PROGRAMM

REDAKTION

INFO

Der Hörsaal vom 30.11.09 bis 06.12.09

Eine kleine Ausnahme zum sonstigen Montagsprogramm gibt es diese Woche im Hörsaal. Wegen technischer Probleme konnte der Vortrag aus der Reihe Forum Offene Wissenschaft vom 23. November nicht aufgenommen werden. Nächste Woche gibts aber wieder wie den nächsten Vortrag aus der Reihe FOW.


Recycling oder Substitution

Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 16 Uhr

Im Wintersemester 2008/2009 ging es in der Veranstaltungsreihe Forum Offene Wissenschaft um den Themenkomplex “Überleben bei begrenzten Ressourcen”. Petra Schepsmeier von der Uni Bielefeld widmete sich am 08. Dezember 2008 der Recyclingfrage. Substitution steht in der Wirtschaft für den Austausch von Rohstoffen durch einen anderen, billigeren Rohstoff. Ein spannendes Thema, bei dem es nicht nur darum ging, ob man Müll trennen sollte oder nicht.


Vergangenheit für die Zukunft. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Hilfe der Stasi-Akten

Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 16 Uhr

Am 18. November 2008 war Marianne Birthler zu Gast in der Uni Bielefeld. Sie ist die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Diese Behörde ist eine von den Mitgliedern der Bürgerkomitees und Freiwilligen der Bürgerrechtsbewegung im Zuge der friedlichen Revolution von 1989 erkämpfte Einrichtung zur Sicherung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (kurz MfS oder „Stasi“) der DDR. Seit Marianne Birthler die Leitung der Behörde im Oktober 2000 übernahm, heißt sie in den Medien auch Birthler-Behörde. In ihrem Vortrag erzählte Marianne Birthler von der Arbeit der Behörde und dem Umgang mit den alten Stasi-Akten.


Der Hörsaal vom 23.11.09 bis 29.11.09

Rechte Gespenster

Mittwoch, den 25. November 2009 um 16 Uhr

Neonazis drängen sich in Montags-Demonstrationen und Anti-Hartz-Proteste. Die NPD wirbt mit sozialer Demagogie um Wählerstimmen. Extrem rechte Einstellungen, das zeigt eine aktuelle Studie, sind auch unter Gewerkschaftsmitgliedern verbreitet. Was ist dran am extrem rechten Antikapitalismus? Dieser Frage ging Kassi Loeben von der AG Rechtsextremismus der Gewerkschaft Verdi in seinem Vortrag vom 10. März 2006 nach. In der Bürgerwache Bielefeld versuchte er unter anderem folgende Fragen zu klären: Wie kann sich die linke Sozialbewegung von extrem rechter Sozialdemagogie abgrenzen? Was können GewerkschafterInnen tun, wenn Neonazis in Demonstrationen drängen? Mit welchen Inhalten treten Neonazis auf, und welche unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Ansätze gibt es in der extremen Rechten?


Die Differenzierung des deutschen Hochschulsystems

Dienstag, den 24. November 2009 um 16 Uhr

Unter dem Motto „ReformUniversität. Hat die Zukunft eine Universität?“ beleuchtete eine Tagung in der letzten Woche die Geschichte und die Gegenwart der Universitäten aus wissenschafts- und bildungshistorischer Perspektive. Namenhafte Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager sowie Rektoren und Präsidenten verschiedener deutscher Universitäten waren am 18. und 19. November im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld und führten eine bildungspolitische Debatte über die Zukunft der Hochschulen. In diesem Rahmen fand am 18. November eine Podiumsdiskussion zur Differenzierung des deutschen Hochschulwesens statt.


Exzellenzinitiativen, Elitehochschulen, Rankings:
Wie verändern sie den Wissenschaftsbetrieb?

Montag, den 23. November 2009 um 16 Uhr

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen zielt darauf ab, gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen. Doch wie verändern diese Förderungen den allgemeinen Betrieb an den Hochschulen? Diese Frage stellte sich Prof. Dr. Werner Sesink vom institut für Allgemeine Pädagogik an der TUDarmstadt am 16. November 2009. Wenn ihr also wissen wollt, wie es um unsere Unis steht, schaltet ein zum Hörsaal auf Hertz 87.9


Der Hörsaal vom 16.11.09 bis 22.11.09

Eine kleine Ausnahme zum sonstigen Montagsprogramm gibt es diese Woche im Hörsaal. Wegen technischer Probleme konnte der Vortrag aus der Reihe Forum Offene Wissenschaft vom 09. November nicht aufgenommen werden. Um euch aber nicht zu sehr zu verunsichern, gibt’s eine Wiederholung des Eröffnungsvortrags aus dem laufenden Semester.


Macht der Lobby – Ohnmacht der Politiker?

Mittwoch, den 18. November 2009 um 16 Uhr

Am 13. November 2006 sprach Albrecht Müller aus Pleisweiler in der Veranstaltungsreihe Forum Offene Wissenschaft. Die Reihe stand im Wintersemester 2006/2007 unter der Fragestellung “Was wird aus der Demokratie – Was soll aus ihr werden?”. Albrecht Müller war Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt. Somit hatte er einen tiefen Einblick in die Vorgänge der politischen Meinungsbildung. Welche Macht die Lobby wirklich hat erfahrt ihr heute in Der Hörsaal.


