Der Morgen

Announcement: Der Hörsaal


[Foto: Pink Dispatcher, by-sa]

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Du hast Lust auf Wissen und Unterhaltung, aber keine Lust dicke Wälzer zu lesen? Dann haben wir genau das Richtige für Dich:

Hertz 87.9 sendet regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden, die zuvor in und um die Universität Bielefeld herum aufgezeichnet wurden. Der Hörsaal bietet Dir zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge (unter anderem vom Forum Offene Wissenschaft), hochschulpolitische Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen oder gesellschaftspolitische Vorträge.


Jede Woche sendet Hertz 87.9 für Euch den aktuellen Vortrag aus dem Forum offene Wissenschaft. Und für alle Freunde der Nacht: Auf vielfachen Wunsch ist der Hörsaal wieder auf seinen alten Sendeplatz um 24 Uhr zurück gekehrt, denn wir wiederholen den Vortag einfach für die Nachtschwärmer.

Der Hörsaal auf Hertz 87.9 – immer sonntags um 14 Uhr
& die Wiederholung jeweils am Montag um 24:00 Uhr


Der Hörsaal am 05. & 07.07

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 05.07 ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Diesmal hält der Rechtswissenschaftler Herr Prof. Dr. Norman Paech einen Vortrag zum Thema:

Israel-Palästina: Ewiger Krieg oder wo liegt die Hoffnung auf Frieden? Eine historisch-kritische Analyse

Der Hamburger Professor Norman Paech berichtet in diesem Vortrag im Rahmen des Forum Offene Wissenschaft über die aktuelle Lage in Israel-Palästina. Die aktuelle Nahostkrise reflektiert zeitgleich verschiedene Geschehnisse, die sowohl den Krieg als auch Frieden betreffen. Aus der Sicht der historisch-kritischen Analyse wird versucht, die Lage einzuschätzen und zu betrachten.

Der Hörsaal am 28.06 & 30.06

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 28.06. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Diesmal hält die Soziologin Dr. Silvia Herb einen Vortrag zum Thema:

Kriegsbilder und Bilderkriege

Krieg wird seit Mitte des 19. Jarhunderts vom Medium Fotografie begleitet und dokumentiert. Dabei ist Kriegsfotografie – unabhängig von ihrem dokumentarischen Anspruch – nie neutral gewesen. Stets ruft sie Emotionen wach, nimmt “für” oder “gegen” etwas ein. Weil sie auf diese Weise emotionalisiert, wird Kriegsfotografie zu eben diesen Zweck eingesetzt: von der an Auflagenzahlen interessierten Presse ebenso wie von den beteiligten Kriegsparteien. Der Vortrag zeigt aus der Perspektive politischer Ikonografie auf, welche Emotionalisierungsstrategien die Produzenten von Kriegsfotografien wiederkehrend einsetzen, welchen Zweck Triumpf- und Schreckensbilder dienen und inwiefern Kriegsfotografien die Form von Vermeidungsbildern annehmen können. Ziel ist dabei, der Faszination politischer Bildstrategien nicht zu erliegen, sondern sie zu nüchternen Gegenstand wissenschaftlicher Forschung machen, um “aktualisierbare, aufklärende und kritische Einblicke in die Mechanismen visueller politischer Überzeugungsarbeit [zu] vermitteln”.

Der Hörsaal am 21.06 & 23.06.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 21.06. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Diesmal hält der Soziologe Prof. Dr. Karl Otto einen Vortrag zum Thema:

Die NATO: Vom Verteidigungsbündnis zur globalen Ordnungsmacht?

Das Ende des Kalten Krieges war nicht der erwartete Beginn einer Epoche des Friedens. Im Gegenteil: Der Krieg ist zurückgekehrt – jetzt als Realität, auch nach Europa und an seine Grenzen. Neue geopolitische Projekte mit Ausweitung von Territorien oder -‘moderner’ – von Einflusszonen führen zu neuen Weltordnungskonflikten, die auch die europäische Sicherheitsarchitektur gefährden. Im Kalten Krieg war die NATO das erfolgreichste Verteidigungsbündnis weltweit. Ihren überwältigenden Sieg hat sie aber nicht zum Anlass genommen, sich aufzulösen. Sie hat stattdessen neue Aufgaben gesucht. Auf welchen friedenspolitischen Weg hat sich die NATO damit begeben?

Der Hörsaal am 14.06 & 16.06.2015

Den Hörsaal könnt ihr am Sonntag, den 14.06. ab 14 Uhr hören. Die Wiederholung gibt es dann jeweils von Montag auf Dienstag, um Mitternacht.

Es referiert Leif Seibert, Theologe der Universität Bielefeld zum Thema:

“Bosnien: Intervention in einen ethnischen und politischen Konflikt und ihre Folgen”

Der Bosnienkrieg (1992-1995) gilt als Prototyp eines “Neuen Kriegs” nach dem Ende der Blockkonfrontation; zugleich steht er für die schlimmsten Gewaltsxzesse, die es in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs gegeben hat. Im Rahmen dieses Vortrags soll die Geschichte des Bosnienkriegs vom Zerfall Jugoslawiens bis zum Friedensschluss von Dayton dargestellt werden, was dann einen kritischen Blick auf politische und religiöse Narrative sowie deren reginale und internationale Rezeption ermöglicht. Im Zuge dessen wird auch klar werden, wieso Intervention und international konzertierter Friedensvertrag in Bosnien und Herzegowina einerseits als monumentale Erfolge gefeiert, andererseits aber als noch immer in nationalistischer Propaganda verhaftete Faktoren der Destabilisierung beklagt werden.

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