Fakultät für Erziehungswissenschaft startet universitätsübergreifende Weiterbildungsveranstaltungen in Second Life
Die Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld hat ein „Second Life Learning Projekt“ gestartet. Die Universität Bielefeld gilt als eine der ersten Universitäten, die sich weltweit zum Ziel gesezt hat, „Second Life“ für die akademische Lehre nutzbar zu machen. Second Life ist eine virtuelle 3D Welt im Internet, die selbst von den Benutzern gestaltet wird. Im virtuellen Leben wird gehandelt, gebaut, disskutiert und neuerdings auch gelernt. In virtuellen Seminarräumen treffen sich die Abbilder der Nutzer, um an Lernveranstaltungen teilzunehmen. Den Machern geht es darum das Potential von „Second Life“ in Bezug auf konventionelles E-Learning zu untersuchen. Augenblicklich gehen sie von der These aus, dass diese Form des Lernens bei den Studierenden ein großes Intresse an selbstgesteuerten Lernproßessen auslöst.
Studiengebühren für Zweitstudium unter Umständen zulässig
Die Hochschulen in Rheinland-Pfalz dürfen Studiengebühren für ein Zweitstudium erheben, wenn der Studierende bereits durch ein Stdium einen berufsqualifitzierten Abschluss erworben hat. Das geht aus dem am Dienstag bekanntgewordenen Urteil des Verwaltungsgerichst Trier hervor. Mit dem Urteil wiesen die Verwaltungsrichter die Klage eines Diplom-Rechtspflegers gegen die Universität Trier zurück. Die Universität hatte das Jurastudium des Klägers als gebührenpflichtiges Zweitstudium eingestuft und eine Studiengebühr in Höhe von 650 Euro pro Semester von ihm verlangt. Zu Recht, wie das Gericht nun befand. Eine Ungleichbehandlung mit Studierenden, die ihr Erststudium in Rheinland-Pfalz absolviert haben, sah das Gericht als nicht gegeben an.
Der Tag der Naturwissenschaften
An dem Tag der Naturwissenschaften am 31. Januar können Gymnasiasten aus Apolda in Thyringen zum dritten Mal die Bauhaus Universität Weimar besuchen, um Forschungsfelder der Fakultät für Bauinginieurwesen kennen zu lernen. Den Zehntklässlern sollen naturwissenschaftliche Themen näher gebracht werden und ihr Intresse an einem Studium geweckt werden. Die Bauhaus-Universität Weimar unterstützt gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Tag der Naturwissenschaften am Gymnasium Bergschule Apolda. Dieses soll den Schülern als Orientierungshilfe in der anstehenden Fächerwahl dienen.
Zutritt nur noch mit Abitur
Zum ersten Mal hat die Frankfurter Stiftungsuniversität von ihrem Recht Gebrauch gemacht die Studienzulassung selbst zu regeln. Der Senat beschloss, künftig keine Bewerber mit der Fachhochschulreife aufzunehmen. Der Beschluss stößt bei Studentenvertretern und Landespolitikern auf heftige Kritik. Der ASTA Vorstand warf dem Universitätspresidenten vor, den Beschluss durchgesetzt zu haben, ohne Belege für eine geringere Leistungsfähigkeit vorzubringen. Frankfurt sei nun die einzige Universität in Hessen, die Inhaber der Fachhochschulreife ablehne. Das widerspreche allen Bemühungen, die Hochschulen für eine größere Zahl von Studierenden zu öffnen, so Sarah Sorge, Landesvorsitzende der Grünen. Der Freie Zusammenschluss von Studentinnen meinte hierzu, dass es keinen Zusammenhang zwischen Abitur und Studienerfolg gäbe.