Der Hörsaal vom 13.02.12 bis 19.02.12
Irritationen, Brüche, Katastrophen – Über soziale Praktiken des Umgangs mit “Störungen” in der Interaktion
Dienstag, den 14. Februar um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr
Am 25. Januar 2012 fand die Absolventenfeier der Fakultät für Soziologie statt. In diesem Rahmen hielt Prof. Dr. Jörg Bergmann die Abschiedsvorlesung.
Die Einkommen in der Klassengesellschaft: Wer verdient warum wie viel?
Montag, den 13. Februar um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr
Die Frage nach dem Einkommen ist in der Marktwirtschaft existentiell. Wie viel Geld ein Wirtschaftsbürger für wie viel Arbeitsaufwand heim trägt, entscheidet über sein Leben; darüber nämlich, ob ihm die Güter des täglichen Bedarfs sowie des Genusses in ausreichender Menge und Qualität zugänglich sind und ob die für deren Beschaffung erforderliche Arbeit auch noch Lebenszeit und Lebenskraft für Genuss und die Entwicklung freier Interessen übrig lässt. Jeder weiß, dass die Einkommen in der Marktwirtschaft krass verschieden ausfallen: vom Null-Einkommen der Arbeitslosen reichen sie über Hungerlöhne im wachsenden Niedriglohnsektor über schmale, mittlere und bessere Arbeitslöhne zu Beamten- und Politikgehältern. Unter den Selbstständigen gibt es noch einmal die weite Spannen vom Elend der Ich-AGs und der kleinen Handwerker bis zu den ein- und zweistelligen Millionenbeträgen der Manager. Das steile Gefälle gibt zu denken. Statt die Frage nach der Gerechtigkeit der Einkommensverteilung zu beantworten, erklärte Prof. Freerk Huisken in seinem Vortrag vom 14. Dezember 2010 wie die Einkommen entstehen. Mit welchen Mitteln sichern sich die verschiedenen Teilnehmer an der Wirtschaft ihren Anteil? Wofür werden sie bezahlt? Erklärt werden Grund, Zweck und Quelle der diversen Einkommen.



