FH-Senat lehnt Rennen-Allhoffs Präsidentschaft ab
Professorin Beate Rennen-Allhoff wurde bei der gestrigen Senatssitzung nicht in ihrem Amt als Präsidentin der FH Bielefeld bestätigt. Rennen-Allhoff war die einzige Kandidatin, die zur Abstimmung stand. Anfang der Woche wurde sie vom Hochschulrat einstimmig für die Stelle als Präsidentin vorgeschlagen. Nachdem Professorin Rennen–Allhoff von der Senatsmehrheit nicht gewählt wurde, muss nun der Hochschulrat erneut über die Angelegenheit entscheiden. Dabei steht das Gremium vor der Frage, wie ernst es das Votum des Senates nehmen soll. Studentische Senatsmitglieder und der Asta der FH befürchten, dass die Meinung des Senats keine Berücksichtigung findet und somit die Demokratie an der FH massiv abgebaut wird. Die restlichen Punkte der Senatssitzung – unter anderem die Entscheidung über die Studiengebühren – wurden auf nächste Woche Donnerstag 14 Uhr vertagt.
Tagung zu Wohlbefinden von Kindern
Die Fakultät für Erziehungswissenschaft und das Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung der Universität Bielefeld veranstalten eine Tagung zum Wohlbefinden von Kindern. Kommende Woche sollen Erkenntnisse über Kinder, ihre Perspektive und ihre äußeren Lebensbedingungen im Vordergrund stehen. Nationale und internationale Wissenschaftler aus der Kindheitsforschung nehmen an der Fachtagung teil.
Kooperation zwischen Bielefeld und Paderborn
Die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Bielefeld und Paderborn kooperieren ab dem kommenden Sommersemester im Bereich der Doktorandenausbildung. Eine Kooperationsvereinbarung wurde kürzlich im Rektorat der Universität Bielefeld unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass ausgewählte Kurse im Bereich der Doktorandenausbildung für die Nachwuchswissenschaftler und –wissenschaftlerinnen der jeweils anderen Universität zugänglich gemacht werden. So soll ein gemeinsamer Pool an Kursen entstehen, aus dem die Studierenden wählen und an den jeweiligen Prüfungen teilnehmen können.
“Rektor des Jahres” an der Ruhr-Uni
Rektor Elmar Weiler von der Ruhr-Universität Bochum wurde zum „Rektor des Jahres“ gewählt. Der Deutsche Hochschulverband lobte das „hohe Maß an Authentizität“ sowie die „Nähe zu den Studierenden und Beschäftigten“. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr erstmals vom Deutschen Hochschulverband verliehen wird, ist mit 10.000 Euro dotiert.
Lehrer haben schlechtes Image
Die Deutschen haben ein negatives Bild von ihren Lehrern. Das ergab eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Lehrer seien überfordert, klagten viel und engagierten sich zu wenig. Befragte, die direkt mit Lehrern zu tun haben, urteilten wohlwollender. Außerdem gab die Mehrheit der Deutschen an, dass Pädagogen einen strapaziösen und verantwortungsvollen Beruf hätten. Dass Lehrer zu viel Geld verdienen würden und dass sie zu viel Freizeit hätten, meinen nur wenige Deutsche.
Neue Testverfahren zu Leseverhalten
Psychologen der Universität Münster haben ein neues Verfahren entwickelt, um das Leseverständnis von Kindern zu überprüfen. Mit dem Verfahren können nicht nur punktuell Leistungen überprüft, sondern auch Entwicklungen im Laufe eines gesamten Schuljahres dokumentiert werden. Die neue Methode wird per Internet umgesetzt und bereits an Grundschulen in Münster getestet. Das Verfahren soll zukünftig verstärkt eingesetzt werden.
Neuer Bachelor-Studiengang zu Energieeffizienz
Die Hochschule Regensburg führt einen neuen Bachelor-Studiengang mit dem Titel „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ ein. Damit reagiere man auf den steigenden Bedarf an Ingenieuren im Bereich erneuerbarer Energien, so die Hochschule. Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und beinhaltet Elektrotechnik, Maschinenbau, BWL und ökologische Fragen.