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InFakt am Dienstag, 19.01.2010

Dreharbeiten abgeschlossen
Die Dreharbeiten zu dem Bielefelder Spielfilmprojekt über die Bielefeld- Verschwörung sind abgeschlossen. Aufgrund der engagierten Arbeit der Filmemacher und Studierenden in den letzten Monaten kann inzwischen ein genauer Termin für die Filmpremiere genannt werden. Das Universitätsprojekt soll am 2. Juli diesen Jahres im Cinemaxx Uraufgeführt werden. In dem von Dr. Thomas Walden erdachten Spielfilm rückt eine, Anfang der 1990er Jahre erdachte Theorie in den Vordergrund, nach der es die Stadt Bielefeld nicht gibt.

Eklat an der Uni Potsdam
Der Neujahrsempfang an der Universität Potsdam wurde von protestierenden Studierenden gestört. Während einer Rede der Wissenschaftsministerin Martina Münch unterbrach eine Gruppe Studierende den Festakt und erzwang sich zunächst ein fünfminütiges Rederecht, so eine Hochschulsprecherin. Zudem sei mutwillig Feueralarm ausgelöst worden, was einen Einsatz der Feuerwehr zur Folge hatte. Zeitgleich haben sich Studierende auf dem Flur vor dem Präsidialbüro von innen verbarrikadiert. Bereits von November letzten Jahres bis in den Januar hinein hatte eine Protestgruppe das AUDIMAX der Universität Potsdam besetzt. Nach Abschluss der Aktion kündigten sie an nach alternativen Protestmöglichkeiten zu suchen. Ihr Ziel sind bessere Lehr- und Studierbedingungen, sowie mehr studentische Freiräume.

100 Millionen Euro für den Ausbau der Uni Paderborn
Innerhalb der nächsten drei Jahre will die Universität Paderborn rund 100 Millionen Euro in neue Universitätsgebäude investieren. Innerhalb dieser Maßnahme sollen unter Anderem ein neues Hörsaal- und ein neues Seminargebäude entstehen. Außerdem ist geplant die Universitätsbibliothek baulich zu erweitern. Ein Großteil der 100 Millionen Euro, die verwendet werden, stammen aus Mitteln des Hochschulmodernisierungsprogramms des Landes Nordrhein- Westfalen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Baumaßnahmen eine positive konjunkturelle Wirkung haben könnten.

Abstimmung um Namen der Uni Greifswald beendet
Die Abstimmung um den Namen der Universität Greifswald ist beendet. Bis Freitag hatten die rund 12.000 Studierenden der Ernst- Moritz- Arndt- Universität Gelegenheit ihre Stimme abzugeben und somit ihre Meinung darüber Auszudrücken, ob die Benennung nach seinem Namenspatron Arndt beibehalten wird. Eine knappe Mehrheit sprach sich für die Beibehaltung des Namens aus. An der Wahl nahmen ca. 23 Prozent der Studierenden der Universität teil. Das Ergebnis ist für den Universitäts- Senat nicht bindend, der am 17. März eine endgültige Entscheidung über die Namensfrage treffen will. Grund für die Debatte sind anti- semitische und franzosenfeindliche Schriften Arndts.

Mehr Lehrer für Berlin
Die Ausbildungsmöglichkeiten für Lehrer werden in Berlin erweitert. Dies ging aus einem Beschluss des Berliner Senats hervor. Die Zahl der Referendariatsplätze soll in diesem Jahr um 300 auf insgesamt 2200 angehoben werden. Zudem sollen an den elf Berliner Hochschulen in den kommenden drei Jahren 600 zusätzliche Studienanfängerplätze für Lehramtsstudierende eingerichtet werden. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf den drohenden Lehrermangel an Berlins Schulen. Aufgrund der neuen Schulstrukturreform werden in Berlin küftig mehr Lehrer benötigt. Die Neuerungen sehen eine Umstellung von vier auf zwei Schulformen vor. Laut Bildungsverwaltung entstehen 400 neue Arbeitsplätze, 90 davon sind für Lehrer. Die zusätzlichen Studienanfängerplätze sollen, laut Bildungssenator Jürgen Zöllner, insbesondere Migranten ansprechen, da mit Absolventen mit Migrationshintergrund in der Vergangenheit positive Erfahrungen gemacht wurden.

Verlängerung für Forschungsprojekt gegen Armut in Asien
Die Förderung für das Forschungsprojekt zum Thema Armut in Asien an der Leibnitz Universität Hannover wurde verlängert. Dies geht aus einem Beschluss der Deutschen Forschungsgemeinschaft, kurz (DFG) hervor. Das Projekt, das den Namen „Vulnerabilität und Dynamik der Armut in Südostasien“ trägt werde demnach bis 2012 mit 1,3 Millionen Euro unterstützt, so eine Sprecherin der Universität Hannover. Innerhalb des Projekts sollen neue Strategien zur Reduzierung von Armut und Ungleichheit entwickelt werden. Seit 2007 beschäftigen sich die Wissenschaftler mit Auswirkungen von Krisen auf Familien in den ländlichen Provinzen Thailands und Vietnams. Dem Kooperationsprojekt gehören neben der Leibnitz Universität Hannover außerdem die Universitäten in Göttingen, Frankfurt am Main und Gießen an. Die Ergebnisse sollen 2012 auf einer internationalen Konferenz präsentiert werden.

Gehirnerschütterungen häufig unterschätzt
Gehirnerschütterungen werden von vielen Medizinern nicht ernst genug genommen. Zu diesem Ergebnis kamen kanadische Wissenschaftler, die Krankheitsgeschichten von Kindern ausgewertet haben. Ihr Befund besagt, dass die Patienten nur wenige Tage in der untersuchten Klinik verbrachten und früh wieder zur Schule geschickt würden. Dabei gehören Gehirnerschütterungen zu den traumatischsten Gehirnverletzungen und können gravierende Auswirkungen haben. Nach Einschätzung der Forscher erhöhe das Unterschätzen einer Gehirnerschütterung das Risiko einer weiteren Gehirnverletzung. Zudem steige die Gefahr für eine Verschlechterung der schulischen Leistungen an.

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