InFakt am Donnerstag, 28.05.09
Studierende an der FH Bielefeld testen ein Jahr lang eBooks
Die Fachhochschule Bielefeld testet zusammen mit dem Institut für Verbundstudien in Hagen den Nutzen von eBooks beim Studium. eBooks sind spezielle elekronische Lesegeräte, auf denen mehrere Bücher gespeichert und gelesen werden können.
Dabei sollen die sogenannten Lernbriefe während einer einjährigen Projektphase durch eBooks ausgetauscht werden. Das Projekt ist bundesweit das erste, das diese Technologie verwendet.
Während des Projekts wird untersucht, ob sich die Arbeit mit dem eBook auf die Qualität des Studiums und die Zufriedenheit der Studierenden auswirkt.
Insgesamt nehmen 110 Studierende und 25 Hochschullehrer und –lehrerinnen an fünf Hochschulen in NRW an dem Projekt teil.
Uni Bielefeld twittert
Ab sofort gibt es die Neuigkeiten der Uni Bielefeld auch über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter. Die Meldungen bestehen dabei aus den Schlagzeilen des Online-Magazins „uni.aktuell“ der Uni Bielefeld und einem Link zu dem vollständigen Artikel.
Der Online-Dienst Twitter verschickt rund um die Uhr SMS-ähnliche Kurznachrichten in die ganze Welt.
Speed Dating aus Paderborn
Vier ehemalige Studierende der Wirtschaftsinformatik aus Paderborn haben ein Online Speed Dating Portal gegründet. Bei dem neuen Konzept können sich die potenziellen Partner über Webcam oder Mikrofon innerhalb von 3 Minuten kennenlernen. Anschließend können sie für oder gegen einen weiteren Kontakt abstimmen.
Trotz des denkbar einfach Konzepts laufen im Hintergrund viele komplizierte Algorithmen ab, um die richtigen Übereinstimmungen zu finden.
Die Idee wird vom Bundesministerium für Wirtschaft durch das EXIST-Programm gefördert.
Leistung am Arbeitsplatz hängt von sozialen Kontakten ab
Nach einer Studie, vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit, IZA, haben Forscher heraus gefunden, dass soziale Kontakte die Produktivität am Arbeitsplatz beeinflussen können.
Untersuchungen bei einem britischen Obstbaubetrieb haben gezeigt, dass befreundete Pflücker ihre Leistungsniveaus aneinander anpassen. Langsame Pflücker arbeiten also schneller, schnellere allerdings auch etwas langsamer. Insgesamt stieg die Leistung jedoch um gut 3%.
IZA-Mitglied Iwan Barankay erklärt, dass die Ergebnisse zwar nicht unbedingt auf andere Betriebe übertragbar sind, aber dass soziale Anreize zusätzlich zu finanziellen Anreizen zu einer Leistungsförderung führen können.
Druckergeräusche verraten Patientendaten
Forscher am Max-Planck Institut für Softwaresysteme haben entdeckt, dass man bei Nadeldruckern anhand der Druckgeräusche die abgedruckten Texte erkennen kann.
Nadeldrucker werden oft in Arztpraxen und Banken verwendet, um Patientenberichte oder Kontoauszüge und Geheimnummern zu drucken.
Bei angekündigten Untersuchungen im laufenden Praxisbetrieb gelang es den Forschern über 70% der Texte zu rekonstruieren.
Die Forscher warnen davor, dass so vertrauliche Daten ins Internet gelangen könnten. Allerdings gehen sie nicht davon aus, dass dieses Spionageverfahren bereits angewendet wird.





