Sport an der Hochschule
Das Thema Sport spielt natürlich auch an unserer Universität Bielefeld eine große Rolle.
Wir besuchen die verschiedensten Veranstaltungen und stellen euch Teile aus dem Sportprogramm der Uni vor.

Das Thema Sport spielt natürlich auch an unserer Universität Bielefeld eine große Rolle.
Wir besuchen die verschiedensten Veranstaltungen und stellen euch Teile aus dem Sportprogramm der Uni vor.

Moderation: Miriam Belke & Jörg Heeren
Moderationsassistenz: Julia Letetzki
Redaktionelle Betreuung: Anna Koschinski
Nachrichten: Anna Koschinski
Für manche Menschen ist Bier ein Grundnahrungsmittel, andere benutzen es als Pflegekur und wieder andere um sich einfach nur abzuschießen. Wie schauen heute nicht nur in den Hals einer Bierflasche, sondern noch ein bisschen tiefer. Mythen werden aufgedeckt, unnützes Wissen verbreitet und natürlich Bier getestet! Außerdem gibt es heute ganz besondere Nachrichten. Sei dabei, wenn wir pinkes und anderes Bier für Euch trinken und habt Teil an unseren Erkenntnissen – im Dämmerschoppen auf Hertz 87.9

Moderator: Dennis “Damian” Arndt
Redaktionelle Betreuung: Jason Voorhees
Heute widmen wir uns der Musik aus Horror und Gruselfilmen. Wir stellen euch die grussligsten Filme und Soundtracks vor und erklären euch wie sich die Themes von den klassischen Gruselfilmen à la Phantom der Oper zu den modernen Filmen verändert haben-
The Omen Theme
Rosemay’s Baby Theme
Phantom Of The Opers Theme
Helloween Theme
The Fog Theme
Psycho Theme
The Exorcist Theme
Goblin – Susperia
Goblin – Dawn Of The Dead Theme
Dracula (1931) Theme (Philipp Glas)
Nightmare On Elmstreet Theme
Ausbau internationaler Kontakte
Die Universität Bielefeld hat gestern einen Kooperationsvertrag mit der brasilianischen Universität Federal do Paraná geschlossen. Der Vertrag ermöglicht eine engere Zusammenarbeit des Bielefelder Centrums für Biotechnologie und der Fakultät für Biochemie und Molekularbiologie der Bundesuniversität von Paraná. Geplant sind gemeinsame Forschungsprojekte und der Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden. Dr. Zaki Akel Sobrinho – Rektor der brasilianischen Universität – äußerte bei seinem Besuch gestern den Wunsch, diese Zusammenarbeit auch auf andere Disziplinen auszuweiten.
Förderung von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft
In Greifswald wurde gestern die neue landesweite, hochschulübergreifende Initiative „Karrierewege für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern“ gestartet. Mit dem Projekt sollen Habilitandinnen, Promovendinnen, Absolventinnen und Studentinnen bei der Karriereplanung aktiv beraten und konkret unterstützt werden. Ziel dieser Initiative ist es unter anderem, hoch qualifizierten Frauen in Mecklenburg-Vorpommern Kontakte, Praktika und Promotionsprojekte zu vermitteln und sie dadurch besser zu fördern. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds mit einer Fördersumme von ca. 1 Million Euro für zweieinhalb Jahre unterstützt. Nach erfolgreicher Evaluierung soll die Förderung um weitere zwei Jahre verlängert werden.
FIZ Chemie Preise 2009 vergeben
Das deutsche Fachinformationszentrum für die Chemie, kurz FIZ, hat gestern in Berlin die FIZ Chemie Preise 2009 vergeben. Gewinner des FIZ Chemie Dissertationspreises ist Dr. José Batista. Den FIZ Chemie Diplomarbeitspreis 2009 hat Frank Tristram gewonnen. Beide Wissenschaftler legten laut FIZ herausragende Forschungsarbeiten zu computergestützten Verfahren für die Entwicklung neuer Medikamente vor. Die Medikamentenentwicklung werde durch die Erkenntnisse der beiden Gewinner kostengünstiger und schneller. Der FIZ Chemie Preis wurde vom Fachinformationszentrum für die Chemie gestiftet, das damit den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützen will.
