Hochschulnachrichten am 30.11.2010
Redaktion: Denis Sasse
Aus ‘Lange Lage’ wird ‘Campus Bielefeld’
Der Campus-Neubau am Standort Lange Lage wurde jetzt in ‚Campus Bielefeld’ umbenannt. Das ist der erste Schritt einer neu gestarteten Marketing Kampagne. In der vergangenen Woche trafen sich die vier Vertreter des Großprojektes: Universität, Fachhochschule, die Stadt Bielefeld sowie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. Diese wollen nun im ersten Schritt der Marketing Kampagne das Projekt bei Entscheidungsträgern regional und national positionieren. Eine bereits veröffentlichte 16-seitige Broschüre bietet Informationen rund um den Neubau. Des Weiteren wurde eine Internetplattform geschaffen um zukünftig die Öffentlichkeit kontinuierlich auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Seite findet man unter campus-bielefeld.de.
Wunschstern-Aktion an der Uni Bielefeld
Bereits zum dritten Mal startete am gestrigen Montag die ‘Wunschstern-Aktion’ in der Universität Bielefeld. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Freiwilligenagentur der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und der Uni Bielefeld. Bis Weihnachten werden in der zentralen Uni-Halle an einem großen Weihnachtsbaum Wünsche von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den unterschiedlichen Einrichtungen Bethels auf goldenen Sternen hängen. Studierende und Angestellte der Uni Bielefeld sowie Besucherinnen und Besucher können diese Wünsche erfüllen. In diesem Jahr hängen mehr als 200 Wunschsterne am Weihnachtsbaum. Eröffnet wurde die ‘Wunschstern-Aktion’ durch die Prorektorin der Universität Bielefeld Professorin Dr. Claudia Riemer und Dr. Günther Wienberg, den Vorstandsvertreter der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.
Uni-Köln mit Supercomputer
Der jüngste Hochleistungsrechner der Uni Köln gehört zu den 100 schnellsten Rechnern weltweit. Das wurde in der vergangenen Woche auf der Supercomputer Konferenz in New Orleans bekannt gegeben. Der Computer, der den Namen Cheops trägt, gehört in Deutschland sogar zu den zehn schnellsten Rechnern. In NRW rangiert er auf Platz 2. Durch seine 20-fache Rechenleistung könne man mit Simulationen in ganz neue Bereiche vordringen, so Dr. Dirk Blunk aus dem Department für Chemie. So könne man jetzt endlich Fragestellungen aus Bereichen der Materialforschung bearbeiten, die bisher nicht zugänglich gewesen seien.
Anonyme Bewerbungen
Seit vergangener Woche werden in einem Pilotprojekt anonymisierte Bewerbungen getestet. An dem Pilotprojekt beteiligen sich mehrere Unternehmen in Deutschland. Unter anderem die Deutsche Post, die Telekom und das Kosmetikunternehmen L’Oréal. So soll zum Beispiel ein Lebenslauf zukünftig nur noch Informationen über die Qualifikationen eines Bewerbers liefern. Persönlichen Daten wie Geschlecht, Name oder Alter werden nicht mehr aufgeführt. Dadurch will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verhindern, dass Vorurteile oder Vorlieben von Personalchefs bei der Einstellung eine Rolle spielen.
Jugendwort des Jahres
‘Niveaulimbo’ ist das Jugendwort des Jahres. Die Wortschöpfung wurde in einem Wettbewerb des Langenscheidt-Verlags zum Gewinner gekürt. Laut Jurybegründung steht das Wort für ein ständiges Absinken des Niveaus, für aus dem Ruder laufende Partys und sinnlose Gespräche. Zudem werde auch die gegenwärtige Entwicklung der TV Landschaft unter diesem Begriff zusammengefasst. Auf Platz 2 schaffte es das ‘Arschfax’, ein Unterhosenetikett das aus der Hose hängt. Knapp dahinter, auf Platz 3 ist das Wort ‘Egosurfen’. Der Begriff steht für das Eingeben des eigenen Namens in eine Online Suchmaschine. Mit dem Wettbewerb möchte der Langenscheidt-Verlag den kreativen Umgang der Jugendlichen mit der Alltagssprache präsentieren. In der Jury zur Wahl des ‘Jugendwort des Jahres’ saßen neben fünf Journalisten auch drei Schüler im Alter von 14, 16 und 17 Jahren.




