InFakt am Freitag, 29.05.09
Zustimmung zum Forschungspaket gefordert
Der “Stifterverband für die deutsche Wirtschaft” fordert von den Regierungschefs neue Sonderprogramme für Bildung und Forschung. Hintergrund der Forderungen ist die aktuelle Debatte zur Weiterführung von Hochschulpakt, Excellenzinitiative und dem Pakt für Forschung und Innovation. Die Finanzminister der Länder hatten die geplanten Maßnahmen kritisiert und eine Vertagung der Gespräche auf die Zeit nach der Bundestagswahl im Herbst gefordert. Im Rahmen der neuen Sonderprogramme sollen außerdem Unternehmen steuerlich entlastet werden, die besonders stark in die Bereiche Bildung und Entwicklung investieren.
Region Hannover mit Forschungserfolg
Die deutsche Foschungsgemeinschaft DfG fördert weiterhin die Projekte des Sonderforschungsbereiches 587 in der Region Hannover.
Damit belohnt die DfG die exzellente Arbeit der fünf beteiligten Organisation in dieser Region. Sie beschäftigen sich mit Immunreaktionen der Lunge bei Infektion und Allergie.
Der Bewilligungsausschuss der DfG begründete seine Entscheidung mit der Vielzahl internationaler Veröffentlichungen die in den vergangenen Jahren aus dem Sonderforschungsbereich 587 hervorgingen. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 8 Millionen Euro. Die neue Förderperiode beginnt im Juni 2009 und erstreckt sich über die nächsten 4 Jahre.
Zwischenbilanz der Wirtschaftskrise
Ohne ein weiteres Konjunkturprogramm droht Deutschlands Wirtschaft eine lang anhaltende Stagnation. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Instituts für Makroökonomie und Konjukturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung. Aus der neuen Studie geht hervor, dass die schlimmsten Auswirkungen der Wirtschaftskrise bisher noch nicht in Deutschland angekommen sind. Die Forscher haben jetzt eine Strategie erarbeitet, um der drohenden Stagnation entgegenzuwirken. Demnach ist eine höhere Staatsverschuldung als Folge der Krisenbewältigung unausweichlich. Die Neuverschuldung muss nach Ansicht der Forscher mindestens 10 Millarden Euro betragen.
66-Jährige bringt Kind zur Welt
Eine 66-Jährige Engländerin hat im Universitätskrankenhaus von Cambridge ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Damit ist sie die älteste Gebärende im ganz Großbritanien. Das Kind kam per Kaiserschnitt zur Welt und ist wohlauf. Die Geburt hatte in England für öffentliches Aufsehen gesorgt, da Schwangerschaften in hohem Alter eine große Gefahr für Mutter und Kind darstellen. Die 66-Jährige Mutter hatte sich in einer Klinik in der Ukraine künstlich befruchten lassen. In Deutschland hatte im Jahr 2007 eine 64-Jährige ein Kind geboren.
Mit dem I-Pod durch den Tierpark
Im Bielefelder Tierpark Olderdissen führt Charles Darwin die Besucher zukünftig durch den Park. Passend zum 200. Geburtstag des Evolutiontheoretikers Darwin in diesem Jahr, entwickelten Bielefelder Professoren eine digitale Führung durch den Tierpark. Dabei wird den Besuchern über ihren I-Pod die Evolutionstheorie anhand einheimischer Tiere anschaulich vermittelt. Interessierte können sich eine MP3-Datei auf ihren I-Pod laden und an den Gehegen des Tierparks Kommentare und kurze Videos zur Entstehungsgeschichte der Tiere abrufen. Dieses neueProjekt ist einer der 12 Gewinner des Wettbewerbs “Evolution heute”.



