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InFakt am Montag, 06.09.2010

Redaktion: Keywan Tonekaboni

Asta beklagt zu geringe Master-Plätze
Der Asta der Universität Bielefeld beklagt die geringe Anzahl an Master-Studienplätzen in der Psychologie. Nach Angaben des Asta liegt derzeit der NC bei 1,5. Somit könne nur ein Zehntel der hiesigen Bachelorabsolventen den Master antreten. Der generelle Mangel an Master-Plätzen werde verschärft, da in Bielefeld die Psychologische Fakultät keine weiteren Hürden im Zulassungsverfahren aufgebaut hätte. Andere Hochschulen würden aber eben diese einsetzen, um Studierenden von außen den Zugang zu erschweren. Daher hätten Bielefelder Bewerber kaum eine Chance an anderen Universitäten zu einem Masterstudiengang zugelassen zu werden, kritisiert Lisa Brockerhoff, Asta-Referentin für Hochschulpolitik. Der Asta fordert erneut allen Bachelorabsolventen einen Master-Studienplatz zu garantieren.

Kritik am Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren
Der von der Landesregierung beschlossene Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren wird kritisiert. Studierendenvertreter verlangen die Abschaffung bereits zum kommenden Sommersemester und nicht erst zum Wintersemester 2011. Die Hochschulen befürchten, dass sie künftig weniger Geld vom Land bekommen als sie bisher durch die Studiengebühren einnehmen. Diese sollen in Höhe von ungefähr 300 Euro kompensiert werden. Viele Hochschulen hatten aber 500 Euro von ihren Studierenden verlangt.
Im Gegensatz dazu fordert der Asta der Uni Bielefeld nicht nur eine frühere Abschaffung der Studiengebühren. Die Uni-Leitung solle zudem angesammelte und nicht verwendete Studiengebühren an die Studierenden zurückzahlen.

Neuer Standort der FH Bielefeld in Gütersloh
Am vergangenen Freitag wurde der Studienort Gütersloh der Fachhochschule Bielefeld offiziell eröffnet. Der neue Standort wurde durch einer Kooperation zwischen der FH Bielefeld, Stadt und Kreis Gütersloh sowie regionaler Wirtschaft aufgebaut. Die Partner der FH finanzieren die beiden Stiftungs-Professuren. An dem neuen Standort werden über 50 Studierende in einem praxis-integrierten Modell in Mechatronik oder Wirtschaftsingenieurwesen ausgebildet. Im Studium wechseln sich mehrwöchige Praxisphasen in einem Unternehmen mit einem Theorieblock an der FH ab.

Neuartige Herzklappe kommt in Bad Oeynhausen zum Einsatz
Im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen wurde weltweit erstmals eine neue biologische Herzklappe eingesetzt. Diese ist aus den Herzbeuteln von Rindern angefertigt. Die Besonderheit der Herzklappe liegt in einer speziellen Konstruktion des Klappengerüstes. Dadurch werde der Implantationsvorgang deutlich vereinfacht. Sie sei besonders gut für die sogennanten „Schlüssellochoperationen“ geeignet. Zudem erwarten die Mediziner eine höhere Haltbarkeit gegenüber bisherigen Modellen. Das Herz- und Diabetiszentrum wird als Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum den Einsatz durch eine Langzeit-Beobachtung der Patienten wissenschaftlich begleiten.

Sächsische Studierende kritisieren Kürzungen
Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) kritisiert die Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich. An den Hochschulen sollen 9,6 Millionen Euro für die Lehre gestrichen werden. Zudem entfallen weitere 5 Millionen Euro Forschungsgelder. In den nächsten 10 Jahren sollen des weiteren 1000 Stellen an den Hochschulen eingespart werden. Laut KSS widerspreche das dem verkündeten Ziel nach besseren Betreuungsverhältnissen. Somit sei an qualitativ hochwertige Lehre in vielen Fächern einfach nicht mehr zu denken, kritisiert Michael Moschke, Sprecher der KSS.
Auch die Einsparungen bei den Studentenwerken und im Schulbereich stößt bei der sächsischen Studierendenschaft auf Kritik.

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Event - Trailer: Spaceman Spiff

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