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Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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ARCHIV 2009 | 2008 | 2007


Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Zwei Hörsäle die Woche sendet Hertz 87.9 für Euch. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal seit ein paar Monaten wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen die Vorträge vom Tag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – montags und dienstags um 16:00 Uhr und die Wiederholung jeweils um 24 Uhr


Der Hörsaal vom 30.08.10 bis 05.09.10

Die 7 Todsünden bei der Bewerbung

Dienstag, den 31. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Am 20. Januar war der Wirtschaftsberater Michael Melchior in die Uni Bielefeld eingeladen, um uns Studierenden zu erklären, was man alles beim Berufseinstieg verkehrt machen kann und wie Personalchefs ticken. Durchschnittlich nimmt sich ein Chef zum Beispiel 2 Minuten zeit, um einen Lebenslauf zu sichten. Danach wird entschieden: Stapel A, B oder C. Soll heißen: sofort anrufen, später eventuell zu einem Gespräch einladen oder Absage. Und selbst wenn man dann auf Stapel B gelandet ist, kann man beim Bewerbungsgespräch noch eine Menge falsch machen. Melchior hatte auch seine Kollegen von der Firma A.S.I. mit dabei, bei denen man sich beraten lassen kann wenn man Fragen zu Bewerbung und Berufseinstieg hat oder Trainings zum Thema besuchen will.


Scheiterte die Wirtschaftswissenschaft an der Finanzkrise? Wusste sie nichts – oder wurde sie nicht gehört?

Montag, den 30. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Heiner Flassbeck ist einer der radikalsten Kritiker des ökonomischen Mainstream. An vielen Beispielen zeigt er, wie sich die herrschende Lehre in der Wirtschaftswissenschaft von der Realität entfernt und Politikempfehlungen gegeben hat, die unmittelbar in die Krise führten. Flassbeck verteidigt aber auch die Marktwirtschaft gegen den Kapitalismus. Die Krise ist sicher eine fundamentale Krise des Kapitalismus, aber nicht notwendigerweise eine Krise der Marktwirtschaft. Die globalisierte Wirtschaft und Deutschland müssen sich rückbesinnen auf die soziale Marktwirtschaft, um eine Gesellschaft für die Menschen zu schaffen statt neue Menschen für eine längst überwundene primitive Form des Wirtschaftens, genannt Kapitalismus. Diese Thesen vertrat Heiner Flassbeck selbstverständlich auch vehement in seinem Vortrag vom 14. Dezember 2009. Mit seinem Thema fügte sich Flassbeck in die Reihe Forum Offene Wissenschaft ein, die dieses Semester der Frage “Wissenschaft für die Gesellschaft?” nachgeht.


Der Hörsaal vom 23.08.10 bis 29.08.10

Strukturwandel der Universität – Über Organisationsprobleme ihres Größenwachstums

Dienstag, den 24. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

“Bologna”, “Strukturreform der Universität”, “Exzellenzinitiative” – über diese Schlagwörter wird seit geraumer Zeit heftigst diskutiert. Momentan scheint es, als nähme die Zahl der Kritiker der Hochschulkreform stetig zu. Jürgen Kaube gehört derzeit sicher zu den profiliertesten Kritikern der sogenannten Bologna-Reform und des Bildungs- und Wissenschaftssystems überhaupt. Im Rahmen des Literaturwissenschaftlichen Kolloquiums war Jürgen Kaube am 07. Januar in Bielefeld zu Gast und entwickelte in einem äußerst amüsanten Vortrag Lösungswege für die Probleme der Universität als Organisation. Kaube ist seit 1999 Ressortleiter der Redaktion “Geisteswissenschaften” bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und betreut die Seite “Erkenntnis und Interesse” im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


Strukturwandel der Öffentlichkeit – Die Rolle der Medien in der Demokratie

Montag, den 23. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Prof. Dr. Tillmann Sutter informiert im heutigen Hörsaal über den Themenkomplex Medien, Öffentlichkeit und Demokratie. In seinem Vortrag vom 30. Oktober 2006 geht Sutter kritisch auf die Funktion der Massenmedien ein, die in unserer Gesellschaft ein zentrales Meinungsbildungsinstrument geworden sind. Ein Vortrag aus der Reihe Forum Offene Wissenschaft, die im Wintersemester 2006 die Demokratie im Fokus hatte: “Was wird aus der Demokratie, was soll aus ihr werden?”


