Der Morgen

InFakt am Donnerstag, 18.12.2014

Redaktion: Elena Erbrich

Zebrafinken aus der Universität Bielefeld gestohlen
Am vergangenen Wochenende wurden 20 Zebrafinken aus der Universität Bielefeld gestohlen. Wie die Polizei Bielefeld mitteilt, gab es keine Einbruchsspuren an den Zaunelementen des Käfigs oder an den Zugangstüren. Die Zebrafinken waren Teil eines Projekts aus dem Bereich Verhaltensforschung. Der finanzielle Schaden durch den Diebstahl wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Bereits im November waren zehn Zebrafinken aus der Universität gestohlen worden. Die Universität hat jetzt Anzeige erstattet.

Universität Bielefeld schließt über die Weihnachtsferien
Die Universität Bielefeld ist auch in diesem Jahr wieder über die Weihnachtsferien geschlossen. Die Schließzeit beginnt am kommenden Dienstag um 18 Uhr und endet am Montag, 5. Januar, um 6 Uhr morgens. Geschlossen werden neben dem gesamten Universitätsgebäude auch das X-Gebäude und die Parkhäuser. Die Bibliothek bietet vor der Schließung ein besonderes Angebot an: Über die Weihnachtsferien darf auch nicht ausleihbare Literatur ausgeliehen werden. Durch die Schließung könnten laut Universität mehr als 200.000 Euro an Unterhaltungskosten eingespart werden.

Mensa kennzeichnet Allergene im Speiseplan
Das Studentenwerk Bielefeld kennzeichnet seit dem 12. Dezember die Allergene in den Speiseplänen auf der Homepage. Eine solche Kennzeichnung sieht die EU-Verordnung vor, die am vergangenen Samstag in Kraft getreten ist. Die EU-Verordnung schreibt vor, dass Stoffe und Erzeugnisse, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, gekennzeichnet werden müssen. Noch sei der Prozess in der Mensa nicht abgeschlossen. Sobald alle Daten über die Allergene ausgewertet sind, sollen die Speiseangebote in drei Gruppen eingeteilt werden.

Fachleute geben FH Tipps für neuen BWL-Studiengang
Der neu gegründete Beirat für den Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit an der Fachhochschule Bielefeld hat erstmals getagt. Die Tagung habe ergeben, dass die FH mit ihrem neuen praxisintegrierten BWL-Studiengang auf dem richtigen Weg sei, so der Dekan Professor Uwe Rössler. Rössler wies außerdem darauf hin, dass der Beirat empfohlen habe, der Bachelorarbeit im Studienverlaufsplan mehr Gewichtung zukommen zu lassen. Dem Beirat gehören Vertreter verschiedener Unternehmen an – wie zum Beispiel die Firma Claas und die arvato AG. Sie sollen den Fachbereich bei der Optimierung der Studiengänge unterstützen.

InFakt am MIttwoch, 17.12.2014

Redaktion: Matthias Arnold & Maureen Welter

FH-Bielefeld stellt Programm für 2015 vor
Der Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld hat am Montag sein Programm für 2015 vorgestellt. Unter anderem wurde der Auftritt auf der Leipziger Buchmesse im März angekündigt. Bereits zum fünften Mal infolge präsentiert sich der Fachbereich auf der Literatur-Messe mit einem eigenen Stand. Ein weiterer Programmpunkt ist die Vorstellung der so genannten „Bielefelder Bibel“. Über 60 Studierende haben fünf Jahre lang an einer illustrierten Gestaltung des Bibeltextes gearbeitet. Im März soll das 2.400 Seiten umfassende Werk der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Immer mehr Studierende pro Lehrkraft
An deutschen Universitäten müssen sich Lehrende um immer mehr Studierende kümmern. Auf jede Dozentin bzw. Dozent kamen 2012 rund 19 Studierende, so zitiert Spiegel Online eine Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie. Im Vergleich: 2003 musste jeder Professor und Professorin nur 11 Studierende betreuen. Betrachtet man Fachhochschulen und Universitäten gemeinsam, fällt die Belastung laut Studie weit weniger dramatisch aus. Demnach stieg die Anzahl der Studierenden pro Lehrkraft nur leicht.

Jugendliche mit Migrationshintergrund erfolgreich
Jugendliche mit Migrationshintergrund sind bei einer dualen Berufsausbildung genauso erfolgreich wie Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Das hat das Bundesinstitut für Berufsbildung in einer Umfrage ergeben. Nach der Gesellenprüfung werden sie sogar häufiger vom Betrieb übernommen als Jugendliche mit deutschen Eltern. Größte Schwierigkeiten bereite es den Jugendlichen aber, nach der Schulzeit eine Ausbildungsstelle zu finden. Das gelinge nur 75 Prozent der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Bei den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund liegt diese Quote laut Studie bei 84 Prozent.

