Der Morgen

Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 27. & 28.04.2014

Hannah Arendts Denken

Sonntag, den 27. April um 14 und die Wiederholung am Montag, den 28. April um 24 Uhr

Am 28. März 2014 hat Agnes Heller am Zentrum für interdisziplinäre Forschung einen öffentlichen Vortrag in Rahmen der Tagung “Weibliche Intellektuelle im 20. und 21. Jahrhundert Gegenwartsdiagnosen und Eingreifendes Denken” gehalten. Das 20. Jahrhundert ist als “Jahrhundert der Intellektuellen” bezeichnet worden. Zahlreiche Studien haben die Geschichte der Intellektuellen nachgezeichnet. Sie gleichen sich in einem Punkt: der Ausblendung von Frauen. Ziel der Tagung war es, die Galerie der Männerbilder, die die Intellektuellengeschichte konstruiert hat, um Portraits von Frauen in der Rolle der Intellektuellen zu erweitern und dadurch zurechtzurücken.


Der Hörsaal am 20. & 21.04.2014

Beschleunigung aus physikalischer Sicht – von Galilei bis zum Teilchenbeschleuniger

Sonntag, den 20. April um 14 und die Wiederholung am Montag, den 21. April um 24 Uhr

Am 14. April 2014 hielt Prof. Dr. Bärbel Fromme einen Vortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Die Auseinandersetzung mit beschleunigt oder vermeintlich beschleunigt ablaufenden Prozessen und auch deren Auswirkung auf uns Menschen beschäftigt Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen – heute und in der Vergangenheit. Insbesondere am Beispiel der Physik lassen sich historische und neue, zukunftsweisende Aspekte der Beschleunigung aufzeigen, indem der Bogen von Galilei, der sich als einer der ersten mit Beschleunigung befasste, bis hin zu den Teilchenbeschleunigern, den größten und eindrucksvollsten „Maschinen“ der modernen Physik, gespannt wird. Im Alltag wird – im Unterschied zur Physik ­ Beschleunigung häufig als ein die Zeit betreffendes Phänomen betrachtet, was sich auch in unserer Umgangssprache ausdrückt. Der Vortrag geht auch auf die Unterschiede zwischen Alltagsvorstellung und physikalischem Begriff ein, was Anlass gibt einen kurzen Einblick in die immer genauer werdenden Methoden der Zeitmessung zu geben. Darüber hinaus wird dargestellt, unter welchen Bedingungen wir Menschen Beschleunigungen mit dem eigenen Körper spüren können, während wir unter anderen Bedingungen selbst hohe Beschleunigungen nicht wahrnehmen.


Der Hörsaal am 13. & 14.04.2014

Beschleunigung – das Zeichen unserer Zeit?

Sonntag, den 13. April um 14 und die Wiederholung am Montag, den 14. April um 24 Uhr

Am 7. April 2014 hielt Prof. Dr. Hartmut Rosa den Einführungsvortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Moderne Gesellschaften sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich nur dynamisch zu reproduzieren und zu stabilisieren vermögen: Wachstum und Beschleunigung dienen daher insbesondere in den westlichen Gesellschaften der Spätmoderne weit eher dem Erhalt des Satus Quo als dessen Verbesserung. Die mit ihnen verknüpften Fortschrittshoffnungen verblassen und die Schattenseiten immer weiterer Dynaminisierung treten deutlicher zutage. Der Vortrag versucht, die Beschleunigungslogik der Moderne herauszuarbeiten und daraus die Grundlagen für eine Kritik der Zeitverhältnisse zu entwickeln. Der Preis für immer neue Geschwindigkeitssteigerungen in Form technischer Beschleunigung,beschleunigten sozialen Wandels und eines beschleunigten Lebenstempo besteht neben der (paradoxen) Verknappung von individuellen Zeitressourcen in der Desynchronisation politischer und ökonomischer Zeitstrukturen und vor allem in der systematischen Produktion kultureller Entfremdungserfahrungen. Ein letztes Ziel des Vortrags liegt daher in der Wiedereinführung des Entfremdungsbegriffs in die zeitgenössische Kritische Theorie.


Der Hörsaal am 06. & 07.04.2014

Mikroalgen zur Produktion von Bioenergie und anderen Wertstoffen

Sonntag, den 06. April um 14 und die Wiederholung am Montag, den 07. April um 24 Uhr

Am. 18. November 2013 hielt Prof. Dr. Olaf Kruse einen Vortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Vor dem Hintergrund zur Neige gehender Reserven an fossilen Treibstoffen und der zunehmenden globaler Erwärmung durch das Treibhausgas CO2 gewinnen alternative Bioenergiekonzepte zunehmend an Attraktivität. Für die Bioenergiegewinnung aus pflanzlicher Biomasse zählen Mikroalgen zu attraktiven Alternativen, da sie auf relativ geringem Raum einen hohen Biomassenertrag versprechen, wenig Wasser verbrauchen und keinen Dünger benötigen. Zudem können sie auf Böden kultiviert werden, die nicht für den Ackerbau geeignet sind. Als Energieprodukte aus Algen werden derzeit Biodiesel, Biomethan und Bio-Wasserstoff favorisiert. Mikroalgen sind in der Lage, ohne wesentlichen Verbrauch der Biomasse direkt Photonen des Lichtes zu nutzen um Bioenergie zu produzieren. Am Centrum für Biotechnologie der Universität Bielefeld werden in zahlreichen Industriekooperationen neue Formen von Mikroalgen erfolgreich entwickelt, die höhere Mengen an Ölen für Diesel, an Biogas zur Methangewinnung und an gasförmigen Bio-Wasserstoff produzieren und über ein optimiertes Lichteinfangsystem wesentlich effizienter die Sonnenenergie in Biomasse umwandeln. In Zusammenarbeit mit Ingenieuren werden Bioreaktorsysteme entwickelt, für die die Algen in Bielefeld angepasst werden. 2010 startete ein großes internationales Forschungsprojekt, in dem die Algenproduktion in Pilotanlagen in dem klimatisch begünstigten subtropischen Bereich von Australien getestet wird.


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