Musterklage gegen Studiengebühren gescheitert
Die Musterklage der Paderborner Studierendenschaft gegen die Erhebung von Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen ist gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat gestern die Klage abgewiesen. Es hat damit in letzter Instanz die Urteile aller anderen Gerichte bestätigt. Die soziale Verträglichkeit der Studiengebühren war Gegenstand der Klage. Das Gericht sieht diese durch Studienbeitragsdarlehen sichergestellt. Weiterhin hat das Bundesgericht festgestellt, dass Studiengebühren mit Bundesrecht vereinbar sind. Gerade durch die Erteilung der erwähnten Studienbeitragsdarlehen ist auch nicht der Gleichheitssatz des Grundgesetzes gefährdet. Dieser sieht das Recht auf eine chancengleiche Teilhabe an den staatlichen Ausbildungs-ressourcen vor. Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes
Hochschulen in Bielefeld und Rzeszów arbeiten enger zusammen
Die Zusammenarbeit der Hochschulen in Bielefeld und der polnischen Partnerstadt Rzeszów soll gestärkt werden. Aus diesem Grund kamen nun fünf Vertreter aus Rzeszów nach Bielefeld. Sie wollten sich über die weitere Zusammenarbeit der Bielefelder Hochschulen mit den polnischen Kollegen informieren. Die Uni Bielefeld und die Uni Rzeszów verbindet bereits eine Hochschulpartnerschaft. Bisher arbeitet man im Bereich der Rechtswissenschaften und Deutsch als Fremdsprache zusammen. Die Kooperation soll nun auf die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer ausgeweitet werden. Daher besuchten die polnischen Vertreter auch das Centrum für Biotechnik (CeBiTec) und das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF). Dort ging es um die Doktorandenausbildung und die Exzellenz-Graduiertenschule in Geschichte und Soziologie. Auch die FH Bielefeld arbeitet mit der polnischen Partnerstadt zusammen. Sie tauscht sich mit der dortigen Technischen Universität aus.
Studie über Bologna-Studierende vorgestellt
Der durchschnittliche europäische Student fängt mit 19 Jahren sein Studium an und findet danach eine passende Arbeitsstelle. Das geht aus einer neuen Studie der EU-Einrichtungen EUROSTUDENT und Eurostat hervor. Ziel der Studie ist die soziale Dimension im Bologna-Raum. Darin kommen alle 46 Unterzeichnerländer des Bologna-Gebietes vor. An der Vergleichsstudie beteiligten sich 23 europäische Staaten. Die Studie trägt den Titel “The Bologna Process in higher education in europe. Key indicators on the social dimension and mobility”. Den kostenlosen Download gibt es im Internet unter epp.eurostat.ec.europa.eu. Den Hinweis zum kostenlosen Download gibt es auf radiohertz.de. Die Studie wird auch während der Bologna-Ministerkonferenz heute und morgen vorgestellt. Tagungsort ist das belgische Leuven. In diesem Zusammenhang gab es Kritik vom CDU-Studierendenverband RCDS. Jura und Medizin dürften nicht ohne weiteres in den Bolognaprozess einbezogen werden. Erst müssten die bestehenden Fehler in den Bachelor- und Master-Studiengängen beseitigt werden, forderte der RCDS-Bundesvorsitzende Gottfried Ludewig.
Sportstudentin Franziska Schmidt siegt beim Hermannslauf
Die Sportstudentin Franziska Schmidt hat den Hermannslauf gewonnen. Sie lief die 31 Kilometer in 2 Stunden 7 Minuten und 26 Sekunden. Der Sieg kam unerwartet, da sie erst aus der zweiten Gruppe startete. Franziska Schmidt studiert Sport mit dem Profil Wirtschaft und Gesellschaft an der Universität Bielefeld.
Schulministerium wehrt sich gegen SPD-Vorwürfe beim Zentralabitur in NRW
Die Vorwürfe der SPD gegen das NRW-Zentralabitur sind laut Schulministerium haltlos. Wie das Ministerium mitteilte, sind im Fach Deutsch keine Fehler in den Aufgaben gefunden worden. Dies hatte die SPD beanstandet. Die „Unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung von zentralen Prüfungen“ hatte die Abituraufgaben auf Fehler hin untersucht. Auch die „Fachkommission Deutsch“ untersuchte die Aufgaben. Das Ergebnis: Die Aufgaben entsprächen den allgemeinen Anforderungen für Abiturienten und sind nicht zu beanstanden. Die Vorwürfe gegen das Zentralabitur gingen vom SPD-Fraktionsmitglied Ute Schäfer aus. Das Schulministerium forderte Frau Schäfer auf, die Vorwürfe fallen zu lassen. Durch ihre Kritik am Zentralabitur würden die Schüler verunsichert.
Pilotprojekt zur sonderpädagogischen Förderung in NRW wird ausgeweitet
Die sonderpädagogische Förderung in NRW wird auf 30 Regionen ausgeweitet. Wie Landesschulministerin Barbara Sommer mitteilte, kommen nun auch die Regionen zum Zuge, die bei der Pilotphase nicht dabei waren. In der ersten Phase wurden bereits 20 Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung eingerichtet. Frau Sommer gehe es besonders darum, ein regionales Gesamtkonzept für die sonderpädagogische Förderung zu entwickeln. Zum 1. August dieses Jahres steigen 10 Pilotregionen ein. Dabei sind unter anderem die Käthe-Kollwitz-Schule Kamen und die Erich-Kästner-Schule Hückeswagen. Zum 1. Februar und zum 1. August 2010 sind zehn weitere Pilotregionen zur sonderpädagogischen Förderung geplant.