Der Hörsaal vom 16.08.10 bis 22.08.10

Strukturwandel der Universität – Über Organisationsprobleme ihres Größenwachstums

Dienstag, den 17. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

“Bologna”, “Strukturreform der Universität”, “Exzellenzinitiative” – über diese Schlagwörter wird seit geraumer Zeit heftigst diskutiert. Momentan scheint es, als nähme die Zahl der Kritiker der Hochschulkreform stetig zu. Jürgen Kaube gehört derzeit sicher zu den profiliertesten Kritikern der sogenannten Bologna-Reform und des Bildungs- und Wissenschaftssystems überhaupt. Im Rahmen des Literaturwissenschaftlichen Kolloquiums war Jürgen Kaube am 07. Januar in Bielefeld zu Gast und entwickelte in einem äußerst amüsanten Vortrag Lösungswege für die Probleme der Universität als Organisation. Kaube ist seit 1999 Ressortleiter der Redaktion “Geisteswissenschaften” bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und betreut die Seite “Erkenntnis und Interesse” im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


Strukturwandel der Öffentlichkeit – Die Rolle der Medien in der Demokratie

Montag, den 16. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Prof. Dr. Tillmann Sutter informiert im heutigen Hörsaal über den Themenkomplex Medien, Öffentlichkeit und Demokratie. In seinem Vortrag vom 30. Oktober 2006 geht Sutter kritisch auf die Funktion der Massenmedien ein, die in unserer Gesellschaft ein zentrales Meinungsbildungsinstrument geworden sind. Ein Vortrag aus der Reihe Forum Offene Wissenschaft, die im Wintersemester 2006 die Demokratie im Fokus hatte: “Was wird aus der Demokratie, was soll aus ihr werden?”


Der Hörsaal vom 09.08.10 bis 15.08.10

Kritik – Wie geht das?

Dienstag, den 10. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Kritik scheint ein schwieriges Geschäft zu sein. Einerseits fehlt es nicht an kritischen Stellungnahmen. Andererseits ist mit der Allgegenwart kritischer Einstellungen die begründete Ablehnung einer Sache so gut wie ausgestorben. An ihre Stelle tritt der Brauch, Gott und die Welt mit verbesserungsvorschlägen zu überschütten. Im demokratischen Zeitalter kritisieren die Menschen immerzu. Aber sie wissen nicht, wie es geht. Dr. Peter Decker von der Redaktion Gegenstandpunkt versuchte in seinem Vortrag vom 20. April 2010 darzulegen, was die Kritiker von heute verkehrt machen und warum ihre Kritik regelmäßig entgleist und immer wieder bei der Bekräftigung des Kritisierten landet.


Hoffnungen des Anfangs der Bundesrepublik und was daraus geworden ist

Montag, den 09. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Die Bundesrepublik Deutschland ist gerade einmal 60 Jahre alt, ein sehr junges Alter für einen Staat. Geboren aus den Überresten des zweiten Weltkrieges. Welche Erwartungen es damals gab und wie sie sich entwickelt haben, das erfahrt ihr im Vortrag vom 20. April 2009. Prof. Dr. Hans-Ulrich Wehler, Mitbegründer der Fakultät für Geschichte der Uni Bielefeld und schon häufiger Dozent im Forum, widmete sich vor allem den Hoffnungen und Erwartungen nach dem Ende des Krieges.


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