PROGRAMM

REDAKTION

INFO

Der Hörsaal vom 02.08.10 bis 08.08.10

Das bedingungslose Grundeinkommen

Dienstag, den 03. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) meint einen Geldtransfer, der ohne Bedarfsprüfungen vom Staat an Individuen ausgezahlt wird. Das Grundeinkommen ist zudem an keinerlei Gegenleistungen gebunden, ist also – anders als Hartz IV – nicht an die Pflicht zu arbeiten geknüpft. Mit der Durchsetzung eines solchen Modells ergeben sich weitreichende gesellschaftliche Konsequenzen; insbesondere die Bedeutung des Faktors Lohnarbeit verschiebt sich mit der Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens drastisch. Die Zahlung eines Einkommens, von dem Individuen zufriedenstellend leben können, würde bedeuten dass niemand dazu gezwungen ist, eine Lohnarbeit zu verrichten. Lohnarbeit müsste dann weniger als existenzielle Notwendigkeit, sondern als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung betrachtet werden. Sascha Liebermann von der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen klärte in seinem Vortrag vom 18. Juni 2010 aber auch über die Kritik am Modell auf. Zum Beispiel die offene Frage, wer innerhalb von Gesellschaften die Transferleistungen ausgezahlt bekommen würde und wer nicht. Der Vortrag fand auf Initiative der AG Freie Bildung im Rahmen der Protest!Kultur!Tage statt.


Was können, was sollen die Bürgerinnen und Bürger tun?

Montag, den 02. August 2010 um 16 und die Wiederholung um 24 Uhr

Die globalisierte Wirtschaft richtet Schaden an: Bei der Produktion der Waren, die wir kaufen, kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Was können die Konsumenten dagegen tun? Wir müssen eine andere Einstellung zu unserem Konsum gewinnen: Einkaufen ist kein Privatvergnügen, sondern eine politische Handlung, bei der man über Produktionsbedingungen und Qualität abstimmt. Politischer Konsum funktioniert wie Wahlen. Ein einzelner verweigerter Einkauf verändert nicht viel, ebensowenig wie eine einzelne Stimme eine Wahl entscheidet. Doch wenn alle, die wählen gehen, auch den Marktplatz als einen Ort verstünden, an dem politische Wahlen stattfinden, dann könnte isch eine Menge verändern. Diese These vertritt und erläuterte die Journalistin Tanja Busse in ihrem Vortrag vom 19. Juli 2010. Sie beendete damit die Reihe Forum Offene Wissenschaft im Sommersemester 2010.


AKTUELLER SONG

Event - Trailer - Drop Beats Not Bombs

HERTZ 87.9

SUCHE


RSS & CO

SHOP

SONSTIGES