PROGRAMM

REDAKTION

INFO

Der Morgen am Freitag, 29.01.10

Moderation: Oliver Beck
Redaktion: Anna Stelze
Nachrichten: Denis Sasse
Musik: Philipp Kikels

Heute steht der Morgen ganz im Zeichen von Film, Kino und TV.
Zuerst werden wir ausführlich das Fernsehprogramm des kommenden Wochenendes diskutieren. Natürlich gibts auch einige Empfehlungen unsererseits, ergänzt durch ein paar “Guckt euch das jaaa nicht an!”
Ab gesten in den Kinos zu sehen ist der animierter 3-D Spaß “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen”. Hier dreht sich alles um den Erfinder Flint, der bereits seit frühester Kindheit versucht, mit seinen tollen und wahnwitzigen Erfindungen die Welt zu bereichern. Aber eigentlich gingen seine Experimente immer nach hinten los. Sein neuester Apparat soll Wasser in Nahrung verwandeln…und diesmal scheint auch alles gut zu laufen. Aber schon bald wird sein kleines Heimatdorf vom Essen überflutet. Wir haben den Film schon gesehen und lassen euch an unserer Meinung teilhaben.
Dann blicken wir noch zurück auf das Leben von Ernst Lubitsch, seines Zeichens in Berlin geborener Regisseur. Der wäre heute 118 Jahre alt geworden und hat unter anderem mit Marlene Dietrich, Gary Cooper oder Greta Garbo zusammen gearbeitet.

Der Hörsaal vom 01.02.10 bis 07.02.10

Neue Weltordnung – Ein neues Gesicht des Imperialismus

Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 16 Uhr

Prof. Dr. Mohssen Massarrat von der Universität Osnabrück informierte am 19. November 2007 über den Themenkomplex Imperialismus und Neue Strukturen. Unter dem Begriff Imperialismus versteht man die Bestrebungen eines Staates, seinen Einfluss auf andere Länder oder Völker auszudehnen. Diese Machterweiterungspolitik kann sich unter anderem in bevölkerungspolitischer, nationalistischer und wirtschaftlicher Weise ausdrücken. Prof. Massarrat erläuterte die heutige Mächtestruktur der Staaten Europas und beleuchtete ihre Auswirkung auf das Verhalten zwischen den einzelnen Staaten.


Wie lassen sich Menschenrechte in der Weltgesellschaft verankern?

Dienstag, den 02. Februar 2010 um 16 Uhr

In den meisten westlichen Demokratien werden Menschenrechte als eine Selbstverständlichkeit angesehen. Dass das aber bei weitem nicht in allen Ländern der Fall ist, zeigt Prof. Dr. Bettina Heintz von der Uni Bielefeld in ihrem Vortrag vom 29. Oktober 2007. Dabei greift sie vor allem Birma als Beispiel auf.


Armutsbekämpfung: Was leistet die Wissenschaft für die Millenniums-Ziele? Ein Ausblick

Montag, den 01. Februar 2010 um 16 Uhr

Krankheit macht arm, Armut macht krank – überall auf der Welt. Leistet die Wissenschaft keine ausreichenden Beiträge, um häufige Krankheiten zu bekämpfen? Anhand historischer Beispiele wie den Cholera-Ausbrüchen in London und Hamburg zeigt Prof. Dr. Oliver Razum in seinem Vortrag vom 25. Januar 2010, dass wirksame Public-Health-Maßnahmen schon lange verfügbar sind, aber oft nicht umgesetzt werden. Neuere wissenschaftliche Entwicklungen können bei der Reduzierung von Ungleichheit sogar kontraproduktiv sein. Dies wird am Beispiel der “individuellen Prävention” diskutiert.


Donnerstag, den 28.01.2010

Thema der Sendung: Eine Welt

An diesem Donnerstag läuft bei Hertz Junior ein Wiederholung. Wir spielen nochmal die Sendung in dem wir uns mit dem Thema ‘Eine Welt’ beschäftigt haben. Am 11. Februar wird Hertz Junior dann das nächste mal live auf Sendung gehen. Dann werden wir für Euch das Thema Computerspiele präsentieren.

Der Morgen am Donnerstag, 28.01.10

Moderation: Kolja Prichatz
Moderationsassistenz: Sebastian Beeg
Redaktionelle Betreuung: Rebecca End
Nachrichten: Kathrin Sielker
Musik: Jens Tasche

Es gibt die Kummerkastentante, es gibt einen Tante-Emma-Laden und natürlich die Tante Käthe (Rudi Völler). Bei uns gibt es diesen Morgen die Quiztante! Schaut dazu doch einfach bei unserem Frühlink vorbei. Außerdem füllt Hertz 87.9 liebend gern die Lücken des Alltagswissens, zum Beispiel erklären wir heute was eigentlich mit dem “Gang nach Carnossa” gemeint ist. Zu Gast bei uns sind heute die Organisationstalente von TAM, da heißt es demnächst nämlich Vorhang auf für die Konzertreihe TAmtation. Los geht es mit der österreichischen Indie- Rock Band “Ja, Panik”. Einen schönen Morgen also für Euch alle.

