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Hertzstück KW 23/2008

Jape “The Ritual”
VÖ: 06.06.08, Cooperative Music

Der Künstler, von dem wir euch in dieser Woche unser Hertzstück vorstellen, heißt mit bürgerlichem Namen Riche Egan. Als Musiker versteckt er sich hinter dem Namen Jape und sein Song „Floating“ dürfte dem ein oder anderen bereits von den Raconteurs bekannt sein, die ihn sich bereits als Coverversion ausgeguckt haben.
Auf seinem Debütalbum „The Ritual“ zeigt sich Jape sehr vielseitig. Zwischen Dancefloor und Songwriterpop sind musikalisch viele Einflüsse herauszuhören, die kleine, unterhaltsame Geschichten einbetten. Insgesamt gibt es auf dem Album zehn Songs zu entdecken, von denen jeder einzelne eine besondere Stimmung wiedergibt. Es ist also für fast jede Stimmung etwas passendes dabei!
Wer sich davon überzeugen oder einfach nur mehr über “The Ritual” erfahren möchte, der sollte von Montag bis Freitag ab 9:00 Uhr Der Morgen auf Hertz 87,9 einschalten.

Hertzstück KW 19/2008

Kraak & Smaak “Plastic People”
VÖ: 02.05.08, Jalapeno Records

Groovige Elektromusik mit einer ordentlichen Portion Funk. Das verspricht das neue Album von “Kraak & Smaak” mit dem Titel “Plastic People”. Hinter “Kraak & Smaak” stecken drei Holländer aus Leiden. “Kraak & Smaak” bedeutet soviel wie “knusprig und lecker”, und das trifft auch auf ihre Musik zu. Auf dem Album findet man sowohl tanzbare, als auch ruhigere, entspannte Musik irgendwo zwischen Jazz, Hip Hop, Funk, New Wave und Breakbeat. Also genau das Richtige für die schönen, sonnigen Abende, die uns der Wetterbericht diese Woche versprochen hat.

Hertzstück KW 18/2008

Jamaram “Shout It From The Rooftops”
VÖ: 25.04.08, Spielzeit: 51:41, GLM Music

Für durchwachsenes Aprilwetter braucht man Sommersound. Der kommt gerade richtig: nämlich von der Münchner Groove-Combo Jamaram. Deswegen Groove, denn was die acht Jungs so musikalisch fabrizieren, passt einfach in keine Schublade: Irgendwo kann man ihre Musik zwischen Reggae, Soul, Samba, Salsa und Funk einordnen. Sehr vielfältig das Ganze, und das hört man auch auf ihrem dritten Album “Shout It From The Rooftops”, zu deutsch “an die große Glocke hängen”.
Hörenswert: “Bring Me Water”, “Green Leaf”.

Hertzstück KW 17/2008

Nôze “Songs On The Rocks”
VÖ: 25.04.08, Spielzeit: 47:16 min, Get Physical

Hinter Nôze stecken zwei Jungs aus Paris – der Produzent Nicolas Sfintescu aka Freak und Ezechiel Pailhes. Die beiden Freunde sind schon länger im Musikgeschäft unterwegs: Freak ist Mitbegründer des Labels Circus Company, Pailhes ist professioneller Pianist und macht Filmmusik und Jazz. Zusammen haben sich die beiden als Nôze auf Club- und Elektromusik spezialisiert und sind in dieser Formation bereits seit 2003 unterwegs. Nach mehreren EPs und Alben, erscheint nun ihre aktuelle Platte “Songs On The Rocks”. Auf der sind neun Tracks zu hören, die von Alkohol und Betrunken sein handeln, woraus sich auch der Albumtitel herleitet: “Dieses Album spielt sich auf halbem Weg zwischen feiern, trinken und zu Hause bleiben ab. Und es hat viel mit Alkohol zu tun, daher dachten wir, dass ‘Songs On The Rocks’ der passende Titel sei.“. Auch live sind Nôze bekannt dafür, die Clubs in Feierlaune zu versetzen! Trotzdem ist “Songs On The Rocks” kein stumpfes Technoalbum, sondern ein Album, das durch seine musikalische Vielfalt überzeugt. Anspieltipp: “Little Bug”.

Hertzstück KW 16/2008

Entertainment For The Braindead “Hypersomnia”
kein Label, Spielzeit: 53:30 min

Hinter dem brachial klingenden Namen verbirgt sich die 21-jährige Kunststudentin Julia Kotowski aus Köln. Und die macht kein Heavy Metal, sondern Lo-Fi-Singer-Songwriter-Pop. Jetzt hat sie ihr erstes Album rausgebracht mit einer Sammlung von 13 Songs, die sich mehrheitlich um das Thema Schlaf drehen. Deshalb wohl auch der Titel “Hypersomnia”. Der beschreibt nämlich eine Schlafstörung, die sich durch übermäßige Müdigkeit auszeichnet. Die Songs hingegen sind keinesfalls müde, sondern verträumt und sanft. “Entertainment For The Braindead” hätte ein Label verdient, jedoch wird jedes Album noch in Eigenproduktion zusammengebastelt. Für die Songs hat Julia eine Auswahl von Instrumenten benutzt: nur mit Laptop und einem USB-Mikro bewaffnet, spielte sie wahlweise ihre Lieder auf Gitarre, Ukulele, Blockflöte und Glockenspiel ein. Und nicht nur das: Haushaltspercussion gehört auch zum Repertoire – seien es Gewürzdosen, Kassettenhüllen oder Kugelschreiber.
Um das Album zu kaufen, kontaktiert man “Entertainment For The Braindead” am besten über myspace!

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South - Autumn Morning

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