionsplattform „Familie@Beruf NRW“. Die Uni Dortmund gilt in Sachen Familienfreundlichkeit als Vorbild. Mit dem neuen Hochschulzukunftsgesetz sollen anderem unter anderem bessere Rahmenbedingungen für eine flexible und individuelle Gestaltung des Studiums geschaffen werden. Die Studierenden sollen beispielsweise Prüfungsfristen verlängern können.

Apple untersagt Verkauf von Gesundheitsdaten
Die neue App „Health“ erfasst Gesundheits- und Fitnessdaten. Auf Wunsch können diese Daten auch an den eigenen Hausarzt weitergeleitet werden. Nach Angaben der „ZEIT“ legt Apple den Programmieren jetzt strengere Regeln auf: die gespeicherten Daten dürfen nicht für Werbung genutzt oder an Datenhändler verkauft werden. Allerdings dürfen die Daten zu Forschungszwecken verwendet werden, wenn der Nutzer dem zustimmt.

Armina Bielefeld schlägt Stuttgarter Kickers mit 4:2
Gestern hat Arminia Bielefeld im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kicker mit 4:2 gewonnen. Nach einer 1:0 Führung der Gäste, konnte die Arminia das Spiel aber noch drehen. Ab der 38. Minute spielte Arminia Bielefeld in Überzahl, da Gerrit Müller nach einer Tätlichkeit die rote Karte sah. Mann des Spiels war Christian Müller, der drei der vier Tore für die Ostwestfalen schoss. Christian Müller stand für den verletzten Jonas Strifler in der Startelf.

ViSiB feiert 25-jähriges Bestehen
Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld, kurz ViSiB, kümmert sich seit 25 Jahren um eine gute Integration von internationalen Studierenden der Universität und der FH Bielfeld. Vergangenen Mittwoch wurden sowohl Patenfamilien als auch drei Studierende der Uni Bielefeld geehrt, die sich ehrenamtlich für die Vereinsarbeit engagieren. ViSiB unterstützt Studierende bei Problemen im Studium und Alltag. Eine Besondheit ist das Patenschaftsprojekt, dabei treffen sich Bielefelder Familien mit den Studierenden zum interkulturellen Austausch.

Königlicher Verdienstorden für Bielefelder Mathematiker
Der Bielefelder Professor Dr. Friedrich Götze wurde vergange Woche im niederländischen Eindhoven mit dem Oranien-Nassau-Orden ausgezeichnet. Der Orden wird im Namen des niederländische König verliehen. Professor Dr. Friedrich Götze wird für sein Engagement beim Aufbau des europäischen Forschungsinstituts „Eurandom“ der Technischen Universität Eindhoven ausgezeichnet. Der Orden wird an Menschen mit besonderen Verdiensten um Gesellschaft und Gemeinwesen verliehen.

InFakt am Donnerstag, 28.08.14

Redaktion: Jan Bioly

Weltweit erste zwei- staatliche Universität
Am 1. September öffnet die Weltweit erste zwei- staatliche Universität. Im russischen Kasan, wird die deutsch-russische Universität entstehen, teilt die Universität Ilmenau mit.Das Projekt ist eine Zusammenarbeitet der TU Ilmenau und der russischen Technischen Forschungs-Universität Kasan. Schon zum kommenden Studienjahr starten am German Russian Institute of Advanced Technologies die ersten Studiengänge. Schwerpunkte sind die Fahrzeug- und Flugzeugindustrie sowie die Brennstoff- und petrochemische Industrie.

Deutschlands Bildung verbessert
Deutschland liegt über dem Durchschnitt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz OECD. Aus Ergebnisse der PISA Studie errechnet der OECD den Durchschnitt. Die Resultate bestätigen Verbesserungen. Grund für die positiven Entwicklungen, seien außerschulische Maßnahmen wie bundesweite Schülerleistungswettbewerbe, teilt die Bundesregierung mit. Dazu zählen zum Beispiel Jugend forscht. Kinder mit Migrationshintergrund, die zuhause eine andere Sprache sprechen als deutsch, schnitten in allen PISA- Kompetenzren mehrheitlich schlechter ab.

