Redaktion: Jörg Heeren
Kordisch erster Professor am neuen Standort der Fachhochschule Bielefeld in Gütersloh
Thomas Kordisch ist der erste Professor an dem neuen Standort Gütersloh der Fachhochschule Bielefeld in Gütersloh. Das teilte die Fachhochschule gestern mit. Derzeit arbeitet Kordisch als Projektleiter am Aufbau der Studiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Mechatronik/Automatisierung“ in Gütersloh. Sie sollen ab August angeboten werden.
Kordisch will sich an dem Studienort künftig für praxisnahe Studiengänge einsetzen. Darüber hinaus sagte der Maschinenbauingenieur, er wolle vor allem im Bereich Werkstofftechnik Akzente setzen.
Schülerakademie Anfang April an der Universität Bielefeld
Schüler der 12. Klassen sind im April zur Schülerakademie der Universität Bielefeld eingeladen. Zu hören sind Vorträge aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften.
Außerdem stehen Übungen, Diskussionsrunden und ein Begegnungsabend mit internationalen Gastwissenschaftlern auf dem Programm.
Die dreitägige Schülerakademie beginnt am 4. April. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Schüler begrenzt. Bewerbungsschluss ist der 3. März 2010. Mehr Informationen gibt es im Internet.
Bildungspolitiker regen höhere Studiengebühren für ausländische Studierende an
Der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) haben höhere Studiengebühren für ausländische Studierende angeregt.
Wohlhabende Ausländer sollten das bezahlen, was ein Studium in einer der angesehensten Wissenschaftsnationen der Welt wert sei, sagte Minister Pinkwart der Wochenzeitung “Die Zeit”.
Bildungssenator Zöllner sagte, denkbar seien Studiengebühren für vermögende Nicht-EU-Ausländer, die nicht aus Entwicklungsländern kommen.
Bildung: Schavan will engere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zieht eine Grundgesetzänderung in Betracht, um dem Bund mehr Einfluss in der Bildungspolitik zu verschaffen. In föderalen Systemen gebe es Bereiche, die von “nationaler Bedeutung” seien, so Schavan gegenüber der Wochenzeitung “Die Zeit”. Es müsse ein Weg gefunden werden, wie der Bund auf diesen Feldern tätig werden könne, ohne in Grauzonen zu kommen. Wenn eine Grundgesetzänderung notwendig sei, sollte sie nicht gescheut werden, sagte die Ministerin.
Erst vor vier Jahren hatten die Länder durch die Föderalismusreform zusätzliche Kompetenzen in Bildungsfragen gewonnen. Jetzt sich Schavan für eine engere Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen ein. Als Beispiel nannte sie kommunale Bildungsprojekte, die der Bund bislang nicht fördern darf.
Dokumentarfilm von Studierenden aus Bremerhaven bei internationalem Filmfestival
Ein Dokumentarfilm von Studierenden aus Bremerhaven ist jetzt als offizieller Wettbewerbsbeitrag für das European Independent Filmfestival in Paris nominiert worden.
Der Film mit dem Titel „Emos“ wurde von sechs Studierenden in einem Projekt des Studiengangs Digitale Medien an der Hochschule Bremerhaven produziert. Die Dokumentation thematisiert die Musik- und Jugendkultur Emo, die sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Mythos entwickelt hat.
Die Studierenden treten mit ihrem Beitrag in der Kategorie “European Documentary Short” an.
Bei dem bedeutendsten unabhängigen Filmfestival Europas gehen Mitte März 67 Filme aus 27 Ländern ins Rennen.
Reutlinger Hochschule als Internationale Hochschule 2010 ausgezeichnet
Die schwäbische Hochschule Reutlingen hat die Auszeichnung Internationale Hochschule 2010 erhalten. Das teilten gestern der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit.
Die Hochschule Reutlingen habe durch eine „gelebte Internationalität“ überzeugt, erklärte die Jury gestern in einer Mitteilung. So hat die Hochschule konkrete Regelungen, die es ihren Studierenden erleichtern, für eine Zeitlang im Ausland zu studieren. Ebenfalls hätten die Studiengänge in Reutlingen ein klares internationales Profil, so die Jury.
Die Auszeichnung wurde am Dienstagabend in Berlin verliehen. Der Stifterverband und der DAAD hatten den mit 50 000 Euro dotierten Preis zum ersten Mal ausgelobt.