PROGRAMM

REDAKTION

INFO

Der Morgen am Mittwoch, 01.09.10

Moderation: Anna Koschinski
Assistenz: Miriam Belke
Redaktion: Kolja Prichatz
Nachrichten: Meike Koch
Musik: Julian Steinberg

„DIE da oben und WIR da unten“, das denken wohl viele wenn sie unsere Politiker bei ihren täglichen Auftritten beobachten. Wir haben der deutschen Politik-Riege mal auf die Finger geschaut und euch gefragt, wie ihr die Arbeit der aktuellen Bundesregierung beurteilt.
Außerdem klären wir noch die Frage, wie man sich nach einem traumatischen Erlebnis richtig verhält. Wer hilft einem das Erlebte zu verarbeiten? Wann ist es nötig eine Therapie zu beginnen? Darüber sprechen wir mit der Trauma-Therapeutin Inken Rádau. Das alles und vieles mehr heute in Der Morgen auf Hertz 87.9

In:takt Rekorder am 01.09.10

BF
[Photo: hhcmagazine.com]

Am 17. November 2007 war der New Yorker Rapper Necro im Skaters Palace in Münster zu Gast.
Amin El-Naggar und David Gartmann hatten vor dem Konzert die Gelegenheit bei Keksen und Kamillentee mit der Untergundlegende zu sprechen. Dabei erzählte er unter anderem vom Aufwachsen in Brooklyn, dem Einfluss von Gewalt auf sein Schaffen, und deutscher Pornografie.
Das komplette Interview und einige Tracks von Necro’s Album “Death Rap” gibt es am Mittwoch ab 20 Uhr im In:takt Rekorder zu hören. Die Wiederholung läuft am Sonntag um 12 Uhr.

InFakt am Dienstag, 31.08.2010

Redaktion: Martin Blümer

Kinder profitieren von Familienprojekt
Das Projekt “Ein Stadtteil für starke Kinder” wurde erfolgreich abgeschlossen. Verantwortlich hierfür waren die katholische und evangelische Erwachsenenbildung Oldenburg. Das Ziel dieser Aktion war die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund durch ganzheitliche Frühförderung. Etwa 130 solcher Familien wurden durch das Konzept gestärkt. “Ein Stadtteil für starke Kinder” sei ein absolutes Erfolgsprojekt, so Susanne Miller, Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Bielefeld. Sie hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Kinder nachhaltig von dem Projekt profitieren.

Forscher-Vorschlag gegen Namensmonotonie
2 Forscher haben eine ungewöhnliche Methode entwickelt um die Namensmonotonie in Deutschland neu zu strukturieren. Dazu haben sie den Vorschlag gemacht, bei der Heirat den weniger bekannten Nachnamen zum Familiennamen zu machen. Anhand eines Computermodells haben die beiden Wissenschaftler die Auswirkungen bereits getestet. Demnach könnten im Idealfall bereits nach 50 Jahren die 3 häufigsten Nachnamen auf ein fünftel reduziert werden. Überaus häufige Namen seien unpraktisch und führen oft zu Missverständnissen, so die Wissenschaftler Professor Harald Jockusch der Universität Bielefeld und Alexander Fuhrmann aus den USA. Allein im Berliner Telefonbuch gebe es 15 Seiten Müllers, so die Forscher weiter. In Deutschland gibt es etwa eine Million Familiennamen für 82 Millionen Einwohner.

Die Rate der Kaiserschnitte wächst
Die Rate der Kaiserschnitte in deutschen Kliniken wächst. Im europäischen Vergleich nimmt die Bundesrepublik einen Spitzenplatz ein. Inzwischen kommt fast jedes dritte Kind per Bauchschnitt zur Welt. Gründe dafür sind vor allem finanzielle Vorteile für die Krankenhäuser. Darüber hinaus sei für viele Ärzte eine Schnittentbindung planbarer und beanspruche wesentlich weniger Zeit. Seit einigen Jahren mehrt sich allerdings die Kritik an den Operationen. Einer Studie zufolge haben viele Schwangere Angst, dass sie die natürliche Geburt nicht schaffen. Frauen müssten besser beraten werden, so die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Petra Kolip von der Universität Bielefeld. Gesunde Schwangere sollten eher von Hebammen begleitet werden als vom Arzt, so Kolip weiter.

