Der Morgen

Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 02. & 03.11.14

Chinas Sozialismus – Maos Entwicklungsmodell und die Folgen

Sonntag, den 02. November um 14 Uhr und die Wiederholung am Montag, den 03. November um 24 Uhr

Der dritte Vortrag aus dem ‘Forum Offene Wissenschaft’ geht den Fragen nach, ob es ein maoistisches Entwicklungsmodell überhaupt gab oder China vor 1978 nicht doch mit dem sowjetischen Vorbild brach. Besonders werden das Verhältnis von Stadt und Land sowie das System der Nahrungsverteilung analysiert. Es wird diskutiert, warum Maos Revolution letztendlich scheiterte und was trotzdem bis heute noch von dem Projekt geblieben ist.

Der Hörsaal am 26. & 27.10.14

Geschichte Chinas seit dem 18. Jahrhundert: Konstruktion der Nation

Sonntag, den 26. Oktober um 14 und die Wiederholung am Montag, den 27. Oktober um 24 Uhr

Am 20.Oktober fand der zweite Vortrag der Vortragsreihe des ‘Forum Offene Wissenschaft’ zum Oberthema “Chinas Aufstieg zur Weltmacht – Bedrohung oder Chance für den Westen?” statt. Referiert wurde das Thema von Herrn Prof. Dr. Kai Vogelsang (Sinologie, Universität Hamburg).
“China” wurde im späten 19. Jahrhundert erfunden. Erst seit dieser Zeit reagierten chinesische Intelektuelle auf gesellschaflichen Strukturwandel einerseits und militärische Bedrohung andererseits damit, dass sie sich als Nation deklarierten. Der Vortrag wird die Hintergründe dieser Selbstbeschreibung analysieren und Etappen auf dem schwierigen Weg des Nation building darstellen. Er beschreibt Probleme, die China im gesamten 20. Jahrhunder beschäftigt haben und die bis heute nachwirken.


Der Hörsaal am 19. & 20.10.2014

Konfuzius und Konfuzianismus – Ihre Bedeutung für die Geschichte Chinas in Geschichte und Gegenwart

Sonntag, den 19. Oktober um 14 und die Wiederholung am Montag, den 20. Oktober um 24 Uhr

Am 13.Oktober begann der Auftakt der neuen Vortragsreihe des ‘Forum Offene Wissenschaft’ zum Thema “Chinas Aufstieg zur Weltmacht – Bedrohung oder Chance für den Westen?”

Prof. Dr. Heiner Roetz eröffnete die Vortragsreihe und referierte zum Konfuzianismus und dessen Bedeutung für die Geschichte und Gegenwart Chinas.
Der Konfuzianismus entsteht um die Mitte des letzten Jtsd. v. Chr. zusammen mit den anderen klassischen Philosophien China als Antwort auf den Zusammenbruch der traditionellen chinesischen Gesellschaft. Ursprünglich ein Krisenphänomen, ist er von der Erfahrung des Problematischwerdens der Welt zutiefst gekennzeichnet. Er entwickelt eine nachkonventionelle Ethik, die die Bereitschaft zur Integration in die Gesellschaft mit dem unmissverständlichen Anspruch auf die Wahrung der persönlichen moralischen Integrität verbindet. Allerdings hat die Wirkungsgeschichte des Konfuzianismus nach einer historischen Liaison mit dem Staat eher einseitig im Zeichen der Stabilisierung autoritärer Herrschaft gestanden. Diese Symbiose zerbricht mit dem Ende des Kaiserreichs. Danach wird der Konfuzianismus weithin als überholt abgeschrieben; es kommt aber auch zum Versuch,ihn auf Basis der Anerkennung der Moderne und damit der Demokratie und einer offenen Gesellschaft zu rekonstruieren. Gegenläufig hierzu hat in den letzten Jahrzehnten das System der VR China damit begonnen, auf der Suche nach einem eigenen Geltungsgrund jenseits der ‘westlichen Moderne’ seine Legitimation durch den historischen Materialismus auf die Legitimation durch die chinesische Tradition und namentlich den Konfuzianismus umzustellen. Im Einsatz für einen antiwestlichen Kulturkampf geht allerdings die kritische Dimension des Konfuzianismus unter. Gegen seine neue Verbindung mit den Institutionen soll an sie erinnert werden.


Der Hörsaal am 20. & 21.07.2014

Hoffnungen des Anfangs der Bundesrepublik und was daraus geworden ist

Sonntag, den 20. Juli um 14 und die Wiederholung am Montag, den 21. Juli um 24 Uhr

Der Professor Hans-Ulrich Wehler von der Bielefelder Universität starb überraschend am 5. Juli. Er gilt als einer der einflussreichsten Historiker Deutschlands und hat die Forschung an der Universität bedeutend geprägt. Geplant war, dass Wehler den Abschlussvortrag der aktuellen Reihe des Forum offene Wissenschaft am 14. Juli 2014 hält. In Gedenken an Wehler wiederholen wir einen Vortrag aus dem Jahre 2009. In dem Vortrag geht es um die Bundesrepublik Deutschland, die mit knapp über 60 Jahren noch ein sehr junges Alter für einen Staat aufweist. Geboren aus den Überresten des zweiten Weltkrieges. Welche Erwartungen es damals gab und wie sie sich entwickelt haben, das erfahrt ihr im Vortrag vom 20. April 2009.


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