Ukraine-Konflikt ist Top-Thema im Jahr 2014
Der Ukraine-Konflikt war das Thema der Deutschen 2014. Bei einer Umfrage der Uni Hohnheim gaben rund 38 Prozent der Befragten an, dass die Krise in Ost-Europa sie am meisten beschäftigt hat. Auf Platz zwei folgte mit knapp 19 Prozent die Krise in Syrien und im Irak. Auch die Berichterstattung über die Ebola-Epidemie in Westafrika war den Deutschen wichtig. Der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft landete hingegen weit abgeschlagen auf Platz 7 der wichtigsten Themen des Jahres 2014.

Deutsche überdurchschnittlich oft im Internet
Rund 72 Prozent aller Deutschen sind täglich online. Europaweit sind es nur 65 Prozent, wie eine Umfrage des EU-Statistikamtes ergab. Die Deutschen seien demnach dem Internet gegenüber aufgeschlossener als der europäische Durchschnitt. Rund jeder Zehnte Deutsche war hingegen noch nie im Internet. In ganz Europa hat laut Umfrage sogar jeder Fünfte den virtuellen Raum noch nie betreten.

InFakt am Dienstag, 16.12.2014

Redaktion: Simon Siemianowski

Bielefelder Roboter lernt Laufen
Der Bielefelder Roboter Hector hat seine ersten Schritte gemacht. Das teilte die Universität Bielefeld gestern mit. Hector ist eine heuschreckenförmiger Roboter und wurde von Biomechanikern des Bielefelder Forschungszentrums CITEC entwickelt. Damit wollen die Bielefelder Forscher das Laufverhalten von Insekten besser verstehen. Bis 2017 soll Roboter Hector noch weitere Fähigkeiten erlernen.

Mehr Praxis in der Ausbildung Lehrender gefordert
Der bayrische Philologenverband unterstützt Forderungen bayrischer Lehramtsstudierender nach mehr Praxisbezug. Wie der Philologenverband gestern erklärte, sollten qualitätsvolle und gut begleitete Praktika besser gefördert werden. Im Mai diesen Jahres hatte eine Initiative bayrischer Lehramtsstudierender in einem offenen Brief Reformen in der Lehrerbildung gefordert.

Löhrmann wirft dem Bund Erpressung vor
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann wirft dem Bund vor, die Länder bei den Bafög-Verhandlungen erpresst zu haben. So die Ministerin in dem Journal des Deutschen Studentenwerkes. Der Bund habe sein Angebot, das Bafög voll zu finanzieren, an eine Lockerung des Kooperationsverbotes geknüpft. Mit der Lockerung darf der Bund Forschungsprojekte nun auch dauerhaft finanzieren. Bisher war dauerhafte Forschungsförderung Sache der Länder.

Abiturienten des zweiten Bildungsweges benachteiligt
Die gegenwärtigen Zugangskriterien an deutschen Hochschulen benachteiligen Menschen, die ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erworben haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Beiträge zur Hochschulforschung“. Unter Studienanfängern machten Abiturienten des zweiten Bildungsweges nur einen sehr geringen Teil aus. Es müssten alternative Zugangskonzepte wie das Fernstudium oder berufsbegleitende Studienprogramme gefördert werden.

Lehrerfortbildung soll durch Wissenschaft gestärkt werden
NRW-Schulministerin Silvia Löhrmann will die Lehrerfortbildung durch mehr Impulse aus der Wissenschaft stärken. Das erklärte Löhrmann gestern auf einer internationalen Fachtagung für Lehrerfortbildung an der Universität Duisburg-Essen. Insbesondere naturwissenschaftliche und technische Fächer sollten zukünftig von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Daher sei es wichtig, die Zusammenarbeit zwischen der Lehrerfortbildung und den Fachwissenschaften nachhaltig zu stärken.

Letztes Protestlager in Honkong geräumt
Die chinesische Polizei hat das letzte Protestlager der Demokratiebewegung in Hongkong geräumt. Wie die Taz gestern berichtete, hatten nur noch rund ein Duzend Demonstranten im Protestlager ausgeharrt. Die von Studierenden angeführte Bewegung fordert freie Wahlen in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Die Chinesische Zentralregierung bezeichnete die Proteste als illegal. Bei den Wahlen 2017 dürfen die Hongkonger zum ersten Mal ihren Verwaltungschef selbst bestimmen. Allerdings will die Zentralregierung die Kandidaten für die Wahl selbst bestimmen.

