Der Hörsaal vom 02.05.11 bis 08.05.11
+++ Aufgrund des Feiertages am 25. April gibt es in dieser Woche keinen neuen FOW-Vortrag. Daher senden wir am Montag noch mal den ersten Vortrag aus der aktuellen Reihe des Forum Offene Wissenschaft. Nächste Woche geht aber alles wieder seinen gewohnten Gang +++
Fehl-Leistungen in psychoanalytischer Sicht. Fehler, die die Wahrheit uns begehen lässt: Versprechen, Vergessen, Verlieren, Verlegen, Vergreifen, Vertun
Dienstag, den 03. Mai um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr
Fehlleistung oder Fehlhandlung im psychoanalytischen Sinn kann man definieren als eine Aktion, durch die ein Subjekt gegen seinen Willen einen Zweck, den es mit bewusster Überlegung verfolgt und den es gewöhnlich erfolgreich verwirklichen kann, durch eine Handlung oder ein Verhalten ersetzt, die, für es selbst überraschend und zumeist als eigene Absicht abgeleugnet, ein anderes Ziel erreichen. Der Ton liegt dabei auf dem Ergebnis, dem anderen Ziel der Leistung. Neben den Träumen, den Auffälligkeiten der Sexualität und den Symptomen der Neurotiker sind die Fehlleistungen, die beim Menschen vorkommen, also ganz “normal” sind, allgemeine und sehr häufige Störungen der psychischen Funktion, die den Einfluss des Unbewussten auf unser Leben anzeigen. Statt als Zufälligkeit oder unbedeutende Funktionsstörung abgetan zu werden, sollten sie ernst genommen werden als Hinweis auf ein unbewusstes Motiv, das sich zur Geltung bringt. Einen Ansatz zur Deutung solcher Fehlleistungen erklärte der Psychoanalytiker Dr. Claus von Bormann in seinem Vortrag vom 29. November.
Was ist und woher kommt das moderne Wirtschaftswachstum
Montag, den 02. Mai um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr
Am 04. April 2011 war der Wirtschafts- und Sozialgeschichtswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Pfister zu Gast im Forum Offene Wissenschaft. In seinem Vortag beschrieb er erstens die Komponenten und Triebkräfte des modernen Wirtschaftswachstums. Zweitens wurden die Gründe dargelegt, warum es in vormodernen Gesellschaften nur in geringem Umfang nachhaltige Einkommenssteigerungen gab. Drittens erfolgte eine Darstellung des Übergangs zum modernen Wirtschaftswachstum.