Aristoteles, Descartes und die philosophischen Grundlagen der Kognitionswissenschaften

Dienstag, den 17. November 2009 um 16 Uhr

Am 01. Juli 2009 stellte die Fakultät für Philosophie der Uni Bielefeld interessierten Studierenden ihren Masterstudiengang vor. Im Rahmen dieser Veranstaltung beschäftigte sich Prof. Dr. Ansgar Beckermann mit dem Thema Kognitionswissenschaften. Dieser Vortrag ist aber nicht nur etwas für eingefleischte Philosophen. Beckermann stellt Überlegungen zur Seele, ihrer Verbindung mit dem Körper und unserem Dasein an. Wer sich also schon immer Gedanken darüber gemacht hat ob es die Seele überhaupt gibt und was sie eigentlich ist, sollte heute einschalten zum Hörsaal auf Hertz 87.9


40 Jahre Universität Bielefeld – Was leistet sie für die Gesellschaft?

Montag, den 16. November 2009 um 16 Uhr

“Wissenschaft für die Gesellschaft?” fragt sich das Forum Offene Wissenschaft im Wintersemester 2009/2010. Unser Prorektor für Finanzen Prof. Dr. Rolf König erklärte am 12. Oktober 2009 die Vorzüge und Leistungen der Uni Bielefeld in den vergangenen 40 Jahren. Er diskutierte die Stellung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung zueinander und analysierte die Erwartungen an die Wissenschaft sowie das Verhältnis von Wissenschaft und gesellschaftlichem Umfeld. Er erörterte zudem die Bedeutung von Interdisziplinarität in Forschung und Lehre, denn diese ist ein wichtiger Faktor im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft.


Der Hörsaal vom 09.11.09 bis 15.11.09

2000 Jahre Varusschlacht – Hätten die Deutschen Romanen werden können?

Mittwoch, den 11. November 2009 um 16 Uhr

Die Varusschlacht war eine bedeutende Schlacht in der Geschichte der Deutschen. Schauplatz dieses Spektakels soll der Teutoburger Wald gewesen sein. Auch von den Ausgrabungsstätten in Kalkriese ist da die Rede. Doch was hat sich eigentlich genau damals “in unserer Nachbarschaft” abgespielt? Der Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter nahm sich den Jahrestag der Varusschlacht in seinem Vortrag vom 25. Mai 2009 zum Anlass, um noch einmal ganz genau hinzuschauen: auf den Forschungsstand, die Kontroversen und das Geschehen an sich. Der Vortrag wurde im Rahmen der Ringvorlesung „Romanische Kulturen 2000“ gehalten.


Die formale Beschränkung als didaktische Zugangsweise

Dienstag, den 10. November 2009 um 16 Uhr

Mit einem zunächst äußerst abstrakten Thema beschäftigte sich Prof. Dr. Michael Niehaus von der Universität Bielefeld, zur Zeit als Vertretung in der Uni Dortmund beschäftigt, in seinem Vortrag vom 15. Juni 2009. Was muss man sich unter diesem Titel vorstellen? Prof. Niehaus stellt Überlegungen zum Begriff „formale Beschränkungen“ an. Der Literaturwissenschaftler und –didaktiker erklärt, was der Begriff bedeutet und wofür er verwendet wird. Zusätzlich gibt er Beispiele für verschiedene formale Beschränkungen und wird zum Schluss didaktische Möglichkeiten zur Verwendung von Filmen mit formaler Beschränkung anhand von Thesen diskutieren. Niehaus´ Beispiele aus der Welt des Films sind dabei besonders interessant.


Das Elend der Expertisen – Widersprüchliche Aussagen bestellter Gutachten an Beispielen

Montag, den 09. November 2009 um 16 Uhr

Entscheidungsträger müssen oft bei komplexen Problemlagen Sachverstand von Experten einholen. zu solchen Expertisen gibt es spätestens dann kritische Fragen, wenn Gegengutachten von anderen Experten auftauchen, die zu anderen Empfehlungen führen. Zu diesem Dilemma referierte Prof. Dr. Roland Sossinka von der Universität Bielefeld am 02. November 2009. An Fällen, die den Naturschutz betreffen, diskutierte Sossinka das sensible Thema und machte Vorschläge zur Lösung des Problems. Als Beispiele diente ihm unter anderem die Diskussion um den zukünftigen Senne-Nationalpark.


Der Hörsaal vom 02.11.09 bis 08.11.09

2000 Jahre Varusschlacht – Hätten die Deutschen Romanen werden können?

Mittwoch, den 04. November 2009 um 16 Uhr

Die Varusschlacht war eine bedeutende Schlacht in der Geschichte der Deutschen. Schauplatz dieses Spektakels soll der Teutoburger Wald gewesen sein. Auch von den Ausgrabungsstätten in Kalkriese ist da die Rede. Doch was hat sich eigentlich genau damals “in unserer Nachbarschaft” abgespielt? Der Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter nahm sich den Jahrestag der Varusschlacht in seinem Vortrag vom 25. Mai 2009 zum Anlass, um noch einmal ganz genau hinzuschauen: auf den Forschungsstand, die Kontroversen und das Geschehen an sich. Der Vortrag wurde im Rahmen der Ringvorlesung „Romanische Kulturen 2000“ gehalten.


Humboldts Universitätskonzept und seine Reform. Eine Tradition jenseits des Mythos

Montag, den 02. November 2009 um 16 Uhr

Humboldt erlebt angesichts von “Bologna” und seinen Folgen eine ungeahnte Renaissance: Kritiker der Reform beanspruchen ihn als Instanz für die Bewahrung alter Verhältnisse, in systematischen Diskussionen wird er zum Ideengeber eines zeitlos-modernen Universitätsmodells, in der Öffentlichkeit wird er zugleich als überholt dargestellt. Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth unternahm in seinem Vortrag vom 26. Oktober 2009 den Versuch, die Gründung der Universität Berlin im Jahre 1810 und die Rolle bzw. das Konzept Humboldts jenseits der Mythen und Verurteilungen neu vorzustellen – als Programm einer Forschungsuniversität, der bisher die Realität fehlt.


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