Der Morgen

Announcement: Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 31.5.& 02.6.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 31.05. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Da der reguläre Vortrag auf Grund des Feiertages (Pfingstmontag) ausgefallen ist, senden wir heute eine Spezialausgabe des Hörsaals.
Im Wintersemester 2013/2014 gab es die Vortragsreihe zum Oberthema:

‘Schöne neue Welt. Wie verändern technologische Neuerungen die Gesellschaft?’

Am 20. Januar 2014 hielt Rena Tangens einen Vortrag im Rahmen des Forum offene Wissenschaft. Rena Tangens gilt als Netzpionierin und ist Vorsitzende des digitalcourage e. V., der sich seit 1987 für eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter einsetzt. 1987 brachte sie das erste Modem auf die documenta und die ars electronica. Ab 1989 war sie an der Softwareentwicklung des Zerberus-Mail und Newsservers beteiligt und baute die ersten elektronischen Bürgernetze in Deutschland und das Zamir-Netz während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien auf. 1993 veröffentlichte sie mit dem FoeBuD das erste deutsche Handbuch zum Verschlüsselungsprogramm PGP. Seit 2000 ist sie Organisatorin und Jurymitglied der deutschen BigBrotherAwards, die jährlich im Rahmen einer Gala in Bielefeld vergeben werden – das nächste Mal am 11. April 2014. Rena Tangens prägte 2001 das Wort “Datenkrake”, das inzwischen im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist. 2004 erhielt sie mit ihrem Kollegen padeluun den Kunstpreis “Evolutionäre Zellen”, 2008 mit dem FoeBuD die Theodor-Heuss-Medaille für außerordentliches Engagement für die Bürgerrechte. Als Expertin für Datenschutz berät Rena Tangens Verbände, Politiker und die EU-Kommission und hält Vorträge über Kunst, Technik, Bürgerrechte und Demokratie.

Der Hörsaal am 24.5.& 26.5.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 24.05. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Prof. Dr. Peter Imbusch, Soziologe an der Universität referiert zum Thema:

Legitimation von Gewalt im sogenannten ‘War on Terror’ der Vereinigten Staaten von Amerika

Die Frage nach den Legitimationsmöglichkeiten von Gewalt hat in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Gewaltphänomenen bisher noch nicht die angemessene Aufmerksamkeit erhalten. In demokratischen Rechtsstaaten wird die Frage der Legitimität von gesellschaftlicher Gewalt zumeist negiert, der Staat häufig gar nicht mehr als genuiner Gewaltakteur wahrgenommen. Gleichwohl gibts es eine Fülle von Staaten, in denen sich die Frage nach der Art und Weise und dem Umfang solcher Legitimationen stellt. Denn der wichtigste Ertrag des Zivilisationsprozesses kann vielleicht darin gesehen werden, dass Gewalt heute nicht mehr ohne Rechtfertigung auskommt.

Der Hörsaal am 17.5.& 19.5.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 17.05. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Sind die Menschen von Natur aus kriegerisch? Erkenntnisse der Verhaltensforschung

Zu diesem Thema referiert der Bielefelder Biologe Prof. Dr. Roland Sossinka.

Eingangs wird das Gebiet der heutigen Verhaltensforschung mit den verschiedenen Ansätzen vorgestellt einschließlich wissenschaftstheoretischer Aspekte. Um den begriff kriegerisch zu beleuchten geht es dann um Aggression beim Individuum und mögliche Ursachen. Die Mechanismen der Gruppenbildung schließen sich an, ehe die Ziele kriegerischer Gruppen untersucht werden. Schließlich wird versucht zugehörige natürliche Grundlagen sowie Unterschiede zwischen Menschen zu diskutieren.

Der Hörsaal am 10.5 & 12.5.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 10.05. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Prof. Dr. Boris Wilke aus dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der universität Bielefeld referiert zum Thema:

Mehr als 30 Jahre Krieg: die Krisenregion “Afpak” (Afghanistan-Pakistan)

Der Vortrag zeichnet ein Panorama des zeitgenössischen Krieges am Beispiel der Region Südasien, mit dem Schwerpunkt auf den Gewaltkonflikten in Afghanistan und Pakistan seit 1947. Nach einer kurzen Einführung in die empirische Kriegsforschung (Kriegsdefinition, Kriegsvorkommen, Kriegsverläufe) und einer überblicksartigen Darstellung der politischen Entwicklung Südasiens bietet er einen Einblick in die innere Gewaltdynamik der im sicherheitspolitischen Jargon als “AFPAK” bezeichneten Region und skizziert einige Folgen der Interventionspolitik der internationalen Staatengemeinschaft seit 1978. Es wird argumentiert, dass die kriegerische Gewalt ebenso sehr ein Moment des staatlichen Konsolidierungs- wie eines partiellen staatlichen Zerfallsprozesses darstellt.

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