Redaktion: Kirsten Kästel
Maschinenbaustudent der FH Bielefeld erhält Auszeichnung für internationales Engagement
Hermann Monkam erhält eine Auszeichnung für internationales Engagement. Der Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ehrte den Kameruner Maschinenbau Studenten für seinen Einsatz in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG). Hermann Monkam leitet unter anderem einen wöchentlichen Länderabend, an dem Studierende über verschiedene Länder und dessen Kulturen aufgeklärt werden. Dabei ist auch jeder nicht evangelische Student willkommen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Amerikaner Daniel Brooks, der als Promotionsstudent an der Universität Bielefeld in der Abteilung Philosophie tätig ist. Er wurde unter anderem für seinen Einsatz bei der Integration von Gaststudierenden ausgezeichnet.
Studentisches Mitglied tritt nach Eklat zurück
StuPa-Mitglied Sören Witt ist von seinem Platz im Kuratorium der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ zurückgetreten. Grund für seinen Rücktritt sind die Äußerungen von Prof. Helmut Steiner während der Nominierung möglicher Preisträgerinnen und Preisträger für den „Preis für besonderes studentisches Engagement“. Der Präsident der „Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft“ (WLUG) bewertete die Nominierung des Frauencafés Anaconda als unangebracht. Laut Prof. Steiner seien lesbische Frauen und Transpersonen eine Randgruppe. Aus diesem Grund sei es fraglich, welchen Eindruck die Preisvergabe an das Frauencafé auf die Presse machen würde. Für Sören Witt sei eine Zusammenarbeit mit der WLUG ausgeschlossen, so lange sich diese nicht von homophoben und sexistischen Äußerungen distanziere.
Start des NRW-Rückkehrerprogramms
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet die neue Bewerbungsrunde des NRW-Rückkehrerprogramms. Seit vergangenem Donnerstag haben Nachwuchsforscherinnen und –forscher die Möglichkeit, sich für das bereits zum vierten Mal ausgeschriebene Programm zu bewerben. Das “Programm zur Förderung der Rückkehr des wissenschaftlichen Spitzennachwuchses aus dem Ausland” bietet dem Wissenschaftsnachwuchs die Chance, eine eigene Arbeitsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die Nachwuchstalente können sich bis zum 26. März 2012 bewerben. [mehr]
Austauschprogramm ERASMUS wird 25 Jahre alt
Das Austauschprogramm ERASMUS wird heute 25 Jahre alt. Insgesamt 3 Millionen Studenten und Mitarbeiter haben seit 1987 am europaweiten Austauschprogramm teilgenommen. 33 Staaten sind an dem Programm beteiligt, darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten, sowie Kroatien, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei. Die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des Austauschprogramms werden heute um 12.30 Uhr in Brüssel eröffnet. ERASMUS Botschafter aus allen beteiligten Ländern werden an der Pressekonferenz teilnehmen. Diese kann auch online verfolgt werden. [mehr]
Frühzeitige Eliminierung von Vorurteilen
Psychologen der Universität Jena analysieren die Entwicklung von Vorurteilen bei Kindern. Prof. Andreas Beelmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersuchte mit seinem Team die Entwicklung des natürlichen Hangs zur Diskriminierung.Laut Beelmann werde es dann problematisch, wenn die positivere Bewertung der eigenen sozialen Gruppe irgendwann in Vorurteile, Benachteiligung und Diskriminierung anderer umschlägt. Die Lösung für das Problem liegt laut Studie in Kontakten zu möglichst vielen Personen, die zu unterschiedlichen sozialen Gruppen gehören. Die Studien zu diesem Themenbereich wurden am vergangenen Freitag in der Fachzeitschrift „Child Development“ veröffentlicht.
Zwölf europäische “Advanced Grants” für Spitzenforscher an bayerischen Universitäten vergeben
Zwölf Forscher an bayerischen Universitäten erhalten den “Advanced Grant”. Er ist die höchstrangigste Forschungsförderung der Europäischen Union. Sie wird für innovative Projekte von anerkannten, europäischen Forscher vergeben. Jeder ausgezeichnete Wissenschaftler erhält über fünf Jahre hinweg bis zu 3,5 Millionen Euro für das vorgeschlagene Forschungsprojekt. Zwölf der insgesamt 35 geförderten Forschungsprojekte an deutschen Hochschulen werden an bayerischen Universitäten durchgeführt. Bayern ist damit das erfolgreichste Land in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg mit neun geförderten Projekten.