InFakt am Montag, 15.12.2014

Redaktion: Conor Körber

Mehrheit der Studierenden bleibt nach dem Abschluss in NRW
Drei von vier befragten Absolventinnen und Absolventen wohnen nach ihrem Abschluss weiterhin in NRW. Das ist eines der Ergebnisse der Absolventenbefragung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung. Demnach haben rund drei Viertel der Befragten nach ihrem Abschluss einen Job in NRW gefunden, ein Drittel davon sogar am eigenen Hochschulstandort. Für die Studie „Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen“ wurden Absolventinnen und Absolventen von 25 Hochschulen in NRW eineinhalb Jahre nach Studienabschluss befragt. Die Teilnehmenden wurden zu Aspekten des Studienverlaufs sowie der beruflichen Situation befragt.

Digitalcourage sucht Datenschutzsünder

Der Bielefelder Datenschutzverein Digtalcourage sucht Nominierte für die Big Brother Awards 2015. Noch bis zum 18. Januar 2015 kann jeder Unternehmen, Behörden und Personen für den Negativpreis vorschlagen. Mit dem Preis wird jährlich auf Eingriffe in Datenschutz und Privatsphäre aufmerksam gemacht. Im Jahr 2014 waren unter Anderem das Bundeskanzleramt, die meinfernbus GmbH und der Elektronikkonzern LG unter den Preisträgern.

Universität Hohai ist 100. Partnerhochschule der FH Bielefeld
Die FH Bielefeld hat eine neue Partner-Uni. Die chinesische Universität Hohai kooperiert ab sofort mit der FH und insbesondere mit dem Campus Minden. Ziel der Kooperation ist ein reger Wissenschaftler- und Studierendenaustausch besonders in den Bereichen Wasserbau, Maschienenbau und Informatik. Die Universität Hohai ist auf drei Standorte in der Stadt Nanjing aufgeteilt.

Mexikanische Studierende vermutlich Opfer deutscher Waffen
Die im September im mexikanischen Guerrero ermordeten Studenten könnten unter Umständen Opfer deutscher Waffen geworden sein. Wie die TAZ berichtet, wurden im Verlauf der Ermittlungen 36 Gewehre der deutschen Firma Heckler & Koch bei Polizisten sowie Mafia-Mitgliedern sichergestellt. Aufgrund der schwierigen Menschenrechtslage in Guerrero besteht jedoch keine Waffenexportgenehmigung. Das legt den Verdacht nahe, dass Heckler & Koch das Kriegswaffenkontrollgesetz missachtet haben.

Frau von mindestens zwei Stadtbahnen überfahren
Bei einem Stadtbahnunfall am Niederwall in Bielefeld ist am Freitag eine Frau ums Leben gekommen. Wie aus ersten Ermittlungsergebnissen hervorgeht, wurde die Frau von mindestens zwei Stadtbahnen überrollt. Erste Zeugen sollen heute vernommen werden. Weitere mögliche Augenzeugen werden gebeten sich bei der Polizei Bielefeld zu melden.

InFakt am Freitag, 12.12.2014

Redaktion: Hannes Westermann

Schlechte Arbeitsbedingungen an Universitäten
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten häufig unter schlechten Bedingungen. Laut einer Umfrage der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg bewerten 80 Prozent der Befragten ihre Arbeitslage als „problematisch“. Sie hätten demnach „unerwünschte Arbeitsergebnisse“ beschönt, um passende Resultate zu erhalten. Dieses Verhalten sei auf die befristeten Arbeitsverträge zurückzuführen. Ab der Umfrage nahmen 1700 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler teil.

Umfrage unter Bachelor Absolventen
Die Mehrheit der Studierenden in NRW hat keine Probleme beim Übergang vom Bachelor zum Master.
Dies ergab eine Studie der Universität Kassel berichtet das nordrheinwestfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung.
Demnach soll die Übergangsquote bei 82 Prozent liegen. Die Teilnehmer wurden zu Aspekten des Studienverlaufs und der Bildungsbiographie sowie ihrer beruflichen Situation. Teilgenommen haben Absolventen von 25 Universitäten und Fachhochschulen in NRW des Abschlussjahrgangs 2011.

Grippeviren lichtmikroskopisch erkennbar
Grippeviren sind zum ersten Mal lichtmikroskopisch erkennbar. Die Universität Münster gibt an, dass ein dreiköpfiges Forschungsteam der Uni in Kooperation mit Wissenschaftlern aus den USA daran gearbeitet hat. Ziel der Forschungen war herauszufinden warum Grippeviren das Immunsystem so effizient hemmen können. Mit den Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher in Zukunft neue Medikamente und Strategien entwickeln zu können um den Grippevirus effektiv zu bekämpfen.

Christian Müller rückt wieder in die Mannschaft
Der Bielefelder Spieler Christian Müller ist wieder einsatzfähig. Wie Arminia Bielefeld berichtet, wird heute entschieden, ob Müller beim Spiel gegen den Halleschen FC bereits auflaufen wird. Christian Müller wurde im November am Meniskus operiert und war danach für sieben Spiele ausgefallen. Trainer Norbert Meier blickt dem Einsatz von Müller in Halle optimistisch entgegen.

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