Miteinander sprechen als Schlüssel kindlicher Bildung
Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben neue Forschungsergebnisse zur frühkindlichen Bildungsforschung und zu mehrfachbehinderten Menschen mit dem so genannten CHARGE-Syndrom vorgestellt. Die Forscher untersuchten, welche Bedeutung frühe Dialoge für den Bildungsgrad von Kindern mit CHARGE-Syndrom haben. Um ihre Ergebnisse zu vergleichen, untersuchten sie außerdem, wie sich eine frühe sprachliche Beschäftigung auf Kinder ohne Behinderung auswirkt. Die Forscher um Dr. Ursula Horsch kamen zu dem Ergebnis, dass die Eltern-Kind-Interaktionen als Bildungsmotor für die kindliche Entwicklung fungieren. Das CHARGE-Syndrom wurde erst Ende der 70er Jahre entdeckt, die Forschung ist daher noch sehr jung.
Überfüllte Hörsäle in Paderborn
Aufgrund von überfüllten Hörsäälen sind die Studienbedingungen an der Universität Paderborn für die Studierenden untragbar. Die Veranstaltungen seien teilweise so überfüllt, dass Studierende von ihrem Dozenten bereits aus der Veranstaltung rausgeworfen wurden. Bei der gestrigen Pressekonferenz wurde dann mit rund 1000 Studierenden nach einer Lösung gesucht. Dazu Universitäts-Pressesprecher Werner Szolnoki:
Es ist teilweise schlichtweg ein logistisches Problem, dass hier mehr Studenten da sind als Platz im Raum ist. Es gibt woanders Situationen, wo weniger Studierende dann auflaufen, das heißt, es haben eine Reihe von Raumtauschen stattgefunden, es werden Veranstaltungen teilweise doppelt angeboten, schlichtweg eben auch – wie gesagt – in größere Seminar- und Hörsääle verlegt, es werden auch zusätlich Räume angemietet, beispielsweise im Technologiepark.
Zu Semesterbeginn wurden an der Universität Paderborn um die 2000 Veranstaltungen angeboten, wobei es bei 56 Veranstaltungen zu Raumüberbelegungen kam. Ein Drittel dieser Raumüberbelegungen sei jedoch bereits geklärt und die übrigen werde man in den nächsten Tagen klären, so Pressesprecher Werner Szolnoki weiter.
Wohnheime Moorgenbreede werden saniert
Das Studentenwerk Bielefeld bekommt knapp 14 Millionen Euro für die Sanierung ihrer Wohnheime. Knapp 10 Millionen sind für die Renovierung dreier maroder Gebäude an der Morgenbreede vorgesehen. Dabei werden vor allem die Außenfassaden, die Wärmedämmung, Badezimmer, Treppenhäuser und Wasserleitungen erneuert. Das Geld stammt aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Dazu der Geschäftsführer des Bielefelder Studentenwerks, Günter Remmel:
Dass die Sanierung von Studentenwerken daraus gefördert werden, ist dem Land Nordrhein-Westfalen zu verdanken. Vor allem Minister Pinkwart ganz persönlich, der sich dafür stark gemacht hat und der letztlich auch für die Höhe verantwortlich ist. In NRW fließen insgesamt 120 Millionen in die Sanierung von Studentenwohnheimen der Studentenwerke und das ist einmalig in ganz Deutschland.
Die Renovierungsarbeiten der drei Gebäude werden nacheinander vorgenommen und sollen im Februar kommenden Jahres beginnen. Bis dahin sollen die Bewohner in anderen Gebäuden untergebracht werden.
