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Der Hörsaal vom 22.02.10 bis 28.02.10

“Wes Brot ich ess”!? Wege und Folgen der Forschungsfinanzierung in Deutschland

Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 16 Uhr

Am 07. Dezember 2009 sprach der Soziologe Prof. Dr. Peter Weingart im Rahmen der Veranstaltungsreihe Forum Offene Wissenschaft. Der Titel legt die Annahme nahe, dass der Staat und die Wirtschaft der Wissenschaft vorgeben, was sie zu forschen hat. Ganz so einfach ist es aber nicht; die Wissenschaft produziert neues Wissen, von dem niemand vorher weiß, wie es aussieht. Das ist das Wesen von Forschung und Innovation. geld wirkt zunächst nur selektiv; es entscheidet darüber, in welchen Bereichen geforscht wird. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Wissenschaftspolitik und die Formen der Forschungsfinanzierung.


Verantwortung der Wissenschaft für ihre Folgen: Wie kann sie im Verhältnis von Fachwissenschaft und Politik wahrgenommen werden?

Dienstag, den 23. Februar 2010 um 16 Uhr

1957 verweigerten führende Physiker in der “Göttinger Erklärung” ihre Bereitschaft, an der geplanten atomaren Aufrüstung der Bundesrepublik teilzunehmen. Als unverhältnismäßiger Übergriff in die Politik kritisiert, war dies eine Weichenstellung und Wegweisung für wissenschaftliche Verantwortung. Zahlreiche ähnliche Beispiele gibt es in der Wissenschaftsgeschichte; z.B. die Konferenz der Gentechnologen von 1975 oder die Einrichtung der Strahlenschutzkommision. Zudem gibt es seit längerer Zeit Ansätze, wissenschaftliche Methoden der Abschätzung und Bewertung von Folgen neuer Technologie zu entwickeln (Technikfolgenforschung). Die Wissenschaft versucht also, Verantwortung für die Folgen der Wissenschaft wissenschaftlich wahrzunehmen, weil sie dies am besten kann – aber reicht das? Dieser Frage ging der Bielefelder Soziologe Prof. Dr. Wolfgang Krohn in seinem Vortrag vom 30. November 2009 nach.


Exzellenzinitiativen, Elitehochschulen, Rankings:
Wie verändern sie den Wissenschaftsbetrieb?

Montag, den 22. Febuar 2010 um 16 Uhr

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen zielt darauf ab, gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen. Doch wie verändern diese Förderungen den allgemeinen Betrieb an den Hochschulen? Diese Frage stellte sich Prof. Dr. Werner Sesink vom institut für Allgemeine Pädagogik an der TUDarmstadt am 16. November 2009. Wenn ihr also wissen wollt, wie es um unsere Unis steht, schaltet ein zum Hörsaal auf Hertz 87.9


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