Stressfaktor Studium
An deutschen Hochschulen steht jeder dritte Studierende unter Dauerstress. Dies ergab eine Studie der Techniker-Krankenkasse. Einer der Gründe sei die Umstellung auf den akademischen Bachelor-Grad. Für die meisten Studierenden habe sich damit der Lern- und Prüfungsstress erhöht. Dadurch sei der Beratungsbedarf an den zuständigen Stellen des Deutschen Studentenwerks deutlich gestiegen. Wer psychisch und stressbedingt angeschlagen ist, ist auch für Erkältungen empfänglicher, so Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk. Erste Symptome von Dauerstress und Überarbeitung zeigen sich in Form einer Erkältung. Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen bis hin zu Angstzuständen seien weitere Indikatoren für Stress. Laut der Studie seinen Zukunftsängste, Konflikte mit Studierenden und Dozenten, sowie der allgemein starke Leistungsdruck weitere Stressverursacher.

VHS bietet Alphabetisierungs-Fortbildung an
Die Volkshochschule Bielefeld bietet ab sofort Fortbildungs-Möglichkeiten im Bereich Alphabetisierung an. Anlässlich des Weltalphabetisierungstages am 8. September, wird diese Aktion vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW gefördert. Vor 2 Jahren hat sich die Volkshochschule in diesem Bereich bereits profiliert. Die Projektergebnisse werden bis heute bundesweit und international genutzt.
Kontakt: Marion Döbert
Telefonisch unter 0521-51-35 89 oder per E-Mail über marion.doebert@bielefeld.de

InFakt am Montag, 30.08.10

Redakteur: Keywan Tonekaboni

Gebührenfreies Studium nach Zivildienst
Wer in Zukunft ein Zivildienst leistet soll im Gegenzug gebührenfrei studieren. Das fordert Marc Young, Chefredakteur von The Local in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit.
Wenn die Wehrpflicht wie geplant ausgesetzt wird, entfällt auch der Zivildienst. Daher schlägt Marc Young vor, die entstehende Lücke durch angehende Studierende zu kompensieren. Für den geleisteten Zivildienst sollen sie gebührenfrei ein Master-Studium absolvieren können. Wer keinen Zivildienst leisten will, solle 500 Euro Studiengebühren pro Semester bezahlen.

Sächsische Studierende zufrieden, wandern aber ab
Sächsische Studierende sind mit ihrem Studium im Freistaat zufrieden. Das ergab die erste Absolventenstudie, die von der sächsischen Wissenschaftsministerin von Schorlemer vergangene Woche in Dresden vorgestellt wurde. Demnach hätten über die Hälfte der Befragten die Studienbedingungen in Sachsen als gut oder sehr gut bewertet. Drei Viertel der Befragten würden wieder an ihrer Hochschule studieren. Ein Großteil der Absolventen finde binnen eines Jahres eine Beschäftigung oder setze die wissenschaftliche Ausbildung fort. Sachsen kann den akademischen Nachwuchs aber nur zu teilen halten. Von den Absolventen, die bereits ihre Schulausbildung in Sachsen absolvierten, wandert ein Drittel ab.

Deutschland schneidet in Bildung mittelmäßig ab
Die Bedingungen für lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur durchschnittlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Studie verglich die Statistiken und Studien zur Bildungssituation in den Ländern der Europäischen Union. Dabei wurden nicht nur Schulen und Hochschulen betrachtet, sondern auch Aktivitäten in Vereinen, Freizeit und Familie. Laut der Studie sind die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen besonders in Skandinavien und den Niederlanden günstig. Deutschlands mittelmäßiges Abschneiden erklären die Forscher mit den geringen Investitionen ins Schulen und Hochschulen.

Stifterverband kritisiert Uni-Leitbilder
Der Stifterverband der Wissenschaft kritisiert, dass die Leitbilder der deutschen Universitäten kaum aussagekräftig seien. Die Leitbilder wären austauschbar und würden Studienbewerbern wenig Orientierung bieten. Viele der genannten Ziele seien außerdem durch die Hochschulgesetze bereits vorgegeben. Der Stifterverband kritisiert zudem, dass die Hochschulen bei den Leitbildern nicht auf die Anliegen Außenstehender eingehen würden.
Im Stifterverband sind Unternehmen, Verbände und Stiftungen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Forschung zu fördern.