Start für Online-Ringvorlesung
Heute startet eine gemeinsame Vorlesungsreihe verschiedener deutscher Hochschulen im Internet. Das Thema der Ringvorlesung ist „Europa und Nachhaltigkeit“. Die erste Vorlesung hält Professor Bernd Hamm von der Uni Trier. Die Uni Bielefeld ist auch an dieser Kooperation beteiligt. Am 21. Januar wird Professor Axel Braun von der Fakultät für Soziologie in diesem Zusammenhang über Umwelterziehung sprechen. Weltweit kann die Vorlesung während des Wintersemesters kostenlos, donnerstags ab 16 Uhr im Internet verfolgt werden. Und hier in Bielefeld auch per Videoübertragung an der Uni in Hörsaal 11. Der Ling zur Vorlesung: online-ringvorlesung.de
Studentische Streiks weiten sich aus
Die Studierendenproteste in Österreich weiten sich aus. Nachdem vergangene Woche der größte Hörsaal an der Akademie der bildenden Künste in Wien besetzt wurde, organisieren sich nun auch Studierende an anderen Hochschulen. Miriam Belke:
Verschiedenen Medienberichten zufolge streiken Studierende und teils auch Lehrende jetzt in Wien, Klagenfurt, Linz, Graz und Salzburg. Zu großen Demonstrationen von mehr als 10.000 Studierenden und teils auch Lehrenden kam es gestern Nachmittag in Wien. Dabei wurde die Innenstadt bis in den späten Abend hinein lahm gelegt. Die Proteste richten sich gegen das Bachelor-Master-System und der möglichen Wiedereinführung von Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen durch die Regierung. Und persönlich gegen den konservativen Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Der hatte eigentlich bis Ende der Woche Gesprächsbereitschaft mit Studierendenvertretern angekündigt. Nach den Parolen gegen ihn gestern Abend in Wien wird ein konstruktives Gespräch aber immer unwahrscheinlicher.
Studienfonds OWL vergibt Stipendien
Knapp 150 Studierende aus Ostwestfalen-Lippe haben jetzt ein Stipendium des Studienfonds OWL erhalten. Damit fördert die Stiftung seit diesem Semester so viele Studierende wie nie zuvor. Die zusätzlichen Gelder kommen von einem Zuschuss des Landes NRW. Die Stipendiaten erhalten 300 Euro pro Monat für hervorragende Studienleistungen und soziales Engagement. Außerdem erhalten die Stipendiaten eine ideelle Förderung. Der finanzielle Grundstock der Stiftung stammt aus Spenden von Kommunen, Unternehmen und anderen Organisationen aus der Region.
Exzellente Universität Bielefeld
Im Bereich der Volkswirtschaftslehre gehört die Uni Bielefeld jetzt zur so genannten „Excellence Group“. Die „Excellence Group“ ist eine Kreation des Zentrums für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh. Hier wurden europäische Hochschulen anhand der internationalen Ausrichtung und der Forschungsstärke verglichen. Das Ergebnis soll Studien-Interessierten bei der Orientierung helfen. Alle Ergebnisse werden heute in der Wochenzeitung Die Zeit veröffentlicht. Erläuterungen gibt es auch im Internet bei der CHE.
Studieren im Ausland immer beliebter
Immer mehr Studierende gehen ins Ausland. Das gab das Statistische Bundesamt bekannt. Im Verhältnis kamen 1997 auf 1.000 deutsche Studierende im Inland noch 27, die im Ausland eingeschrieben waren. 10 Jahre später hat sich diese Zahl fast verdoppelt. Die beliebtesten Länder für deutsche Studierende sind die Niederlande, Österreich und England. Aber auch die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland ist rasant angestiegen: Innerhalb von zehn Jahren von etwa 100.000 auf 180.000. Alle Ergebnisse der Untersuchung sind auch im Internet auf der Seite des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Kritik an Koalitionsvertrag
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Bildungspläne der neuen Regierung. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP verhindere die Chancengleichheit. Auch wenn die Mittel für den Bildungsbereich aufgestockt wurden, reichen diese längst nicht aus. Das sagte der Vorsitzende der GEW Ulrich Thöne. Notwendig für den Ausbau von Kindertagesstätten, Ganztagsschulen und die Verbesserung der Qualität von Bildung seien rund 40 Milliarden jährlich. Davon sei schwarz-gelb noch weit entfernt.