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PD Dr. Torsten Strulik

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Dienstag, den 05. Mai 2009 um 18 Uhr

Die Finanzkrise ist seit dem vergangenem Jahr aus den Medien nicht mehr wegzudenken. Doch berührt uns diese Krise auch selbst, oder ist sie gar ein gut inszeniertes Mediendrama? Wie kam es denn eigentlich von der amerikanischen Immobilienkrise über hoch spekulative Hedegfonds dazu, dass auch deutsche Bänker in Frankfurt ihren Hut nehmen mussten? Wieso sattelt die Industrie auf Kurzarbeit um? Kann der Staat mit Abwrackprämien aus der Krise helfen oder sind das nur Maßnahmen, um den Otto-Normal-Verbraucher zu beruhigen? Wer zahlt die Zeche und wie kann Geld einfach verpuffen? Müssen wir mit einer schwerwiegenden wirtschaftlichen Rezession rechnen, mit Inflation und Steuererhöhungen? Wie geht’s nun weiter? Muss jeder künftig kürzer treten, oder können wir uns auf die Politik, auf den Staat verlassen? Sind die Probleme national zu lösen? Oder muss es eine globale Kontrollinstanz für Finanzmärkte geben? Wer geht als Gewinner, wer als Verlierer aus der Finanzkrise hervor?

PD Dr. Torsten Strulik lehrt an der Fakultät für Soziologie der Uni Bielefeld Soziologie Staatstheorie und Global Governance. Im Rahmen seiner Forschungen setzte Strulik sich mit internationalen Finanzmärkten, dem IWF und so genannten Rating-Agenturen auseinander. In unserer Sprechstunde erfahrt ihr seine Antworten auf die Alltagsfragen zu dieser hoch komplexen Thematik. Die Sendung ist eine Wiederholung vom 14. April 2009.

Moderation: Hanna Maubach
Redaktionelle Betreuung: Kathrin Sielker
Musik: Kathrin Sielker


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Mein Schuppen - Mein Schuppen - Pt. XX

HERTZ 87.9

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