Uni-Präsident fordert Anpassung des Hochschulzugangs
Sascha Spoun, Präsident der Universität Lüneburg, fordert ein Umdenken bei den Zulassungskriterien für das Studium. „Talent gehe vor Note“ sagte er gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Er fordert, dass die Persönlichkeit der Bewerber im Zulassungsverfahren mehr berücksichtigt wird. So solle der Stagnation der Studierquote begegnet werden. An Spouns Universität werden seit drei Jahren Einstufungstests und Bewerbungsgespräche geführt. Außerdem wird das außerschulische Engagement der Bewerber mit herangezogen.

InFakt am Montag, 30.08.2010

Redaktion: Keywan Tonekaboni

Gebührenfreies Studium nach Zivildienst
Wer in Zukunft ein Zivildienst leistet soll im Gegenzug gebührenfrei studieren. Das fordert Marc Young, Chefredakteur von The Local in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit.
Wenn die Wehrpflicht wie geplant ausgesetzt wird, entfällt auch der Zivildienst. Daher schlägt Marc Young vor, die entstehende Lücke durch angehende Studierende zu kompensieren. Für den geleisteten Zivildienst sollen sie gebührenfrei ein Master-Studium absolvieren können. Wer keinen Zivildienst leisten will, solle 500 Euro Studiengebühren pro Semester bezahlen.

Sächsische Studierende zufrieden, wandern aber ab
Sächsische Studierende sind mit ihrem Studium im Freistaat zufrieden. Das ergab die erste Absolventenstudie, die von der sächsischen Wissenschaftsministerin von Schorlemer vergangene Woche in Dresden vorgestellt wurde. Demnach hätten über die Hälfte der Befragten die Studienbedingungen in Sachsen als gut oder sehr gut bewertet. Drei Viertel der Befragten würden wieder an ihrer Hochschule studieren. Ein Großteil der Absolventen finde binnen eines Jahres eine Beschäftigung oder setze die wissenschaftliche Ausbildung fort. Sachsen kann den akademischen Nachwuchs aber nur zu teilen halten. Von den Absolventen, die bereits ihre Schulausbildung in Sachsen absolvierten, wandert ein Drittel ab.

Deutschland schneidet in Bildung mittelmäßig ab
Die Bedingungen für lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur durchschnittlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Studie verglich die Statistiken und Studien zur Bildungssituation in den Ländern der Europäischen Union. Dabei wurden nicht nur Schulen und Hochschulen betrachtet, sondern auch Aktivitäten in Vereinen, Freizeit und Familie. Laut der Studie sind die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen besonders in Skandinavien und den Niederlanden günstig. Deutschlands mittelmäßiges Abschneiden erklären die Forscher mit den geringen Investitionen ins Schulen und Hochschulen.

Stifterverband kritisiert Uni-Leitbilder
Der Stifterverband der Wissenschaft kritisiert, dass die Leitbilder der deutschen Universitäten kaum aussagekräftig seien. Die Leitbilder wären austauschbar und würden Studienbewerbern wenig Orientierung bieten. Viele der genannten Ziele seien außerdem durch die Hochschulgesetze bereits vorgegeben. Der Stifterverband kritisiert zudem, dass die Hochschulen bei den Leitbildern nicht auf die Anliegen Außenstehender eingehen würden.
Im Stifterverband sind Unternehmen, Verbände und Stiftungen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Forschung zu fördern.

Uni-Präsident fordert Anpassung des Hochschulzugangs
Sascha Spoun, Präsident der Universität Lüneburg, fordert ein Umdenken bei den Zulassungskriterien für das Studium. „Talent gehe vor Note“ sagte er gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Er fordert, dass die Persönlichkeit der Bewerber im Zulassungsverfahren mehr berücksichtigt wird. So solle der Stagnation der Studierquote begegnet werden. An Spouns Universität werden seit drei Jahren Einstufungstests und Bewerbungsgespräche geführt. Außerdem wird das außerschulische Engagement der Bewerber mit herangezogen.

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