InFakt am Donnerstag, 28.01.10

Redaktion: Kathrin Sielker

Landtagswahlkampf 2010
Im aktuellen Landtagswahlkampf hier in NRW versprechen SPD und CDU für die Zukunft verbesserte Konzepte der Bildungspolitik. Die SPD will nach einem Wahlsieg sogar die Studiengebühren abschaffen. Dazu Hertz 87.9 Redakteurin Rebecca End:
Am 9. Mai ist Landtagswahl und so buhlen die großen Parteien mit dem Brennpunkt-Thema Bildung um die Wählergunst. Die Sozialdemokraten versprechen nicht nur die Abschaffung der Studiengebühren, sondern auch die volle Finanzierung von Kindergartenplätzen durch das Land. Darüber hinaus will die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft einen grundlegenden Umbau des Schulsystems zu Ganztags-Gesamtschulen in Gang bringen, inklusive Abschaffung der unbeliebten Kopfnoten, eine Wahloption des Abiturs nach zwölf oder dreizehn Jahren und kleineren Klassen.Auch die CDU verspricht weniger Schüler in einen Lernraum zu stecken. Und mit einem massiveren Ausbau des Ganztagsschulsystems soll das Schlüsselproblem Schulabgänger angegangen werden. In einer Regierungserklärung verweist Ministerpräsident Jürgen Rüttgers vor allem darauf, dass er in seiner Amtszeit rund 2,7 Milliarden Euro mehr für Bildung ausgegeben hat, als die Vorgängerregierung.

Weltrekord-Versuch an der Uni Bielefeld
Die Uni Bielefeld plant einen Weltrekord. Anlässlich des 10. Geburtstages des teutolabs sollen am Samstag, den 6. Febraur 1.000 Schüler in der Uni-Halle das gleiche chemische Experiment durchführen. Das teutolab ist das erste chemische Schülerlabor an der Uni Bielefeld und auch Vorbild für zahlreiche universitäre Schülerangebote in ganz Deurtschland. Innerhalb der vergangenn 10 Jahre ist das teutolab Chemie auch um die Disziplinen Physik, Mathe und Robotik gewachsen. Schüler von 8 bis 19 Jahre können hier praktische Erfahrungen in Naturwissenschaften sammeln.

Bologna-Bilanz
Im Bundestag kam gestern der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zusammen, um über den Bologna-Prozess zu sprechen. Die Bilanz der europaweiten Hochschulreform fiel dabei sehr unterschiedlich aus. Anja Gadow vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften bemängelte bei der Umsetzung vor allem die Schwierigkeiten eines Hochschulwechsels innerhalb von Deutschland – oft müssten die Studierenden wieder bei Null anfangen. Außerdem forderte sie den großzügigen Ausbau des BAföG´s. Der Vertreter der Kultusministerkonferenz, Olberitz, mahnte hingegen, die Umstellung nicht zu schlecht zu reden. Allerdings bittet er die Hochschulen, die einzelnen Prüfungszyklen noch einmal zu überprüfen, die Studierenden sollten in dem verschulten System auch einmal zur Ruhe kommen. Deutlich wurde vor allem, dass noch mehr Geld für die Umsetzung nötig sei. Der Vorsitzende des Wissenschaftrates fordert dafür mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr zusätzlich.

Forschung zugunsten der Entwicklungsländer?
Die Ministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan von der CDU, hat sich mit Bill Gates getroffen. Bei einem Gespräch am Dienstag in Berlin ging es um die Verstärkung der Forschung von armutsbedingten und vernachlässigten Krankheiten in Entwicklungsländern. Sebastian Beeg:
Vor allem so genannte Produkt-Entwicklungs-Partnerschaften waren Gegenstand des Gesprächs. Solche Netzwerke sollen gemeinsame Forschung von akademischen Instituten, öffentlichen Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen ermöglichen. Konkret vereinbarten Schavan und Gates einen Workshop deutscher und amerikanischer Forscher. Außerdem sagte Schavan ein verstärktes Engagement deutscher Expertisen und finanzielle Unterstützung zu. Der Microsoft-Gründer und seine Frau engagieren sich seit Jahren im Bereich Entwicklungshilfe und haben auch die weltweit größte Privatstiftung in diesem Bereich gegründet.

Europäische Förderung von Pädagogen
Die Kultusministerkonferenz, kurz KMK, schreibt Förderungen für Studienbesuche im europäischen Ausland aus. Angesprochen sind Pädagogische Fachkräfte, die sich für länderübergreifende Unterrichtsthemen und europäische Bildungs- und Berufsbildungssysteme interessieren. Geplant sind mehrtägige Veranstaltungen, die im September dieses Jahres und im Februar nächsten Jahres stattfinden. Informationen zur Ausschreibung, die noch bis Ende März läuft, sind im Internet auf der Seite des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK zu finden.

Weniger Suizide in Deutschland
Die Zahl der Suizide in Deutschland hat sich seit 1980 mehr als halbiert. Das belegt eine aktuelle Studie des Leibniz Instituts für Länderkunde. Die höchsten Suizidraten liegen in Sachsen und in Bayern. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler machen die Suizidwahrscheinlichkeit von Faktoren wie Geschlecht, Alter, sozialen Kontakten, Depressionen und Suchtkrankheiten abhängig. Dementsprechend sei festzustellen, dass die Mortalitätsrate bei Frauen dreimal höher sei als bei Männern und sich Geschiedene häufiger das Leben nähmen als Verheiratete. Außerdem gebe es ein Gefälle von Ost nach West, sowie einen signifikanten Zusammenhang mit bestehender Arbeitslosigkeit.

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