Der Morgen

Hochschulnachrichten am 25.05.2012

Redaktion: Bele Drechsler

FH Bielefeld unterstützt Studienabbrecher
Die Fachhochschule Bielefeld hat eine neue Förderungsmaßnahme für Studienabbrecher gefunden. Zusammen mit dem Gütersloher Verein für Ausbildungen BANG bietet die FH Bielfeld 50 Ausbildungsplätze an. Im Maschinenbau und in der Metallverarbeitung sollen Studienabbrecher aus den Ingenieurswissenschaften eine zweite Chance bekommen. Daran sind 35 mittelständische Unternehmen beteiligt, die Studienabbrecher ausbilden wollen. Je nach Vorkenntnissen können die Studierenden die Ausbildung verkürzen. Weiter versprechen die Betriebe eine anschließende Übernahme. Die Ausbildung enthält neben der Berufsschule auch fremdsprachliche Schulungen, wirtschaftsspezifische Kurse und persönlichkeitsbildende Workshops. In Deutschland ist die Abbruchqote in den naturwissenschaftlichen Fächern hoch. An Universitäten brechen etwa die Hälfte der Studierenden ab. An den Fachhochschulen sind es ein Drittel.

Kaum Stipendien für Studierende in Deutschland
Nur zwei Prozent der Studierenden können ihr Budget mit einem Stipendium aufbessern. Damit steht Deutschland im internationalen Vergleich schlecht da. Das Deutschland-Stipendium hat die Quote kaum verbessert. Die Hochschulen sollen das Deutschland-Stipendium selber vergeben. Es wird zur Hälfte vom Staat und zur Hälfte von Unternehmen und Bürgern aus dem Umfeld finanziert. Die Hochschulen bringen es bis jetzt nicht fertig, die entsprechenden Spenden zu sammeln.

Wissenschaftler unter Konkurrenzdruck
Wissenschaftler müssen sich immer mehr durch Geld aus Wettbewerben und Förderprogrammen finanzieren. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervor. Die Fördergelder für Universitäten und Forschungseinrichtungen vom Staat sind seit 1998 nur um knapp ein Viertel angestiegen. Dagegen hat sich die Summe der Drittmittel mehr als verdoppelt. DFG-Präsident Matthias Kleiner sieht darin nicht nur einen willkommenen Antrieb. Er zeigt Verständnis für das Unbehagen der Wissenschaftler. Er fordert deshalb, die Grundausstattung der Hochschule zu verbessern und den Konkurrenzdruck zu mindern. Am meisten staatliche Fördermittel erhält die RWTH Aachen, gefolgt von der LMU München und der Freien Universität Berlin. Die Universität Bielefeld liegt auf Platz 29.

Nutzer mit Universitätsbibliothek zufrieden
Mit der Universitätsbibliothek Bielfeld sind 93% der Nutzer zufrieden. Das ergab eine Umfrage der Universitätsbibliothek, die zeitgleich mit 11 weiteren Hochschulbibliotheken aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Die Universitätsbibliothek Bielefeld hat damit den 2.Platz bei der Gesamtzufriedenheit belegt. Besonders zufrieden waren die Nutzer mit dem Angebot an Büchern und Medien zur Ausleihe, sowie mit den hilfsbereiten Mitarbeitern und den Öffnungszeiten. Das Arbeitsumfeld wurde überwiegend als ruhig und sauber bewertet. Die Nutzer wünschen sich dennoch mehr Bücher zum Ausleihen, sowie mehr elektronische Zeitschriften und Lehrbücher.

“Gallopierenden Amtsschimmel” gewinnen Finnbahn-Meeting
Beim Finnbahn-Meeting am vergangenen Mittwoch war die Fachhochschule Bielefeld wieder erfolgreich. Die „Galoppierenden Amtsschimmel“ haben zum wiederholten Mal den ersten Platz belegt. Beim Finnbahn-Meeting treten verschiedene Hochschulgruppen gegeneinander zum Laufen an. Ein Team besteht aus 10 Mitgliedern, die insgesamt 10 Kilometer laufen müssen. Eine Besonderheit ist, dass das Team zusammen mindestens 300 Jahre alt sein muss. Das Finnbahn-Meeting fand zum 30. Mal statt und wurde von den Sportwissenschaften der Universität Bielefeld organisiert.

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