Bessere Kosten-Rechnung an den Hochschulen gefordert
Deutsche Hochschulen sollen ihre Kosten besser berechnen. Für eine flächendeckende Einführung einer Kosten-Leistungsrechnung will sich jetzt die Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, einsetzen. Das bisherige Rechungswesen hindert viele Hochschulen daran, genaue Kostenberechnungen für Studienangebote oder Forschungsprojekte durchzuführen. Auf diese Weise werde die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen beeinträchtigt, so die Hochschulrektorenkonferenz. Daher fordert die HRK von den Ländern, den Hochschulen betriebswissenschaftlicheres Handeln zu ermöglichen.
Kleine Fächer fördern
Die kleinen Studienfächer sollen an den Universitäten gefördert werden. Das gab jetzt Bundesforschungsministerin Annette Schavan bekannt. Als „kleines“ Fach gelten alle Fächer, die bundesweit weniger als 10 Lehrstühle aufweisen können. In einer Untersuchung war die Entwicklung der kleinen Fächer in den vergangen 20 Jahren betrachtet worden. Dabei gehören Fächer wie Computerlinguistik und Medieninformatik zu den Gewinnern. Lehrstühle verloren haben hingegen Arabistik, Latinistik und klassische Archäologie.
Hochschulrektorenkonferenz hat zwei neue Mitglieder
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und die Handelshochschule Leipzig sind neue Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz. Die Hochschulrektorenkonferenz ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Sie vertritt die Hochschulen in Politik und Öffentlichkeit. Behandelt werden Themen wie Forschung, Lehre und Studium, wissenschaftliche Weiterbildung und internationale Kooperationen. In der Hochschulrektorenkonferenz sind derzeit 259 Hochschulen vertreten.
Krebs-resistente Mäuse
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Mäuse gegen Krebs immun zu machen. Die Forscher der Universität von Kentucky fanden das krebs-resistente Gen in der Prostata der Tiere. Doch es schützt nicht nur vor Prostatakrebs, sondern auch vor anderen Tumorerkrankungen. Das Gen sorgt dafür, dass Krebszellen vom Immunsystem erkannt und abgetötet werden. Bis jetzt zeigten die Mäuse noch keine Nebenwirkungen. Forscher denken jetzt darüber nach, wie Menschen von diesen Erkenntnissen profitieren könnten.