Der Morgen

Announcement: Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 19. & 21.04

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 19.04. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Den Auftakt zur neuen Vortragsreihe “Krieg und Frieden: alte Probleme – neue Sichtweisen” macht Prof. Dr. Herfried Münkler
mit seinem Vortrag:

‘Der Krieg: eine kurze Geschichte seiner Metamorphosen’

In der Regel wird Krieg – zumal als Oppositionsbegriff zu Frieden – als Kollektivsingular benutzt, der für Leid, Tod, Gewalt und Zerstörung sowie destruktiven Ressourcenverbrauch steht. Tatsächlich aber, gleich kaum ein Krieg dem andern. In diesem Sinn hat der bedeutendste Theoretiker des Krieges, der preußische General Carl von Clausewitz, Krieg als ‘ein wahres Chamäelon’ bezeichnet, das aus den Elementen von Brutalität, Kreativität und Rationalität bestehe und je nach äußeren Herausforderungen und inneren Möglichkeiten seine Erscheinungsform verändere.
Im Anschluss an diesen Vorschlag soll hier der Kollektivsingular Krieg in einzelne Typen ausgefaltet werden, die sich nach politischen Konstellationen, millitärtechnischen Möglichkeiten und geographischen Räumen voneinander unterscheiden. Es geht dabei nicht um eine historische Darstellung der Veränderung des Krieges, sondern um Idealtypen, die historisch konkretisiert werden können.

Der Hörsaal am 08. & 10.03

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 08.03. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Diesmal gibt es den Vortrag von Prof. Dr. Heiner Roetz zum Thema:

‘Konfuzius und Konfuzianismus’. Ihre Bedeutung für die Geschichte Chinas in Geschichte und Gegenwart’.

Der Vortrag wurde im Rahmen des ‘Forum Offene Wissenschaft’ am 13.10. 2014 gehalten.

Der Konfuzianismus entsteht um die Mitte des letzten Jtsd. v. Chr. zusammen mit den anderen klassischen Philosophien China als Antwort auf den Zusammenbruch der traditionellen chinesischen Gesellschaft. Ursprünglich ein Krisenphänomen, ist er von der Erfahrung des Problematischwerdens der Welt zutiefst gekennzeichnet. Er entwickelt eine nachkonventionelle Ethik, die die Bereitschaft zur Integration in die Gesellschaft mit dem unmissverständlichen Anspruch auf die Wahrung der persönlichen moralischen Integrität verbindet. Allerdings hat die Wirkungsgeschichte des Konfuzianismus nach einer historischen Liaison mit dem Staat eher einseitig im Zeichen der Stabilisierung autoritärer Herrschaft gestanden. Diese Symbiose zerbricht mit dem Ende des Kaiserreichs. Danach wird der Konfuzianismus weithin als überholt abgeschrieben; es kommt aber auch zum Versuch,ihn auf Basis der Anerkennung der Moderne und damit der Demokratie und einer offenen Gesellschaft zu rekonstruieren. Gegenläufig hierzu hat in den letzten Jahrzehnten das System der VR China damit begonnen, auf der Suche nach einem eigenen Geltungsgrund jenseits der ‘westlichen Moderne’ seine Legitimation durch den historischen Materialismus auf die Legitimation durch die chinesische Tradition und namentlich den Konfuzianismus umzustellen. Im Einsatz für einen antiwestlichen Kulturkampf geht allerdings die kritische Dimension des Konfuzianismus unter. Gegen seine neue Verbindung mit den Institutionen soll an sie erinnert werden.

Der Hörsaal am 01. & 03.03

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 01.03. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

In der vorlesungsfreien Zeit wiederholen wir für Euch noch einmal die besten Vorträge aus dem Forum Offene Wissenschaft zum Thema ‘Chinas Aufstieg zur Weltmacht’.

Christina Naber referierte im Januar 2015 zu

‘Chinas Umweltproblemen und den Schwierigkeiten, darüber einen Film zu drehen’

Der Hörsaal am 15. & 17.02

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 15.02. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Leider konnte der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Heberer auf Grund von technischen Problemen NICHT aufgezeichnet werden!
Das tut uns sehr leid!

Wir senden stattdessen den Vortrag von Rainer Kuth zu ‘Leistungen und Mängeln des chinesischen Gesundheitssystems’ vom 18. Januar 2015

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