Der Morgen

Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 20. & 21.07.2014

Hoffnungen des Anfangs der Bundesrepublik und was daraus geworden ist

Sonntag, den 20. Juli um 14 und die Wiederholung am Montag, den 21. Juli um 24 Uhr

Der Professor Hans-Ulrich Wehler von der Bielefelder Universität starb überraschend am 5. Juli. Er gilt als einer der einflussreichsten Historiker Deutschlands und hat die Forschung an der Universität bedeutend geprägt. Geplant war, dass Wehler den Abschlussvortrag der aktuellen Reihe des Forum offene Wissenschaft am 14. Juli 2014 hält. In Gedenken an Wehler wiederholen wir einen Vortrag aus dem Jahre 2009. In dem Vortrag geht es um die Bundesrepublik Deutschland, die mit knapp über 60 Jahren noch ein sehr junges Alter für einen Staat aufweist. Geboren aus den Überresten des zweiten Weltkrieges. Welche Erwartungen es damals gab und wie sie sich entwickelt haben, das erfahrt ihr im Vortrag vom 20. April 2009.


Der Hörsaal am 13. & 14.07.2014

Zeit in der Bildung, Zeit für Bildung

Sonntag, den 13. Juli um 14 und die Wiederholung am Montag, den 14. Juli um 24 Uhr

Am 07. Juli 2014 hielten Prof. Dr. Susanne Thurn und Prof. Dr. Ludwig Huber einen Vortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Lernen braucht Zeit, bei jedem Einzelnen verschieden viel und eigentlich ein Leben lang. Bildung braucht Muße. Schule (und Hochschule) dagegen konzentrieren und verdichten zunehmend Lernzeiten. Damit stehen sie vor grundsätzlichen Problemen: Wie lassen sich die Zeiten, die Lehrende vorgeben und die Lernende brauchen, harmonisieren? Kann die Synchronisierung der individuellne Lernzeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen überhaupt gelingen? Lässt sie sich mit staatlichen Ansprüchen und Vorgaben vereinbaren bzw. sind diese veränderbar? Wie geht die Schule mit Verschiedenheit um? Sieht sie darin Reichtum oder Übel? Werden Ansätze zu einer Individualisierung nicht durch den Gleichschritt der Vergleichstests und Prüfungen unmöglich gemacht? Und fungieren diese nicht geradezu als Hebel ständiger Beschleunigung? Weiter gefragt zur Hochschule, für die diese Probleme auch gelten: Wie weit trägt die enge Taktung des Studiums nach der “Bologna”-Reform objektiv zur Beschleunigung bei? Oder wird die viel beklagte zeitliche Belastung der Studierenden auch durch subjektive Momente, durch ihr Verhalten verstärkt? Nicht zuletzt: Gibt es Auswege?


Der Hörsaal am 06. & 07.07.2014

Alternativen des persönlichen Umgangs mit Beschleunigung

Sonntag, den 06. Juli um 14 und die Wiederholung am Montag, den 07. Juli um 24 Uhr

Am 30. Juni 2014 hielt Dr. Adriane Bettina Kobusch einen Vortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Viele Menschen empfinden, dass die Welt sich immer schneller dreht – und sie sich mit ihr. Technischer Fortschritt und rascher sozialer Wandel, gepaart mit enormen Wahlmöglichkeiten scheinen nicht etwa automatisch ins erhoffte Glück und Wohlbefinden zu führen, sondern fordern ihren Tribut in Form steigender Inzidenzen psychischer Erkrankungen. Gibt es trotz dieses kollektiven Zeit­Phänomens Wege, die man als Einzelner beschreiten kann, um mit dem Gefühl von Dauer­Hetze und Zeitdruck umzugehen? Ist es möglich, auch mitten in der lärmenden Welt, ein richtiges Maß an Muße und Gelassenheit zu finden? In diesem Vortrag wird die Achtsamkeitspraxis mit ihren verschiedenen Methoden und ihren wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen vorgestellt. Elemente dieser Methoden werden gemeinsam erprobt,auch um Impulse für einen positiven Umgang mit Beschleunigung im Alltag zu setzen. Der Referentin ist es außerdem ein Anliegen, dabei kritisch zu prüfen, ob Achtsamkeitspraxis etwa in der Gefahr steht, die einzelne Person weg vom Alltag hin zu einer realitätsfremden Geistigkeit und zu Rückzug zu führen.


Der Hörsaal am 02.07.2014

Gut gelaufen…kein Stress im Stadion

Mittwoch, den 02. Juli um 18 Uhr

Am 20. März 2014 hat das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld in der Schücoarena eine öffentliche Podiumsdiskussion gehalten. Als Gäste waren u. a. Julia Ebert (Fanbeauftragte Werder Bremen), Michael Gabriel (Koordinationsstelle Fanprojekte) und Jochem Kotthaus bzw. Sven Kathöfer (Fachhochschule Dortmund, Autoren des Buches “Block X”) anwesend. Die Diskussion dreht sich thematisch um Gelingensbedingungen für einen guten Stadionbesuch. Es wird die Frage erörtert, unter welchen Voraussetzungen ein Bundesligaspiel für Zuschauer, Verein und Sicherheitsbehörden “gut gelaufen” ist.


AKTUELLER SONG

smoke blow -
broken bonds of friendship

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