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Der Hörsaal vom 28.09.09 bis 04.10.09

Die im Jahre 1969 gegründete Fakultät für Soziologie der Uni Bielefeld ist in der deutschen Hochschullandschaft eine einzigartige Einrichtung. An keiner anderen Universität hat die Soziologie die institutionelle Autonomie einer Fakultät. Damit ist die Bielefelder Fakultät eine der größten wissenschaftlichen Institutionen für das Fach Soziologie in Europa. Gleichzeitig bindet sie andere sozialwissenschaftliche Fächer, wie Politikwissenschaft und Sozialanthropologie, in die Lehr- und Forschungszusammenhänge der Fakultät ein, die in Arbeitsbereichen organisiert sind. Selbstverständlich werden auch einfach nur Vorträge im Rahmen von Vorlesungen und Seminaren gehalten. Ein paar davon gibt es diese Woche im Hörsaal.


Rollentheorie

Mittwoch, den 30. September 2009 um 16 Uhr

Habt ihr auch schon mal einen Menschen z.B. in der Kneipe erlebt, den ihr so nur vom Arbeitsplatz kanntet? Ihr wundert euch über seine Klamotten und die ausgelassene Stimmung, wo ihr ihn doch sonst nur ernsthaft im Anzug erlebt habt? Dann seid ihr einen Schritt näher an das Verständnis der Rollentheorie gelangt. Die Rollentheorie beschreibt die vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft an das Verhalten der Menschen: Sie „spielen“ eine Rolle. Wenn ihr mehr zu diesem Thema erfahren wollt, verpasst nicht den Vortrag von Prof. Dr. Kieserling. Mit interessanten und auch lustigen Beispielen veranschaulicht er das Verhalten in unserem Alltag aus wissenschaftlicher Sicht.


Gesellige Interaktion

Dienstag, den 29. September 2009 um 16 Uhr

Interaktion bezeichnet das wechselseitige Aufeinandereinwirken von Akteuren oder Systemen und ist eng verknüpft mit den übergeordneten Begriffen Kommunikation, Handeln und Arbeit. Unter anderem macht es sich die Soziologie zur Aufgabe, interaktive Vorgänge zu analysieren und zu verstehen. Die ungezwungenen Gespräche, die wir mit Bekannten und Freunden führen nennen sich in der Soziologie gesellige Interaktion und sind Thema des Vortrages von Prof. Dr. André Kieserling von der Fakultät für Soziologie der Uni Bielefeld. Wenn ihr schon immer mehr über eure alltägliche Interaktion erfahren wolltet, dann schaltet ein beim aktuellen Hörsaal.


Lebenschancen – Unabhängig von Klassen und Schichten?

Montag, den 28. September 2009 um 16 Uhr

Wir leben in einer Ständegesellschaft. Dabei droht der Mittelstand immer weiter zu verschwinden und das Volk teilt sich in “arm” und “reich”. In Anbetracht der steigenden Arbeitslosenzahlen oder auch den Studiengebühren als Voraussetzung für die Bildung an einer Hochschule, stellt sich die Frage, ob für jeden Bürger noch die gleichen Lebenschancen bestehen. Prof. Dr. Elmar Lange von der Fakultät für Soziologie der Uni Bielefeld beschäftigte sich am 12. Mai 2005 mit dieser Frage. Er erklärt, was man in der Soziologie unter sozialer Ungerechtigkeit versteht und erläutert, wie sich verschiedene Formen sozialer Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt haben. Außerdem stellt Prof. Lange Zusammenhänge zwischen der sozialen Herkunft und den Berufschancen her und klärt, ob die Rekrutierung in Elitepositionen wirklich nur von den Bildungsaspekten oder auch von der sozialen Schicht abhängt.


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Element Of Crime - Wieder ein Tag

HERTZ 87.9

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