Trauer um Rektor Karl Peter Grotemeyer
Der langjährige Rektor der Universität Bielefeld Prof. Dr. Karl Peter Grotemeyer ist tot. Er erlag gestern im Alter von 79 Jahren den Folgen eines Herzinfarktes. Grotemeyer trat sein Amt 1969 unmittelbar nach der Gründung der Universität Bielefeld an. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 blieb er Rektor der Universität und wurde während dieser Zeit fünf mal in seinem Amt bestätigt. 1992 verlieh ihm die Universität Bielefeld die Ehrensenatorwürde und er wurde zum Ehrenbürger der Stadt Bielefeld ernannt. Die Nachricht von Grotemeyers Tod löste in der Universität große Bestürzung aus. „Seine Verdienste um die Universität, aber auch um die Wissenschaftslandschaft insgesamt, lassen sich mit wenigen Worten nicht angemessen würdigen, so Rektor Prof. Dr. Timmermann in einer offiziellen Pressemitteilung. Grotemeyer war maßgeblich an der Entwicklung der Universität Bielefeld zu einer international beachteten Stätte von Forschung und Lehre beteiligt.
Gütesiegel für neues Studienpaket an Kieler Uni
Die Kieler Christian Albrechts-Universität hat ein Gütesiegel für ihr neu angebotenes Studienpaket erhalten. Das Paket beinhaltet aufeinander aufbauende Bachelor und Masterstudiengänge im Bereich der Ozean-, Klima- und Erdforschung. Die Studierenden werden eng mit dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften zusammenarbeiten. Kiel soll damit ein internationales Ausbildungszentrum im Bereich der Ozean- und Klimaforschung werden.
Promotionsförderprogramm „NRW-Forschungsschulen
Nordrhein-Westfalen unterstützt junge Wissenschaftler auf ihrem Weg zum Doktortitel. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium hat dazu sein neues Promotionsförderprogramm „NRW-Forschungschulen“ gestartet. Mit einem Finanzvolumen von 6,2 Millionen Euro werden damit junge Nachwuchswissenschaftler auf ihrem Weg zur Promotion unterstützt. Die Promotionsstudiengänge werden über einen Zeitraum von 5 Jahren mit bis 500.000 Euro jährlich finanziert. Bis Ende Januar nächsten Jahres können sich die Hochschulen deutschlandweit bewerben. Ab dem Wintersemester 2008/2009 sollen dann die ersten Forschungsschulen ihren Betrieb aufnehmen. Die neuen «NRW-Forschungsschulen» lösen das bisherige Programm der «Graduate-Schools» ab.
164.300 Studierende und Schüler in NRW erhielten BAföG
In Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr ca. 165.000 Schüler und Studierende BAföG erhalten. Damit erhielten nahezu genauso viele Empfänger staatliche Unterstützung wie im Vorjahr. Wie das Landesamt für Statistik am Montag in Düsseldorf mitteilte, waren etwa zwei Drittel der Geförderten Studierende. Der durchschnittliche Förderbetrag belief sich auf etwa 370 Euro. Davon bekamen rund die Hälfte aller Empfänger den maximalen Betrag von 585 Euro pro Monat. Mehr als ein Viertel aller studierenden BAföG-Empfänger lebte im vergangenen Jahr noch bei seinen Eltern.