Arminia Duisburg 1:1
Arminia hat gegen Duisburg unentschieden gespielt. Bei der gestrigen Begegnung trennten sich Duisburg und Bielefeld 1:1. Duisburg ging bereits in der 24ten Minute in Führung, bis Julian Börner in der 38 zu Ausgleich einköpfte. Mit dem Unentschieden konnte Arminia ihren aufwärts Trend nicht bestätigen. Derzeit steht die Arminia auf dem 12ten Tabellen Platz der dritten Liga.

Nordrhein-Westfalen ist Energieforschungsland
NRW ist ein starker Forschungsstandort. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilt, wird in NRW jährlich ein viertel der Gesamtsumme für Energieforschung an Hochschulen ausgegeben. Damit ist NRW Spitzenreiter, Bayern folgt mit 7% weniger. Gleichzeitig investieren große Unternehmen in NRW jährlich dreistellige Millionenbeträge in die Energieforschung. Die Hochschulen in NRW forschen an modernen Lösungen für bezahlbare Energie, höhere Energieeffizienz und mehr Klimaverträglichkeit.

InFakt am Mittwoch, 27.08.14

Redaktion: Matthias Arnold & David Wegmann

Lärmschutzwände zerbröckeln
Die Lärmschutzwände auf der A2 bei Bielefeld zerbröckeln. Dem WDR Bielefeld zufolge sollen die Fahrbahnen jetzt mit Netzen vor Steinschlag aus der Lärmschutzwand geschützt werden. Diese Netz-Technik zum Schutz des Verkehrs wird in der Regel bei Klippen und Steilhängen an Straßenrändern angewandt. Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden werden voraussichtlich noch 3 Wochen dauern.

Immer weniger Erstklässler
Es gibt immer weniger Erstklässler an Deutschlands Grundschulen. Wie das Statistische Bundesamt berichtet zeigt sich der demographische Wandel deutlich an den Einschulungszahlen. Inzwischen werden jährlich etwa 15% weniger Schülerinnen und Schüler eingeschult als noch im Jahrgang 2000. Zurzeit werden pro Jahr etwa 690’000 Erstklässler eingeschult.

Ausländerbehörde verweigert Abiturienten das Studium
Trotz eines Abiturschnitts von 1,6 hat die Ausländerbehörde des Kreises Gütersloh einem Versmolder Abiturienten den Zugang zur FH Bielefeld verweigert. Der in Deutschland nur geduldete 21-Jährige könne die notwendigen Ausweisdokumente nicht vorweisen, lautete die Begründung der Behörde. Der Versmolder war als Zehnjähriger aus einem osteuropäischen Land nach Deutschland gekommen. Der Asylantrag wurde abgelehnt. Weil die Familie sämtliche Dokumente im Ursprungsland gelassen hatte, konnte sie nicht abgeschoben werden und lebt seither mit dem Status einer Duldung in Versmold. Der junge Mann ging dort zur Schule und machte schließlich sein Abitur. Um studieren zu können benötigt er jedoch die Genehmigung der Ausländerbehörde.

Bombendrohung in Paderborner Gerichtsgebäude
Das Gerichtsgebäude in der Paderborner Innenstadt musste gestern wegen einer Bombendrohung vollständig evakuiert werden. Alle rund 300 Beschäftigten sowie sämtliche Besucher mussten am Vormittag das Gebäude verlassen. Laufende Verhandlungen wurden unerbrochen. Mit Spürhunden durchsuchte die Polizei anschließend das Gericht, fand jedoch nichts. Nach rund zwei Stunden konnten die Menschen nach und nach in das Gebäude zurückkehren.

Wahlprogramme der Parteien völlig unverständlich
Die Landtagswahl-Programme der Parteien in Sachsen, Brandenburg und Thüringen sind für die Bürger nur schwer zu verstehen. Kurz vor den Landtagswahlen in diesen Bundesländern schrieben die meisten Parteien an ihren Wählern vorbei, heißt es in einer Studie der Universität Hohenheim. Am unverständlichsten sind der Studie zufolge in allen drei Bundesländern die Wahlprogramme der Partei die Linke. Konkret suchten die Forscher nach Satz-Ungetümen, Anglizismen und übermäßig vielen Fremdwörtern. Dazu nutzen sie eine spezielle Verständlichkeits-Software. Die Studie wird seit 2009 durchgeführt. Nur einmal wurde bislang ein schlechteres Ergebnis ermittelt als vor den aktuellen Wahlen.

G8-Abitur verhindert starken Studierendenrückgang
Ohne den doppelten Abiturjahrgang wäre die Zahl der Studienanfänger in NRW im letzten Jahr stark zurückgegangen. Wie das statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen bekannt gibt, wäre 2013 die Zahl der Studienanfänger des Landes im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% gesunken. Möglicherweise wäre der Rückgang an Studienanfängern ohne G8 aber weniger stark ausgefallen. Die größere Studienplatzkonkurrenz hat wohlmöglich einige Bewerber abgeschreckt.

Dopingmittel schützt Babys
Das Doping-Mittel Epo kann zu früh geborene Babys vor Hirnschäden schützen. In ihrer Studie fanden Schweizer Forscher, dass Frühchen seltener Gehirnschäden davon tragen wenn man ihnen direkt nach der Geburt das Mittel spritzt. Epo – oder Erythropoetin ist ein Hormon das unter anderem die Bildung von roten Blutkörperchen anregt. Deshalb wird es von Sportlern schon seit den 80ern als Dopingmittel verwendet. Die schützenden Wirkung auf das Gehirn soll noch weiter erforscht werden.

InFakt am Dienstag, 26.08.14

Redaktion: Raphael Teichmann

Bielefeld hat hohe Armutsquote
Bielefeld ist eine der Städte in Deutschland mit der höchsten Armutsquote. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Demnach gelten 21,3 Prozent der Bielefelder als arm. Im bundesweiten Vergleich liegt die Stadt damit auf Platz 14 der Städte mit der höchsten Einkommensarmut. Auf Platz eins liegt Köln mit 26,4 Prozent. Bei der Studie wurden zum ersten Mal auch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten der Städte berücksichtigt. So ist das Armutsgefälle zwischen Städten in Ost- und Westdeutschland nicht so groß wie bisher angenommen. Das Stadt-Land-Gefälle ist dagegen stärker.

Mehr ausländische Studierende an NRW-Hochschulen
Die Zahl der ausländischen Studierenden in NRW nimmt seit Jahren zu. Wie das statistische Landesamt NRW mitteilte, kamen 2012 knapp 47.000 Personen aus dem Ausland an die NRW-Hochschulen. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die größte Personengruppe kam dabei aus China, gefolgt von Österreich und der Russischen Föderation. Im Vergleich zu 2009 stieg die Anzahl ausländischer Studierender sogar um fast 18 Prozent an.

Natürliche Bremse für Globale Erwärmung
Die globalen Temperaturen sind in den letzten 15 Jahren langsamer gestiegen als gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Grund dafür seien Entwicklungen im Meerwasser, wie Forscher der University of Washington in Seattle herausgefunden haben. So sinke Oberflächenwasser in tiefere Meeresschichten ab. Dadurch würde Energie, die sonst zur globalen Erwärmung beitragen würde, in den Meeresbecken gespeichert. Den Forschern zufolge handelt es sich dabei um einen natürlichen Zyklus, dessen Phasen etwa 30 Jahre andauern. Die aktuelle Verlangsamung soll aber nur noch etwa 15 Jahre anhalten.

Bierhefe als Opiumproduzent
US-Forscherinnen der Stanford University haben mithilfe von Hefezellen erstmals künstlich Opiumstoffe herstellen können. Laut Medienberichten hatten sie die Zellen gentechnisch so verändert, dass diese aus einer Vorläufer-Substanz Morphin und andere Opiumteilstoffe produzierten. Allerdings könne man mit den Hefezellen nur die zweite Hälfte der komplexen Reaktionskette schaffen. Opium und seine Teilstoffe werden vor allem aus dem Schlafmohn gewonnen. Sie gehören zu den ältesten Schmerzmitteln der Menschheit und sind heute Bestandteile vieler Arzneimittel.

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